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Institutionelle Ursachen des Wohlstands der Nationen

Cite BOOK

Style

Vollmer, U. (Ed.) (2010). Institutionelle Ursachen des Wohlstands der Nationen. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-53196-7
Vollmer, Uwe. Institutionelle Ursachen des Wohlstands der Nationen. Duncker & Humblot, 2010. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-53196-7
Vollmer, U (ed.) (2010): Institutionelle Ursachen des Wohlstands der Nationen, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-53196-7

Format

Institutionelle Ursachen des Wohlstands der Nationen

Editors: Vollmer, Uwe

Schriften des Vereins für Socialpolitik, Vol. 323

(2010)

Additional Information

Book Details

Abstract

Bereits Adam Smith weist darauf hin, dass gute politische Institutionen Wachstum und Entwicklung fördern. Was aber sind gute politische Institutionen, und warum haben sie sich in verschiedenen Ländern unterschiedlich entwickelt? Diese Fragen leiten die Beiträge des vorliegenden Bandes.

Im Zentrum des ersten Teils steht der Zusammenhang zwischen Institutionen und Wirtschaftswachstum. Es wird untersucht, warum gerade Europa es geschafft hat, sich frühzeitig weit über das Subsistenzniveau zu erheben, und gefragt, warum die fehlende Internalisierung externer Effekte dazu führen kann, dass Sozialproduktskonzepte bei der Wohlfahrtsmessung Ungenauigkeiten aufweisen. Der zweite Teil ist einigen qualitativen Aspekten des Wirtschaftswachstums gewidmet. Geprüft wird, was wir über die Qualität der Institutionen wissen. Die Autoren fragen weiterhin, in welche Architektur eine zukünftige Klimapolitik nach Kyoto eingebettet sein sollte. Darüber hinaus werden die Interdependenzbeziehung zwischen Rechtsstaat und Marktwirtschaft und ihre Wirksamkeit im Postkommunismus analysiert. Im Fokus des dritten Teils steht der Zusammenhang zwischen Institutionen und wirtschaftlicher Entwicklung in China. Was lässt sich aus dem "Fall China" für die institutionenökonomische Analyse lernen? Welche Rolle spielen Sozialkapital und soziale Netzwerke für die wirtschaftliche Entwicklung Chinas?

