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Engelhardt, F. (2010). Börsenprospekthaftung der Leitungsorgane von Emittenten in Deutschland und Schweden. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-53150-9
Engelhardt, Florian. Börsenprospekthaftung der Leitungsorgane von Emittenten in Deutschland und Schweden. Duncker & Humblot, 2010. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-53150-9
Engelhardt, F, (2010): Börsenprospekthaftung der Leitungsorgane von Emittenten in Deutschland und Schweden, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-53150-9

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Börsenprospekthaftung der Leitungsorgane von Emittenten in Deutschland und Schweden

Engelhardt, Florian

Untersuchungen über das Spar-, Giro- und Kreditwesen. Abteilung B: Rechtswissenschaft, Vol. 185

(2010)

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Abstract

Vor dem Hintergrund der internationalen Diskussion über das Informationsverhalten börsennotierter Aktiengesellschaften gegenüber dem Kapitalmarkt, wurden in der EU umfassende Prospektpflichten für den Handel von Wertpapieren eingeführt. Um die Durchsetzung der Prospektpflichten zu verbessern, wurden in Deutschland und Schweden Vorschläge für eine Verschärfung der zivilrechtlichen Haftung für Prospektfehler vorgelegt. Florian Engelhardt vergleicht zunächst die geltende Rechtslage in Deutschland und Schweden zur persönlichen Haftung der Organmitglieder von Emittenten für Schäden, die Anlegern durch Prospektfehler entstehen. Dabei zeigt sich, dass das Schadenersatzrecht in beiden Ländern auf den gleichen Wurzeln ruht. Darüber hinaus untersucht der Autor die in Deutschland und Schweden unterbreiteten Vorschläge für eine Verschärfung der Börsenprospekthaftung de lege ferenda. Dabei zeigt er auf, dass zur Erfüllung der Funktion der Börsenprospekthaftung in Deutschland eine Änderung der geltenden Rechtslage kaum erforderlich ist. Für das schwedische Recht hebt er einige sinnvolle Anpassungen des geltenden Rechts hervor.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Geleitwort 9
Vorwort 11
Inhaltsübersicht 13
Inhaltsverzeichnis 15
Abkürzungsverzeichnis 29
Einführung 37
A. Problemstellung 37
B. Eingrenzung des Untersuchungsthemas 39
C. Gang der Untersuchung 41
Teil 1: Bedeutung und Funktion der Börsenprospekthaftung sowie Stand der rechtspolitischen Diskussion\r 43
A. Die Bedeutung und Funktion der Börsenprospekthaftung 43
I. Richtige und vollständige Kapitalmarktinformationen als wichtigste Grundlage des Anlegerschutzes\r 43
II. Die Bedeutung von Börsenprospekten für den individuellen Anlegerschutz\r 46
III. Die Ausgleichs- und Präventionsfunktion der Börsenprospekthaftung\r 49
B. Der Stand der rechtspolitischen Diskussion über die Börsenprospekthaftung 50
I. Einführung 50
II. Europäische Union 51
1. Die Vorschläge des Ausschusses der Weisen/Komitologieverfahren 51
2. Die Vorschläge der Hochrangigen Gruppe von Experten auf dem Gebiet des Gesellschaftsrechts (High Level Group)\r 53
