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Theorie des Geldes und der Umlaufsmittel

Mises, Ludwig

(2005)

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Ludwig Heinrich Edler von Mises (1881–1973) war ein bedeutender Nationalökonom und Vertreter des Liberalismus. Mises studierte in Wien Rechts- und Staatswissenschaften und wurde 1906 promoviert. Ab 1909 war er für die Handelskammer Wien tätig. 1913 habilitierte er sich mit seiner Schrift »Theorie des Geldes und der Umlaufsmittel«. Fortan lehrte er als Privatdozent, seit 1918 als außerordentlicher Professor an der Universität Wien. Nach einer Gastprofessur in Genf emigrierte er 1940 in die USA, deren Staatsbürgerschaft er 1946 annahm. Ab 1945 lehrte er an der New York University, wo er bis zu seinem 88. Lebensjahr eine Stiftungsprofessur besetzte. Zu seinen Schülern gehörten u.a. Oskar Morgenstern, Gottfried Haberler, Erich Voegelin sowie der Nobelpreisträger Friedrich August von Hayek.

Abstract

»Niemand weiß besser als wir Nationalökonomen, was unserer Wissenschaft fehlt, und niemand empfindet ihre Lücken und Mängel schmerzlicher als wir. Doch das, was die Politik des letzten Jahrzehntes an theoretischer Einsicht benötigt hat, hätte sie von der Nationalökonomie lernen können.» (Aus dem Vorwort zur zweiten Auflage, 1924) Die Ideen Ludwig von Mises bezüglich institutioneller Regelungen und geldpolitischer Maßnahmen haben auch im beginnenden 21. Jahrhundert nichts an Aktualität eingebüßt. Sein seinerzeit bahnbrechendes und auch heute noch lesenswertes Hauptwerk zur Geld- und Konjunkturpolitik von 1912 liegt nun in einem unveränderten Nachdruck der überarbeiteten zweiten Auflage von 1924 vor.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort zur zweiten Auflage V
Vorwort zur ersten Auflage IX
Inhaltsverzeichnis XI
Erster Teil: Das Wesen des Geldes. 1
Erstes Kapitel: Die Funktion des Geldes 1
§ 1. Die allgemeinen volkswirtschaftlichen Voraussetzungen des Geldgebrauches 1
§ 2. Die Entstehung des Geldes 2
§ 3. Die sogenannten Nebenfunktionen des Geldes 7
Zweites Kapitel: Über Wertmessung 10
§ 1. Die Unmöglichkeit der Messung des subjektiven Gebrauchswertes der Güter 10
§ 2. Über Gesamtwert 17
§ 3. Das Geld als Preisindikator 20
Drittes Kapitel: Die Erscheinungsformen des Geldes 23
§ 1. Geld und Geldsurrogat 23
§ 2. Erläuterung der Unterscheidung zwischen Geld und Geldsurrogaten 27
§ 3. Sachgeld, Kreditgeld, Zeichengeld 33
§ 4. Das Sachgeld in Vergangenheit und Gegenwart 36
Viertes Kapitel: Das Geld und der Staat 43
§ 1. Die Stellung des Staates auf dem Markte 43
§ 2. Das Geld im Privatrecht 44
§ 3. Der Einfluß des Staates auf das Geldwesen 47
Fünftes Kapitel: Die Stellung des Geldes im Kreise der wirtschaftlichen Güter 55
§ 1. Das Geld weder Produktiv- noch Genußgut 55
§ 2. Das Geld als Teil des Privat- (Erwerbs-) Kapitales 62
§ 3. Das Geld kein Teil des Sozial- (Produktiv-) Kapitales 66
Sechstes Kapitel: Die Gegner des Geldes 68
§ 1. Das Geld in der Gemeinwirtschaft 68
§ 2. Die Geldreformer 69
Zweiter Teil: Vom Geldwert 73
Erstes Kapitel: Das Wesen des Geldwerts 73
§ 1. Subjektiver und objektiver Geldwert 73
§ 2. Der objektive Tauschwert des Geldes 76
§ 3. Die Aufgaben der Theorie des Geldwerts 78
Zweites Kapitel: Die Bestimmungsgründe des objektiven Tauschwertes (der Kaufkraft) des Geldes 85
A. Die geschichtlich überkommene Grundlage des objektiven Tauschwertes des Geldes 85
§ 1. Die Abhängigkeit der Schätzung des subjektiven Geldwertes von der Existenz eines objektiven Tauschwertes des Geldes 85
§ 2. Die Notwendigkeit eines nicht von der Geldfunktion herrührenden Wertes für den Anfang des Gelddienstes eines Objekts 87
