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Logemann, H. (2009). Der kartellrechtliche Schadensersatz. Die zivilrechtliche Haftung bei Verstößen gegen das deutsche und europäische Kartellrecht nach Ergehen der VO (EG) Nr. 1/2003 und der 7. GWB-Novelle. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-52922-3
Logemann, Hans Philip. Der kartellrechtliche Schadensersatz: Die zivilrechtliche Haftung bei Verstößen gegen das deutsche und europäische Kartellrecht nach Ergehen der VO (EG) Nr. 1/2003 und der 7. GWB-Novelle. Duncker & Humblot, 2009. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-52922-3
Logemann, H, (2009): Der kartellrechtliche Schadensersatz: Die zivilrechtliche Haftung bei Verstößen gegen das deutsche und europäische Kartellrecht nach Ergehen der VO (EG) Nr. 1/2003 und der 7. GWB-Novelle, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-52922-3

Format

Der kartellrechtliche Schadensersatz

Die zivilrechtliche Haftung bei Verstößen gegen das deutsche und europäische Kartellrecht nach Ergehen der VO (EG) Nr. 1/2003 und der 7. GWB-Novelle

Logemann, Hans Philip

Beiträge zum Europäischen Wirtschaftsrecht, Vol. 53

(2009)

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Abstract

Die Rechtspraxis muss sich zunehmend mit den zivilrechtlichen Folgen von Kartellverstößen auseinandersetzen. Die gesetzlichen Neuerungen durch die 7. GWB-Novelle und die VO (EG) Nr. 1/2003 haben zu einer erheblichen Ausweitung der Schadensersatzhaftung im Kartelldeliktsrecht geführt. Weitere Änderungen kündigen sich mit dem europäischen Weißbuch von 2008 an.

