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Oki, M. (2017). Kants Stimme. Eine Untersuchung des Politischen bei Immanuel Kant. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-54906-1
Oki, Masataka. Kants Stimme: Eine Untersuchung des Politischen bei Immanuel Kant. Duncker & Humblot, 2017. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-54906-1
Oki, M (2017): Kants Stimme: Eine Untersuchung des Politischen bei Immanuel Kant, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-54906-1

Format

Kants Stimme

Eine Untersuchung des Politischen bei Immanuel Kant

Oki, Masataka

Beiträge zur Politischen Wissenschaft, Vol. 188

(2017)

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About The Author

Masataka Oki (M.A. Political Science), geboren in Japan, studierte Politikwissenschaft an der Waseda Universität in Tokio, wo er sein Masterstudium zum Abschluss brachte. Er war Stipendiat der Japan Society for the Promotion of Science und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät für Politikwissenschaft und Ökonomie an der Waseda Universität. Er promovierte an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Er ist Postdoc-Stipendiat der Japan Society for the Promotion of Science und Mitglied der Forschungsstelle Politische Philosophie an der Philosophischen Fakultät der Universität Tübingen und unterrichtet dort Philosophie und japanische Politik.

Abstract

Immanuel Kant gehört zu den bedeutendsten Denkern der Politik in der Philosophiegeschichte. In keiner Geschichte der politischen Philosophie fehlt der Weltbürger aus Königsberg. Trotzdem ist die genaue Bedeutung der »Politik« bei ihm bisher wenig untersucht worden. Angesichts dieser Forschungslücke geht die Arbeit der Frage nach: Was macht das Wesen der Kantischen Politik beziehungsweise das Politische bei Kant aus? Das Politische bei ihm wird sich als Attribut derjenigen kooperativen Handlung zeigen, durch welche der Mensch erst zum Menschen wird. Gleichzeitig zeigt die Analyse, dass Kants Aufruf zur Aufklärung als ein Aufruf zur Menschwerdung durch gerechte Politik gilt, der auf seinem Streben beruht, der Stimme der Vernunft Ausdruck zu verleihen.»Kant´s Voice. A Study on the Political in Immanuel Kant«

Immanuel Kant is one of the most important political thinkers in the history of philosophy. There is no history of political philosophy which does not feature this cosmopolitan from Königsberg. Nevertheless, his exact understanding of »politics« has been little studied so far. In view of this gap in the research, this work examines the question: What is the essence of Kant's politics or of the political in Kant? The political for Kant will manifest as an attribute of the cooperative action through which human becomes human. At the same time, the analysis shows that Kant's call to enlightenment is seen as a call to becoming human through just politics, which is based on his quest to express the voice of reason.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 5
Inhaltsverzeichnis 7
A. Einführung 11
I. Grundfrage 11
II. Wovon anfangen? 12
III. Der aktuelle Forschungsstand zum Politikdenken Kants 17
IV. Warum Kant heute? 24
V. Der erste Umriss des Politischen bei Kant 26
VI. Grundthese 30
VII. Die erste Erläuterung der These 31
VIII. Kant und die überlieferte Bedeutung des Politischen 35
IX. Aufruf zur Aufklärung als die Stimme der Menschheit 38
B. Glückseligkeit durch Politik oder der Weg zum eigentlichen Selbst 43
I. Die Frage nach dem Interesse der rechtlichen Vernunft 43
II. Vorbemerkungen zu Prinzipien der Politischen Philosophie Kants 47
III. Das Interesse der Rechtsvernunft 50
IV. Die Priorität des Staats über Glück 55
V. Die despotische Denkungsart als Widerspruch 58
VI. Glücksverlangen als Wunsch nach Unendlichkeit 63
VII. Beförderung der Glückseligkeit des Publikums als Kern des Politischen 67
VIII. Öffentlichkeit oder der Ort des Politischen 73
IX. Zusammenfassung und Ausblick 77
C. Das Gewicht des Selbst und der Mut zur Aufklärung 82
I. Ein Blick in das Gemüt des gemeinen Menschen 82
II. Das Gewicht des Selbst als Konstanz des Menschen 85
III. Die Stimme der Vernunft als die Kehrseite des Gewichts vom Selbst 88
IV. Despotismus als Regierung der Kinder durch ein Kind 96
V. Bedeutungslose Freiheit als Albtraum der Vernunft 100
VI. Glauben als Aussicht der Vernunft 108
VII. Die moralische Verachtung als negatives Signal der guten Gesinnung 111
VIII. Liebespflicht des Fürsten als Aufforderung des Muts zum Selbstlaufen 120
IX. Schlussbemerkung und Ausblick 126
D. Die Rechtslehre als Aufruf zur Aufklärung 128
I. Zur Aufklärung der Rechtslehre im Hinblick auf die moralische Politik 128
II. Die Metaphysik des Rechts 130
III. Das Juridische und das Ethische 133
IV. Der apriorische Zweck der Rechtslehre und die Stimme der praktischen Vernunft 138
V. Die Rechtspflichten im Hinblick auf den Zweck der Rechtslehre 144
VI. Das angeborene Recht als Ausführungsform der Rechtspflichten 148
VII. Mitteilen des Gedankens als der Probierstein der Wahrheit 152
VIII. Erzählen und Geschichte 153
IX. Erzählen als der Ruf nach der Republik 156
X. Versprechen als die Grundlage der Politik 162
XI. Schlussbemerkung: Politik als Selbstmanifestation des Weltbürgers 164
E. Das moralische Erziehungsprogramm bei Kant 168
I. Erziehung im Hinblick auf die moralische Politik 168
II. Anfang und Ende des Werdegangs 172
III. Das Gefühl, „mehr als Mensch“ zu sein 173
IV. Ungesellige Geselligkeit als verkehrte Ausdrucksform des Anspruchs auf Freiheit 177
V. Die Vorstufe zur Selbstaufklärung 181
VI. Der Umweg der gebrochenen Vernunft 183
VII. Erziehung als eine menschliche Kunst 187
VIII. Spiel und Arbeit als Lernprozess 192
IX. Spiel als Muster der geschichtlichen Bewusstwerdung der Freiheit 195
X. Schlussbemerkung zum moralischen Erziehungsprogramm im Hinblick auf die Politik 200
F. Schlusswort: Kants Stimme und eine weitere Fragestellung für die gemeinsame Zukunft der politischen Lebewesen 204
Literaturverzeichnis 208
Zitierweise 208
Abkürzungen der Werke Kants 208
Literatur 209
Sachwortverzeichnis 216