Menu Expand

Cite BOOK

Style

Rauscher, A. (Ed.) (2008). Handbuch der Katholischen Soziallehre. Im Auftrag der Görres-Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaft und der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-52473-0
and Rauscher, Anton. Handbuch der Katholischen Soziallehre: Im Auftrag der Görres-Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaft und der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle. Duncker & Humblot, 2008. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-52473-0
Rauscher, A (ed.) (2008): Handbuch der Katholischen Soziallehre: Im Auftrag der Görres-Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaft und der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-52473-0

Format

Handbuch der Katholischen Soziallehre

Im Auftrag der Görres-Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaft und der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle

Editors: Rauscher, Anton

(2008)

Additional Information

Book Details

Pricing

Abstract

Während der christliche Glaube und die kirchliche Verbundenheit vieler Menschen in Europa schwächer geworden sind, haben die Erwartungen an die Katholische Soziallehre und ihre Orientierungskraft spürbar zugenommen. Es wächst das Interesse an den Begründungen der unantastbaren Würde des Menschen, der Menschenrechte und an den sozialen Ordnungsstrukturen der Gerechtigkeit und Solidarität. Wissenschaft und Technik stoßen zunehmend an ethische Grenzen und rufen bei vielen Menschen Besorgnis und Ängste statt Hoffnung und Zuversicht hervor. Rationalität und Technik, Fortschritt und Effizienz können nicht die Menschenwürde garantieren. Information allein genügt nicht: Es kommt genauso auf die Orientierung an.

Das neue "Handbuch der Katholischen Soziallehre" ist der christlichen Menschen- und Gesellschaftsauffassung verpflichtet, die ihrerseits in der Schöpfungsordnung und ihrer Erkennbarkeit durch die menschliche Vernunft gründet. Die 81 Beiträge befassen sich vor allem mit Grundsatzfragen und Problemen der Wertorientierung in den gesellschaftlichen Lebensbereichen. In der Auseinandersetzung mit den Zeitströmungen werden überzeugende Antworten angeboten.

