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Neuberechnung des Produktionspotentials für Branchen des verarbeitenden Gewerbes

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Görzig, B. Neuberechnung des Produktionspotentials für Branchen des verarbeitenden Gewerbes. Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, 69(1), 90-108. https://doi.org/10.3790/vjh.69.1.90
Görzig, Bernd "Neuberechnung des Produktionspotentials für Branchen des verarbeitenden Gewerbes" Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 69.1, , 90-108. https://doi.org/10.3790/vjh.69.1.90
Görzig, Bernd: Neuberechnung des Produktionspotentials für Branchen des verarbeitenden Gewerbes, in: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, vol. 69, iss. 1, 90-108, [online] https://doi.org/10.3790/vjh.69.1.90

Format

Neuberechnung des Produktionspotentials für Branchen des verarbeitenden Gewerbes

Görzig, Bernd

Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Vol. 69 (2000), Iss. 1 : pp. 90–108

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1Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung Berlin, D-14191 Berlin.

Cited By

  1. Measures of the Output Gap in the Euro-Zone: An Empirical Assessment of Selected Methods

    Chagny, Odile

    Döpke, Jörg

    Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Vol. 70 (2001), Iss. 3 P.310

    https://doi.org/10.3790/vjh.70.3.310 [Citations: 17]

Abstract

Bei dem zur Ermittlung des Produktionspotentials im DIW verwendeten Capital-Vintage Modell wird angenommen, dass die Unternehmen ihre Investitionskalkulation auf der Erwartung begründen, die einmal gewählte Kombination der Produktionsfaktoren, etwa von Arbeit und Kapital, bleibe für die Nutzungsdauer der Investitionen fest. Geändert wird das Verhältnis von Arbeit und Kapital für den gesamten Anlagenbestand des Unternehmens nur über den Zu- und Abgang von Anlagen. Auf der Grundlage einer ex-ante Produktionsfunktion, die Substitution zwischen den Produktionsfaktoren zulässt, wird der Faktoreinsatz im Rahmen einer einzelwirtschaftlichen Investitionskalkulation optimiert. Dies geschieht unter Abschätzung der künftigen Preisentwicklung und der zum Betreiben der Anlagen erforderlichen künftigen variablen Kosten.

Ein besonderer Vorteil des Modells liegt darin, dass die Altersstruktur des Anlagevermögens explizit berücksichtigt wird. Das gegenwärtige Produktionspotential kann somit als Summe vorangegangener Investitionsentscheidungen dargestellt werden. Auf Grund dieser Eigenschaft ist das Modell auch geeignet, den Einfluss heutiger Entscheidungen auf künftige Entwicklungen abzubilden.

Durch die produktionstheoretische Fundierung des Modellansatzes lassen sich neben dem Produktionspotential auch die damit zusammenhängenden Arbeitsplätze ermitteln. Die mit dem Modell ermittelten Kennziffern zur Kapazitätsauslastung beschreiben die ökonomischen Zusammenhänge in entscheidenden Konjunkturphasen wesentlich besser als solche, die aus mechanischen Glättungsverfahren abgeleitet werden können.

Abstract

New Calculations of Potential Production for Manufacturing Industries

With the capital-vintage model used by the DIW for determining potential production, it is assumed, that firms calculate their investment on the expectation that the once selected combination of labour and capital remains constant for the service life of an investment. The relation of labour and capital for a firm's entire capital stock is modified only by yearly investments and scrapings. Using an ex-ante production function with substitutable factors of production, factor input is optimised. This is done with respect to expected price increase and future development of variable costs.

A special advantage of the model lies in the fact, that the age structure of the capital stock is explicitly considered. Thus, potential production can be represented as a total of preceding investment decisions. Due to this characteristic the model is also suitable to describe the influence of today's decisions on future developments. In addition, the theoretical founding of the model allows to calculate the number of jobs connected with potential production.

Time calculated series for the utilisation of potential production describe the economic relationships in crucial periods of the business cycle substantially better than such, which can be derived from mechanical smoothing procedures.