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Peters, K (2020). Das Volkswahlrecht und der Umgang mit parlamentarischer Korruption in Deutschland. Der Staat, 59(4), 513-544. https://doi.org/10.3790/staa.59.4.513
Peters, Kristina (2020). "Das Volkswahlrecht und der Umgang mit parlamentarischer Korruption in Deutschland" Der Staat, vol. 59no. 4, 2020 pp. 513-544. https://doi.org/10.3790/staa.59.4.513
Peters, K (2020). Das Volkswahlrecht und der Umgang mit parlamentarischer Korruption in Deutschland. Der Staat, Vol. 59 (Issue 4), pp 513-544. https://doi.org/10.3790/staa.59.4.513

Format

Das Volkswahlrecht und der Umgang mit parlamentarischer Korruption in Deutschland

Eine wechselvolle Geschichte

Peters, Kristina

Der Staat, Vol. 59 (2020), Iss. 4 : pp. 513–544

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Prof. Dr. Kristina Peters, Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtsphilosophie und Rechtssoziologie, Ludwig-Maximilians-Universität München, Ludwigstraße 29, 80539 München.

Cited By

  1. Parliaments versus Raising Extremist Member of Parliament

    Dauster, Manferd

    Bratislava Law Review, Vol. 5 (2021), Iss. 1 P.27

    https://doi.org/10.46282/blr.2021.5.1.213 [Citations: 0]

Abstract

Der Beitrag beleuchtet, wie im Zuge der Herausbildung parlamentarischer Strukturen auf den Ebenen des Verfassungs- sowie des Strafrechts auf die Bestechung von Mandatsträgern reagiert wurde. Anhand verschiedener historischer Regelungsansätze wird aufgezeigt, dass sich lange Zeit verschiedene Entwicklungslinien gegenüberstanden, die nicht zueinander fanden. Dieser Umstand räumte der Mandatsträgerbestechung bis ins 21. Jahrhundert eine unrühmliche Sonderrolle im Gefüge der Korruptionsbekämpfung ein, die erst in Gänze nachvollziehbar wird, wenn man die Entwicklungen bis zum französischen Code pénal von 1810 zurückverfolgt. Während das Strafrecht ab der Mitte des 19. Jahrhunderts weitgehend auf der Stelle trat, bewegten sich Vorstöße, gegen Bestechungen innerhalb der neuen Parlamente vorzugehen, weitgehend auf der Ebene des Verfassungsrechts und seiner Auslegung. Dabei war die Frage, wie mit Einflussnahmen auf die parlamentarische Tätigkeit umzugehen sei, eng mit einer intensiven Debatte über die Gewährung von Diäten an die Reichstagsabgeordneten verwoben.

The paper investigates how, as parliamentary structures evolved, the bribery of elected representatives was handled by constitutional and criminal law. On the basis of various historical approaches it is shown that for a long time different legal concepts existed without ever being combined. These circumstances contributed to an inglorious role the bribery of mandate holders took on within the fight against corruption up until the 21st century, a role which can only be fully understood when one traces the developments back to the French Code pénal of 1810. While there was no real progress in criminal law from the mid-19th century on, attempts to take action against bribery in the new parliaments largely took place at the level of constitutional law and its interpretation. At the same time, the question of how to deal with influences on parliamentary activity was closely interwoven with an intensive debate about the granting of diets to members of the Reichstag.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Kristina Peters: Das Volkswahlrecht und der Umgang mit Parlamentarischer Korruption in Deutschland. Eine wechselvolle Geschichte 513
Eine wechselvolle Geschichte 513
I. Einleitung 513
II. Kampf der Kulturen – Politische Bestechungsdelikte vor dem Reichsstrafgesetzbuch 514
1. Anfänge einer deutschen Bestechungsdogmatik 514
2. Formulierungen nach dem Vorbild des Code pénal von 1810 517
III. Die Verfassung des Norddeutschen Bundes von 1867 und die Reichsverfassung von 1871 519
IV. § 109 des Reichsstrafgesetzbuchs 513
V. Verfassungsrechtliche Impulse in der Weimarer Republik 513
1. Die Weimarer Reichsverfassung von 1919 513
2. Landesverfassungen 513
VI. 1953 – Die Zäsur 513
VII. 1953–1994: Eine Geschichte des Scheiterns 513
VIII. 1994 – Ein problematischer Neubeginn 514
IX. 2014 – Ein echter Neubeginn? 514
X. Fazit 515