Die Orientierung am Wesen des Menschen ist die große Chance, dass sich in einer zusammenwachsenden Welt die Menschen und Völker achten und verstehen lernen. Auf längere Sicht kann sich ein gemeinsamer Wertekodex durchsetzen, der die Zusammenarbeit und den Frieden sichert. Bedenkt man, wie sehr der Kreis der Staaten gewachsen ist, die die Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen des Jahres 1948 in der einen oder anderen Weise sich zu eigen gemacht haben, dann ist dies ein ermutigendes Zeichen in einer Welt, in der die Decke der Humanität immer noch dünn ist.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Einführung V
Inhaltsverzeichnis XI
Abkürzungsverzeichnis XIX
Erstes Kapitel: Das personale Fundament der Katholischen Soziallehre 1
Anton Rauscher: Das christliche Menschenbild 3
I. Die biblischen Wurzeln 4
II. Die Vernunfterkenntnis 7
III. Zur Entwicklung des naturrechtlichen Denkens 10
IV. Gegenströmungen in der Moderne 14
1. Der Rationalismus 14
2. Die materialistische Weltanschauung 16
3. Der Rechtspositivismus 16
4. Strukturprobleme des Kapitalismus 18
V. Die Würde der menschlichen Person als Fundament der Katholischen Soziallehre 19
Anton Rauscher: Die soziale Natur des Menschen 25
I. Die Erfahrung des Sozialen 25
II. Erklärungsversuche 26
III. Das Gemeinwohl 28
IV. Von der stationären zur evolutorischen Gesellschaft 29
V. Das individualistische Vertragsmodell 31
VI. Kollektivistische Reaktionen 33
VII. Die Wende zum Solidarismus 35
VIII. Neuere Entwicklungen 38
Weiterführende Literatur 39
Paul Kirchhof: Menschenwürde und Freiheit 41
I. Ursprungsgedanke allen Verfassungsrechts 41
II. Die Positivität der Würdegarantie 43
1. Offensichtlichkeit des Undefinierten 43
2. Das Konstitutionsprinzip 45
3. Die Garantie der Würde in definierten Rechten 46
III. Menschenwürde als entwicklungsleitendes Prinzip 48
1. Verbindlicher Rechtsgedanke 48
2. Die Bedeutung des „gemeinsamen Wissens“ von Staat und Religion 50
3. Ideelle Prinzipien und historische Anlässe 51
4. Unverletzliche Würde und konfliktreiche Begegnung 52
IV. Freiheitsrecht und individuelle Beliebigkeit 55
1. Berechtigung des Einzelnen, nicht der Gruppe 55
2. Rechtliche Garantie und ideelle Übersteigerung 56
a) Kunstfreiheit 57
b) Wirtschaftsfreiheiten 58
c) Zivilgesellschaftliche Selbstgewissheit 58
3. Freiheit und Kultur des Maßes 59
rEberhard Schockenhoff: Die Achtung der Menschenwürdein der technisch-wissenschaftlichen Zivilisation 61
I. Der historische und systematische Kontext 62
II. Der Zusammenhang von Menschenwürde, sittlichem Subjektsein und biologischer Artzugehörigkeit 64
1. Der doppelte Begriff der Menschenwürde 64
2. Die naturale Basis der Menschenwürde 66
III. Die Anerkennung der Menschenwürde als moralisches Fundament des Rechtsstaats 68
IV. Der Schutz der Menschenwürde in bioethischen Konfliktsituationen 72
V. Was heißt menschenwürdig leben? Die Aufgabe der Kirche 74
Stefan Mückl: Die Gewissens-, Glaubens- und Religionsfreiheitals zentrales Menschenrecht 77
I. Historische Entwicklung 77
1. (Staats-)Rechtliche und (staats-)philosophische Perspektive 78
2. Theologische Perspektive 79
II. Die Erklärung über die Religionsfreiheit Dignitatis humanae des Zweiten Vatikanischen Konzils 81
Exkurs: Die Gewissens-, Glaubens- und Religionsfreiheit aus außerkatholischer Sicht 83
III. Folgerungen für Staat und Gesellschaft 84
IV. Religionsfreiheit in der Kirche? 87
V. Religionsfreiheit als gemeinsamer Belang von Staat und Kirche 89
Literaturverzeichnis 89
Zweites Kapitel:\x0BGrundlinien der Katholischen Soziallehre 91
Anton Losinger: Der soziale Lehrauftrag der Kirche 93
I. Der kirchliche Heilsauftrag 93
II. Kirche in der Welt 94
III. Die Autonomie der irdischenWirklichkeiten 95
1. Grenzen kirchlicher Zuständigkeit 95
2. Die Aporie absoluter Autonomie 95
3. Die legitime Autonomie 97
IV. Kirche im Dialog 98
V. Die Träger des sozialen Lehrauftrags der Kirche 99
Literaturverzeichnis 101
Lothar Roos: Entstehung und Entfaltungder modernen Katholischen Soziallehre 103
I. Ansätze zur katholischen Erneuerung 103
II. Die soziale Frage: Das Ringen um den rechten Weg 105
1. Frühkapitalistische Klassengesellschaft und kirchliche Reaktionen 105
2. Die Wegbereitung durch Wilhelm Emmanuel von Ketteler 106
3. Franz Hitze und Georg von Hertling 107
III. Prägende Gestalten im 20. Jahrhundert 108
1. Heinrich Pesch und der Solidarismus 108
2. Gustav Gundlach und Quadragesimo anno 109
3. Pius XII. und seine „Soziale Summe“ 110
4. Johannes Messner und das Naturrecht 112
5. Arthur F. Utz als Bibliograph und Systematiker 113
6. Oswald von Nell-Breuning und das „Umbiegen“ des Kapitalismus 114
7. Joseph Höffner und seine „Christliche Gesellschaftslehre“ 115
IV. Krise und Neubelebung der Katholischen Soziallehre 117
1. Innerkirchliche „Alternativen“ 118
2. Bedingungen einer Regeneration 120
3. Der Relativismus und die christliche Naturrechtsphilosophie 121
Lothar Roos: Die Sozialenzykliken der Päpste 125
I. Die moderne Wirtschaftsgesellschaft – Das Ringen um soziale Gerechtigkeit 126
1. Rerum novarum: Die „Magna Charta christlicher Sozialarbeit“ (QA 39) 126
2. Quadragesimo anno: Das „regulative Prinzip“ der Wirtschaft 127
3. Von Pius XII. zu Johannes XXIII.: Der Vorrang der Persönlichkeitswerte 128
4. Gaudium et spes: Anthropologische Grundlagen 130
5. Laborem exercens: Die Humanisierung einer veränderten Arbeitswelt 132
6. Populorum progressio und Sollicitudo rei socialis: Die „wahre Entwicklung“ der Völker 133
7. Centesimus annus: Die Anerkennung der Sozialen Marktwirtschaft 134
II. Die moderne politische Gesellschaft – Rechtsstaat, Sozialstaat und Demokratie 136
1. Staat und Gesellschaft in Rerum novarum und Quadragesimo anno 136
2. Kirche und Demokratie: Von Pius XII. (1944) über „Pacem in terris“ (1963) zu „Gaudium et spes“ (1965) 138
3. Centesimus annus: Die Gefahr einer „Demokratie ohneWerte“ 140
III. Die kirchliche Sozialverkündigung vor neuen Herausforderungen 141
Ursula Nothelle-Wildfeuer: Die Sozialprinzipien der Katholischen Soziallehre 143
I. Gemeinwohl 143
1. Zur Entwicklung des Gemeinwohlbegriffs zwischen materialer und prozeduraler Bestimmung 144
2. Struktur und Inhalt: Gemeinwohl im Verhältnis von Person, Gesellschaft und Staat 145
a) Bedeutungsdifferenzierungen 145
b) Gemeinwohlautorität und Staat 146
c) Konstitutive Inhalte 147
d) Der Gemeinsinn 149
3. Konkretionen: Gemeinwohl versus Gruppeninteressen? 149
