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Rossaro, F. (2007). Zu den Beständigkeitsmerkmalen von Familienunternehmen. Eine Analyse aus soziologischer und mikrotheoretischer Sicht. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-52488-4
Rossaro, Fabiana. Zu den Beständigkeitsmerkmalen von Familienunternehmen: Eine Analyse aus soziologischer und mikrotheoretischer Sicht. Duncker & Humblot, 2007. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-52488-4
Rossaro, F, (2007): Zu den Beständigkeitsmerkmalen von Familienunternehmen: Eine Analyse aus soziologischer und mikrotheoretischer Sicht, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-52488-4

Format

Zu den Beständigkeitsmerkmalen von Familienunternehmen

Eine Analyse aus soziologischer und mikrotheoretischer Sicht

Rossaro, Fabiana

Entrepreneurship, Marketing, Innovation, Vol. 4

(2007)

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Abstract

Die Frage, ob und warum Familienunternehmen ein Dauermerkmal entwickelter Wirtschaftssysteme darstellen und welchen Faktoren sie ihre Beständigkeit verdanken, kennzeichnet ein noch in vielen Aspekten ungeklärtes Forschungsfeld. Eine vielfach beklagte Hürde für den theoretischen und empirischen Erkenntnisfortschritt bildet dabei insbesondere die Unschärfe des Begriffes "Familienunternehmen" sowie die bislang unzureichende Auseinandersetzung mit dem Wesen und den Implikationen des Familienkontextes für die Entwicklung von Unternehmen.

An dieser Stelle setzt Fabiana Rossaro an. Als zentrale Elemente ihrer Analyse der Beständigkeitsmerkmale von Familienunternehmen gelten der Begriff der Familie und die Implikationen, die sich aus der historischen Evolution deren Struktur und Funktionen für die Kontinuität der auf ihr basierenden Unternehmensmodelle ergeben. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen wird im Rahmen einer mikrotheoretischen Betrachtung der Frage nachgegangen, ob Familienunternehmen über besondere, nicht-imitierbare Leistungspotenziale verfügen, die ihnen einen Vorteil gegenüber anderen Organisationsformen verschaffen und somit ihre Wettbewerbs- und Überlebensfähigkeit erklären, oder ob der Familienkontext nicht vielmehr eine immanente Schwäche begründet und damit eine negative Hypothek darstellt.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Erstes Geleitwort 7
Zweites Geleitwort 9
Inhaltsverzeichnis 11
Abbildungsverzeichnis 14
Tabellenverzeichnis 15
Abkürzungsverzeichnis 16
1 Einleitung 17
1.1 Problemstellung und Motivation der Arbeit 17
1.2 Zielsetzung 20
1.3 Aufbau der Arbeit 23
2 Familienunternehmen in der wirtschaftswissenschaftlichen Diskussion 26
2.1 Familienunternehmen: ein vernachlässigtes Forschungsfeld 26
2.2 Die Entwicklung ab den 1930er Jahren 28
2.2.1 Das Erbe von Berle und Means 28
2.2.2 Familienunternehmen: das begründete Desinteresse 35
2.3 Die 1970er Jahre: das langsame Erwachen 37
2.3.1 Erste Kritik an der „managerial“ Literatur oder die Götterdämmerung 37
2.3.2 Familie als pathologischer Faktor für das Unternehmen 45
2.4 Die 1980er Jahre: das Erlangen von Bewusstsein 48
2.4.1 Zwischen den Grenzen des anonymen Publikumsgesellschaftsmodells und der Suche nach neuen Paradigmen 48
2.4.2 Familie als integraler Bestandteil des Systems Familienunternehmen 53
2.5 Die 1990er Jahre und die Jahrtausendwende 57
2.5.1 Die Internationalisierung der Debatte über Strukturen der Corporate Governance 57
2.5.2 Familienunternehmen: die Etablierung als Forschungsfeld 61
2.6 Zwischenfazit 65
3 Begrifflich-konzeptionelle und soziologische Grundlagen 68
3.1 Zur Abgrenzung der Definitionsproblematik 68
3.2 Definitionsvorschläge in der Literatur 70
3.2.1 Theoretische Definitionen 70
3.2.2 Merkmalsorientierte Definitionen 73
3.2.3 Multidimensionale Definitionen 78
3.3 Die Familiendimension: Familienunternehmen aus soziologischer Sicht 82
3.3.1 Der Familienbegriff 82
3.3.2 Zur Entwicklung der Familienstruktur 85
3.3.3 Die Funktionen der Familie: Familie als Wirtschaftssubjekt 90
3.4 Arbeitsdefinition 92
3.5 Familienunternehmen: Zahlen und Fakten 97
3.6 Zwischenfazit 105
4 Familienunternehmen aus mikrotheoretischer Sicht 108
4.1 Die multiple Rationalität von Familienunternehmen 108
4.2 Das Spannungsfeld zwischen Eigentum und Führung bzw. zwischen Familien- und externen (Minderheits-)Anteilseignern in Familienunternehmen: eine Agency-theoretische Charakterisierung 113
4.2.1 Besetzung von Führungspositionen durch Familienmitglieder 113
4.2.1.1 Interessenangleichung und Überwindung von Motivationsproblemen 113
4.2.1.2 Altruismus und Probleme der Selbstkontrolle 116
4.2.2 Besetzung von Führungspositionen durch professionelle Manager: effektive Management-Überwachung und Schöpfung teilbarer Kontrollrenten 120
4.2.3 Dominierende Stellung der Familienkoalition: Extraktion privater Kontrollrenten und Übervorteilung externer Anteilseigner 122
4.3 Personalpolitische Fragen im Hinblick auf das soziale Kapital und auf die Organisationskultur von Familienunternehmen 125
4.3.1 Die Mitwirkung von Familienmitgliedern im Unternehmen 125
4.3.1.1 Inkompetenz-Vorwurf und Netzwerkaktivitäten 125
4.3.1.2 Die Stärken und Schwächen von starken Bindungen 130
4.3.2 Die Mitwirkung von Nicht-Familienmitgliedern im Unternehmen 134
4.4 Determinanten und Implikationen der Kapitalstrukturentscheidung in Familienunternehmen 139
4.4.1 Die Kapitalstrukturpolitik in der Finanzierungstheorie 139
4.4.2 Innenfinanzierungsaspekte in Familienunternehmen 144
4.4.3 Außenfinanzierungsaspekte in Familienunternehmen 147
4.4.3.1 Fremdfinanzierung 147
4.4.3.2 Eigenfinanzierung 154
4.5 Nachfolgeproblematik in Familienunternehmen 160
4.5.1 Generationswechsel als überlebensgefährdender Übergang 160
4.5.2 Zur Besonderheit der Nachfolgefrage in Familienunternehmen 164
4.5.3 Führungsnachfolge 167
4.5.3.1 Individuelle und beziehungsorientierte Betrachtungsebene 167
4.5.3.2 Strategisch-organisatorische Betrachtungsebene 172
4.5.4 Eigentumsnachfolge 175
4.5.4.1 Nachfolgemodalitäten und steuerrechtliche sowie betriebswirtschaftliche Implikationen 175
4.5.4.2 Familiendynamik: Generationsabdriftung und Beziehungsabkühlung 179
4.6 Zwischenfazit 182
5 Zusammenfassende Schlussbetrachtung und Ausblick 192
Literaturverzeichnis 200
Sachwortverzeichnis 229