Menu Expand

Cite BOOK

Style

Stohrer, K. (2007). Informationspflichten Privater gegenüber dem Staat in Zeiten von Privatisierung, Liberalisierung und Deregulierung. Ein Beitrag zur Systematisierung und Vereinheitlichung des Allgemeinen Informationsrechts. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-52317-7
Stohrer, Klaus. Informationspflichten Privater gegenüber dem Staat in Zeiten von Privatisierung, Liberalisierung und Deregulierung: Ein Beitrag zur Systematisierung und Vereinheitlichung des Allgemeinen Informationsrechts. Duncker & Humblot, 2007. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-52317-7
Stohrer, K, (2007): Informationspflichten Privater gegenüber dem Staat in Zeiten von Privatisierung, Liberalisierung und Deregulierung: Ein Beitrag zur Systematisierung und Vereinheitlichung des Allgemeinen Informationsrechts, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-52317-7

Format

Informationspflichten Privater gegenüber dem Staat in Zeiten von Privatisierung, Liberalisierung und Deregulierung

Ein Beitrag zur Systematisierung und Vereinheitlichung des Allgemeinen Informationsrechts

Stohrer, Klaus

Beiträge zum Informationsrecht, Vol. 22

(2007)

Additional Information

Book Details

Pricing

Abstract

In der Informationsgesellschaft kommt dem Zugang des Staates zu Informationen eine stetig wachsende Bedeutung zu. Dies gilt auch im Hinblick auf Informationen in privater Hand, zumal im Zuge von - mit der Entwicklung der Informationsgesellschaft einhergehenden - Maßnahmen der Privatisierung, Liberalisierung und Deregulierung eine erhebliche Informationsverlagerung vom staatlichen in den privaten Sektor stattgefunden hat. Auf der Grundlage dieses Befundes stellt sich Klaus Stohrer in der vorliegenden Dissertation der Frage, wie die vorgefundene Inkohärenz des geltenden Rechts im Bereich der Informationspflichten Privater gegenüber dem Staat unter Beachtung der verfassungs- und europarechtlichen Vorgaben in zeitgemäße und allgemeingültige Regelungen zu überführen ist. Die Systematisierung der Voraussetzungen, Grenzen und Modalitäten von Informationspflichten Privater gegenüber dem Staat liefert dabei zugleich einen Beitrag zur Kodifikation des Informationsrechts insgesamt.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 5
Inhaltsübersicht 7
Inhaltsverzeichnis 9
A. Einleitung 23
I. Gegenstand der Untersuchung 23
II. Gang der Darstellung 26
B. Information und Informationsrecht in der Informationsgesellschaft 28
I. Information als „Rohstoff“ der Informationsgesellschaft 28
1. Entwicklung und Perspektiven der „Informationsgesellschaft“ 28
a) Technologische Neuerungen 29
b) Privatisierung, Liberalisierung und Deregulierung 32
c) Gesellschaftliche Auswirkungen 33
d) Herausforderungen für die Rechtsordnung 34
2. Begriff der Information 37
a) Mehrdimensionalität von Information 38
b) Abgrenzung zu verwandten Begriffen 43
c) Verknüpfung 43
II. Das Informationsrecht als Rechtsdisziplin 44
1. Entwicklung des Informationsrechts 44
2. Gegenstand und Systematisierung des Informationsrechts 46
C. Der Staat in der Informationsgesellschaft 50
I. Informationsbedarf des Staates 50
1. Allgemeine Informationsabhängigkeit bei der Wahrnehmung staatlicher Aufgaben 51
a) Informationsabhängigkeit der Legislative 51
b) Informationsabhängigkeit der Exekutive 52
c) Informationsabhängigkeit der Judikative 54