II. Solidarität 150
1. Zur Geschichte des Solidaritätsbegriffs 150
2. Struktur und Inhalt: Person-Sein und Universalität 152
a) Hinordnung auf die Person 152
b) Verknüpfung mit dem Gemeinwohl 153
c) Die doppelte Ausrichtung 155
3. Der Sozialstaat als Konkretion des Solidaritätsprinzips 155
III. Subsidiarität 156
1. Ursprung und Entwicklung des Subsidiaritätsprinzips in der Katholischen Soziallehre 157
2. Struktur und Inhalt: Kompetenzanerkennung und Freiheitsermöglichung 159
a) Zweiseitiger Gehalt 159
b) Der Rekurs auf die menschliche Person 160
c) Anwendungsbedingungen 161
3. Konkretionen: Das Subsidiaritätsprinzip in unterschiedlichen Geltungsbereichen 161
Literaturverzeichnis 162
Arnd Küppers: Soziale Gerechtigkeit im Verständnisder Katholischen Soziallehre 165
I. Begriffsherkunft 165
II. Begriffsentfaltung: Pesch, Messner, Gundlach, Nell-Breuning, Höffner und Quadragesimo anno 167
III. Katholische Soziallehre und zeitgenössischer Gerechtigkeitsdiskurs: Konvergenzen und Divergenzen 169
Literaturverzeichnis 173
Winfried Becker: Der politische und soziale Katholizismus 175
I. 1806 – 1871 175
II. 1871 – 1918 179
III. 1918 – 1945 182
IV. 1945 – 2005 186
Literaturverzeichnis 191
Wolfgang Ockenfels: Politische Theologie und Theologie der Befreiung 193
I. Die islamische Herausforderung 193
II. Ansätze zu „politischen“ Theologieformen 194
III. Zur „neuen politischen Theologie“ 197
IV. Theologie(n) der Befreiung 199
V. Katholische Soziallehre und Theologie der Befreiung 200
Literaturverzeichni 201
Hans-Joachim Höhn: Moral im Diskurs. Die Relevanz der Diskursethik für die Katholische Soziallehre 203
I. Nachmetaphysisches Denken und Moral: Neuzeitliches Ethos als Vernunftethos 205
II. Die soziale Signatur der praktischen Vernunft: Diskursethik im Kontext einer Theorie kommunikativen Handelns 206
1. Ethische Letztbegründung: Reflexive Rekonstruktion der Möglichkeitsbedingungen sinnvoller Argumentation 207
2. Kommunikation und Gesellschaft: Diskursethik und Sozialtheorie 209
III. Sozialethik postsäkular: Diskursethische Perspektiven der Katholischen Soziallehre 210
Literaturverzeichnis 212
Michael Schramm: Gesellschaftsethik im Utilitarismus und in den modernen Vertragstheorien 215
I. Angewandte Theologie: Zur sozialwissenschaftlichen Positionierung der christlichen Sozialethik 215
1. Christliche Sozialethik: Gott als Liebe 215
2. Christliche Sozialethik: Solidarische Personalität und Gerechtigkeit 216
3. Christliche Sozialethik: Zur Differenz von Begründungs- und Implementierungdiskursen 216
a) Theologisch-ethische Begründungsdiskurse:Theoretische und praktische Vernunft 217
b) Implementierungsdiskurse: Polylingualität 217
II. Utilitarismus: Gesellschaftlicher Durchschnittsnutzen und tragische Entscheidungen 218
1. Folgen, Nutzen- und Sozialprinzip 218
2. Durchschnittsnutzenprinzip und Regelutilitarismus 219
3. Utilitaristische Ethik bei John C. Harsanyi 219
4. Christliche Sozialethik und Utilitarismus: Getrennte Wege bei partieller Relevanz des utilitaristischen Entscheidungskalküls 220
a) Getrennte Wege: Das Verrechnungsproblem 220
b) Relevanz: Tragische Entscheidungen 220
III. Moderne Vertragstheorien: Gesellschaft als Kooperationsprojekt 221
1. Ökonomische Vertragstheorien 221
a) James Buchanan 222
b) „Positivismus“ in den ökonomischen Vertragstheorien? 223
c) Christliche Sozialethik und ökonomische Vertragstheorien: Gemeinsamkeiten und getrennte Wege 224
2. Ethische Vertragstheorien 224
a) Das vertragstheoretische Konzept von John Rawls 225
b) Christliche Sozialethik und gerechtigkeitsethische Vertragstheorie: Grundsätzliche Kompatibilität und Detaildifferenzen 225
IV. Christliche Sozialethik, Utilitarismus und Vertragstheorie 226
Literaturverzeichnis 227
Exkurse 231
Wilfried Härle: Grundlinien der evangelischen Sozialethik 233
I. Quellen 233
1. Die als Wahrheit gewiss gewordene Botschaft des biblischen Kanons 233
2. Offenbarung und Vernunft 234
3. Kirchliches Lehramt 236
4. Situationsanalyse 237
II. Konzeptionen 237
1. Zwei-Reiche- bzw. Zwei-Regimenten-Lehre 238
2. Königsherrschaft Jesu Christi 240
3. Christliche Gesellschaftstheorie 241
4. Christliches Menschenbild 243
III. Inhaltliche Schwerpunkte 244
1. Die Verheißung des Reiches Gottes 244
2. Rechtfertigung allein aus Glauben 245
3. Gerecht und Sünder zugleich 246
4. Sozialethik „in der noch nicht erlösten Welt“ 246
Literaturverzeichnis 247
Vasilios N. Makrides: Die soziale Verantwortungin der Sicht der Orthodoxen Kirche 249
I. Historischer Hintergrund 249
II. Neuere Entwicklungen 251
Literaturverzeichnis 253
Drittes Kapitel: Ehe und Familie 255
Franz-Xaver Kaufmann: Ehe und Familie zwischen kultureller Normierung und gesellschaftlicher Bedingtheit 257
I. Ehe und Familie als bio-soziale Universalien? 258
II. Elternschaft 258
III. Ehe und sexuelle Beziehungen 259
IV. Verwandtschaft 261
VI. Die Entstehung der „modernen Familie“ 263
VII. Aktuelle Herausforderungen, Leistungen und Probleme der Familie 266
VIII. Demografische Perspektiven 266
IX. Soziologische Interpretation 268
X. Folgerungen für eine sozialethische Betrachtung 270
Literaturverzeichnis 271
Jürgen Liminski: Ehe und Familie in christlicher Sicht 273
I. Ehe im Wandel der Geschichte 273
II. Stabilität für das Gemeinwesen 275
III. Was hält Ehe und Familie zusammen? 277
IV. Ehe als christliche Berufung 280
V. Die Bedeutung der Kommunikation 281
VI. Aufgabe und Verantwortung des Vaters 284
VII. Frau und Mutter 286
VIII. Erziehung – Beschenkung mit Menschlichkeit 287
Eberhard Schockenhoff: Das kirchliche Leitbild von Ehe und Familie und der Wandel familialer Lebenslagen 291
I. Moraltheologische Überlegungen zu den anthropologischen Grundlagen von Ehe und Familie 293
1. Das Menschenbild der Bibel 293
2. Sexualität im Dienst existentieller Lebensziele 294
3. Die monogame Eheauffassung als Ausdruck eines Ethos der Menschenwürde 295
4. Die Familie als erweiterter Lebensraum ehelicher Liebe 297
II. Herausforderungen der herkömmlichen Ehe- und Familienauffassung durch die Akzeptanz alternativer Lebensformen 300
1. Die wachsende Instabilität menschlicher Lebensläufe 299
2. Die Bedeutung der ehebezogenen Familie 302
3. Der Beitrag der Kirche zum Gelingen von Ehe und Familie 304
III. Rechtsethische Fragestellungen 304
1. Der besondere Schutz von Ehe und Familie 304
2. Eheanaloge Rechtsformen für nichteheliche Lebensgemeinschaften? 306