Hans Philip Logemann beleuchtet eingehend die einzelnen Fragestellungen bei der Anwendung des grundlegend neu gefassten § 33 GWB. Dabei setzt er sich u. a. mit dem Kreis der anspruchsberechtigten Personen, der schwierigen Frage der Schadensbemessung sowie der Behandlung der Schadensabwälzung auf der Marktgegenseite ("passing-on") auseinander und entwickelt hierzu Lösungen. In Bezug auf das Gemeinschaftsrecht arbeitet er die Vorgaben für das nationale Deliktsrecht heraus und bewertet die aktuellen Reformvorschläge. In die Untersuchung fließen auch die Erfahrungen mit der privaten Kartellrechtsdurchsetzung im US-amerikanischen Antitrust-Recht ein.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 7
Inhaltsverzeichnis 9
Abkürzungsverzeichnis 19
Einführung 25
I. Die private Durchsetzung im Kartellrecht vor neuen Aufgaben 25
II. Gegenstand der Untersuchung 28
III. Gang der Untersuchung 30
IV. Bedürfnis für die Effektivierung der privaten Durchsetzung? 32
1. Die Vorteile einer privaten Kartellrechtsdurchsetzung 33
2. Vermeintliche Schwächen einer privaten Kartellrechtsdurchsetzung 35
Kapitel 1: Der kartellrechtliche Schadensersatz in Deutschland vor der 7. GWB-Novelle: Gesetzliche Regelung, Rechtspraxis und Hemmnisse 41
I. Die private Rechtsverfolgung im kartellrechtlichen Durchsetzungsregime 41
1. Ausgestaltung der privaten Durchsetzung im GWB 41
a) Defensive Durchsetzung 42
b) Offensive Geltendmachung 43
aa) Anspruch auf Schadensersatz – die Anspruchsgrundlagen 43
bb) Unterlassungsanspruch 46
cc) Beseitigungsanspruch 47
dd) Verbandsklage 48
2. Bedeutung der privaten Durchsetzung im deutschen Kartellrecht 50
II. Der Schadensersatz in der Entwicklung des Kartellrechts 54
III. Die materiellrechtlichen Voraussetzungen für den Schadensersatz gemäß § 33 GWB a.F. 60
1. Verstoß gegen eine Schutzvorschrift oder eine Schutzverfügung 60
a) Individualschutz im GWB? 61
b) Die Schutzzweckdiskussion als geübte Rechtspolitik 64
c) Schutzgesetzeigenschaft des Kartellverbots 65
aa) Wettbewerber 66
bb) Unmittelbare Marktgegenseite 67
dd) Kartellmitglieder 69
d) Schutzgesetzeigenschaft der weiteren Regelungen im GWB 70
aa) Vertikalvereinbarungen 70
bb) Einseitige wettbewerbsbeschränkende Verhaltensweisen 71
cc) Zusammenschlusskontrolle 72
e) Verstoß gegen Schutzverfügungen 72
2. Rechtswidrigkeit und Verschulden 73
3. Schaden 75
4. Gemeinschaftliche Haftung 75
IV. Der kartellrechtliche Schadensersatz im Zivilprozess 76
1. Zuständigkeit des Gerichts 77
a) Internationale Zuständigkeit 77
b) Sachliche und örtliche Zuständigkeit 78
2. Sachaufklärung 79
a) Stand-alone-Verfahren 80
b) Follow-on-Verfahren 84
3. Beweisführung 88
V. Die Hemmnisse in der privaten Durchsetzung vor der 7. GWB-Novelle 89
Kapitel 2: Der kartellrechtliche Schadensersatz bei Verstößen gegen das europäische Kartellrecht 92
I. Das europäische Kartellrecht und die Sanktion des Schadensersatzes 93
1. Der kartellrechtliche Schadensersatz im europäischen Durchsetzungsregime 93
2. Die Vorgaben des Europarechts: von „van Gend & Loos“ zu „Courage“ und „Manfredi“ 96
a) Unmittelbare Geltung der europäischen Wettbewerbsregeln 96
b) Notwendiger Rechtsschutz und der Grundsatz der Verfahrensautonomie 98
c) Äquivalenzgrundsatz 99
d) Effektivitätsgrundsatz 100
e) Unerlässlichkeit einer Schadensersatzhaftung 102
f) Auswirkungen auf Einzelaspekte im Rahmen des Schadensersatzanspruchs 105
aa) Kreis der Anspruchsberechtigten 106
bb) Verschulden 110
cc) Umfang des Schadensersatzes 113
dd) Der Einwand der Schadensabwälzung („passing-on defense“) 115
g) Folgerungen 118
3. Autonome gemeinschaftsrechtliche Schadensersatzpflicht? 119
a) Staatshaftung der Mitgliedstaaten für die Verletzung von Gemeinschaftsrecht („Francovich“) 120