2. Staatliche Informationsvorsorge 54
II. Der staatliche Informationsbestand 57
III. Möglichkeiten staatlicher Informationsgewinnung 60
1. Unmittelbare staatliche Informationsgewinnung 60
2. Rückgriff auf das Wissen Privater 61
a) Heranziehung externen unabhängigen Sachverstands 61
b) Verfahrensakzessorische Öffentlichkeitsbeteiligung 62
c) Beteiligung von Interessengruppen und von Einzelpersonen 63
aa) Beteiligung von Interessengruppen 63
bb) Beteiligung Einzelner 65
d) Informationelle Inpflichtnahme Privater 66
aa) Privater 67
bb) Staat 68
cc) Verpflichtung 70
dd) Information 71
ee) Erteilung 71
IV. Zugang Privater zum staatlichen Informationsbestand 72
D. Staatliche Informationsbeschaffung in Zeiten von Privatisierung, Liberalisierung und Deregulierung 75
I. Der „schlanke Staat“ als Ziel: Privatisierung, Liberalisierung und Deregulierung als aktuelle Tendenzen der Politik 76
1. Der überforderte Staat und seine Entlastung 76
2. Die Begriffe „Privatisierung“, „Liberalisierung“ und „Deregulierung“ 79
a) Privatisierung 79
aa) „Privatisierung“ als Sammelbegriff 79
bb) Erscheinungsformen der Privatisierung 80
α) Organisationsprivatisierung 81
β) Aufgabenprivatisierung 83
γ) Funktionale Privatisierung 83
δ) Vermögensprivatisierung 85
cc) Teilprivatisierung 86
b) Liberalisierung 86
c) Deregulierung 89
aa) Begriff 89
bb) Mittel der Deregulierung 93
α) Abbau von Wettbewerbsbeschränkungen 93
β) Übertragung staatlicher Aufgaben auf Private 94
γ) Abbau präventiver Kontrolle 95
δ) Beschleunigung präventiver Kontrolle 95
ε) Vereinfachung von Rechtssätzen 96
d) Das Verhältnis von Privatisierung, Liberalisierung und Deregulierung 96
3. Hintergründe von Privatisierung, Liberalisierung und Deregulierung 98
a) Neuausrichtung der nationalen Wirtschafts- und Wettbewerbspolitik 99
b) Europarechtliche Hintergründe von Privatisierung, Liberalisierung und Deregulierung 101
aa) Europarecht und Privatisierung 103
bb) Europarecht und Liberalisierung 105
cc) Europarecht und Deregulierung 107
c) Implikationen des internationalen Rechts 109
d) Herausforderungen der Informationsgesellschaft 109
II. Die Steigerung des externen staatlichen Informationsbedarfs als Folge von Privatisierung, Liberalisierung und Deregulierung 111
1. Der Verlust staatlicher Informationsquellen durch Privatisierung 111
a) Privatisierung von Informationen durch Privatisierung von Aufgabenwahrnehmung 111
b) Entbehrlichkeit oder Unentbehrlichkeit privatisierter Informationen? 113
2. Zusätzlicher staatlicher Informationsbedarf durch Privatisierung und Liberalisierung 116
3. Auswirkungen der Deregulierung auf den staatlichen Informationsbedarf 117
III. Bedeutungszunahme von Informationspflichten Privater als Folge von Privatisierung, Liberalisierung und Deregulierung 119
1. Informationspflichten Privater als Privatisierungsfolgenrecht 119
2. Informationspflichten Privater als Liberalisierungsfolgenrecht 121
3. Informationspflichten Privater als Deregulierungsfolgenrecht 121
IV. Exemplifizierung an ausgewählten Rechtsgebieten 123
1. Rundfunk 124
a) Entwicklung der Rundfunkordnung der Bundesrepublik Deutschland 124
aa) Entstehung des öffentlich-rechtlichen Rundfunkmonopols 124
bb) Privatisierung des Rundfunks und „duale Rundfunkordnung“ 125
b) Informationspflichten Privater im Rundfunkrecht 126
aa) Informationszugang des Staates im öffentlich-rechtlichen Rundfunkmonopol 127