3. Das Zusammenleben unverheirateter Eltern mit Kindern 309
Paul Kirchhof: Normativ-rechtliche Vorgaben der Familienpolitik 311
I. Keine Gesellschaft ohne Kinder, keine Freiheit ohne familiäre Erziehung 311
II. Drei Ziele der Familienpolitik 312
III. Der Schutzauftrag des Grundgesetzes 313
1. Familie und Elternschaft 313
2. Institutsgarantie, Abwehrrecht, Gleichheitsrecht, Leistungsanspruch, Grundsatznorm 315
a) Institutsgarantie 315
b) Abwehrrecht 315
c) Besondere Gleichheit 317
d) Leistungsanspruch 318
e) Grundsatznorm 318
IV. Die Bedrohung der Familie durch die Wirtschafts- und Sozialordnung 319
1. Familiäre Verantwortungsgemeinschaft als Regelfall 319
2. Familie und Beruf 319
3. Das Arbeitsrecht 321
4. Die Dreiteilung des Lebenslaufs 321
5. Der sozialrechtliche Generationenvertrag 322
6. Das Steuerrecht 323
7. Gesamtsaldo von Lasten und Leistungen 324
V. Förderungspflichten 325
1. Mitverantwortlichkeit der Rechtsgemeinschaft 325
2. Krippenplätze 326
3. Kinderwahlrecht 327
VI. Erziehung zur Freiheit in kultureller Bindung 328
VII. Familiäre oder staatliche Lebenshilfe? 329
Volker Ladenthin: Der Erziehungsauftrag der Familie 331
I. Der Erziehungsauftrag 331
1. Die Bedeutung der physischen und psychischen Versorgung und Fürsorge 332
2. Die Bedeutung der Hilfen zur Teilnahme an der sozialen Ordnung 332
3. Die Bedeutung einer Befähigung zum Verstehen und Gestalten der Welt 333
4. Die Bedeutung der Organisation der familialen Interaktionsformen 333
II. Grundfragen der Familienerziehung 334
1. Inhalte der Familienerziehung 335
2. Formen der Familienerziehung 337
III. Grenzen der Familienerziehung 338
Literaturverzeichnis 339
Heinz Lampert: Aufgaben und Ziele der Familienpolitik 341
I. Die Bedeutung der Familienpolitik 341
II. Aufgaben und Ziele der Familienpolitik 346
III. Defizite und aktuelle Probleme der Familienpolitik 349
Literaturverzeichnis 352
Notburga Ott: Vereinbarkeit von Familie und Beruf 355
I.Wirtschaftlicher Wandel und Veränderung der familialen Arbeitsteilung 355
II. Folgen für die Familienarbeit 356
III. Bedingungen für eine gelingende Vereinbarkeit von Familie und Beruf 357
Literaturverzeichnis 359
Viertes Kapitel: Ethische Grundfragen des Lebens 359
Manfred Spieker: Sozialethische Fragen des Lebensschutzes 361
I. Abtreibung 362
1. Lehre der Kirche 362
2. Legalisierungsversuche 363
3. Sozialethische Perspektiven 366
II. Euthanasie 368
1. Lehre der Kirche 368
2. Legalisierungsversuche 368
3. Sozialethische Perspektiven 371
III. Assistierte Reproduktion 372
1. Lehre der Kirche 372
2. Legalisierungsversuche 374
3. Sozialethische Perspektiven 377
Literaturverzeichnis 379
Bernd Kettern: Der Umgang mit kranken, behinderten und alten Menschen 381
I. Krankheit im Wandel 382
II. Menschen mit Behinderungen 384
III. Das Alter zwischen Kostenproblem und neuentdeckter Lebensphase 386
Literaturverzeichnis 388
Clemens Breuer: Menschenwürdiges Sterben und Hospizbewegung 389
I. Die Hospizidee 390
II. Der Dienst am sterbenden Menschen 391
III. Die Bedeutung der Palliativmedizin 392
IV. Sterbebegleitung 393
Literaturverzeichnis 394
Fünftes Kapitel: Schöpfung und Umwelt 395
Eberhard Schockenhoff: Anthropozentrische und ökozentrische Ethik 397
I.Worterklärungen 397
II. Grundzüge einer anthropozentrischen Ethik 397
1. Darstellung 397
2. Naturwissenschaftliche und philosophische Kritik 401
III. Gegenmodelle zur anthropozentrischen Ethik 403
1. Die pathozentrische Ethik 403
2. Die biozentrische Ethik 405
3. Physiozentrische Ethik 407
IV. Praktische Konvergenzen 409
Markus Vogt: Das Konzept der Nachhaltigkeit 411
I. Begriffsklärungen und ökologische Grundlagen 411
1. Umweltökonomischer Kern: Zirkuläre Ökonomie 411
2. Soziokulturelle Ausdeutung 412
II. Ethische Maßstäbe 413
1. Gleiche Lebenschancen für künftige Generationen 413
2. Konstantes Naturkapital 414
3. Gleiches Recht auf global zugängliche Ressourcen 414
4. Zeitmaße und Regenerationsraten natürlicher Prozesse 415
III. Nachhaltigkeit und Katholische Soziallehre 416
1. Annäherungen in der bisherigen Soziallehre 416
2. Herausforderungen für eine Erweiterung der Sozialprinzipien 416
3. Nachhaltigkeit: Eine ordnungsethische Ausgestaltung der Schöpfungsverantwortung 417
Literaturverzeichnis 418
Markus Vogt: Umweltschutz, Naturschutz, Tierschutz 421
I. Umweltschutz 421
1. Zum Begriff „Umwelt“ 421
2. Zur Entwicklung des Umweltbewusstseins und des Umweltrechts 422
3. Christliche Zugänge zur Umweltethik 423
4. Ökologisch-soziale Marktwirtschaft als notwendiges Rahmenkonzept globaler Umweltpolitik 423
II. Naturschutz 424
1. Historischer Überblick und aktuelle Entwicklungen 424
2. Artenschutz 425
3. Naturschutz als Thema der Sozialethik 425
III. Tierschutz 426
1. Einführung: Das gespaltene Bewusstsein 426
2. Zum theologisch-ethischen Verständnis von „Mitgeschöpflichkeit“ 426
3. Zur Kulturgeschichte des Verhältnisses zwischen Mensch und Tier 427
4. Philosophische und ethische Fragen in der Diskussion um Tierrechte 427
5. Ethische Kriterien für Tierversuche und artgerechte Tierhaltung 428
IV. Stellungnahmen des katholischen Lehramtes zu Umwelt-, Natur- und Tierschutz 429
Literaturverzeichnis 431
Sechstes Kapitel: Arbeit 433
Elmar Nass: Sinn und Bedeutung der Arbeit 435
I. Subjektive und objektive Bedeutung 435
II. Arbeit im Licht der Sozialprinzipien 436
III. Der Mensch und seine Arbeit 438
1. Arbeit als göttliches Gebot 438
2. Das Recht auf Lohn 439
3. Mehr als Erwerbsarbeit 440
IV. Arbeit und personale Würde 441
Literaturverzeichnis 442
Jörg Althammer: Arbeit und Kapital 445
I. Begriffsbestimmung 445
II. Lohnbildung und gerechtes Einkommen 447
1. Die Problematik des freien Arbeitsvertrags 447
2. Lösungsmöglichkeiten 448
a) Lösungsmöglichkeiten der allokativen Ineffizienzen des freien Arbeitsmarktes 448
b) Lösungsmöglichkeiten für die verteilungspolitischen Mängel des freien Arbeitsmarktes 449
aa) Allgemeine Lösungsmöglichkeiten 449
bb) Das Problem des „gerechten Lohns“ in der Katholischen Soziallehre 451
III. Breite Vermögensstreuung als gesellschaftspolitische Aufgabe 451
1. Notwendigkeit und Ziele der Vermögenspolitik 451
2. Instrumente der Vermögenspolitik 452
a) Staatliche Förderung durch Steuer- oder Prämienbegünstigung 453
b) Investivlohn und Ertragsbeteiligung 454
Literaturverzeichnis 456
Jörg Althammer: Wandel der Arbeitsgesellschaft 459
I. Einleitung 459
II.Wandel der Arbeitsgesellschaft: Ein Überblick 460
III. Zur Diskussion um das Normalarbeitsverhältnis 461