3. Der Aktionsplan der Europäischen Kommission und seine Umsetzung 54
4. Die Wertpapierprospektrichtlinie und die EU-ProspektVO 56
III. Deutschland 59
1. Der Bericht der Baums-Kommission und der Deutsche Corporate Governance Kodex\r 59
2. Der 64. Deutsche Juristentag und das Gutachten des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Privatrecht\r 60
3. Der Maßnahmenkatalog der Bundesregierung zur Stärkung des Anlegerschutzes und des Vertrauens in die Aktienmärkte und seine Umsetzung\r 61
IV. Schweden 64
1. Die Vertrauenskommission und der Schwedische Corporate Governance Kodex\r 64
2. Die Maßnahmen des Gesetzgebers und deren Vorarbeiten 65
a) Die Vorschläge des Aktiengesellschaftskomitees 65
b) Die Vorschläge der Prospektkommission und deren Umsetzung 66
Teil 2: Exkurs: Die Organisationsverfassung der Aktiengesellschaft\r 69
A. Einführung 69
B. Deutschland 69
I. Überblick 69
II. Der Vorstand 70
III. Der Aufsichtsrat 72
IV. Die Hauptversammlung 72
C. Schweden 73
I. Die Stellung der Aktiengesellschaft im System der Gesellschaftsformen\r 73
1. Überblick über das Verbandsrecht 73
2. Private Aktiengesellschaften und Publikumsaktiengesellschaften 75
II. Die Organisationsverfassung in der Publikumsaktiengesellschaft\r 77
1. Überblick 77
2. Die styrelse 78
3. Der verkställande direktör 80
4. Die Hauptversammlung (bolagsstämma) 81
5. Der Wirtschaftsprüfer (revisor) 82
D. Vergleich und Stellungnahme 83
I. Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Organisationsverfassungen\r 83
II. Systematische Einordnung der beiden Leitungssysteme\r 85
III. Das für die Erstellung des Börsenprospekts zuständige Gesellschaftsorgan\r 86
E. Zwischenergebnis 87
Teil 3: Grundlegende Aspekte einer Haftung für fehlerhafte Börsenprospekte\r 88
A. Einführung 88
B. Das Verhältnis zwischen der Haftung der Aktiengesellschaft und der Haftung der Mitglieder ihrer Leitungsorgane\r 88
I. Einführung 88
II. Deutschland 89
1. Verpflichtung und Haftung der Aktiengesellschaft 89
a) Grundlagen 89
b) Wertungswidersprüche bei der Haftung der Aktiengesellschaft gegenüber ihren Aktionären\r 91
aa) Problematik 91
bb) Lösung für die spezialgesetzliche Börsenprospekthaftung nach dem BörsG\r 92
cc) Lösung für die Börsenprospekthaftung nach den bürgerlich-rechtlichen Haftungsbestimmungen\r 93
(1) Einführung 93
(2) Vom Reichsgericht zur EM.TV-Entscheidung des Bundesgerichtshofs\r 93
dd) Stellungnahme und Ergebnis 95
2. Haftung des Vorstands 96
a) Einführung 96
b) Innenhaftung 97
c) Außenhaftung 99
III. Schweden 101
1. Verpflichtung und Haftung der Aktiengesellschaft 101
a) Grundlagen 101
b) Wertungswidersprüche bei der Haftung der Aktiengesellschaft gegenüber ihren Aktionären\r 104
aa) Problematik 104
bb) Kapitalschutz (kapitalskydd) in der Aktiengesellschaft 105
cc) Ungültigerklärung der Zeichnung von Aktien (Ogiltigförklaring av aktieteckningen)\r 106
(1) Einführung 106
(2) Vorherrschende Auffassung 107
(3) Kritik in der Literatur 108
dd) Schadenersatz 110
(1) Vorherrschende Auffassung 110