bb) Informationszugang des Staates in der dualen Rundfunkordnung 129
α) Informationspflichten im Zulassungsverfahren 130
β) Informationspflichten im Rahmen der laufenden Veranstaltungskontrolle 131
γ) Informationspflichten zur Regulierung der Übertragungskapazitäten 132
cc) Fazit 133
2. Telekommunikation 133
a) Privatisierung und Liberalisierung des Telekommunikationswesens 134
aa) Ausgangslage 134
bb) Aufhebung des Telekommunikationsmonopols durch die Postreformen 135
cc) Änderungen durch das neue Telekommunikationsgesetz 137
b) Informationspflichten Privater im Telekommunikationsrecht 138
aa) Staatliche Informationsbeschaffung vor Privatisierung und Liberalisierung 138
bb) Staatliche Informationsbeschaffung nach Privatisierung und Liberalisierung 140
α) Staatlicher Zugriff auf Bestandsdaten der Telekommunikationsteilnehmer 142
β) Staatlicher Zugriff auf Verkehrsdaten der Telekommunikation 143
γ) Staatlicher Zugriff auf Inhalte der Telekommunikation 144
δ) Staatlicher Zugriff auf Informationen zur Regulierung der Telekommunikationsmärkte 147
(1) Gewährleistung flächendeckender Telekommunikation 147
(2) Gewährleistung von Datenschutz, Fernmeldegeheimnis und Netzsicherheit 148
(3) Gewährleistung wirtschaftlichen Wettbewerbs 149
cc) Fazit 151
3. Post 152
a) Privatisierung und Liberalisierung des Postwesens 152
aa) Ausgangslage 152
bb) Aufhebung des Postmonopols 153
b) Informationspflichten Privater im Postrecht 155
aa) Staatliche Informationsbeschaffung vor Privatisierung und Liberalisierung 155
bb) Staatliche Informationsbeschaffung nach Privatisierung und Liberalisierung 156
α) Staatlicher Zugriff auf privatisierte Informationen 156
β) Staatlicher Zugriff auf Informationen zur Regulierung der Postmärkte 157
(1) Gewährleistung einer flächendeckenden Grundversorgung 158
(2) Gewährleistung des Datenschutzes und des Postgeheimnisses 158
(3) Gewährleistung wirtschaftlichen Wettbewerbs 159
cc) Fazit 161
4. Eisenbahn 161
a) Privatisierung und Liberalisierung des Eisenbahnwesens 162
aa) Ausgangslage 162
bb) Privatisierung und Liberalisierung durch die Bahnreform 164
cc) Weitere Liberalisierung durch Umsetzung der EU-Eisenbahnpakete 166
b) Informationspflichten Privater im Eisenbahnrecht 168
aa) Staatliche Informationsbeschaffung vor Privatisierung und Liberalisierung des Eisenbahnwesens 168
bb) Staatliche Informationsbeschaffung nach Privatisierung und Liberalisierung des Eisenbahnwesens 169
cc) Fazit 171
5. Versicherungen 171
a) Privatisierung, Liberalisierung und Deregulierung des Versicherungswesens 172
aa) Ausgangslage 172
bb) Liberalisierung der Gebäudeversicherung 174
cc) Deregulierung des Versicherungsrechts im Übrigen 174
dd) Erweiterungen der staatlichen Aufsicht in Teilbereichen 177
b) Informationspflichten Privater im Versicherungsaufsichtsrecht 178
aa) Staatliche Informationsbeschaffung vor Privatisierung, Liberalisierung und Deregulierung 178
bb) Informationelle Auswirkungen der Liberalisierung der Gebäudefeuerversicherung 179
cc) Informationelle Auswirkungen der Deregulierung des Versicherungswesens 179
dd) Einführung und Verschärfung von Informationspflichten – „Re-Regulierung“ 181
ee) Fazit 182
6. Arbeitsvermittlung 183
a) Privatisierung, Liberalisierung und Deregulierung in der Arbeitsvermittlung 183
aa) Ausgangslage: Vermittlungsmonopol der Bundesanstalt für Arbeit 183