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 5
Inhaltsverzeichnis 7
Uwe Vollmer: Einführung 9
Literatur 12
Erster Teil: Institutionen und Wirtschaftswachstum 13
Hans-Jürgen Wagener: Warum gerade Europa? Langfristige Wirtschaftsentwicklung und Institutionen 15
A. Einleitung 15
B. Stilisierte Fakten oder stilisierte Vermutungen 18
C. Wachstums- und Entwicklungstheorie 27
I. Klassische Wachstumstheorie 28
II. Neo-klassischeWachstumstheorie 36
III. Wachstumsfaktoren auf der zweiten und dritten Ebene 40
D. Warum Europa? 49
E. Schlussbemerkung 61
Literatur 62
Theresia Theurl: Korreferat zu dem Beitrag von Hans-Jürgen Wagener. Warum gerade Europa? Langfristige Wirtschaftsentwicklung und Institutionen 69
A. Erklärung von Wachstums- und Entwicklungsphänomenen 69
I. Breites Erkenntnisinteresse 69
II. Wachstums- und Entwicklungsdeterminanten 70
B. Einige Anregungen 71
I. Erweiterung der Analyse 71
II. Weiterführung der Analyse 72
C. Zusammenfassung 74
Literatur 74
Heike Walterscheid / Lothar Wegehenkel: Wohlstand der Nationen und der Grad der handlungsrechtlichen Teilzentralisierung 75
A. Einleitung: Begriff und Erfassung des Wohlstands 75
B. Soziale Systeme, Wirtschaftsprozesse und Ordnungsgrad 77
C. Ordnungsgrad, Regeln und Wohlstand 79
D. Dezentralisierende Internalisierung und Wissen 82
E. Knappheitsbewertung und Internalisierungsquotient 85
F. Internalisierungsquotient und Koordinationsleistung 87
G. Fraktionierung, Teilzentralisierung und Koordinationsleistung 89
H. Rent-Seeking und Wohlstandsentwicklung 91
I. Rent-Seeking und Teilzentralisierung 93
J. Fazit: Wohlstandsminderungen als Resultat von Teilzentralisierung 95
Literatur 96
Klaus Heine: Korreferat zu dem Beitrag von Heike Walterscheid und Lothar Wegehenkel. Wohlstand der Nationen und der Grad der handlungsrechtlichen Teilzentralisierung 99
A. Einleitung 99
B. Die zentrale Argumentation des Beitrags 100
I. Zuordnung von Handlungsrechten 100
II. Polit-ökonomische Folgerungen 102
C. Wachstum und Evolution 104
Literatur 105
Zweiter Teil: Qualitatives Wachstum 107
Philipp Harms: Was wissen wir über die Qualität der Institutionen? 109
A. Einleitung 109
B. Die vernachlässigten Größen: Quellenzahl und Standardfehler 111
C. Die Determinanten unserer Ignoranz 115
I. Ausgangsüberlegungen und Daten 115
II. Die Determinanten von K(j): Spezifikation 115
III. Die Determinanten von K(j): Ergebnisse 117
IV. Die Determinanten von SE(j): Spezifikation 118
D. Zusammenfassung und Ausblick 120
E. Literatur 121
F. Daten 122
G. Abbildungen und Tabellen 123
Thomas Eger: Korreferat zu dem Beitrag von Philipp Harms. Was wissen wir über die Qualität der Institutionen? 131
Literatur 134
Bernd Hansjürgens: Internationale Klimapolitik nach Kyoto: Architekturen und Institutionen 135
A. Einleitung 135
B. Zum Charakter des Klimaproblems aus ökonomischer Sicht 137
C. Kriterien zur Beurteilung von Klima-Architekturen 140
D. Der bestehende institutionelle Rahmen: UN-Rahmenkonvention und Kyoto-Protokoll 143
E. Bausteine einer alternativen Klima-Architektur 147
I. Die Festlegung von Zielwerten: Das Risikomanagement des Klimawandels 149
II. Erhöhung der Partizipation 152
1. Anreizstrukturen, Verteilung und Gerechtigkeit 152
2. Zur Einbeziehung der USA 155
3. Gezielte Anreize für die Entwicklungsländer? 157
III. Treibhausgasreduktionen zu minimalen volkswirtschaftlichen Kosten: Emissionshandel 160
IV. Technologieentwicklung und Technologietransfer 163
V. Schutz der Regenwälder 164
VI. Adaptation und Partizipation 165
F. Der internationale Rahmen: Top-down oder bottom-up? 166
I. Top-down-Ansätze – der „global deal“? 167
II. Bottom-up-Ansätze, graduelle Maßnahmen und Koordination 170
G. Zusammenfassung 173
Literatur 174
Thomas Apolte: Korreferat zu dem Beitrag von Bernd Hansjürgens. Internationale Klimapolitik nach Kyoto: Architekturen und Institutionen 179
Literatur 182
Bruno Schönfelder: Sind wir über Böhm hinaus? Zur postkommunistischen Ausweitung der Privatrechtsordnung aus einer Lückenordnung in die vorherrschende Ordnung 183
A. Die Auffassungen von Böhm 185
B. Die Konfrontation der Thesen mit der postkommunistischen Erfahrung 191
I. Der Einfluss der Lückenordnung 192
II. Von der Leichtigkeit und Schwierigkeit des Postkommunismus 196
III. Präjudizienrecht und etatistisches Recht 202
C. Resümee 206
Literatur 206
Dritter Teil: Institutionen und wirtschaftliche Entwicklungen in China 209
Barbara Krug / Hans Hendrischke: China’s institutional architecture: Interpreting the links between local governance and local enterprises 211
A. Introduction 211
B. The field: Towards a broader notion of institutions 213
C. Firms and networks 215
D. Linking formal and informal institutions through institutional architecture 220
E. Conclusion: Expanding the research agenda 222
References 224
Carsten Herrmann-Pillath: Moralische Gefühle als Grundlage einer wohlstandsschaffenden Wettbewerbsordnung. Ein neuer Ansatz zur Erforschung von Sozialkapital und seine Anwendung auf China 231
A. Adam Smith und die moderne Theorie moralischer Grundlagen der Wettbewerbsordnung 231
B. Zum Stand der Sozialkapital-Forschung: Theoretische Mehrdeutigkeit und empirische Schwächen 233
C. Identität und Sozialkapital: Emotionale Grundlagen menschlicher Sozialität 240
I. Identität 240
II. Emotionen 245
III. Sozialkapital 248
IV. Adam Smith, redivivus 253
D. Fallstudie China 255
I. Das chinesische Paradox 255
II. Spezifische Netzwerk-Konfigurationen 256
III. Emotion und Kognition 261
IV. Sozialkapital chinesischen Typs 266
E. Ausblick 267
Literatur 268
Zu den Autoren 277