(2) Kritik in der Literatur 111
(3) Kritik durch das Aktiengesellschaftskomitee und die Prospektkommission\r 113
2. Haftung der styrelse und des verkställande direktör 114
a) Einführung 114
b) Innenhaftung (internt ansvar) 115
c) Außenhaftung (externt ansvar) 118
IV. Zusammenfassung, Vergleich und Stellungnahme 119
1. Zusammenfassung 119
a) Deutschland 119
b) Schweden 121
2. Vergleich und Stellungnahme 122
a) Die Haftung der Gesellschaft für Schäden der Anleger 122
aa) Parallelen und Unterschiede beim Kapitalschutz 122
bb) Unterschiedliche Behandlung des Wertungswiderspruchs zwischen Kapitalerhaltung und Anlegerschutz\r 123
(1) Ursachen und Entwicklung 123
(2) Art und Umfang der Haftung und ihre Auswirkungen auf die Diskussion\r 124
(3) Ungültigerklärung bzw. Anfechtung der Zeichnung von Aktien im Rahmen der Gründung der Gesellschaft\r 126
(4) Tendenz weitergehender Rechtsangleichung 129
b) Die Haftung der Mitglieder der Leitungsorgane 129
C. Die Stellung der Aktionäre als Gläubiger/Gesellschaftsschäd en vs. Aktionärsschäden 130
I. Einführung 130
II. Deutschland 131
1. Gesellschaftsschäden 131
2. Aktionärsschäden 131
a) Reflexschäden 132
b) Eigenschäden 134
c) Schäden durch Kursverluste 135
III. Schweden 139
1. Gesellschaftsschäden 139
2. Aktionärsschäden 139
a) Mittelbare Schäden (medelbara skador) 139
b) Unmittelbare Schäden (omedelbara skador) 142
c) Schäden durch Kursverluste 143
IV. Zusammenfassung, Vergleich und Stellungnahme 144
1. Zusammenfassung 144
a) Deutschland 144
b) Schweden 145
2. Vergleich und Stellungnahme 147
a) Ersatz von Reflex- bzw. mittelbaren Schäden 147
b) Ersatz von Schäden durch Kursverluste 149
Teil 4: Die Börsenprospekthaftung\r 151
A. Deutschland 151
I. Überblick über die geltenden Prospektpflichten und -haftungsbestimmungen\r 151
1. Einführung 151
2. Spezialgesetzlich geregelte Prospektpflichten und -haftungsbestimmungen\r 151
a) BörsG 151
b) VerkProspG 152
c) InvG 153
d) WpÜG 153
3. Die bürgerlich-rechtliche Prospekthaftung 154
a) Anwendungsbereich 154
b) Prospekthaftung im engeren Sinne 155
c) Prospekthaftung im weiteren Sinne 156
4. Weiterer Untersuchungsgang 156
II. Die Haftung für fehlerhafte Börsenprospekte nach dem BörsG\r 157
1. Die Rechtsnatur der börsengesetzlichen Prospekthaftung 157
a) Einführung 157
b) Rechtsgeschäftliche Haftung 157
c) Gesetzliche Vertrauenshaftung 158
d) Sonderdelikt 159
e) Stellungnahme 160
2. Das Haftungsobjekt 162
a) Der Börsenprospekt 162
b) Die gleichgestellte schriftliche Darstellung 163
c) Die inhaltlichen Anforderungen an einen Börsenprospekt 164
d) Durch Verweis in den Prospekt einbezogene Dokumente (incorporation by reference)\r 166
e) Die Erstreckung der Haftung auf sonstige Kommunikationsmedien 167
3. Prospektmangel 169
a) Einführung 169
b) Unrichtiger oder unvollständiger Prospekt 170
aa) Tatsachen, Prognosen und Werturteile 170
bb) Falscher Gesamteindruck 171
c) Wesentliche Angaben 172
d) Aktualisierungs- und Berichtigungspflicht 172
aa) Die Nachtragspflicht gemäß § 16 WpPG 172