1. Definition und normative Bedeutung des Normalarbeitsverhältnisses 461
2. Erosion des Normalarbeitsverhältnisses – Krise des Sozialstaats? 462
IV. Bedingungsloses Grundeinkommen als sozialpolitische Antwort auf denWandel der Arbeitsgesellschaft? 463
Literaturverzeichnis 464
Bernd Rüthers: Rechte des Arbeitnehmers 467
I. Das Arbeitsrecht als Grundlage der Arbeitnehmerrechte 467
II. Sozialschutz als Entstehungsgrund und andere Normzwecke des Arbeitsrechts 467
III. Der Arbeitsvertrag 468
IV. „Recht auf Arbeit“ und „Pflicht zur Arbeit“ 469
1. Kein individuelles Grundrecht auf Arbeit 469
2. Vertraglicher Beschäftigungsanspruch des Arbeitnehmers 470
V. Der Anspruch auf Arbeitsentgelt 471
1. Arten des Entgelts 471
2. Regelungskompetenz 471
3. Was ist der „gerechte Lohn“? 471
VI.Weitere arbeitsvertragliche Arbeitnehmerrechte 473
1. Der Personenbezug im Arbeitsverhältnis 473
2. Die Schutzpflichten des Arbeitgebers 473
3. Gleichbehandlungspflichten und Diskriminierungsverbote 473
VII. Die Grundrechte im Arbeitsverhältnis 474
Literaturverzeichnis 476
Bernd Rüthers: Die Verantwortung der Arbeitgeber und Gewerkschaften 477
I. Einführung 477
II. Die Tarifautonomie 479
1. Der Tarifvertrag 479
2. Schranken der Tarifautonomie 481
3. Funktionsbedingungen der Tarifautonomie 482
4. Sonderproblem „Günstigkeitsprinzip“ (§ 4 III TVG) 483
III. Der Arbeitskampf 484
1. Notwendiges Hilfsinstrument staatsfreier Tarifautonomie 484
2. Die Rechtmäßigkeit von Arbeitskämpfen 485
IV. Tarifautonomie und Arbeitskampf im Umbruch? 486
Literaturverzeichnis 487
Gerhard D. Kleinhenz: Arbeitsmarktordnung 489
I. Katholische Soziallehre als Bündel von Seins- und Wertvorstellungen für den Arbeitsmarkt 490
II. Regulierung des Arbeitsmarktes in der Sozialen Marktwirtschaft 493
III. Auswirkungen der Sozialen Ausgestaltung der Arbeitsmarktordnung 494
IV. Soziallehre, Arbeitsmarktreformen und die Einheit aller Menschen dieser Welt 498
Literaturverzeichnis 498
Siebtes Kapitel: Eigentum 499
Wolfgang Kersting: Das Eigentum und seine Formen – Philosophische Begründungen 501
I. Die ethisch-politische Eigentumskonzeption 501
II. Die patristisch-naturrechtliche Eigentumskonzeption 502
III. Die naturrechtsjuristisch-kontraktualistische Eigentumskonzeption 503
IV. Die freiheitlich-grundrechtliche Eigentumskonzeption 503
1. Eigentum und Arbeit: Locke 504
2. Eigentum und Freiheit I: Kant 505
3. Eigentum und Freiheit II: Fichte; Hegel 506
V. Die sozialstaatlich-gerechtigkeitstheoretische Eigentumskonzeption 508
Literaturverzeichnis 509
Anton Rauscher: Die christliche Lehre über das Eigentum 511
I. Die andere Perspektive 511
II. Die innere Einstellung zu Besitz und Eigentum 513
III. Der Ausgangspunkt des christlichen Denkens über das Eigentum 514
IV. Die Epoche der Einseitigkeiten 516
V. Erneuerung und Klärung der katholischen Eigentumslehre 518
Weiterführende Literatur 521
Ulrich van Suntum: Eigentums- und Wettbewerbsordnung 523
I. Ist Privateigentum unchristlich? 525
II.Was ist eigentlich genau Privateigentum? 527
III. Ökonomische Funktionen des Privateigentums 529
IV. Privateigentum und Wettbewerbsprinzip 532
V. Einwände gegen Markt und Wettbewerb 534
Achtes Kapitel: Wirtschaftsordung 537
Anton Rauscher: Katholische Soziallehre und Soziale Marktwirtschaft 539
I. Das Ende des Laissez-faire-Liberalismus 539
II. Neue Ansätze 540
III. Vorbehalte und Kritik seitens der Katholischen Soziallehre 542
IV. Die berufsständische Ordnung 544
V. Klärung in Centesimus annus 546
Weiterführende Literatur 548
Alfred Schüller: Wirtschaft als gesellschaftlicher Lebensprozess 549
I. Knappheit und die zwei Seiten des Personseins 549
1. Moral als Anreiz- und Steuerungsmechanismus – Die Sicht von Adam Smith 549
2. Religiöse Bindungsbedürftigkeit der Moral – Die christliche Lehre 550
3. Moral und Wirtschaftsordnung 551
II. Wirtschaftliche Sachfragen des Personseins 551
1. Bedürfnisse 551
2. Intertemporale Bedürfnisentfaltung: Das Problem der Zeitpräferenz 553
3. Handeln nach dem Klugheitsprinzip 554
III. Der gesellschaftliche Lebensprozess als Tausch-, Preis- und Zahlungsgemeinschaft 555
1. Wissen und Anreize 555
a) Zentrale Wissensverarbeitung und Leistungsstimulierung 556
b) Dezentrale Wissensverarbeitung und Leistungsstimulierung 557
2.Wirtschaftliche Freiheit und Ungewissheit 558
3. Preis- und Konkurrenzängste und das Streben nach wirtschaftlicher Gewissheit 558
4. Gerechtigkeit nach Verdienst – Gerechtigkeit nach Bedarf 560
IV. Das Konzept des gerechten Preises 561
Literaturverzeichnis 562
Christian Müller: Wirtschaftsordnungspolitikals zentrale Aufgabe des Staates 565
I. Denken in Ordnungen 565
II. Markt, Macht und Moral 566
1. Der Markt als moralische Institution 566
2. Das Versagen des Wirtschaftsliberalismus 567
3. „Wettbewerb als Aufgabe“ 569
III. Ordnung mit Würde 570
IV. Ordnungspolitik und Katholische Soziallehre 572
V. Versagen der Ordnungspolitik? 573
Literaturverzeichnis 575
Christian Watrin: Sind freiheitliche und soziale Gestaltungsaufgaben Gegensätze? 577
I. Sozialer Schutz als individuelles und gesellschaftliches Problem 577
II. Strukturen des sozialen Schutzes in historischer Sicht 578
III. Wohlfahrtsstaat, Sozialismus und Liberalismus 580
IV. Die Zukunft des Sozialstaates: Kollektivistische versus freiheitliche Lösungen? 585
Literaturverzeichnis 588
André Habisch: Unternehmensethik 591
I. Der Kontext: Marktwirtschaftliche Ordnung 591
II. Unternehmenshandeln in der Marktwirtschaft: Nachhaltige Wertschöpfung 593
III. Aspekte der zeitgenössischen Diskussion um „verantwortliche Unternehmensführung“ (CSR) 594
1. Die Wurzeln von CSR in der Globalisierung 595
2. Die Durchsetzung von Mindeststandards: Kodizes und Kontrollsysteme 596
IV. Gesellschaftliches Engagement von Unternehmen („Corporate Citizenship“) 597
1. Institutionen und Themenfelder 597
2. Abgrenzung zur traditionellen Philanthropie 598
3. Gesellschaftliches Engagement als Investition in Soziales Kapital 599
4. Einwände gegen gesellschaftliches Engagement von Unternehmen 600
V. Kleine und mittelständische Unternehmen 601
VI. Zukunftsperspektiven: Unternehmer des Sozialen und die globale Einkommenspyramide 601
Literaturverzeichnis 602
Nils Goldschmidt: Freiheit und Verantwortung der Unternehmer 605
I. Zur Charakterisierung des Unternehmers 605
II. Die Freiheit des Unternehmers 607
III. Die Verantwortung des Unternehmers 609
1. Notwendige Prämissen 609
