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Reiter, T. (2010). Fallbasierte Entscheidungsunterstützung für die Strukturplanung von Jahresabschlussprüfungen. Entwicklung eines strukturorientierten Ansatzes zur vergleichsgestützten Formulierung von Prüfungsstrategien. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-53307-7
Reiter, Tobias. Fallbasierte Entscheidungsunterstützung für die Strukturplanung von Jahresabschlussprüfungen: Entwicklung eines strukturorientierten Ansatzes zur vergleichsgestützten Formulierung von Prüfungsstrategien. Duncker & Humblot, 2010. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-53307-7
Reiter, T, (2010): Fallbasierte Entscheidungsunterstützung für die Strukturplanung von Jahresabschlussprüfungen: Entwicklung eines strukturorientierten Ansatzes zur vergleichsgestützten Formulierung von Prüfungsstrategien, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-53307-7

Format

Fallbasierte Entscheidungsunterstützung für die Strukturplanung von Jahresabschlussprüfungen

Entwicklung eines strukturorientierten Ansatzes zur vergleichsgestützten Formulierung von Prüfungsstrategien

Reiter, Tobias

Betriebswirtschaftliche Schriften, Vol. 167

(2010)

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About The Author

Tobias Reiter studierte Betriebswirtschaftslehre an den Universitäten Osnabrück, Santander (Spanien) und Trier mit den Schwerpunkten Wirtschaftsprüfung und Controlling sowie Mittelstandsökonomie. Seit dem Jahr 2005 arbeitet Tobias Reiter bei der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, zuletzt als Prüfungsleiter am Standort Hamburg. Im Jahr 2009 promovierte er am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik an der Universität Trier und wurde im Januar 2011 durch die Steuerberaterkammer Hamburg zum Steuerberater bestellt.

Abstract

Fallbasiertes Schließen hat sich zu einem wichtigen Paradigma der Entscheidungsunterstützung bei schlecht strukturierten Problemen entwickelt, deren Lösung besondere Expertise und Erfahrung verlangt. Es schreibt, anders als Optimierungsansätze aus dem Operations Research, keine geschlossene Lösung vor. Stattdessen wird eine Fallsammlung gepflegt, aus der ähnlich beschriebene Fälle als Lösungsvorlagen selektiert und an neue Probleme angepasst werden können.

Aufbauend auf dieser Idee konzipiert Tobias Reiter einen erfahrungsbasierten Prüfungsansatz, der auf dem Vergleich ähnlicher Prüfungssituationen beruht. Die Nutzung früherer Erfahrungen sensibilisiert Prüfer für prüfungswerte Sachverhalte, wodurch sich Potenzial zur Optimierung der Effektivität und Effizienz von Jahresabschlussprüfungen eröffnet.

