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Battis, U.Kersten, J. (2008). Standortmarketing im Bundesstaat. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-52878-3
Battis, Ulrich Kersten, JensBattis, Ulrich Kersten, Jens. Standortmarketing im Bundesstaat. Duncker & Humblot, 2008. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-52878-3
Battis, U Kersten, J (2008): Standortmarketing im Bundesstaat, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-52878-3

Format

Standortmarketing im Bundesstaat

Battis, Ulrich | Kersten, Jens

Schriften zum Öffentlichen Recht, Vol. 1106

(2008)

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Abstract

In einer globalisierten Wirtschaft verschärft sich der Wettbewerb um Investitionen. Eine Vielzahl europäischer Staaten wirbt mit nationalen Agenturen äußerst effektiv für den eigenen Wirtschafts- und Investitionsstandort.

Dieses Standortmarketing geht über die Imagewerbung hinaus. Es kombiniert die inländische Standortcharakterisierung mit einer Marktanalyse im Ausland, um mögliche Investoren zu identifizieren. Es reagiert nicht nur auf die Nachfrage durch potentielle Investoren, sondern spricht ausländische Investoren gezielt an. Es umfasst ein breites Serviceangebot, das Investoren vor, während und nach ihrer Ansiedlung erwartet: Informationen über Investitionsstandorte, über technische und soziale Infrastruktur, über Firmengründungen und Personalressourcen, über Rechts- und Steuerfragen, über Finanzierungshilfen und Subventionsangebote, Planungsvorschriften und Umweltstandards. Darüber hinaus setzen Investoren voraus, dass Standortagenturen sie im Hinblick auf komplexe Verwaltungs- und Genehmigungsverfahren begleiten. Deutschland fehlt es bisher an einem solchen Standortmarketing aus einem Guss. Um international konkurrenzfähig zu sein, muss die Werbung für den Wirtschafts- und Investitionsstandort des Bundes und der Länder durch eine Bundesgesellschaft koordiniert werden, die den verfassungsrechtlichen Anforderungen des Bundes- und Rechtsstaatsgrundsatzes sowie des Demokratieprinzips genügt.

Die Verfasser dieser Studie führen Überlegungen fort, die in einem dem Bundesrechnungshof erstatteten Rechtsgutachten entwickelt wurden. Die Ergebnisse flossen in Beratungsbeiträge des Bundesrechnungshofes für die Bundesregierung und das Parlament ein.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 5
Inhaltsverzeichnis 7
Abkürzungsverzeichnis 11
A. Werbung für den Wirtschafts- und Investitionsstandort Deutschland 13
B. Standortmarketing der Länder 14
I. Landesagenturen für Standortmarketing 14
1. Baden-Württemberg 14
2. Bayern 14
3. Berlin 15
4. Brandenburg 16
5. Bremen 16
6. Hamburg 17
7. Hessen 17
8. Mecklenburg-Vorpommern 17
9. Niedersachsen 18
10. Nordrhein-Westfalen 18
11. Rheinland-Pfalz 19
12. Saarland 19
13. Sachsen 19
14. Sachsen-Anhalt 20
15. Schleswig-Holstein 20
16. Thüringen 20
II. Verwaltungswissenschaftliche und verfassungsrechtliche Einordnung 21
1. Standortmarketing als Governancestruktur 21
2. Standortmarketing als Landeskompetenz 24
C. Standortmarketing des Bundes 25
I. The New German Länder Industrial Investment Council GmbH (IIC) 25
II. Invest in Germany GmbH (IIG) 26
III. Reformüberlegungen 30
IV. Die „neue“ Invest in Germany GmbH 31
V. Exkurs: Standortmarketing im europäischen Vergleich 32
1. Frankreich 32
2. Großbritannien 33
D. Reformvorschlag: Bundesgesellschaft für Standortmarketing 35
I. Modell 35
II. Organisation 36
1. Gegenstand 36
2. Gesellschafter 36
3. Geschäftsführung 36
4. Aufsichtsrat 36
5. Beirat 37
III. Finanzierung 37
IV. Aufgaben 38
1. Standortanalyse 38
2. Marktanalyse im Ausland 38
3. Allgemeine Standortwerbung 38
4. Reaktive und pro-aktive Investorenkommunikation 38
5. Serviceleistungen für Investoren und Länder 39
6. Nachbetreuung angesiedelter Unternehmen 39
7. Standortpflege 39
E. Verfassungsrechtliche Würdigung der Aufgaben der Bundesgesellschaft 41
I. Außengerichtete Aufgaben des Standortmarketings 42
1. Verbandskompetenz des Bundes 42
a) Pflege der Beziehungen zu auswärtigen Staaten (Art. 32 Abs. 1 GG) 43
aa) Enges Verständnis: Pflege der Beziehungen zu auswärtigen Völkerrechtssubjekten 43
bb) Weites Verständnis: Erfüllung öffentlicher, auswärtiger Aufgaben 45
cc) Folgerungen: Auswärtiges Standortmarketing als Erfüllung öffentlicher auswärtiger Aufgaben 49
b) Natur der Sache 50
c) Abgrenzung: Kompetenzen der Länder 51
d) Zwischenergebnis 54
2. Organkompetenz der Bundesregierung 55
3. Zwischenergebnis 56
II. Innengerichtete Aufgaben des Standortmarketings 57
1. Verbandskompetenz des Bundes 57
a) Abgrenzung des Geltungsbereichs des Art. 30 von Art. 83 ff. GG 57
b) Keine teleologische Reduktion des Art. 30 GG 57
c) Art. 30 GG und ungeschriebene Bundeskompetenzen 58
aa) Natur der Sache 59
bb) Sachzusammenhang 60
d) Zusammenfassung 61
2. Organkompetenz der Bundesregierung 62
III. Zwischenergebnis 63
F. Verfassungsrechtliche Anforderungen an die Organisation der Bundesgesellschaft 64
I. Demokratieprinzip 64
II. Rechtsstaatsprinzip 65
1. Grundrechtlicher Gesetzesvorbehalt 65
2. Organisationsrechtlicher Gesetzesvorbehalt 66
3. Beleihung 67
4. Zwischenergebnis 67
III. Bundesstaatsprinzip 67
1. „Verbot der Mischverwaltung“ 67
2. Föderales Neutralitätsgebot 69
3. Föderaler Gleichheitssatz 70
4. Bundesfreundliches Verhalten 70
5. Zwischenergebnis 71
G. Ergebnis 71
I. Werbung für den Wirtschafts- und Investitionstandort Deutschland 71
II. Reformvorschlag: Bundesgesellschaft für Standortmarketing 73
III. Verfassungsrechtliche Würdigung der Aufgaben der Bundesgesellschaft 74
IV. Verfassungsrechtliche Anforderungen an die Organisation der Bundesgesellschaft 75
Literaturverzeichnis 76
Personen- und Sachregister 84