2. Unternehmerische Verantwortung aus sozialethischer Sicht 610
3. Einzelne Bereiche unternehmerischer Verantwortung 611
Literaturverzeichnis 613
Eduard Gaugler: Betriebs- und Unternehmensverfassung 615
I. Betriebe und Unternehmen als Wirtschaftsgebilde 615
II. Betriebsverfassung 615
1. Vielzahl und Vielfalt der Betriebe 615
2. Gesetzliche Regelungen 616
3. Betriebsräte 617
4. Zweiseitige Betriebsverfassung 618
5. Sozialethische Sicht 618
III. Unternehmensverfassung 620
1. Kapitalgesellschaften 621
2. Mitbestimmungsgesetze 622
3. Aufsichtsrat 624
4. Interessenvertretung 624
5. Mitbestimmung und Menschenwürde 626
IV. Gesetzliche Prägungen 628
Literaturverzeichnis 629
André Habisch: Gemeinwirtschaftlicher Sektor / Non-Profit-Unternehmen 631
I. Sozialromantische Idealisierung 631
II. Organisationsprinzipien privat- und gemeinwirtschaftlicher Unternehmen 632
III. Formen und Aktivitäten von NPOs 634
1. Neue NPOs und die Entstehung internationaler Ordnungsstrukturen 634
2. Funkionen und Herausforderungen von NPOs auf nationaler Ebene 636
3. Genossenschaften und Mikrofinanzorganisationen 638
IV. Ordnungspolitische Perspektiven 638
Literaturverzeichnis 640
Norbert Feldhoff: Kirche als Unternehmen 641
I. Die Träger kirchlicher Unternehmen 641
1. Vielfalt und Einheit 641
a) Die Pfarrei 642
b) Profilierung 643
c) Transparenz 643
2. Die kirchlichen Unternehmen im Markt 644
a) Im weltanschaulichen Pluralismus 644
b) Im sozialen Markt 645
II. Die Mitarbeiter 646
1. Bedeutung für das Unternehmen 646
a) „Das kostbarste Vermögen“ 646
b) Sicherheit des Arbeitsplatzes 646
c) Dienstgemeinschaft 647
d) Beteiligung 648
2. Gerechter Lohn 649
3. Dritter Weg 650
a) Begriffsklärung 650
b) Bewertung 651
III. Gottvertrauen kontra Vorsorge 652
Alfred Schüller: Internationalisierung und Globalisierung der Wirtschaft – Triebkräfte, Chancen und Herausforderungen 655
I. Weltwirtschaft im Dienst der Freiheit und desWohlstands 655
II. Gefährdete Freiheit, gefährdeter Wohlstand – Lehren der Vergangenheit 657
III. Wirtschaftliche Internationalisierung beginnt zu Hause 658
IV. Der Weg zur wirtschaftlichen Globalisierung 660
V. Globalisierung und die Chancen des Systemwettbewerbs 661
VI. Globalisierung und die „Neue Angst vor der Weltwirtschaft“ 662
VII. Globalisierung als Ordnungsproblem 663
Literaturverzeichnis 666
Neuntes Kapitel: Soziale Sicherung 667
Richard Hauser: Persönliche Daseinsfürsorge und soziale Sicherung 669
I. Begriffliche Abgrenzung 669
II. Ziele und Prinzipien 670
III. Instrumente der persönlichen Daseinsfürsorge und der sozialen Sicherung 672
IV. Armut als extremes Defizit an persönlicher Daseinsfürsorge 677
Literaturverzeichnis 681
Martin Werding: Soziale Sicherung im Alter 683
I. Begriffe 683
1. Alterssicherung 683
2. Private und soziale Alterssicherung 684
3. Kapitaldeckungs- und Umlageverfahren 684
II. Gründe für die Errichtung einer sozialen Alterssicherung 685
1. Mindestsicherung im Alter und „Trittbrettfahrer-Verhalten“ 686
2. Fehlende Voraussicht bei individuellen Vorsorgeentscheidungen 687
3. Intergenerationelle Risikostreuung 687
4. Stabilisierung der Austauschbeziehungen zwischen den Generationen 688
III. Ausgestaltung sozialer Alterssicherungssysteme 689
1. Geschichte 689
2. Soziale Alterssicherung in den deutschsprachigen Ländern 690
IV. Herausforderungen 691
1. Aktuelle und langfristig vorhersehbare Finanzierungsprobleme 691
2. Reformperspektiven 691
V. Würdigung 692
Literatur 692
Joachim Genosko: Soziale Sicherung bei Krankheitund Pflegebedürftigkeit 695
I. Einführung 695
II. Die Grundprinzipien des kontinentaleuropäischen (solidarisch-korporativen) Sozialstaatsmodells 696
III. Besonderheiten der sozialen Sicherung bei Krankheit und bei Pflegebedürftigkeit 699
1. Die gesetzliche Krankenversicherung 699
2. Die gesetzliche Pflegeversicherung 700
IV. Katholische Soziallehre und politische Reformen bei Krankheit und Pflege 702
Literaturverzeichnis 705
Heinrich Pompey: Das caritative Engagement der Kirche 707
I. Die Struktur des caritativen Engagements der Weltkirche 707
II. Die theologischen Grundlagen des caritativen Engagements der Kirche 709
III. Historie 710
IV. Organisation und Handlungsfelder der Caritas heute 713
V. Innerverbandliche sowie politische, finanzielle und gesellschaftliche Veränderungen als neue Herausforderungen 714
1. Der Wandel des Hilfeverhaltens und des christlichen Propriums 714
2. Rechtliche Möglichkeiten und wirtschaftliche wie organisatorische Herausforderungen 716
Literaturverzeichnis 719
Hans F. Zacher: Europäische Sozialpolitik/Europäisches Sozialrecht 721
I. Die Inhalte und Strukturen des „Sozialen“ 721
1. Die Dimensionen des Begriffs 721
2. Die normativ-wertende, geschichtliche Dimension 722
3. Die Ganzheit des Sozialen 723
II. „Europa“ 724
1. Der Kontinent 724
2. Die völkerrechtliche Organisation des „freien“ Europa 725
3. Die Anfänge der supranationalen Integration 726
III. Die Ausprägung des Sozialen in der Europäischen Union 728
1. Der Auftrag der Europäischen Union 728
2. Die Integration der Wirtschaft 729
3. Die Verantwortung für die nicht- oder nicht nur wirtschaftlichen Belange 729
4. Das spezifisch „Soziale“ 730
a) Der normative Hintergrund 730
b) Wege der Implementation 733
5. Die Unübersichtlichkeit des Ganzen 734
IV. Europäische Sozialpolitik und Europäisches Sozialrecht und die Katholische Soziallehre 735
Zehntes Kapitel: Politische Ordnung 739
Josef Isensee: Staat 741
I. Was ist Staat? 741
1. Komplexität und Mutabilität 741
2. Drei Abstraktionsebenen: Staat – moderner Staat – Verfassungsstaat 742
II. Der moderne Staat – Begriff und Wesen 744
1. Drei Elemente: Staatsgebiet, Staatsvolk, Staatsgewalt 744
2. Moderner Staat als Strukturmodell 745
a) Offenheit in Zielen und Aufgaben 745
b) Entscheidungs- und Wirkungseinheit 747
c) Staatsmacht kraft Bürgergehorsam 748
d) Friedenseinheit 749
e) Nationale Solidargemeinschaft 750
3. Ethische Indifferenz des Staatsbegriffs 751
III. Erfüllung des modernen Staates im Verfassungsstaat 752
IV. Ethische Staatsfundamente in abendländisch-christlicher Tradition 753
1. Gehorsam unter Vorbehalt 753
2. Gemeinwohl und Amtsprinzip 754
3. Säkularität des Staates 756
4. Menschenrechte und Menschenwürde 756
5. Universalisierbarkeit des europäischen (Verfassungs-)Staates? 758
V. Deutungsperspektiven der Staatlichkeit 759
1. Der Teil und das Ganze: Staatsgewalt und Gemeinwesen 759