b) Die Rechtsprechung zur Haftung bei Verletzungen des EG-Kartellrechts 120
c) Ansatz einer im Gemeinschaftsrecht begründeten Schadensersatzhaftung 123
d) Ansatz einer im nationalen Recht begründeten Schadensersatzhaftung 126
e) Stellungnahme 127
II. Schadensersatzpflicht bei Verletzungen europäischen Kartellrechts in Deutschland vor der 7. GWB-Novelle 130
III. Schadensersatzpflicht bei Verletzungen europäischen Kartellrechts in den anderen Mitgliedstaaten der EU 133
IV. Die private Durchsetzung des EG-Kartellrechts im wettbewerbspolitischen Wandel – Die VO 1/2003 137
1. Die Ausgangslage 137
2. Ziele der Modernisierung der Kartellrechtsdurchsetzung 139
3. Die private Kartellrechtsdurchsetzung in der VO 1/2003 141
4. Änderungen der VO 1/2003 für den Bereich der privaten Durchsetzung 142
a) Übergang zum System der Legalausnahme, Art. 1 VO 1/2003 143
b) Beweislastregel, Art. 2 VO 1/2003 146
c) Zusammenarbeit der Wettbewerbsbehörden mit den Gerichten, Art. 15 VO 1/2003 150
d) Einheitliche Anwendung der Wettbewerbsregeln, Art. 16 VO 1/2003 155
e) Bewertung 158
V. Das Weißbuch der Kommission 159
VI. Ergebnis 164
Kapitel 3: Der kartellrechtliche Schadensersatz im US-amerikanischen Antitrust-Recht 166
I. Allgemeines 166
II. Behördliche Durchsetzung 168
1. U.S. Department of Justice 168
2. Die Federal Trade Commission 171
3. State Attorneys General 173
III. Private Durchsetzung des Antitrust-Rechts 175
1. Entwicklung und Bedeutung der privaten Durchsetzung 175
2. Die Rechtsbehelfe zur privaten Durchsetzung 178
a) Klage auf dreifachen Schadensersatz gemäß Sec. 4 Clayton Act 179
aa) Gesetzliche Tatbestandsvoraussetzungen 180
(1) Vorliegen eines Kartellverstoßes 180
(2) Verletzung von Unternehmen oder Eigentum des Anspruchstellers 180
(3) Kausalität 181
(4) „any person“ i. S. d. Sec. 4 Clayton Act 182
bb) Richterrechtliche Einschränkung des Schadensersatzanspruchs 182
(1) Antitrust Injury 183
(2) Standing to Sue 185
(3) Indirect Purchaser Rule 188
(4) Der bevorzugte Kläger im Kartelldeliktsrecht des Antitrust-Rechts 190
cc) Rechtsfolgen 190
(1) Dreifacher Schadensersatz 190
(2) Kostenerstattung 194
(3) Gemeinschaftliche Haftung und Ausschluss der Regressnahme 195
(4) Verjährung 196
b) Klage auf Erlass einer gerichtlichen Verfügung gemäß Sec. 16 Clayton Act 196
3. Der Privatkläger im Zivilprozess 198
a) Zuständigkeiten 198
b) Discovery-Verfahren 199
c) Class Actions 199
d) Geschworenenprozess 201
e) Summary Judgment 201
f) Beweislast und Beweismaß 202
4. Follow-on-Verfahren im System der privaten Durchsetzung 203
a) Beweiserleichterungen 204
b) Hemmung der Verjährung 205
c) Zugriff auf Unterlagen der Behörden 206
5. Aktuelle Entwicklungen der privaten Kartellrechtsdurchsetzung 207
a) Antitrust Criminal Penalty Enhancement and Reform Act 2004 207
b) Class Action Fairness Act 2005 208
c) Antitrust Modernization Commission 210
IV. Ergebnis 211
Kapitel 4: Die 7. GWB-Novelle: Die Änderungen im Bereich des kartellrechtlichen Schadensersatzes 214
I. Einleitung 214
II. Ausgangslage und Ziele der Novelle 215
III. Die 7. GWB-Novelle im Gesetzgebungsverfahren 218
IV. Die Änderungen im zivilrechtlichen Sanktionssystem im Überblick 219
V. Die neue Anspruchsberechtigung gem. § 33 Abs. 1 GWB 222
1. Hintergrund und Ziele der Neuausrichtung 223
2. Allgemeine Erwägungen zur „Betroffenheit“ 225
a) „Marktbeteiligter“ i. S. d. § 33 GWB 226
b) Rechtserheblichkeit der Beeinträchtigung? 228
3. Die verschiedenen Personengruppen im Einzelnen 231
a) Wettbewerber 232
b) Abnehmer 233
aa) Unmittelbare Abnehmer 234
bb) Mittelbare Abnehmer 235
cc) „Nichtabnehmer“ und „Wenigerabnehmer“ 235
dd) Abnehmer von Nicht-Kartellanten (sog. „umbrella plaintiffs“) 237
