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Buyouts in Familienunternehmen – eine Herausforderung für Private Equity

Stubner, Stephan | Wulf, Torsten | Landau, Christian | Gietl, Robert

ZfKE – Zeitschrift für KMU und Entrepreneurship, Vol. 61 (2013), Iss. 1-2: pp. 115–135

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Dr. Stephan Stubner, HHL Leipzig Graduate School of Management, Lehrstuhl für Strategisches Management und Organisation, Jahnallee 59, D-04109 Leipzig, Deutschland.

  • Dr. Stephan Stubner ist komissarischer Leiter des Lehrstuhls für Strategisches Management und Organisation an der HHL Leipzig Graduate School of Management. Seine Forschungsschwerpunkte sind Strategie und Szenarioplanung, Familienunternehmen und unternehmerisches Management.
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Prof. Dr. Torsten Wulf, Philipps-Universität Marburg, Lehrstuhl für Strategisches und Internationales Management, Universitätsstraße 24, D-35037 Marburg, Deutschland.

  • Prof. Dr. Torsten Wulf ist Inhaber des Lehrstuhls für Strategisches und Internationales Management an der Philipps-Universität Marburg. Er ist zudem Akademischer Direktor des Center für Strategie und Szenarioplanung an der HHL Leipzig Graduate School of Management. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Top Management Teams, Strategie und Szenarioplanung, Entscheidungsverhalten in Unternehmen sowie Familienunternehmen.
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Prof. Dr. Christian Landau, EBS Universität für Wirtschaft und Recht, Rheingaustraße 1, D-65375 Oestrich-Winkel, Deutschland.

  • Prof. Dr. Christian Landau ist Juniorprofessor für Competitive Strategy an der EBS Universität für Wirtschaft und Recht. Seine Forschungsschwerpunkte sind Wettbewerbsstrategien und Private Equity.
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Dr. Robert Gietl, PEG GmbH, Rudolf-Diesel-Straße 6, D-85221 Dachau, Deutschland.

  • Dr. Robert Gietl ist Geschäftsführender Gesellschafter des Familienunternehmens PEG GmbH und promovierte am Lehrstuhl für Unternehmensführung der Universität Erlangen-Nürnberg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Ressourcenorientiertes Management und Private Equity.
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Abstract

Die Unternehmensnachfolge durch den Verkauf an Private Equity-Unternehmen gewinnt in der Praxis der Familienunternehmen eine immer stärkere Bedeutung. Private Equity-Unternehmen zielen darauf ab, den Wert ihrer Portfoliounternehmen in der Halteperiode zu steigern. Managementeingriffe in das Portfoliounternehmen bilden dafür prinzipiell einen wichtigen und erfolgversprechenden Hebel. Wir zeigen jedoch auf Basis des ressourcenorientierten Ansatzes und der Familiensystemtheorie, dass diese Managementeingriffe bei ehemals familiengeführten Portfoliounternehmen keinen bzw. sogar einen negativen Effekt besitzen können. In einer empirischen Untersuchung bei 118 europäischen Private Equity-Buyouts von Familienunternehmen finden wir Bestätigung für unsere Hypothesen. Wir tragen mit unseren Ergebnissen zur Nachfolgeforschung in Familienunternehmen bei, indem wir darauf hinweisen, dass ein Erwerber, der die spezifischen Ressourcen und Fähigkeiten von Familienunternehmen nicht nutzen und weiterentwickeln kann, keine positiven Effekte auf den Unternehmenserfolg erzielt. Zur Private Equity-Forschung tragen wir bei, indem wir aufzeigen, dass bei der zunehmend bedeutender werdenden Zielgruppe der Familienunternehmen als Investitionsobjekte eine differenzierte Herangehensweise insbesondere bei Managementeingriffen notwendig ist.