2. Horizontale und vertikale Staatsdimension: Bürgerschaft und Herrschaft 761
3. Reale und rechtliche Existenz: Lebenswirklichkeit und Rechtsperson 761
VI. Der Verfassungsstaat und die nichtstaatlichen Potenzen 762
1. Der sektorale Staat 762
2. Nichtidentität des Staates mit Religion, Kultur,Wirtschaft 763
3. Polarität von Grundrechtsfreiheit und Demokratie 764
4. Religion, Kultur,Wirtschaft als „Gesellschaft“ 764
5. Verwiesenheit des Verfassungsstaates auf nichtstaatliche Potenzen 765
VII.Wechselseitige Bedingtheit von Staat und Recht 766
VIII. Warum überhaupt Staat? 767
1. Notwendigkeit einer Rechtfertigung 767
2. Leitidee eines anarchischen Urzustandes 767
3. Leitidee einer endzeitlichen Anarchie 769
4. Rechtfertigung aus dem Zweck 769
a) Universalismus – Individualismus 769
b) Teleologie des Verfassungsstaates 770
5. Rechtfertigung aus dem Willensursprung 770
6. Pluriversum der Staaten oder weltstaatliches Universum 771
IX. Zukunftsfähigkeit des Staates 772
Weiterführende Literatur 774
Rudolf Uertz: Zur Entwicklung des katholischen Staatsdenkens 775
I. Ideengeschichtliche Entwicklung 775
1. Bibel und Kirchenväter 775
2. Die Scholastik 776
3. Abwehr der Ideen von 1789 777
4. Ketteler und Leo XIII. 778
5. Zwischenkriegszeit 778
6. Christlicher Personalismus 780
II. Grundlagen und Struktur 781
1. Staat und natürliche Sittlichkeit 781
2. Personalitätsprinzip und Freiheitsidee 782
3. Solidarität – Subsidiarität – Gemeinwohl 783
4. Natürlicher Ordo und menschlicher Willensentscheid 784
5. Personalität und politische Verantwortung 784
6. Aktualität christlicher Sozialethik 785
Literaturverzeichnis 786
Markus Graulich: Naturrecht – Menschenrechte – Positives Recht. Der Beitrag der katholischen Kirche zur Rechtskultur in pluralistischer Gesellschaft 787
I. Die Autonomie der irdischen Wirklichkeit 787
II. Das christliche Menschenbild 788
III. Rechtsordnung undWertordnung 790
IV. Naturrecht 791
V. Menschenrechte als Ausdruck des Naturrechts 793
VI. Reinigung der Vernunft als Beitrag zum öffentlichen Diskurs 797
VII. Zusammenschau 798
Christoph Schönberger: Positivität des Rechts und Naturrecht im katholischen Staatsdenken 801
I. Einführung 801
II. Vom Recht der Wahrheit zum Recht der Person 802
1. Das neuscholastische Naturrecht des ausgehenden 19. Jahrhunderts und seine Problematik 802
2. Die Schwierigkeit naturrechtlicher Argumentation seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil 804
III. „Ewige Wiederkehr“ des Naturrechts? 806
1. Zur fortbestehenden Funktion naturrechtlichen Argumentierens 806
2. Die Schwierigkeit spezifisch christlichen Naturrechtsdenkens 807
3. Institutionelle Aspekte der Normenpluralität 809
Literatur 811
Markus Heintzen: Der moderne Verfassungsstaat des Grundgesetzes 813
I. Grundsätzliche verfassungsgeschichtliche Entwicklungslinien 813
1. Der moderne Staat 813
2. Der Verfassungsstaat 814
II. Verfassung 816
1. Der Staatsbezug der Verfassung 816
2. Verfassung, Verfassungsrecht, Staatsrecht 817
III. Bauprinzipien freiheitlicher Verfassungsstaaten 818
1. Die freiheitlich-demokratische Grundordnung 818
2. Die Unterscheidung von Staat und Gesellschaft 819
3. Das rechtsstaatliche Verteilungsprinzip 820
IV. Der Bauplan des Grundgesetzes 821
V. Die Grundrechte 822
1. Allgemeines 822
a) Grundrechtsberechtigung 822
b) Grundrechtsverpflichtung 823
c) Einteilung der Grundrechte nach Inhalt und Funktion 824
d) Grundrechtsschranken 826
2. Das Individuum 828
3. Die individuelle Lebenssphäre 829
4. Die „Gesellschaft“ 831
VI. Die Staatsorganisation 832
1. Das Demokratieprinzip 833
2. Das Rechtsstaatsprinzip 835
3. Das Sozialstaatsprinzip 836
4. Das Bundesstaatsprinzip 837
VII. Die Ziele und Inhalte der Staatstätigkeit 839
VIII. Europäisierung und Internationalisierung 841
IX. Schluss 842
Literaturverzeichnis 843
Anton Rauscher: Die Wertorientierung des Grundgesetzes 845
I. Die Abkehr vom Rechtspositivismus 846
II. „Gesetzliches Unrecht und übergesetzliches Recht“ 847
III. Das „überpositive Recht“ in der Rechtsprechung 848
IV. Die Verfassungsdiskussion und die Besinnung auf das Naturrecht 851
V. Der Parlamentarische Rat 853
VI. Die unantastbare Würde des Menschen 856
Elftes Kapitel: Demokratie 859
Otfried Höffe: Ethische Grundlagen und Formen der Demokratie 861
I. Ein interkultureller Demokratiediskurs 861
II. Legitimation und Limitation 862
1. Voraussetzungen 862
2. Herrschaftslegitimierende Demokratie 863
3. Herrschaftsausübende Demokratie 863
4. Partizipatorische Demokratie 866
5. Repräsentative oder direkte Demokratie? 867
III. Eine subsidiäre und föderale Weltdemokratie 868
Literaturverzeichnis 870
Hans Vorländer: Legitimationsprobleme der Massendemokratie 871
I. Antike und moderne Demokratie 871
II. Willensbildung und Entscheidungsprozess in der Massendemokratie 873
III. Legitimationsprobleme im 21. Jahrhundert 877
Literaturverzeichnis 880
Marianne Kneuer: Transformation 881
I. Begrifflichkeit und Hintergrund 881
II. Transformationstheorien 882
III. Transformationsphasen 883
IV. Die Dritte Demokratisierungswelle: Ergebnisse, neuere Forschungsansätze 885
Literaturverzeichnis 886
Antonius Liedhegener: Bürger- und Zivilgesellschaft 887
I. Begriffe und Kontexte 887
II. Struktur und Wandel der Bürgergesellschaft im internationalen Vergleich 890
III. Bürgergesellschaft und bürgerschaftliches Engagement in der Bundesrepublik Deutschland 892
IV. Religion und Kirchen in der Bürgergesellschaft 894
V. Bürgergesellschaft und Katholische Soziallehre 895
Literaturverzeichnis 896
Bernhard Sutor: Politische Tugenden 899
I. Begriffe und Konzept: Kardinaltugenden 899
II. Die Kardinaltugenden als politische Tugenden 901
1. Klugheit – politische Urteilskraft 901
2. Gerechtigkeit – politische Haupttugend 902
3. Tapferkeit – Zivilcourage 904
4. Maß – Mäßigung der Leidenschaften und Ansprüche 905
III. Die politische Bedeutung der theologischen Tugenden 906
Literaturverzeichnis 907
Wolfgang Bergsdorf: Die Mediengesellschaft und ihre ethischen Herausforderungen 909
I. Politisches System 910
II. Mediensystem 912
III. Medienkonsum 914
IV. Journalisten 914
V. Ethische Herausforderungen 916
Literaturverzeichnis 920
Manfred Funke: Totalitarismus, Extremismus, Radikalismus 921
I. Totalitarismus 921
1. Sowjetsystem 922
2. Faschismus 923
3. Nationalsozialismus 924
II. Extremismus 928
1. Ausländerextremismus 929
2. Radikalismus 930
Literaturverzeichnis 931
Zwölftes Kapitel: Kirche und Staat 933