bb) Liberalisierung der Arbeitsvermittlung 184
cc) Weitere Deregulierung 185
b) Informationelle Auswirkungen der Privatisierung, Liberalisierung und Deregulierung der Arbeitsvermittlung 186
aa) Staatliche Informationsbeschaffung zu Zeiten des Staatsmonopols 186
bb) Staatliche Informationsbeschaffung zur Zeit der Erlaubnispflichtigkeit 187
cc) Staatliche Informationsbeschaffung nach der weiteren Deregulierung 188
dd) Fazit 189
7. Gentechnik 189
8. Öffentliches Baurecht 191
a) Deregulierung des Öffentlichen Baurechts 191
b) Informationelle Auswirkungen der Deregulierung 192
9. Immissionsschutz und Umweltaudit 192
a) Deregulierung durch Einführung des Umweltaudit-Verfahrens 193
b) Informationelle Auswirkungen des Öko-Audits im Immissionsschutzrecht 195
c) Fazit 196
V. Analyse 197
1. Vielfältige Entstehung von Informationspflichten durch Privatisierung und Liberalisierung 197
2. Ambivalentes Verhältnis zwischen Deregulierung und Informationspflichten Privater 198
E. Informationspflichten Privater gegenüber dem Staat im geltenden Recht 203
I. Bereichsspezifische Regelungen im geltenden Recht 204
II. Uneinheitlichkeit der Nomenklatur 205
1. Auskunftspflichten 206
2. Aufklärungspflichten 207
3. Anzeigepflichten 207
4. Melde-, Anmelde- und Abmeldepflichten 208
5. Benachrichtigungs-, Erklärungs- und Unterrichtungspflichten 209
6. Mitteilungspflichten 210
7. Angabe- und Informationspflichten 210
8. Einsendungs-, Übersendungs-, Übermittlungs- und Einreichungspflichten 211
9. Vorlagepflichten 212
10. Vorzeige-, Aushändigungs- und Überlassungspflichten 213
11. Nachweispflichten 214
12. Begriffskombinationen 215
III. Grenzen staatlicher Informationsgewinnung im geltenden Gesetzesrecht 215
1. Übermaßverbot 216
2. Informationsverweigerungsrechte 217
a) Auskunftsverweigerungsrechte wegen Gefahr sanktionsrechtlicher Verfolgung 218
aa) Voraussetzungen der zulässigen Auskunftsverweigerung 218
bb) Ausnahmetatbestände 218
b) Auskunftsverweigerung wegen Berufsgeheimnisschutzes 219
aa) Ausdrückliche Auskunftsverweigerungsrechte 219
bb) Zur Bedeutung sonstiger Vorschriften über Berufsgeheimnisse 220
c) Informationspflichten ohne Informationsverweigerungsrechte 222
aa) Gesetzliche Auskunftspflichten ohne Auskunftsverweigerungsrechte 223
bb) Vorlagepflichten ohne Vorlageverweigerungsrechte 224
cc) Informationspflichten unmittelbar kraft Gesetzes ohne Informationsverweigerungsrechte 225
IV. Aktualisierung und Erfüllung staatlicher Informationsansprüche 226
1. Aktualisierung staatlicher Informationsansprüche 227
a) Form der Informationsanforderung 228
b) Angabe der Rechtsgrundlage 228
c) Angabe des Gegenstands des Informationsverlangens 229
d) Angabe des Zwecks des Informationsverlangens 230
e) Aufklärung über die Reichweite der Informationsverpflichtung 230
f) Belehrung über Informationsverweigerungsrecht 230
g) Fristsetzung 232
h) Belehrung über Sanktionen einer Informationsverweigerung 233
2. Erfüllungsvoraussetzungen staatlicher Informationsansprüche 233
a) Wahrheitsmäßigkeit und Vollständigkeit der Informationen 234
b) Form der Informationserteilung 235
c) Zeitpunkt der Informationserteilung 236
3. Kennzeichnung von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen 238
4. Zwangsweise Durchsetzung staatlicher Informationsansprüche 239
5. Kosten der Informationserteilung 241
V. Richtigkeitsgewähr 242
