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Das Hawala-Finanzsystem in Deutschland - ein Fall für die Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung?

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Warius, S. (2009). Das Hawala-Finanzsystem in Deutschland - ein Fall für die Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung?. Eine Untersuchung unter Einbeziehung aufsichtsrechtlicher und anderer gesetzlicher Rahmenbedingungen. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-52880-6
Warius, Silke. Das Hawala-Finanzsystem in Deutschland - ein Fall für die Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung?: Eine Untersuchung unter Einbeziehung aufsichtsrechtlicher und anderer gesetzlicher Rahmenbedingungen. Duncker & Humblot, 2009. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-52880-6
Warius, S (2009): Das Hawala-Finanzsystem in Deutschland - ein Fall für die Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung?: Eine Untersuchung unter Einbeziehung aufsichtsrechtlicher und anderer gesetzlicher Rahmenbedingungen, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-52880-6

Format

Das Hawala-Finanzsystem in Deutschland - ein Fall für die Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung?

Eine Untersuchung unter Einbeziehung aufsichtsrechtlicher und anderer gesetzlicher Rahmenbedingungen

Warius, Silke

Schriften zum Wirtschaftsrecht, Vol. 221

(2009)

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Abstract

Wie sollte die Politik auf die Geldwäschebekämpfungsproblematik des Hawala-Systems reagieren? Hawala ist ein fast 1200 Jahre altes Finanzsystem, welches seine Wurzeln in der frühmittelalterlichen Handelsgesellschaft des Vorderen und Mittleren Orients hat. Ziel der Arbeit ist es, das juristische Wissen über Hawala zu erweitern und die Diskussion über die Rolle des Systems im Zusammenhang mit kriminellen Phänomenen wie Terrorismusfinanzierung und Geldwäsche zu versachlichen.