Auf eine Einführung in risikoorientierte Prüfungen und ein Plädoyer für ein stärker analytisch geprägtes Prüfungsvorgehen folgt eine Definition der zur Fallcharakterisierung benötigten Informationen. Hierzu wird ein prüffeldbezogenes Indikatorensystem hergeleitet und aufgezeigt, wie sich aus Kennzahlen- und Kontextszenarien Risiken und konkrete Prüfungsempfehlungen ableiten lassen. Daraufhin entwickelt der Autor ein konzeptionelles Modell, auf dessen Grundlage ein fallbasiertes System für eine strukturorientierte Prüfungsplanung konsistent implementiert werden kann.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 5
Inhaltsverzeichnis 7
Abbildungs- und Tabellenverzeichnis 9
Abkürzungsverzeichnis 10
A. Einführung in die Thematik der risikoorientierten Jahresabschlussprüfung\r 13
I. Konzeptioneller Rahmen der risikoorientierten Jahresabschlussprüfung\r 15
1. Charakterisierung der Risikosituation in einer Jahresabschlussprüfung\r 18
2. Relevanz analytischer Prüfungshandlungen im Kontext der Prüfungsqualität\r 26
a) Normative Grundlagen 28
b) Effektivität und Effizienz der Jahresabschlussprüfung 30
II. Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit 34
III. Prüfungstheoretischer Bezugsrahmen 43
1. Zentrale Forschungskonzeptionen 46
a) Formal-analytische Forschungskonzeptionen 46
b) Erfahrungswissenschaftliche Forschungskonzeptionen 48
2. Paradigma der Informationsverarbeitung im Kontext der Prüfungstheorie\r 50
IV. Konkretisierung der Vorgehensweise 54
B. Strukturplanung von Jahresabschlussprüfungen 57
I. Prozessphasen und Aufgabengebiete einer Jahresabschlussprüfung\r 58
1. Analytische Prüfungshandlungen als Bestandteil von Prüfungsplanungen\r 62
2. Die prüffeldbezogene Risikoidentifikation als Strukturplanungselement\r 66
II. Problemrepräsentationen als Basis der Risikoidentifikation\r 71
1. Problemrepräsentationen im Kontext prüferischer Informationsverarbeitung\r 71
2. Prüfungsmaßstäbe zur Bildung der Problemrepräsentation 76
a) Prüfungsmaßstäbe auf Grundlage objektiver Prüfungsnormen 76
b) Prüfungsmaßstäbe auf Grundlage subjektiver Prüfungsnormen 77
aa) Problemrepräsentation mithilfe von Ersatzsollobjekten 79
bb) Problemrepräsentation mithilfe von Istobjekten 83
III. Vergleichsorientierte Planung mittels fallbasierten Schließens 91
1. Zur Eignung des fallbasierten Schließens als Ansatz für die Entscheidungsunterstützung\r 96
2. Repräsentation von Fällen als wichtiger Problembereich fallbasierten Schließens\r 104
IV. Schlussfolgerungen 108
C. Entwicklung eines prüffeldbezogenen Analyserahmens\r 112
I. Vorbemerkungen zur Entwicklung des Analyserahmens\r 112
1. Konzipierung eines Kennzahlensystems für Zwecke der Risikoidentifikation\r 113
2. Konkretisierung des Prüfungsziels der Erfassung und Abgrenzung\r 117
II. Grundkonzept des prüffeldbezogenen Analyserahmens 120
1. Perspektiven des prüffeldbezogenen Analyserahmens 121
2. Integration des Bilanzierungsverhaltens 126
III. Indikatoren und Wirkungsverhalten 128
1. Charakterisierung der Jahresabschlussperspektive 130
2. Charakterisierung der Geschäftsprozessperspektive 136
3. Charakterisierung der Zahlungsverhaltensperspektive 146
4. Charakterisierung der Markt- und Produktperspektive 155
IV. Integration der Analyseergebnisse in die Strukturplanung\r 159
1. Allgemeine Reaktionen auf Jahresabschlussebene 170
2. Spezielle Reaktionen auf Aussagenebene 170
D. Entwicklung eines konzeptionellen Datenmodells für die fallbasierte Strukturplanung: Der CBAP-Ansatz\r 175
I. Datenhaltung im Kontext der Entscheidungsunterstützung 175
1. Relationale Datenbanksysteme 176
2. Data-Warehouse-Systeme 176
II. Grundsätzliches zur Modellierung einer Fallbasis 180
1. Aspekte der Datenmodellierung zur Repräsentation von Prüfungssituationen\r 180
2. Gedanken zur logischen Modellierung 185
III. Repräsentation von Prüfungssituationen im konzeptionellen Modell\r 191
1. Kennzahlenszenario 197
2. Kontextszenario 208
3. Risikoszenario 215
4. Strukturplan 220
IV. Zusammenfassende Betrachtung des konzeptionellen Modells\r 226
E. Vergleichsorientierte Strukturplanung: Potenzial und Implikationen\r 229
Literaturverzeichnis 243
Sachwortregister 270