1. Richtigkeitsgewähr durch Formulierung der Informationspflicht 242
2. Richtigkeitsgewähr durch gesonderte Nachweispflichten 243
VI. Pflichten zur privaten Informationsvorsorge 245
VII. Unzulänglichkeiten und Ungereimtheiten des geltenden Rechts 246
VIII. Folgerungen 248
F. Verfassungs- und europarechtliche Rahmenbedingungen staatlicher Informationsansprüche 249
I. Verfassungsrechtliche Legitimation staatlicher Informationsgewinnung bei Privaten 249
1. Verfassungsrechtliche Legitimation des staatlichen Informationsbedarfs 250
a) Rechtsstaatsprinzip 250
aa) Das Gesetz als Steuerungsmedium des Staates 250
bb) Gesetzesbindung von Exekutive und Judikative 252
b) Staatszielbestimmungen 253
c) Grundrechtliche Schutzpflichten des Staates 254
aa) Informationsbedarf zur Erfüllung staatlicher Schutzpflichten im Allgemeinen 254
bb) Zur informationellen Schutzpflicht des Staates in der Informationsgesellschaft 256
2. Verfassungsrechtliche Legitimation der staatlichen Informationsgewinnung bei Privaten 258
a) Informationserteilung als verfassungsrechtliche Grundpflicht? 258
b) Grundrechtsschranken als Anknüpfungspunkt 259
II. Verfassungsrechtliche Anforderungen an die staatliche Informationsbeschaffung bei Privaten 259
1. Grundrechtsberechtigung informationspflichtiger Privater 259
2. Betroffene Grundrechte 262
a) Negative Meinungsfreiheit 263
b) Allgemeines Persönlichkeitsrecht 265
aa) Grundsätze des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts 266
bb) Schutz personenbezogener Daten durch das Recht auf informationelle Selbstbestimmung 270
cc) Verfassungsrechtlicher Schutz vor Selbstbelastungspflichten 273
α) Verfassungsrechtliche Verortung des „nemo tenetur“-Satzes 273
(1) Vertretene Lösungsansätze im Überblick 274
(2) Die Gemeinschuldnerentscheidung des Bundesverfassungsgerichts 275
(3) Allgemeines Persönlichkeitsrecht und Menschenwürdegarantie als Anknüpfungspunkte des Schutzes vor Selbstbelastungszwang 276
(4) Zur Ausweitung des „nemo tenetur“-Schutzes auf enge Angehörige 278
β) Inhalt und Reichweite des „nemo tenetur“-Satzes 280
(1) „Nemo tenetur“ im ordnungswidrigkeitenrechtlichen Verfahren 280
(2) „Nemo tenetur“ für Informationspflichten unmittelbar kraft Gesetzes 281
(3) „Nemo tenetur“ in Bezug auf Nachweispflichten und Informationsvorsorgepflichten 282
(4) Kriterien der Abwägung zwischen dem Schweigerecht des Informationspflichtigen und dem Informationsinteresse des Staates 286
(5) Hinweispflicht auf Informationsverweigerungsrecht 288
(6) Schutz vor Selbstbelastung für juristische Personen 289
γ) Konsequenzen für Informationspflichten Privater gegenüber dem Staat 290
c) Sonstige Freiheitsrechte 290
aa) Berufsfreiheit 291
bb) Eigentumsfreiheit 292
cc) Presse- und Rundfunkfreiheit 294
dd) Wissenschaftsfreiheit 296
ee) Bekenntnisfreiheit 296
ff) Versammlungsfreiheit 297
gg) Fernmeldegeheimnis 299
hh) Allgemeine Handlungsfreiheit als Auffanggrundrecht 299
d) Allgemeiner Gleichheitssatz 300
3. Folgerungen 300
III. Vorgaben des Europäischen Gemeinschaftsrechts für die informationelle Inpflichtnahme Privater 302
1. Vorgaben des primären Gemeinschaftsrechts 302
a) Grundfreiheiten 303
aa) Grundlagen 303
bb) Vorgaben der Grundfreiheiten für Informationspflichten Privater 305
α) Diskriminierung durch Informationspflichten Privater 305
β) Beschränkungen durch Informationspflichten Privater 306
b) Europäische Grundrechte 308