Otto Depenheuer: Kirche – Staat – Gesellschaft 935
I. Grundlagen 935
1. Die Ordnungsaufgabe 935
2. Die Ordnungsproblematik 936
a) Souveränitätsanspruch der Kirche 936
b) Souveränitätsanspruch des Staates 937
c) Der Konflikt 937
3. Überwundene monistische Lösungsmodelle 938
a) Staat unter religiösem Souveränitätsanspruch 938
b) Religion unter staatlichem Souveränitätsanspruch 940
4. Dualistische Gewaltenteilung zweier souveräner Potenzen 941
II. Säkularität und Neutralität des Staates 942
1. Säkularer Staat – Selbstorganisation des Politischen 942
2. Neutralität des Staates 943
3.Wesensverschiedenheit von Kirche und Staat nach kirchlichem Selbstverständnis 945
4. Säkularität des Staates und die Herausforderung des Fundamentalismus 948
III. Kirche in freiheitlich-demokratischer Gesellschaft 949
1. Kirche und funktionsdifferenzierte Gesellschaft 949
2. Keine Potestas directa in temporalibus 951
3. Potestas directa in spiritualibus 953
4. Potestas indirecta in temporalibus 954
5. Korrespondierende staatliche Erwartungen 955
Literatur 956
Christian Waldhoff: Religionsfreiheit und ihre Grenzen 957
I. Einleitung 957
II. Das Modell des religiös-weltanschaulich neutralen Staats 959
III. Die Grundrechte des Art. 4 Abs. 1 und 2 GG 961
1. Geschützte Verhaltensweisen 961
2. Bedeutung des Selbstverständnisses der Grundrechtsträger 964
3. Dimensionen des Schutzes durch Art. 4 Abs. 1 und 2 GG 968
4. Adressaten des Art. 4 Abs. 1 und 2 GG 969
IV. Zur Dogmatik des vorbehaltlos gewährleisteten Art. 4 GG – Die Rechtfertigung von Eingriffen 970
V. Ausblick 971
Literaturverzeichnis 974
Stefan Mückl: Das System des Staatskirchenrechts in Deutschland 975
I. Grundlagen 975
II. Rechtsquellen des Staatskirchenrechts 976
1. Einseitig vom Staat gesetztes Recht 976
2. Zwischen Staat und Kirche vertraglich vereinbartes Recht 977
III. Zentrale Bereiche des Zusammenwirkens von Staat und Kirche 978
1. Rechtlicher Status der Kirchen (Religionsgemeinschaften) 978
a) Privatrechtlicher Status 979
b) Körperschaftsstatus 979
2. Kirchliches Selbstverwaltungsrecht 980
3. Kirchliche Präsenz in staatlichen Einrichtungen 981
a) Schule und Hochschule 982
b) Anstaltsseelsorge 982
4. Finanzierung kirchlichen Wirkens aus öffentlichen Mitteln 983
a) Direkte Finanzierung 983
b) Kirchensteuer 984
c) Indirekte Finanzierung 984
Literaturverzeichnis 984
Stefan Mückl: Staat-Kirche-Beziehungen in Europa 987
I. Grundformen staatskirchenrechtlicher Systeme in Europa 987
II. Europäische Rechtsordnungen und staatskirchenrechtliche Grundformen 988
III. Grundzüge und Ausprägungen der staatskirchenrechtlichen Grundformen 989
1. Staatskirchliches Modell 989
2. Trennungsmodell 991
3. Kooperationsmodell 992
IV. Grenzen der Systembildung 992
V. Nationales Staatskirchenrecht und europäisches Recht 993
Literaturverzeichnis 995
Dreizehntes Kapitel: Internationale Ordnung 997
Ludger Kühnhardt: Achtung und Verwirklichung der Menschenrechte 999
I. Der katholische Maßstab 999
II. Die traditionellen Linien des Konfliktes um die Menschenrechte 1001
III. Neue Konfliktlinien um die Menschenrechte 1003
1. Biopolitische Entwicklungen und Ideologieanfälligkeiten 1003
2. Weltanschauliche Kontroversen mit dem totalitären 1004
3. Good governance und global governance für die Menschenrechte 1006
IV. Ausblick 1008
Stefan Fröhlich: Entwicklung einer Weltfriedensordnung 1011
I. Einleitung 1011
II. Abkehr von der souveränitätsbezogenen Sicherheitskonzeption? 1014
III. Das politische Schisma – Amerikanische versus UN-Autorität 1015
IV. Optionen für eine Neuanpassung des Völkerrechts 1017
Literaturverzeichnis 1019
Wolfgang Ockenfels: Bellum iustum und gerechter Friede 1021
I. Begriff undWesen des Friedens 1021
II. Positive Friedenswerte und Dialog 1023
III. Legitimierung oder Eindämmung des Kriegs? 1025
IV. Die „bellum iustum“-Lehre vor neuen Problemen 1026
V. UN und Kirche als Friedensinstanzen 1028
Literaturverzeichnis 1029
Jürgen Schwarz: Nation, Nationalismus, Patriotismus 1031
I. Ursprünge 1031
II. Die Begriffe 1032
1. Nation 1032
2. Nationalismus 1034
3. Patriotismus 1036
III. Entwicklungen und Probleme 1037
Literaturverzeichnis 1040
Dietmar Herz: Die europäische Integration 1043
Die Organe der Europäischen Union 1046
Literaturverzeichnis 1048
Klaus J. Bade: Migration 1051
I. Migration als historische Erfahrung – das Beispiel Deutschland 1051
II. Migration als Forschungsaufgabe 1054
III. Migration als politische Herausforderung 1058
Literaturverzeichnis 1058
Peter Waldmann: Die Herausforderung des Terrorismus 1061
I. Begriffsklärung 1061
II. Hauptformen des Terrorismus 1063
III. Entstehung, Entwicklung und Folgen des Terrorismus 1066
IV. Gegenmaßnahmen? 1069
Literaturverzeichnis 1070
Michael Rutz: Kulturkonflikte, Religion und Gewalt 1071
I. Ein Kulturkonflikt? 1071
II. Im Mittelpunkt: Der Islam und die Gewaltfrage 1072
III. Die katholische Kirche und die Gewalt: Ein Rückblick 1075
IV. Christentum und Gewalt: Ein Blick in die Gegenwart 1076
V. Zusammenfassung 1081
Vierzehntes Kapitel: Entwicklungszusammenarbeit 1083
Johannes Müller: Weltwirtschaft und Entwicklungsländer 1085
I. Weltweite Armut und Weltwirtschaft 1085
II. Grundsätze der Katholischen Soziallehre 1086
1. Umfassende Entwicklung 1086
2. Subsidiarität und Partizipation 1086
3. Gemeinwohl 1087
4. Allgemeine Bestimmung der Güter und Sozialpflichtigkeit des Eigentums 1088
5. Vorrangige Option für die Armen 1088
6.Weltweite Solidarität 1089
7. Soziale Menschenrechte 1089
8. Billigkeit von Handels- und Finanzbeziehungen 1090
9. Verfahrensgerechtigkeit 1091
10. Nachhaltigkeit und Solidarität der Generationen 1091
III. Notwendigkeit einer Weltordnungspolitik 1092
Literaturverzeichnis 1093
Alexander Saberschinsky: „Integrale Entwicklung“ und weltweite Gerechtigkeit 1095
I. Populorum progressio – Umfassender Fortschritt und integraler Humanismus 1095
II. Revolution im Dienste der Gerechtigkeit? 1098
III. Die „wahre Entwicklung des Menschen“ nach Sollicitudo rei socialis 1099
IV. Solidarität als Antwort auf „Strukturen der Sünde“ 1101
Literaturverzeichnis 1103
Michael P. Sommer: Kirchliche Entwicklungszusammenarbeit und Entwicklungshilfe 1105
I. Entwicklungspolitisches Bewusstsein – damals und heute 1105
II. Die Kirchlichen Hilfswerke 1106
III. Viele Dienste, ein Zeugnis 1110
IV. Erfolge und Grenzen kirchlichen Entwicklungsengagements 1111
Verzeichnis der Autorinnen und Autoren 1113
Personenregister 1117
Sachregister 1123