bb) Die Obliegenheit zur Prospektberichtigung gemäß § 45 Abs. 2 Nr. 4 BörsG\r 174
e) Beurteilungshorizont 175
aa) Der relevante Anlegerhorizont 175
(1) Meinungsstand 175
(2) Stellungnahme 178
bb) Zeitpunkt der Beurteilung der Richtigkeit und Vollständigkeit 181
4. Die Haftenden 181
a) Die Prospektverantwortlichen 181
b) Die Prospektveranlasser 182
c) Exkurs: Haftung weiterer Personen nach der bürgerlich-rechtlichen Prospekthaftung\r 183
5. Die Anspruchsberechtigten 185
a) Erst- und Folgeerwerber 185
b) Erwerber alter Stücke mit gleicher Ausstattung 186
6. Erwerbszeitpunkt 186
7. Entgeltlicher Erwerb 187
a) Entgeltlichkeit 187
b) Erwerb 188
8. Inlandsbezug 188
9. Kausalität 189
a) Einführung 189
b) Haftungsbegründende Kausalität 190
c) Haftungsausfüllende Kausalität 191
aa) Grundsatz 191
bb) Beschränkung der haftungsausfüllenden Kausalität durch die Adäquanztheorie und die Lehre vom Schutzzweck der Norm\r 192
10. Verschulden 193
11. Mitverschulden 193
12. Art und Umfang des Ersatzes 196
13. Gesamtschuldnerische Haftung 198
14. Verjährung 199
15. Haftungsbeschränkungen 199
a) Im Voraus getroffene Vereinbarungen 199
b) Nachträglich getroffene Vereinbarungen 200
c) Freistellungsvereinbarungen zwischen Vorstandsmitgliedern und dem Emittenten\r 201
III. Die Haftung für fehlerhafte Börsenprospekte aus Vertrag 201
IV. Die Haftung für fehlerhafte Börsenprospekte aus culpa in contrahendo\r 202
V. Die Haftung für fehlerhafte Börsenprospekte nach Deliktsrecht 203
1. Einführung 203
2. Schutzgesetzverletzung gemäß § 823 Abs. 2 BGB 204
a) Einführung und Schutzgesetzqualität 204
b) Unrichtige Darstellung gemäß § 400 Abs. 1 Nr. 1 AktG 206
aa) Einführung 206
bb) Das Haftungsobjekt 207
cc) Die Haftenden 208
dd) Die Anspruchsberechtigten 208
ee) Verschulden 209
c) Kapitalanlagebetrug gemäß § 264a StGB 209
aa) Einführung 209
bb) Das Haftungsobjekt 209
cc) Die Haftenden 211
dd) Die Anspruchsberechtigten 212
ee) Verschulden 212
d) Betrug gemäß § 263 StGB 212
aa) Einführung 212
bb) Der objektive Tatbestand 213
cc) Der subjektive Tatbestand 213
3. Vorsätzlich sittenwidrige Schädigung gemäß § 826 BGB 214
a) Das Schutzgut 214
b) Die Haftenden 215
c) Die Anspruchsberechtigten 215
d) Verschulden 215
e) Sittenwidrigkeit 216
4. Kausalität 217
5. Art und Umfang des Ersatzes 218
6. Mitverschulden 219
7. Gesamtschuldnerische Haftung 220
8. Verjährung 220
9. Haftungsbeschränkungen 221
B. Schweden 221
I. Überblick über die Prospektpflichten und -haftungsbestimmungen\r 221
1. Einführung 221
2. Spezialgesetzlich geregelte Prospektpflichten und -haftungsbestimmungen vor Umsetzung der Wertpapierprospektrichtlinie\r 222
a) ABL a.F. 222
b) LBC a.F. 224
c) LHF a.F. 225
3. Spezialgesetzlich geregelte Prospektpflichten und -haftungsbestimmungen nach geltender Rechtslage\r 226
a) LHF i.V.m. ABL 226
b) LIF 227
c) LUA i.V.m. ABL 228
4. Weiterer Untersuchungsgang 229
II. Die Haftung für fehlerhafte Börsenprospekte nach dem ABL i.V.m. dem LHF\r 229
1. Die Rechtsnatur der Prospekthaftung gemäß 29. Kap. § 1 Abs. 2 ABL\r 229