aa) Entwicklung und Begründung des europäischen Grundrechtsschutzes 308
bb) Anwendungsbereich der europäischen Grundrechte 309
cc) Inhaltliche Vorgaben für Informationspflichten Privater im Einzelnen 311
α) Meinungsfreiheit 311
β) Recht auf Achtung des Privatlebens 312
γ) Schutz vor Selbstbelastungspflichten 313
δ) Sonstige Grundrechte 317
c) Unionsbürgerrechte 318
aa) Grundlagen und dogmatische Einordnung der Unionsbürgerrechte 318
bb) Vorgaben der Unionsbürgerrechte für Informationspflichten Privater gegenüber dem Staat 318
2. Vorgaben des sekundären Gemeinschaftsrechts 319
3. Folgerungen 322
G. Konzept zur Normierung staatlicher Informationsansprüche 324
I. Systematisierung und Nomenklatur 324
1. Möglichkeiten der Systematisierung 325
a) Differenzierung nach dem Zweck der Informationspflicht 325
b) Differenzierung nach der Aufgabenstellung des Staates 326
c) Differenzierung nach der Art der Erfüllung der Informationspflicht 328
d) Differenzierung nach der Art der Aktivierung der Informationspflicht 328
2. Nomenklatur bei Systematisierung nach der Art der Informationspflicht 329
a) Ausgangslage: Bezeichnungen im geltenden Recht und Vorschläge der Literatur 330
b) Kriterien für eine einheitliche Begrifflichkeit 330
c) Vorschlag: Anzeigepflicht und Auskunftspflicht 331
d) Systematische Bedeutung von Informationsvorsorgepflichten 332
3. Konsequenzen für eine Kodifikation 334
a) Legaldefinition der „Informationspflicht“ 334
b) Legaldefinition der „Anzeigepflicht“ 335
c) Legaldefinition der „Auskunftspflicht“ 335
d) Legaldefinition des „Privaten“ 336
e) Legaldefinition der „staatlichen Stelle“ 336
II. Voraussetzungen staatlicher Informationsansprüche 337
III. Aktualisierung staatlicher Informationsansprüche 339
1. Aktualisierung von Auskunftspflichten 339
a) Form der Auskunftsanforderung 340
b) Fristsetzung zur Auskunftserteilung 341
c) Informationspflichten bei Auskunftsanforderung 341
aa) Schriftliche oder elektronische sowie schriftlich oder elektronisch bestätigte Auskunftsverlangen 343
bb) Mündliche Auskunftsverlangen 344
2. Aktualisierung von Anzeigepflichten 345
IV. Grenzen staatlicher Informationsansprüche 347
1. Übermaßverbot 347
2. Informationsverweigerungsrechte zum Schutz vor Selbstbelastungspflichten 350
a) Informationsverweigerungsrecht oder Verwertungsverbot bei Selbstbelastungspflichten? 351
b) Geltendmachung von Informationsverweigerungsrechten 356
c) Inhaltliche Gleichbehandlung von Auskunftspflichten und Anzeigepflichten 357
3. Geheimnisschutz 360
V. Erfüllung staatlicher Informationsansprüche 362
1. Informationserteilung 362
a) Wahrheitsmäßigkeit und Vollständigkeit der Informationen 363
b) Form der Informationserteilung 363
c) Zeitpunkt der Informationserteilung 364
d) Kosten der Informationserteilung 365
2. Kennzeichnung von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen 365
3. Richtigkeitsgewähr 367
a) Grundsätzliche Überlegungen 367
b) Arten der Nachweise 369
c) Grenzen der Nachweispflichten 369
d) Anfertigung von Abschriften und Ablichtungen 370
e) Verhältnis zu sonstigen Überprüfungsrechten 370
VI. Informationsvorsorgepflichten 371
VII. Zwangsweise Durchsetzung staatlicher Informationsansprüche 373
VIII. Weitere Regelungen 374
IX. Regelungsvorschlag im Gesamtüberblick 374
X. Zur Verortung des Regelungsvorschlags 380
H. Ausblick 385
J. Ergebnisse 389
Literaturverzeichnis 397
Sachregister 437