Silke Warius analysiert ausgehend von der Historie Methoden und Funktionsweise sowie rechtliche Stellung von Hawala in Deutschland. Ihre Studie leistet einen Beitrag zur Diskussion um Möglichkeiten und Grenzen der Geldwäschebekämpfung sowie zu Kontroll- und Regulierungsmöglichkeiten eines alternativen Überweisungssystems, das in Deutschland Finanztransfergeschäft i.S.v. § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 6 KWG ist.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 7
Inhaltsverzeichnis 9
Abkürzungsverzeichnis 18
Teil 1: Einleitung und Problemaufriss 25
A. Problemstellung 25
B. Zielsetzung 30
C. Gang der Untersuchung 31
Teil 2: Alternative Überweisungssysteme 33
A. Einleitung 33
B. Begriffsbestimmung 33
I. Alternative Überweisungssysteme, Schattenbanken und Underground Banking – eine begriffliche Abgrenzung 34
1. Underground-Banking 35
a) Wertetransfers aus dem Untergrund 35
b) Alternative Transfersysteme als Banken im Sinne des KWG? 36
2. Alternative Überweisungssysteme 38
a) Alternative Überweisungssysteme im historischen Kontext zum herkömmlichen Bankensystem 38
b) Der Wertetransfer über Alternative Überweisungssysteme als Sinnbild der „klassischen“ Banküberweisung 40
II. Betrachtung der Transfersysteme nach Arten und verwendeten Methoden 40
III. Zusammenfassung und Begriffsbestimmung für die Untersuchung 42
C. Abgrenzung und Methodik 45
I. Vorüberlegung 45
II. Unterscheidung von grenzüberschreitenden Zahlungen nach Auftraggeber und Empfänger 45
III. Geldtransfermechanismen 46
1. Betrachtung der Ausgangslage bei Auftraggeber und Empfänger 47
2. Berücksichtigung verschiedener Serviceaspekte 48
IV. Geldtransferakteure 48
D. Vorstellung verschiedener Geldtransferakteure und -systeme 52
I. Formelle Geldtransferakteure 53
1. Das „klassische“ Bankensystem 53
a) Arten des Geldtransfers 53
b) Funktionsweise/Voraussetzungen 54
c) Dauer 56
d) Kosten 58
2. Money Remittance Agencies 59
a) Funktionsweise und Kostenaspekte 60
b) Rechtliche Grundlagen 62
3. Mikrofinanzinstitutionen (MFI’s) 63
4. Wechselstuben 68
5. Islamic Banking und Islamic Finance 68
II. Halbformelle Geldtransferakteure 72
1. Arten halbformeller Geldtransferakteure 73
2. Rechtliche Einordnung 74
III. Informelle Geldtransferakteure 75
1. Hawala/Hundi Banking 75
2. Schwarzmarkt-Peso-Tausch 77
3. Chinesisch-ostasiatische Systeme 78
a) Das Fei-ch’ien-System 79
b) Das Chit-System 80
c) Das Chop-System 81
E. Analyse der Gemeinsamkeiten und Unterschiede 81
F. Ursachen für die Ausdehnung der alternativen Überweisungssysteme 85
I. Historische/kulturelle Gründe 86
II. Schwächen der formellen Bankensysteme 87
III. Globalisierungsprozess und Migrationsbewegung 89
IV. Illegale Marktaktivitäten 91
G. Ergebnis und Zusammenfassung von Teil 2 93
Teil 3: Das Hawala-Finanzsystem 96
A. Einleitung 96
B. Das Hawala-Finanzsystem 97
I. Ursprünge und Historie des Hawala-Finanzsystems 97
1. Klärung des Begriffs Hawala 97
2. Das Rechtsinstitut hawala 99
II. Moderne Ausprägung des Hawala-Finanzsystems 101
1. Die Grundprinzipien des Hawala-Systems 101
a) Das „System der zwei Töpfe“ 104
b) Parallelen zum „Netting“ von Forderungen sowie Möglichkeiten der Verrechnung im Hawala-System 107
2. Regularien im Hawala-System 111
a) Vertrauensbasierte Netzwerke 111
b) Die Regeln der Scharia als überstaatliche Regulation 112
3. Nutzen/Gewinn der Hawaladare 116
4. Buchführung im Hawala-Finanzsystem 117
C. Rechtliche Einordnung des Hawala-Finanzsystems in Deutschland 119
I. Betreiben von Bankengeschäften ohne Banklizenz, § 54 KWG 120
1. Der tatbestandliche Umfang des Finanztransfergeschäfts i. S.v. § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 6 KWG 120
a) Finanztransfergeschäft 120
b) Gewerbsmäßigkeit 122
2. Voraussetzungen für das Erteilen einer Erlaubnis 124
a) Anfangskapital 124