2. Das Haftungsobjekt 232
a) Der Prospekt 232
b) Dokumente, bei deren Veröffentlichung eine Befreiung von der Prospektpflicht eintritt\r 233
c) Die inhaltlichen Anforderungen an einen Börsenprospekt 233
d) Durch Verweis in den Prospekt einbezogene Dokumente (incorporation by reference)\r 234
e) Die Erstreckung der Haftung auf sonstige Kommunikationsmedien 235
3. Prospektmangel 236
a) Einführung 236
b) Fehlerhafter oder unvollständiger Prospekt (felaktig eller bristfällig prospekt)\r 237
aa) Tatsachen und Prognosen 237
bb) Falscher Gesamteindruck 238
c) Wesentliche Angaben 239
d) Nachtragspflicht 241
e) Beurteilungshorizont 241
4. Die Haftenden: Die Gründer und die Organmitglieder des Emittenten\r 242
5. Die Anspruchsberechtigten 243
a) Geltende Rechtslage 243
aa) Anleger 243
(1) Erst- und Folgeerwerber 243
(2) Erwerber alter Stücke 244
bb) Andere Personen als Anleger 244
b) Diskussion in der Literatur 245
6. Kausalität und Adäquanz (kausalitet och adekvans) 248
a) Verlustzusammenhang (förlustsamband) 248
b) Transaktionszusammenhang (transaktionssamband/kravet på tillit) 249
c) Normschutzlehre (normsskyddsläran) 251
7. Verschulden (culpa) 253
8. Mitverschulden (medvållande) 255
9. Art und Umfang des Ersatzes 256
a) Schadensberechnung 256
b) Herabsetzung des Schadenersatzes (jämkning av skadestånd) 258
10. Gesamtschuldnerische Haftung (flera skadeståndsskyldiga) 260
11. Verjährung 260
12. Haftungsbeschränkungen 261
III. Die Haftung für fehlerhafte Börsenprospekte aus Vertrag\r 263
IV. Die Haftung für fehlerhafte Börsenprospekte nach den Grundsätzen der culpa in contrahendo\r 264
V. Die Haftung für fehlerhafte Börsenprospekte nach dem MFL\r 265
VI. Exkurs: Die Haftung für fehlerhafte Börsenprospekte nach dem SkL\r 267
1. Einführung und Anwendungsbereich der Haftung nach dem SkL 267
2. Die Anspruchsgrundlage: 2. Kap. § 2 SkL 268
3. Straftat 269
a) „Brott“ 269
b) Erweiterung der Haftung auf andere als durch Straftaten verursachte Schäden 270
aa) Einführung 270
bb) Gesetzesbegründung 271
cc) Rechtsprechung 272
dd) Literatur 273
4. Die Haftenden 274
5. Verschulden und die weiteren Tatbestandsmerkmale 274
C. Zusammenfassung, Vergleich und Stellungnahme 275
I. Zusammenfassung 275
1. Deutschland 275
a) Einführung 275
b) Die Haftung für fehlerhafte Börsenprospekte nach dem BörsG 275
c) Die Haftung für fehlerhafte Börsenprospekte nach Deliktsrecht 279
2. Schweden 281
a) Einführung 281
b) Die Haftung für fehlerhafte Börsenprospekte nach dem ABL i.V.m. dem LHF\r 282
II. Vergleich und Stellungnahme 286
1. Einführung 286
2. Parallelen und Unterschiede bei der Haftung für fehlerhafte Börsenprospekte 288
a) Parallelität der Haftungsstrukturen 288
b) Parallelen und Unterschiede bei der Kausalität 289
c) Unterschiede beim Verschulden 294
d) Unterschiede bei der Beweislastverteilung 294
e) Parallelen und Unterschiede beim Haftungsumfang und der Schadensberechnung\r 296
f) Unterschiede bei der Verjährung 297
g) Unterschiede bei der Haftungsfreizeichnung 298
