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Erdmann, A (2008). Intermediation im Innovationstransfer. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-52740-3
Erdmann, Alexander. Intermediation im Innovationstransfer. Duncker & Humblot, 2008. https://doi.org/10.3790/978-3-428-52740-3
Erdmann, A 2008. Intermediation im Innovationstransfer. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-52740-3

Format

Intermediation im Innovationstransfer

Erdmann, Alexander

Entrepreneurship, Marketing, Innovation, Vol. 5

(2008)

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Abstract

Ist der wirtschaftliche Erfolg einer Erfindung Zufall oder kann erklärt werden, warum welche Erfindung an welches Unternehmen transferiert wird? Die zentrale Frage dieses Buches ist, ob es eine systematische Erklärung für den Innovationstransfer gibt, um damit den Prozess der Patentverwertung effizienter zu gestalten. Der Autor erarbeitet ein Modell, welches erstmalig die Erfinder, Patentverwertungsagenturen (Intermediäre) und Unternehmen in einem komparativen Ansatz umfasst. Neu sind die zwei Hauptdeterminanten: (1) die Evaluation von Erfindungen und (2) die Kompatibilität von Unternehmen zu den Erfindungen. Die Modellanalyse zeigt, wie Patente selektiert werden, um sie an die Unternehmen mit der größten Wertschöpfung zu transferieren. Spezialisierte Intermediäre sind in diesem Prozess vorteilhaft, wenn sie Erfindungen besser bewerten können oder den Markt besser kennen als ein Erfinder. Aufgrund der aktuellen politischen Rahmenbedingungen ist diese Spezialisierung nicht möglich, so dass Patentverwertungsagenturen oftmals den Innovationstransfer behindern. Alexander Erdmann leitet Empfehlungen für die Wirtschaftspolitik ab. Weiterhin gibt der Verfasser einen umfangreichen Überblick zu den wissenschaftlichen Untersuchungen des Innovationstransfers und stellt die Patentverwertung in der Praxis (USA, Europa, Japan) dar. Fallstudien runden die Analyse mit praktischen Erläuterungen ab. Insofern schlägt diese Arbeit eine Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis und ist für Leser beider Gruppen geeignet.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Geleitwort 5
Vorwort 7
Inhaltsverzeichnis 9
Tabellenverzeichnis 13
Abbildungsverzeichnis 14
Abkürzungsvereichnis 16
A. Überblick zum Innovationstransfer 19
I. Einleitung 19
II. Aufbau der Arbeit 20
III. Definitionen, Erläuterungen und Abgrenzung der Begriffe 21
1. Erfindungen und Innovationen 21
2. Patente und Patentverfahren 22
3. Begriff des Technologietransfers 24
4. Formen des Technologietransfers 25
a) Auftragsforschung 26
b) Kooperationen 26
c) Lizenzen 27
IV. Innovationstransfer in der Praxis 27
1. Historischer Rückblick zum Innovationstransfer 27
2. Hemmnisse des Innovationstransfers 29
3. Intermediäre im Innovationstransfer 32
4. Länderspezifischer Innovationstransfer 34
a) Ergebnisse des Innovationstransfers in den USA 34
b) Innovationstransfer in Japan 37
c) Innovationstransfer in Europa 38
d) Innovationstransfer in Deutschland 40
V. Zusammenfassung 43
B. Literaturüberblick zum Innovationstransfer 45
I. Einleitung 45
II. Literaturüberblick 45
III. Das Modell von Hoppe und Ozdenoren 61
1. Wichtigste Ergebnisse des Modells 63
a) Intermediationsgleichgewichte 64
b) Wettbewerb zwischen Intermediären 65
c) Intermediation unter Einbeziehung des Erfinders 65
2. Zusammenfassung des Modells von Hoppe und Ozdenoren 66
IV. Das Modell von Macho-Stadler, Pérez-Castrillo und Veugelers 67
1. Erläuterung und Ergebnisse des Modells 67
2. Zusammenfassung des Modells von Macho-Stadler et al. 69
V. Für und Wider des Transfers von Hochschulerfindungen 70
VI. Exkurs: Intermediationsmodelle 73
1. Einleitender Überblick 73
2. Das Modell von Diamond 75
a) Die direkte Finanzbeziehung 75
b) Die indirekte Finanzbeziehung 76
3. Zusammenfassung des Modells von Diamond 77
4. Intermediationsmodelle für Verkäufer-Käufer-Märkte 78
VII. Fazit zum Literaturüberblick 79
C. Intermediation im Innovationstransfer 82
I. Einleitung und Aufbau des Kapitels 82
II. Einordnung und Motivation des Untersuchungsgegenstandes 82
III. Methodik 87
1. Einführung in die Spieltheorie 87
2. Markteintrittsspiele 88
IV. Das Innovationstransfermodell 88
1. Annahmen des Innovationstransfermodells 88
2. Strategiealternativen der Unternehmen 92
3. Erlösfunktionen des Innovationstransfermodells 93
a) Erlösfunktion der Unternehmen 93
b) Lizenzzahlung an den Patentanbieter 95
c) Erlösfunktion des Erfinders beim direkten Transfer 96
d) Erlösfunktionen des Erfinders und der TTO beim indirekten Transfer 97
4. Die Evaluation von Erfindungen 99
a) Unsicherheitsfaktoren 99
b) Die Evaluation als Bayes’scher Lernprozess 101
5. Informationszustände 108
a) Symmetrische Information der Kompatibilitätsparameter 108
b) Asymmetrische Information der Kompatibilitätsparameter 109
V. Sensitivitätsanalyse 112
1. Evaluation von Erfindungen aus der Unternehmensperspektive 112
2. Sensitivitätsanalyse für die Unternehmen 120
3. Sensitivitätsanalyse für den Erfinder und die Patentverwertungsagentur 124
a) Symmetrische Information über die Kompatibilitätsparameter 131
b) Asymmetrische Information der Kompatibilitätsparameter des Erfinders 135
VI. Zusammenfassung zum Innovationstransfermodell 140
1. Ergebnisse und Schlussfolgerungen 140
2. Kritische Einordnung der Analyse und weiterer Forschungsbedarf 145
D. Fallstudien zum Innovationstransfer 147
I. Einleitung 147
II. Methodik der Fallstudien 147
III. Der universelle Leseständer 148
1. Einleitung 148
2. Entstehungsgeschichte 148
3. Analyse des Transferprozesses 150
IV. Das HSD-Verfahren 153
1. Einleitung und Entstehungsgeschichte 153
2. Analyse des Transferprozesses 155
V. Der Mikromotor für optische Systeme 158
1. Einleitung und Entstehungsgeschichte 158
2. Analyse des Transferprozesses 159
VI. Zusammenfassung der Ergebnisse 163
E. Zusammenfassung und Schlussfolgerungen 165
I. Ergebnisse und Fazit 165
II. Empfehlungen für die Wirtschaftspolitik 170
Anhang 172
Literaturverzeichnis 177
Stichwortverzeichnis 193