b) Zuverlässigkeit von Antragsteller und Geschäftsleiter 125
c) Vier-Augen-Prinzip 126
d) Organisatorische Vorkehrungen 127
e) Sicherstellung einer wirksamen Aufsicht 128
II. Laufende Aufsicht nach Maßgabe des KWG 129
1. Anzeige-, Melde- und Dokumentationspflichten 129
2. § 25a KWG i.V.m. MaRisk 131
3. § 25b KWG 134
4. Verordnung (EG) Nr. 1781/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. November 2006 über die Übermittlung von Angaben zum Auftraggeber bei Geldtransfers (EU-GeldtransferVO) 136
III. Vorschriften des GwG 138
1. Allgemeine Identifizierungspflicht nach § 2 GwG 139
a) Verlautbarung des BAKred vom 30. Dezember 1997 über Maßnahmen der Finanzdienstleistungsinstitute zur Bekämpfung und Verhinderung der Geldwäsche (I 5 – E 102) 139
b) Identifizierung im Sinne von § 1 Abs. 5 GwG 143
2. Identifizierung in Verdachtsfällen nach § 6 GwG 144
3. Feststellung des wirtschaftlich Berechtigten nach § 8 GwG, Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten nach § 9 GwG sowie die Anzeige von Verdachtsfällen nach § 11 GwG 145
4. Interne Sicherungsmaßnahmen im Sinne von § 14 GwG 146
IV. Ergänzende Vorschriften für Kreditinstitute, §§ 340 ff. HGB 151
1. Jahresabschluss und Lagebericht 151
2. Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung (GoB) 154
V. Steuerrechtliche Vorschriften 157
1. Buchführungs- und Aufzeichnungspflichten nach §§ 140, 141 AO 158
2. Mitteilungen zur Bekämpfung der Geldwäsche, § 31b AO 161
3. Grundsatz der Kontenwahrheit, § 154 AO 162
VI. Vorschriften des Außenwirtschaftsrechts 164
1. Meldevorschriften gemäß § 26 AWG i.V.m. §§ 59 ff. AWV 165
2. Verordnungen und Rechtsakte der Europäischen Gemeinschaften im Sinne von § 34 Abs. 4 AWG 168
D. Ausgewählte Rechtsprechung und Verdachtsfälle 173
I. Geldwäsche und Organisierte Kriminalität 173
II. Terrorismusfinanzierung 177
III. Verstoß gegen das Kreditwesengesetz und Umgehung von Devisenrestriktionen zur Eindämmung von Kapitalflucht für den regulierten Auslandszahlungsverkehr 181
E. Ergebnis und Zusammenfassung von Teil 3 189
Teil 4: Grundlagen und Ansätze der Geldwäschebekämpfung im Hawala-Finanzsystem 194
A. Einleitung 194
B. Geldwäsche im Überblick 195
I. Der Begriff der Geldwäsche 196
II. Die Phasen der Geldwäsche 200
1. Phase 1 „Placement“ (Platzierung) 201
2. Phase 2 „Layering“ (Verschleierung) 202
3. Phase 3 „Integration“ (Legalisierung) 203
III. Erscheinungsformen der Geldwäsche 204
1. Techniken der Geldwäsche 205
a) Geldwäsche über Bartransaktionen 205
b) Transaktionen über das Finanzsystem 206
c) Geldwäsche über den Warenhandel und sonstige Gewerbezweige 206
d) Geldwäsche mittels Scheinfirmen und Offshore-Banken 208
e) Sonstige Erscheinungsformen der Geldwäsche 210
aa) Grenzüberschreitender Bargeldtransport 210
bb) Trusts und Stiftungen 211
cc) Immobilien, Anlage- und Wertpapierbereich, Gold- und Diamantenmarkt 213
dd) Umsatzsteuerkarusselle 213
ee) Virtuelle Welten 214
2. Die Rolle verschiedener Wirtschaftsbereiche im Geldwäscheprozess 215
a) (Spezial-)Kreditinstitute und Finanztransferdienstleister im Sinne von § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 6 KWG 216
aa) Kreditinstitute 216
(1) Zahlungsverkehrsbereich 216
(2) Tafelgeschäfte und Terminbörsen 217
(3) Korrespondenzbanken 217
(4) Online-Banking 219
(5) Moderne Zahlungs- und Kommunikationsmedien 220
bb) Money Remittance Agencies 222
cc) Alternative Überweisungssysteme 223
b) Nichtbankensektor 223
aa) Wechselstuben 223
bb) Versicherungen 224
cc) Spielbanken 225
dd) Geldwäsche durch bestimmte Personen- oder Berufsgruppen 226
IV. Ziele und Methoden der Geldwäschebekämpfung 229
C. Supra- und internationale Rechtsquellen und Vorgaben zur Geldwäschebekämpfung 231
I. „Recommendation“ des Europarats, „Statement of Principles“ der BIZ, 40 Empfehlungen der FATF und „Wolfsberg-Principles“ 232