Teil 5: Durchsetzung von Prospekthaftungsansprüchen durch die Aktionäre\r 299
A. Einführung und weiterer Untersuchungsgang 299
B. Deutschland 300
I. Die Geltendmachung von Eigenschäden 300
1. Einführung 300
2. Individuelle Anspruchsverfolgung und Gerichtsstand 300
3. Kollektive Anspruchsverfolgung: Musterklageverfahren nach dem KapMuG\r 302
a) Hintergrund 302
b) Der Anwendungsbereich des KapMuG 303
c) Natur des Musterklageverfahrens 304
d) Der Ablauf des Verfahrens 305
aa) Vorlageverfahren 305
bb) Musterverfahren 308
cc) Wiederaufnahme des Hauptsacheverfahrens vor dem Prozessgericht 311
e) Kostentragung 311
II. Die Geltendmachung von Reflexschäden und kongruenten Schäden\r 312
1. Einführung 312
2. Klagezulassungsverfahren 314
3. Actio pro socio einer Aktionärsminderheit 315
a) Durchführung der Schadenersatzklage 315
b) Kostentragung 316
4. Bekanntmachungspflichten zur Haftungsklage 317
C. Schweden 317
I. Die Geltendmachung unmittelbarer Schäden 317
1. Einführung 317
2. Individuelle Anspruchsverfolgung 319
3. Kollektive Anspruchsverfolgung: Gruppenklage nach dem LGR 320
a) Hintergrund 320
b) Der Anwendungsbereich des LGR 322
c) Natur des Gruppenklageverfahrens 322
d) Arten von Gruppenklagen 323
e) Der Ablauf des Verfahrens 324
aa) Gerichtsstand 324
bb) Einleitung und Durchführung des Gruppenklageverfahrens 325
(1) Die besonderen Verfahrensvoraussetzungen 325
(2) Unterrichtung der potentiellen Gruppenmitglieder und Bestimmung der Gruppe\r 329
(3) Die Rechtsstellung der Gruppenmitglieder 330
cc) Abschluss des Gruppenklageverfahrens und Rechtsmittel 330
f) Kostentragung 331
g) Vereinbarung eines Risikovertrages (riskavtal) 333
II. Die Geltendmachung mittelbarer Schäden 333
1. Einführung 333
2. Verweigerung der Entlastung und der Haftungsfreiheit 334
3. Actio pro socio einer Aktionärsminderheit 335
a) Durchführung der Schadenersatzklage 335
b) Kostentragung 337
4. Schadenersatzklage eines einzelnen Aktionärs für eigene Rechnung\r 337
D. Vergleich und Stellungnahme 339
I. Die Geltendmachung von Eigenschäden bzw. unmittelbaren Schäden\r 339
1. Individuelle Anspruchsverfolgung 339
2. Kollektive Anspruchsverfolgung 339
3. Gerichtliche Zuständigkeit 342
II. Die Geltendmachung von Reflex- bzw. mittelbaren Schäden\r 343
III. Zwischenergebnis 346
Teil 6: Diskussion der Reformvorschläge zur Börsenprospekthaftung\r 348
A. Einführung und weiterer Untersuchungsgang 348
B. Deutschland 349
I. Hintergrund 349
II. Der Diskussionsentwurf für ein KapInHaG 350
1. Die Vorschläge zur primären Kapitalmarkthaftung 350
2. Die Vorschläge zur sekundären Kapitalmarkthaftung 351
a) Geltende Rechtslage gemäß §§ 37b, 37c WpHG 351
b) Die Vorschläge zur Ausweitung der sekundären Kapitalmarkthaftung\r 352
III. Notwendigkeit einer generellen Organaußenhaftung für fehlerhafte Börsenprospekte?\r 354
1. Überblick über den Meinungsstand 354
2. Das Regel-Ausnahme-Verhältnis zwischen der Haftung des Emittenten und der Haftung seiner Organmitglieder\r 355
a) Der Grundsatz der vorrangigen Außenhaftung der Gesellschaft 355