§ 3. Die Bedeutung der geschichtlich überlieferten Preise für die Bildung der Austauschverhältnisse des Marktes 88
§ 4. Die Anwendbarkeit der Grenznutzentheorie auf das Geld 93
§ 5. Äußerer und innerer objektiver Tauschwert des Geldes 103
B. Die durch Änderungen im Verhältnisse von Geldangebot und Geldnachfrage hervorgerufenen Bewegungen des inneren objektiven Tauschwertes des Geldes 105
§ 6. Die Quantitätstheorie 105
§ 7. Geldvorrat und Geldbedarf 111
§ 8. Die Folgen der Vermehrung der Geldmenge bei gleichbleibendem oder nicht in gleichem Maße steigendem Geldbedarf 118
§ 9. Kritik einiger der gegen die Quantitätstheorie vorgebrachten Argumente 127
§ 10. Weitere Anwendungsfälle der Quantitätstheorie 132
C. Eine besondere, in den Eigentümlichkeiten des indirekten Tauschverkehres wurzelnde Ursache von Veränderungen des inneren objektiven Tauschwertes des Geldes 135
§ 11. Die „Verteuerung\" des Lebens 135
§ 12. Wagners Theorie von dem Einflusse der dauernden Übermacht der Angebotseite über die Nachfrageseite auf die Preisbildung 136
§ 13. Wiesers Theorie von dem Einflusse des Wechsels in den Beziehungen von Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft auf die Gestaltung des Geldwertes 139
§ 14. Der Mechanismus des Marktes als Triebkraft von Bewegungen des inneren Tauschwertes des Geldes 143
D. Exkurse 147
§ 15. Über den Einfluß der Größe der Geldeinheit und der Stückelung des Geldes auf den inneren objektiven Tauschwert des Geldes 147
§ 16. Eine methodologische Bemerkung 149
Drittes Kapitel: Die vermeintlichen örtlichen Verschiedenheiten des objektiven Tauschwertes des Geldes 151
§ 1. Das interlokale Preisniveau 151
§ 2. Die vermeintlichen örtlichen Verschiedenheiten der Kaufkraft des Geldes 153
§ 3. Die vermeintlichen örtlichen Verschiedenheiten der Kosten der Lebenshaltung 156
Viertes Kapitel: Das wechselseitige Austauschverhältnis mehrerer Geldarten 161
§ 1. Zweifache Möglichkeit der Koexistenz mehrerer Geldarten 161
§ 2. Das statische oder natürliche Austauschverhältnis mehrerer Geldarten 162
Fünftes Kapitel: Das Problem der Messung des objektiven Tauschwertes des Geldes und seiner Veränderungen 170
§ 1. Die Behandlung des Problems 170
§ 2. Das Problem der Messung des äußeren und des inneren objektiven Tauschwertes des Geldes 171
§ 3. Die Index-Number-Methoden 172
§ 4. Wiesers Veredlung der Index-Number-Methoden 173
§ 5. Die praktische Verwertbarkeit der Indexzahlen 177
Sechstes Kapitel: Die sozialen Begleiterscheinungen der Veränderungen des inneren objektiven Tauschwertes des Geldes 178
§ 1. Der Tausch gegenwärtiger gegen künftige Güter 178
§ 2. Die Wirtschaftsrechnung und die Buchführung 187
§ 3. Die Begleiterscheinungen unter Annahme der Verwendung einer einzigen Geldart und ohne Berücksichtigung des Tausches von gegenwärtigen gegen künftige Güter 190
§ 4. Die Begleiterscheinungen der Veränderungen des Austauschverhältnisses zweier Geldarten 197
Siebentes Kapitel: Geldwertpolitik 200
§ 1. Das Wesen der Geldwertpolitik 200
§ 2. Die Mittel der Geldwertpolitik 203
§ 3. Der Inflationismus 203
§ 4. Der Restriktionismus oder Deflationismus 216
§ 5. Die Unveränderlichkeit des inneren objektiven Tauschwerts des Geldes als Ziel geldwertpolitischer Maßnahmen 221
§ 6. Die Grenzen der Geldwertpolitik 223
§ 7. Exkurs: Die Begriffe Inflation und Deflation (Restriktion, Kontraktion) 224
Achtes Kapitel: Die Geldpolitik des Etatismus 226
§ 1. Die Geldtheorie des Etatismus 226
§ 2. Staatsmacht und Valutenkurs 228
§ 3. Die Beschränkung der Preise durch obrigkeitliche Satzung 229
§ 4. Die Zahlungsbilanztheorie als Grundlage der Währungspolitik 233
§ 5. Die Bekämpfung der Spekulation 236