1. Das „Statement of Principles“ der BIZ (1988) 232
2. Die 40 Empfehlungen der FATF (1990) 233
3. Die „Wolfsberg-Principles“ (2000) 234
4. Rechtliche Bindungswirkung der Vorgaben 234
II. UN-Drogenhandelskonvention, Europaratskonventionen und UN-Terrorismusfinanzierungskonvention 235
1. Wiener Drogenkonvention vom 19. Dezember 1988 235
2. Übereinkommen des Europarates vom 8. November 1990 236
3. Europaratskonvention vom 16.5.2005 236
4. UN-Terrorismusfinanzierungskonvention (1999) 237
III. Die EU-Geldwäscherichtlinien 237
1. 1. EG-Geldwäscherichtlinie (1991) 237
2. 2. EG-Geldwäscherichtlinie (2001) 238
3. 3. EG-Geldwäscherichtlinie (2005) 239
4. Durchführungsbestimmungen für die 3. EG-Geldwäscherichtlinie 242
IV. EG-Verordnung über die Überwachung von Barmitteln, die in die Gemeinschaft oder aus der Gemeinschaft verbracht werden (2005) 243
D. Rahmenbedingungen der Geldwäschebekämpfung in Deutschland 244
I. Der Straftatbestand der Geldwäsche, § 261 StGB 245
1. Gesetzeshistorie und Zielrichtung des Tatbestandes 245
2. Der Tatbestand des § 261 StGB 245
a) Tatobjekt 245
aa) Gegenstand 246
bb) Vortaten 246
(1) Allgemeine Anforderungen 246
(2) Vortatenkatalog 247
cc) „Herrühren“ aus der Vortat 248
b) Tathandlungen 249
aa) Das Verbergen, Verschleiern der Herkunft sowie die weiteren Handlungsalternativen nach § 261 Abs. 1 Satz 1 StGB 250
bb) Das Sichverschaffen, Verwahren oder Verwenden nach § 261 Abs. 2 StGB 251
c) Strafloser Vorerwerb 252
d) Subjektiver Tatbestand 253
e) Strafrahmen des § 261 StGB 254
f) Versuchsstrafbarkeit 255
g) Tätige Reue 256
II. Einziehung und Verfall als Zugriffe auf inkriminierte Vermögenswerte, §§ 73 ff. StGB 256
III. Das Geldwäschegesetz 259
1. Gesetzeshistorie 259
2. Regelungszweck 260
3. Regelungsinhalt 260
a) Verpflichtete nach dem Geldwäschegesetz 260
b) Pflichtenkatalog 261
c) Sanktionsvorschriften 262
IV. Geldwäscheregelungen in anderen Gesetzen und untergesetzlichen Vorschriften 263
1. Kreditwesengesetz 263
a) § 6a KWG 263
b) Automatisierter Abruf von Kontoinformationen, § 24c KWG 264
c) Besondere organisatorische Pflichten, § 25a und § 25b KWG 266
2. Abgabenordnung 266
3. Zollverwaltungsgesetz 268
4. Rundschreiben und Verlautbarungen der Bankenaufsicht 270
E. Die Problematik der Geldwäschebekämpfung im Hawala-Finanzsystem 272
I. Vorüberlegung und Problemstellung 272
II. Geldwäsche im Hawala-Finanzsystem 273
1. Die Rolle des Hawala-Finanzsystems im Geldwäscheprozess 273
2. Geldwäschehandlungen im Hawala-System 278
III. Geldwäschebekämpfung im Hawala-System 280
1. Lizenzierung und laufende Aufsicht als Maßnahmen in der Geldwäschebekämpfung 280
2. Zur Problematik des „Erkennens“ illegaler Anbieter oder Schnittstellen zwischen Hawala-Finanzsystem und legalem Bankgeschäft 282
3. Erkennen von kriminellem Missbrauch alternativer Überweisungssysteme durch die Anbieter von Geldtransfers 286
F. Auseinandersetzung mit dem Gefahrenpotential des Hawala-Finanzsystems 287
I. Externe Einflüsse von Medien, Kriminalpolitik und Finanzwirtschaft auf Darstellung und Sichtweise des Hawala-Finanzsystems 288
II. Labeling-Ansatz 294
1. Der Labeling-Approach in der Kriminologie 295
a) Definition 295
b) Die Kriminalisierungstheorien des Labeling-Approach 297
aa) Individualisierende Labeling-Ansätze 299
(1) Kriminalität als Ergebnis eines Zuschreibungsprozesses 299
(2) Prämissen der individualisierenden Labeling-Ansätze 299
bb) Gesellschaftstheoretisch orientierte Labeling-Ansätze 300
2. Zur Übertragbarkeit des Labeling-Approach auf das Hawala-Finanzsystem 300
a) Ausgangssituation und Phänomenologie im Hawala-Finanzsystem 300
b) Übertragung der Prämissen des Labeling-Approach auf die Situation im Hawala-Finanzsystem 301
c) Schlussfolgerungen aus den Etikettierungstheorien für präventive und kriminalpolitische Maßnahmen 303
III. Kritische Auseinandersetzung 304