c) Lieferanten 239
d) Parteien der Wettbewerbsbeschränkung 239
e) Teilnehmer auf Komplementär- und Substitutionsgütermärkten 241
f) Mittelbar Geschädigte 243
4. Bewertung 244
VI. Die Bindungswirkung gem. § 33 Abs. 4 GWB 245
1. Hintergrund 245
2. Anwendungsbereich und Voraussetzungen 247
a) Der sachliche Anwendungsbereich – Relevante Verfahren 248
aa) Verfahren der deutschen Kartellbehörden sowie die Rechtsmittelverfahren 248
bb) Verfahren der Europäischen Kommission sowie die Rechtsmittelverfahren 249
cc) Verfahren ausländischer Wettbewerbsbehörden oder als solche handelnder Gerichte 251
b) Der räumliche Anwendungsbereich 253
c) Der persönliche Anwendungsbereich 253
3. Rechtsfolge 255
4. Bewertung 256
VII. Die Verjährungshemmung gem. § 33 Abs. 5 GWB 257
1. Allgemeines 258
2. Anwendungsbereich und Voraussetzungen 260
a) „Wettbewerbsbehörden“ 260
b) Relevante Verfahren 261
c) Verfahrenseinleitung 261
3. Rechtsfolge 263
4. Bewertung 264
VIII. Die erweiterte Verzinsung gem. § 33 Abs. 3 Satz 4 GWB 265
1. Allgemeines 265
2. Voraussetzungen und Umfang der Verzinsung 267
3. Die Anwendbarkeit des § 33 Abs. 5 GWB im Rahmen der Verzinsung 269
4. Auswirkungen und Bewertung 270
IX. Die Streitwertanpassung gem. § 89a GWB 272
1. Hintergrund 272
2. Die Funktionsweise der Streitwertanpassung 274
3. Rechtspolitische und verfassungsrechtliche Einwände 275
4. Die Voraussetzungen 276
5. Bewertung 279
Kapitel 5: Das Problem der Schadensabwälzung im neuen Kartelldeliktsrecht („passing-on“) 281
I. Das Phänomen der Schadensabwälzung 281
II. Die Überwälzung von Kosten in der Wirtschaftstheorie 284
1. Das Auftreten einer Schadensabwälzung im Marktprozess 284
a) Marktstruktur und Elastizität von Angebot und Nachfrage 285
aa) Wettbewerbsmarkt 286
bb) Monopol 291
cc) Oligopol 293
b) Dauer der Wettbewerbsbeschränkung 293
c) Die individuelle Marktposition des unmittelbaren Abnehmers 294
d) Die Art der verursachten Kostensteigerungen 295
e) Zwischenergebnis 296
2. Entspricht das tatsächliche Preisverhalten dem ökonomischen Modell? 297
3. Die Bestimmung des Abwälzungsgrades 300
4. Zwischenergebnis 303
III. Wettbewerbspolitische Betrachtung der Abwälzungsproblematik 303
1. Die Bandbreite der Modelle („policy options“) 303
2. Effektivität und Effizienzin der privaten Kartellrechtsdurchsetzung 307
a) Anreize zur Durchsetzung – Wer ist der „bessere“ Kläger? 308
b) Praktikabilität im System der privaten Kartellrechtsdurchsetzung 312
3. Verteilungsgerechtigkeit 313
4. Das US-Modell: Vorbild oder Gegenmodell? 315
a) Das Bundesrecht – Die „indirect purchaser rule“ 316
b) Die Kritik im Schrifttum 319
c) Das Recht der Einzelstaaten – „Illinois Brick repealer“ 321
5. Zwischenergebnis 323
IV. Vorüberlegungen zur rechtlichen Betrachtung der Abwälzungsproblematik 324
1. Die Funktion des Schadensersatzes im Kartelldeliktsrecht – Kompensation und/oder Prävention? 324
a) Prävention und Kompensation in der Dogmatik des allgemeinen Schadensersatzrechts 325
b) Präventionsaspekte in der neueren Rechtsprechung und Gesetzgebung 328
c) Präventionsaspekte im Kartelldeliktsrecht 333
2. Europarechtliche Implikationen 336
a) Ansprüche mittelbarer Abnehmer 337
b) Die „passing-on defense“ 338
V. Ersatzansprüche mittelbarer Abnehmer i. R.d. § 33 GWB n.F. – die sog. „indirect purchaser suits“ 339
1. Alte Rechtslage 339
2. Neue Rechtslage 340
a) Anspruchsberechtigung – Die „Betroffenheit“ als maßgebliches Kriterium 342
aa) Der Wortlaut 343
bb) Die Gesetzesmaterialien zur 7. GWB-Novelle 344
cc) Systematische Erwägungen 345
dd) Die „Courage“-Rechtsprechung 348
ee) Der Verbraucherschutz im Kartellrecht 348
ff) Die Kompensationsfunktion des Schadensersatzes 350
b) Begrenzung auf Kausalitätsebene? 353