Neuntes Kapitel: Zur Klassifikation der Geldtheorien 242
§ 1. Katallaktische und akatallaktische Geldlehre 242
§ 2. Die „staatliche\" Theorie des Geldes 244
§ 3. Schumpeters Versuch einer katallaktischen Anweisungstheorie 250
§ 4. „Metallismus 254
§ 5. Der Begriff „Metallismus\" bei Wieser und Philippovich 257
§ 6. Exkurs: Das Verhältnis des Streites um den Nominalismus zu den Problemen der beiden englischen Schulen der Banktheorie 263
Dritter Teil: Die Umlaufsmittel und ihr Verhältnis zum Gelde 264
Erstes Kapitel: Die Bankgeschäfte 264
§ 1. Die Tätigkeit der Banken 264
§ 2. Die Banken als Kreditvermittler 266
§ 3. Die Banken als Emittenten von Umlaufsmitteln 267
§ 4. Depositen als Ausgangspunkt für die Entstehung des Zirkulationskredits 271
§ 5. Das Wesen der Zirkulationskreditgewährung durch die Banken 275
§ 6. Die Umlaufsmittel und das Wesen des indirekten Tausches 279
Zweites Kapitel: Die Entwicklung der Umlaufsmittel 282
§ 1. Bankmäßige und nicht bankmäßige Ausgabe von Umlaufsmitteln 282
§ 2. Umlaufsmittel und Kompensationssystem 285
§ 3. Die Umlaufsmittel im inländischen Verkehr 291
§ 4. Die Umlaufsmittel im internationalen Verkehr 296
Drittes Kapitel: Umlaufsmittel und Geldbedarf 302
§ 1. Die Einwirkung der Umlaufsmittel auf den Geldbedarf im engeren Sinne 302
§ 2. Die Schwankungen des Geldbedarfs 305
§ 3. Die Elastizität des Kompensationssystems 307
§ 4. Die Elastizität einer auf Wechsel, insbesondere auf Warenwechsel begründeten Umlaufsmittelzirkulation 310
§ 5. Die Bedeutung der ausschließlichen Verwendung des Wechsels zur bankmäßigen Deckung der Umlaufsmittel 318
§ 6. Das periodische An- und Abschwellen der Inanspruchnahme des Zirkulationskredits 319
§ 7. Die Einwirkungen der Umlaufsmittel auf die Bewegungen des inneren objektiven Tauschwertes des Geldes 324
Viertes Kapitel: Die Einlösung der Umlaufsmittel in Geld 325
§ 1. Das Erfordernis völliger Wertgleichheit von Geld und Geldsurrogaten 325
§ 2. Die Rückkehr der Umlaufsmittel zur Ausgabestelle wegen Mißtrauen der Inhaber 327
§ 3. Die Forderung nach Unterdrückung der Umlaufsmittelausgabe 328
§ 4. Der Einlösungsfonds 331
§ 5. Die sogenannte bankmäßige Deckung der Umlaufsmittel 338
§ 6. Die Bedeutung der bankmäßigen Deckung 342
§ 7. Die Sicherheit der Anlagen der Umlaufsmittelbanken 342
§ 8. Devisen als Bestandteil des Einlösungsfonds 344
Fünftes Kapitel: Geld, Umlaufsmittel und Zins 347
§ 1. Zur Problemstellung 347
§ 2. Die Beziehungen zwischen den Veränderungen in dem Verhältnis von Geldvorrat und Geldbedarf und den Bewegungen der Zinshöhe 354
§ 3. Die Beziehungen zwischen dem natürlichen Kapitalzins und dem Geldzins 358
§ 4. Der Einfluß der Zinspolitik der Umlaufsmittelbanken auf die Produktionstätigkeit 366
§ 5. Umlaufsmittelzirkulation und Wirtschaftskrisen 374
Sechstes Kapitel: Probleme der Umlaufsmittelpolitik 376
A. Vorbemerkung 376
§ 1. Die Zwiespältigkeit der Umlaufsmittelpolitik 376
B. Probleme der Umlaufsmittelpolitik in der Zeit vor dem Kriege 376
§ 2. Die Peelsche Akte 376
§ 3. Das Wesen der Diskontpolitik 382
§ 4. Die Goldprämienpolitik 387
§ 5. Der Goldprämienpolitik verwandte Systeme 392
§ 6. Die Nichtbefriedigung des sogenannten „illegitimen\" Goldbedarfs 394
§ 7. Andere Maßnahmen zur Stärkung des Metallschatzes der Zentralnotenbanken 396
§ 8. Die Förderung des Scheck- und Giroverkehres als Mittel zur Ermäßigung des Diskontsatzes 397
C. Probleme der Umlaufsmittelpolitik in der Zeit nach dem Kriege 401
§ 9. Die Goldkernwährung 401
§ 10. Effektiver Goldumlauf im Inlande 404
§ 11. Das Problem der Bankfreiheit 406
§ 12. Fishers Vorschlag zur Schaffung einer Waren Währung 410
§ 13. Die Grundfragen der künftigen Währungspolitik 417