G. Ergebnis und Zusammenfassung von Teil 4 306
Teil 5: Möglichkeiten und Grenzen der Geldwäschebekämpfung im Hawala-Finanzsystem 309
A. Einleitung 309
B. Verfolgung und Integration als Strategien der sozialen Kontrolle 310
I. Soziale Kontrolle und strafrechtliche Sozialkontrolle 310
II. Die Strategien zur Beherrschung sozial unerwünschten Verhaltens 311
III. Die Ausschöpfung aller Mittel einer präventiven Gefahrenkontrolle – eine Nutzen-Risikoabwägung 312
C. Kritische Auseinandersetzung mit bestehenden Ansätzen zur Lösung der Geldwäschebekämpfungsproblematik im Bereich des Hawala-Finanzsystems 316
I. Grundsätzlich vertretene Strategien im Umgang mit Hawala 316
1. Lizenzierung oder Registrierung 317
2. Verbesserung des Instrumentariums zur Ermittlung und Strafverfolgung 319
3. Verbesserung der Ausgangssituation im regulierten Banksektor 320
II. Derzeit praktizierte Vorgehensweisen und Ausblick in die Zukunft 321
1. Umgang mit dem Phänomen Hawala in einzelnen Staaten 322
a) Großbritannien 322
b) Indien und Pakistan 323
c) Afghanistan 324
d) USA 326
e) Saudi Arabien 327
f) Vereinigte Arabische Emirate (VAE) 328
2. Internationale Koordination und Zusammenarbeit 333
a) Internationale Hawala-Konferenzen in den Vereinigten Arabischen Emiraten 334
b) Weltbank und International Monetary Fund (IMF) 336
c) Maßnahmen der FATF 337
aa) 40 Recommendations 338
bb) 9 Special Recommendations 339
d) Ansatz der Europäischen Union 342
aa) EG-Richtlinie über Zahlungsdienste im Binnenmarkt 343
(1) Anwendungsbereich 344
(2) Zulassungsvoraussetzungen 345
(3) Ausnahmeregelungen 347
(4) Sonstige Bestimmungen 349
bb) 3. EG-Geldwäscherichtlinie 350
III. Kritische Würdigung der Ansätze 351
IV. Zwischenergebnis 354
D. Eigener Ansatz zur Regulierung der Hawala-Netzwerke in der Bundesrepublik Deutschland 356
I. Grundsätzliche Überlegungen zu einem problemangemessenen Lösungsansatz 356
1. Ausgangssituation 356
a) Gesetze und Aufsicht 356
b) Rahmenbedingungen in der Bundesrepublik Deutschland 358
2. Festlegung von Kriterien 359
II. Konkretisierung des eigenen Lösungsansatzes 360
1. Schaffung erleichterter Zugangsvoraussetzungen 361
a) Begriffsbestimmung des „einfachen“ Finanztransfergeschäftes mit Registrierpflicht statt Lizenzierung und laufender Aufsicht 362
b) Mitgliedschaft bei einem nationalen Verbund/Verband 363
aa) Das Genossenschaftsprinzip 364
bb) Aufgaben des Verbandes 365
cc) Überwachung und Prüfung 366
c) Hinterlegung einer Sicherungssumme 367
d) Bildung eines Sicherungsfonds zur Absicherung besonderer Risiken 368
e) Im „einfachen“ Finanztransfergeschäft tätige Dienstleister/Hawaladare 370
aa) Persönliche Eignung und zu erbringende Nachweise 370
bb) Registrierungs- bzw. Antragsprozess 372
cc) Laufender Betrieb ohne Berücksichtigung von Maßnahmen der Geldwäschebekämpfung 373
2. Ausgestaltung der Maßnahmen zur Geldwäschebekämpfung im legalisierten Hawala-Finanzsystem 375
a) Identifikation und Dokumentation 376
b) Meldewesen und Kontrolle 377
3. Zum Erfordernis der Schaffung eines entsprechenden nebenstrafrechtlichen Instrumentariums 378
4. Vorgehensweise bei Hawaladaren, welche die für das „einfache“ Finanztransfergeschäft festgelegten Grenzen überschreiten 379
III. Kritische Überprüfung des Lösungsansatzes 379
1. Tauglichkeitserwägungen zum Problemlösungsansatz 379
a) Zur Erfüllbarkeit der Kriterien 380
b) Ansprache der Hawaladare 381
2. Konformität des Ansatzes mit supranationalem und internationalem Recht 383
a) Registrierung und Finanzaufsicht 383
b) Geldwäschebekämpfungsmaßnahmen 387
E. Ergebnis und Zusammenfassung von Teil 5 389
Teil 6: Schlussbetrachtung 391
A. Zusammenfassung und Ergebnisse der Untersuchung 391
B. Ansätze für Reformen – Empfehlung an den Gesetzgeber 400
Empfehlungen 400
Teil 7: Abschlussbemerkung 404
Literaturverzeichnis 406
Sachverzeichnis 426