3. Zwischenergebnis 356
VI. Ersatzansprüche unmittelbarer Abnehmer – Der Einwand der Schadensabwälzung („passing-on defense“) 357
1. Alte Rechtslage 358
2. Neue Rechtslage 359
a) Die gesetzliche (Teil-)Regelung im Gesetzgebungsverfahren 359
b) Die dogmatische Verortung der „passing-on defense“ 361
aa) Die Verortung der „passing-on defense“ nach schadensrechtlichen Grundsätzen 362
bb) Die Verortung der „passing-on defense“ im Lichte des § 33 Abs. 3 Satz 2 GWB 366
c) Die Zulässigkeit der „passing-on defense“ 368
aa) Der Verzicht auf eine gesetzliche Regelung 368
bb) Allgemeine Grundsätze zur Vorteilsausgleichung 369
cc) Vergleichbare Fallgruppen im Zivilrecht 371
dd) Folgerungen für das Kartelldeliktsrecht 374
(1) Kausalität 374
(2) Normative Betrachtung 376
(a) Die Kompensationsfunktion 378
(b) Die Präventionsfunktion 379
(c) Der Vorrang der Prävention 382
3. Zwischenergebnis 385
VII. Die Gefahr einer mehrfachen Inanspruchnahme 386
1. Ein hinnehmbares Risiko? 386
2. Möglichkeiten zur Vermeidung einer Mehrfachhaftung 390
a) Drittschadensliquidation 391
b) Teilnichtigkeit (§ 138 BGB) bzw. Störung der Geschäftsgrundlage (§ 313 BGB) 393
c) Die Schadensabwälzung als Fall einer atypischen Gesamtgläubigerschaft (§§ 428 ff. BGB) 395
aa) Allgemeine Grundsätze zur Gesamtgläubigerschaft 395
bb) Die Besonderheiten i. R. d. Schadensabwälzung 396
cc) Die Rechtsfolgen der Gesamtgläubigerschaft 398
dd) Bewertung 400
VIII. Ergebnis 402
Kapitel 6: Der Schaden – Haftungsumfang und -berechnung im Kartelldeliktsrecht 407
I. Einleitung 407
II. Der Haftungsumfang i. R.d. § 33 GWB 408
1. Die Anwendbarkeit der allgemeinen Grundsätze der §§ 249 ff. BGB 408
2. Vorgaben aus dem Gemeinschaftsrecht 411
3. Der Haftungsumfang nach der ökonomischen Theorie (sog. „Optimal Deterrence Model“) 413
a) Vereinbarkeit mit den Grundsätzen der §§ 249 ff. BGB? 413
b) Die optimale Schadenshöhe in der ökonomischen Theorie 415
c) Folgerungen für die Anwendung des § 33 GWB 418
III. Die Schäden bei Verstößen gegen das Kartellrecht und Methoden zur Quantifizierung 419
1. Die Schäden der Marktteilnehmer 419
2. Berechnungsmethoden für Preisüberhöhungsschäden 422
a) Das zeitliche Vergleichsmarktkonzept 422
b) Das räumliche und sachliche Vergleichsmarktkonzept 425
c) Die Kostenmethode 426
d) Statistische Verfahren 428
e) Simulationsmethode 430
3. Berechnungsmethoden für entgangene Gewinne 432
a) Vergleichsmarktkonzepte und statistische Verfahren 432
b) Die Marktanteilsmethode 434
c) Die Quantifizierung anhand konkreter Absatzverluste 435
4. Zur Berechnung von entgangenen künftigen Gewinnen 435
a) Die Kapitalisierung der erwarteten Gewinne 436
b) Der Unternehmenswert 438
c) Der Sonderfall des verhinderten Markteinstiegs 439
IV. Die Schadensbestimmung im Zivilprozess 440
1. Die zivilprozessualen Rahmenbedingungen im deutschen Recht 440
2. Die Schadensbestimmung im US-amerikanischen Antitrust-Recht 445
3. Die Bestimmung hypothetischer Marktergebnisse in anderen Rechtsbereichen 449
V. Folgerungen für die Schadensbestimmung i. R.d. § 33 GWB 454
1. Der Nachweis des Schadenseintritts 454
2. Die konkrete Schadensberechnung: Die Schlüsselfunktion der §§ 287 ZPO u. 252 Satz 2 BGB 457
3. Die „verobjektivierte“ Schadensberechnung: Der Verletzergewinn als Berechnungsgrundlage, § 33 Abs. 3 Satz 3 GWB 460
a) Hintergründe und Ziele der Neuregelung 461
b) Rechtliche Wirkung und Reichweite der Neuregelung 462
c) Die Berechnung 466
d) Der Auskunftsanspruch 469
e) Bewertung 471
VI. Ergebnis 472
Kapitel 7: Resümee und Ausblick 475
I. Zusammenfassung der Ergebnisse 475
II. Bewertung der Reformen im Kartelldeliktsrecht 482
III. Ausblick 483
Literaturverzeichnis 485
Sachwortverzeichnis 508