b) Der Ausnahmecharakter der Außenhaftung der Organmitglieder gemäß §§ 44 ff. BörsG\r 356
c) Der Ausnahmecharakter der Außenhaftung der Organmitglieder gemäß §§ 823 Abs. 2, 826 BGB\r 357
d) Gegenargumente 359
e) Zwischenergebnis 360
3. Hinreichender Anlegerschutz durch die geltende Rechtslage 361
a) Einführung 361
b) Die Erfüllung der Ausgleichsfunktion 361
aa) Grundsatz 361
bb) Ausnahme 362
(1) Zahlungsunfähigkeit des Emittenten 362
(2) Last-period-Problem 364
c) Die Erfüllung der Präventionsfunktion 365
aa) Grundsatz 365
bb) Ausnahme: Zahlungsunfähigkeit/last-period-Problem 368
4. Notwendigkeit eines weiteren Haftungsfonds 368
5. Bevorzugung von Eigenkapitalgebern durch eine generelle Organaußenhaftung für fehlerhafte Börsenprospekte\r 369
6. Missbrauchsgefahr durch eine materiellrechtliche Außenhaftung\r 370
7. Gefahr übermäßiger Abschreckung durch eine Verschärfung der Organhaftung\r 371
8. Abfederung der Präventionswirkung der Haftung durch D&O-Versicherung\r 372
9. Haftung der Organmitglieder für fehlerhafte Börsenprospekte in den Rechtsordnungen anderer Kapitalmarktzentren\r 373
C. Schweden 374
I. Hintergrund 374
II. Die Vorschläge der Prospektkommission in SOU 2005:18 375
1. Die Vorschläge zur primären Kapitalmarkthaftung 375
a) Die Haftenden 375
b) Die Anspruchsberechtigten 377
c) Kausalität und Adäquanz (kausalitet och adekvans) 378
d) Verschulden (culpa) 378
e) Art und Umfang des Ersatzes 379
f) Verjährung 379
g) Haftungsbeschränkungen 380
2. Die Vorschläge zur sekundären Kapitalmarkthaftung 380
III. Diskussion der Vorschläge zur primären Kapitalmarkthaftung\r 381
1. Einführung einer Haftung des Emittenten gegenüber Anlegern 381
a) Vergleichbarkeit der Interessenlage von Anlegern und sonstigen Gläubigern\r 382
b) Erfüllung der Ausgleichsfunktion der Haftung nur durch Haftung des Emittenten\r 382
c) Eignung des Emittenten zur Sicherstellung pflichtgemäßen Verhaltens seiner Organmitglieder\r 383
2. Notwendigkeit einer erweiterten Außenhaftung der Organmitglieder\r 383
a) Bei weiterem Ausschluss einer Haftung des Emittenten gegenüber Anlegern\r 383
b) Bei Einführung einer Haftung des Emittenten gegenüber Anlegern\r 384
3. Ausgestaltung einer spezialgesetzlichen Börsenprospekthaftung 387
a) Einführung 387
b) Beweislastverteilung 388
c) Kreis der Anspruchsberechtigten 388
d) Art und Umfang sowie Berechnung des Schadenersatzes 389
aa) Differenz- oder Vertragsabschlussschaden 389
bb) Berechnung des Differenzschadens 391
Teil 7: Gesamtergebnis\r 393
Quellenverzeichnis 396
A. Literaturverzeichnis 396
I. Deutschsprachig 396
II. Schwedischsprachig 420
III. Englischsprachig 426
B. Verzeichnis zitierter europäischer Rechtsakte und Dokumente\r 427
I. Verordnungen und Richtlinien 427
II. Mitteilungen der Kommission 429
III. Berichte 429
C. Verzeichnis zitierter Gesetzgebungsmaterialien und anderer offizieller Quellen\r 430
I. Deutschland 430
II. Schweden 432
D. Entscheidungsregister 433
I. Deutschland 433
II. Schweden 438
Sachwortverzeichnis 441