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Stabilität und Effizienz des deutschen Bankensektors im Lichte der Subprime-Krise

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Weber, M., Brehe, M. Stabilität und Effizienz des deutschen Bankensektors im Lichte der Subprime-Krise. Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, 78(1), 96-113. https://doi.org/10.3790/vjh.78.1.96
Weber, Manfred and Brehe, Mathias "Stabilität und Effizienz des deutschen Bankensektors im Lichte der Subprime-Krise" Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 78.1, , 96-113. https://doi.org/10.3790/vjh.78.1.96
Weber, Manfred/Brehe, Mathias: Stabilität und Effizienz des deutschen Bankensektors im Lichte der Subprime-Krise, in: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, vol. 78, iss. 1, 96-113, [online] https://doi.org/10.3790/vjh.78.1.96

Format

Stabilität und Effizienz des deutschen Bankensektors im Lichte der Subprime-Krise

Weber, Manfred | Brehe, Mathias

Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Vol. 78 (2009), Iss. 1 : pp. 96–113

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Article Details

Weber, Manfred

  • Manfred Weber, Prof. Dr. rer. pol., Dipl.-Vw., ist seit 1992 Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes deutscher Banken und seit 1997 Mitglied des Vorstandes. Nach seinem Studium der Nationalökonomie und der Promotion an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main arbeitete er von 1980 bis 1985 in der Hauptabteilung Volkswirtschaft der Deutschen Bundesbank. Von 1986 bis 1991 war er als Leiter des Büros des Vizepräsidenten der Deutschen Bundesbank und sodann von 1991 bis 1992 bei der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in Basel tätig. Seit Januar 2004 hat Weber eine Honorarprofessur an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam inne.
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Brehe, Mathias

  • Mathias Brehe, Dr. rer. pol., Dipl.-Vw., M. A., Studium der Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Wisconsin-Milwaukee und Potsdam. Promotion am Lehrstuhl für Finanzwissenschaft der Universität Potsdam. Seit Oktober 2008 Referent im Geschäftsbereich Volkswirtschaft, EU-Politik und internationale Beziehungen des Bundesverbandes deutscher Banken mit dem Arbeitsschwerpunkt Geld- und Währungspolitik.
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Abstract

Im Herbst 2008 war weltweit ein schnelles Handeln der Politik erforderlich, um den drohenden Kollaps des globalen Finanzsystems abzuwenden. Neben diesen alternativlosen Sofortmaßnahmen muss in der mittleren bis langen Frist der Finanz sektor reformiert werden. Eine verbesserte Stabilität soll zukünftige Krisen in ihrer schädlichen Wirkung abschwächen und die Häufigkeit von extremen Finanzmarktturbulenzen verringern. Die optimale Kombination von Stabilität und volkswirtschaftlicher Leistungsfähigkeit des Finanzsektors wird zurzeit durch vermeidbare strukturelle Ineffizienzen und falsche ordnungspolitische Rahmenbedingungen erschwert. Die diskutierten Reformmaßnahmen schränken zum Teil die Leistungsfähigkeit erneut unnötig ein. Eine unzweifelhaft notwendige Stärkung der Stabilität sollte aber mit einer verbesserten Effizienz des Finanzsektors verbunden werden. Nur so kann die Leistungsfähigkeit des Bankensektors gestärkt und die Finanzierung von Wachstum und Beschäftigung in Deutschland dauerhaft gesichert werden.

Abstract

In autumn 2008 a swift worldwide political response was called for to avert the imminent collapse of the global financial system. Besides these immediate measures, to which there was no alternative, the financial sector needs to be reformed in the medium to long term. Improved stability will help to mitigate the harmful impact of future crises and reduce the frequency of severe financial market turmoil. The optimal combination of financial-sector stability and productivity is currently being impeded by avoidable structural inefficiencies and what is in some cases a misguided institutional and regulatory framework. Some of the reform measures under discussion unnecessarily restrict productivity again. The efforts that are undisputedly required to strengthen stability should go hand in hand with steps to enhance financial-sector efficiency. This is the only way to improve the performance of the banking sector and sustainably ensure growth funding and employment in Germany.

JEL Classifications: G01, G10