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Müller, I. (2008). Männer als Opfer von Stalking. Eine kritische Betrachtung quantitativer Stalking-Studien unter dem Blickwinkel hegemonialer Männlichkeit. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-52442-6
Müller, Ines. Männer als Opfer von Stalking: Eine kritische Betrachtung quantitativer Stalking-Studien unter dem Blickwinkel hegemonialer Männlichkeit. Duncker & Humblot, 2008. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-52442-6
Müller, I, (2008): Männer als Opfer von Stalking: Eine kritische Betrachtung quantitativer Stalking-Studien unter dem Blickwinkel hegemonialer Männlichkeit, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-52442-6

Format

Männer als Opfer von Stalking

Eine kritische Betrachtung quantitativer Stalking-Studien unter dem Blickwinkel hegemonialer Männlichkeit

Müller, Ines

Kriminologische und sanktionenrechtliche Forschungen, Vol. 14

(2008)

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Abstract

Ines Müller widmet sich der Rolle des Mannes in der Opferforschung, bezogen auf das in Literatur, Gesetzgebung und Medien kontrovers diskutierte Thema des Stalkings. Ziel ist es, mögliche Faktoren aufzuzeigen, die zu dem erheblichen Auseinanderfallen der Zahlen für weibliche und männliche Stalking-Opfer beigetragen haben könnten.

Dazu wird anhand verschiedener Männlichkeitsstudien herausgearbeitet, inwiefern sich die Erwartungen an Männlichkeit auf die eigene Wahrnehmung des Mannes, seine Bereitschaft zur Offenlegung von Opfererfahrungen und die Wahrnehmung durch Personen des sozialen Umfelds auswirken können. Hiernach wird ein kritischer Blick auf die Vorstellungen und Erwartungen, die das Phänomen Stalking begleiten, sowie auf die Themenwahl und Methodik der bisherigen Forschung geworfen. Dabei wird Augenmerk auch auf das durch Medien und Gesetzgebung konstruierte Bild von Stalking gelegt.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 7
Inhaltsverzeichnis 9
Tabellenverzeichnis 16
Einleitung 17
Kapitel 1: Die Problematik männlicher Opfer 20
A. Geschlechterforschung 20
I. Zentrale Begrifflichkeiten der Geschlechterforschung 20
II. Entwicklung der Männerforschung 21
III. Männlichkeiten in Theorie und Praxis 23
1. Geschlechtsrollenforschung 23
2. Soziologische Ansätze 24
a) Connell und die „Hegemonialen Männlichkeiten“ 24
b) Meuser und der „Geschlechtliche Habitus“ 25
3. Männlichkeitsstudien 27
a) Quantitative Studien 27
aa) „Die Männer“ von Helge Pross 27
bb) „Der Mann“ von Sigrid Metz-Göckel und Ursula Müller 28
cc) „Männer im Aufbruch“ von Paul Zulehner und Rainer Volz 28
b) Qualitative Studien 29
aa) „Geschlecht und Männlichkeit“ von Michael Meuser 29
bb) „,Neue Männer‘ und Gewalt“ von Detlef Pech 30
cc) „Männlichkeiten erzählen“ von Sylka Scholz 31
4. Männliche Selbst- und Fremdwahrnehmung 31
5. Zusammenfassung 34
B. Forschung über männliche Opfer 34
I. Definition und Herkunft des Begriffs „Opfer“ 34
II. Negative Besetzung des Begriffs 35
III. Verständnis des Begriffs „Opfer“in der vorliegenden Arbeit 36
IV. Die Verbindung von Hegemonialkonzeptund Opferstatus in der Kriminologie 36
1. Das Hegemonialkonzep tin Bezug auf das Geschlechterverhältnis 37
2. Das Hegemonialkonzept in Bezug auf die männliche Geschlechtsgruppe 37
V. Entwicklung der Forschung über männliche Opfer 39
C. Die Wahrnehmung des männlichen Opfers 41
I. Die Wahrnehmung des männlichen Opfers durch sich selbst 41
II. Die Wahrnehmung des männlichen Opfers durch andere Personen 42
III. Zusammenfassung und These 43
Kapitel 2: Das Phänomen „Stalking“ 45
A. Die soziale Konstruktion von Stalking 45
I. Die Medien als Informationsquelle 45
II. Entwicklung des Begriffs „Stalking“ 46
1. Entwicklung in den USA 46
a) Erste Phase 47
b) Zweite Phase 47
c) Dritte Phase 47
d) Vierte Phase 48
2. Entwicklung in Deutschland 49
III. Zusammenfassung 49
B. Definition von Stalking 51
I. Die verschiedenen Definitionsansätze 51
1. Strafrechtliche Ansätze 51
a) Probleme einer strafrechtlichen Definition 52
b) Strafrechtliche Ansätze in den USA und in anderen Staaten 52
c) Strafrechtliche Ansätze in Deutschland 54
2. Klinisch-wissenschaftliche Ansätze 56
a) Klinisch-wissenschaftliche Ansätze in den USA 56
b) Klinisch-wissenschaftliche Ansätze in Deutschland 57
3. Zusammenfassung 58
II. Abgrenzung zu anderen Problembereichen 59
1. Abgrenzung zu obsessiver Verfolgung 59
2. Abgrenzung zu Mobbing 60
3. Abgrenzung zu Nachbarschaftsstreitigkeiten 61
4. Abgrenzung zu und Zusammenspiel mit häuslicher Gewalt 61
III. Notwendigkeit einer klaren, einheitlichen Definition 63
1. Allgemein 63
2. In Bezug auf das Zusammenspiel mit häuslicher Gewalt 64
a) Der Nutzen des Zusammenspiels 64
b) Die Folgen des Zusammenspiels 65
aa) Die Täter-Opfer-Konstellation 66
bb) Die Täter-Opfer-Beziehung 66
cc) Das Ungleichgewicht zwischen Täter und Opfer 67
IV. Eigener Definitionsansatz 67
1. Notwendigkeit der Strafbarstellung 67
2. Objektiver Tatbestand 69
a) (Verschiedene) Verhaltensweisen über einen bestimmten Zeitraum 69
b) Regelmäßiges Handeln 70
c) Gegenüber einer bestimmten Person 71
d) Gegen den Willen der Zielperson 71
e) Negative Folgen für die Zielperson 71
3. Subjektiver Tatbestand 72
4. Zusammenfassung 73
Kapitel 3: Unterscheidungsmöglichkeiten von Stalking 74
A. Erscheinungsformen von Stalking 74
I. Typische Formen 75
1. Ungewollte Kommunikations- und Kontaktversuche 75
2. Überwachung 75
3. Einschüchterung 75
II. Weitere Formen 75
B. Kategorien von Stalking 77
I. Einfaktorielle Ansätze 78
1. Geschlechtskombination 78
2. Rang der Opferwerdung 78
a) Primäropfer 79
b) Sekundäropfer 79
3. Intensität der Beeinträchtigung 79
a) Mildes Stalking 80
b) Schweres Stalking 80
4. Täter-Opfer-Beziehung 81
a) Stalking gegenüber ehemaligen Intimpartnern (After-Intimate-Relationship-Stalking) 81
b) Stalking gegenüber Bekannten (Acquaintance-Stalking) 82
c) Stalking gegenüber Fremden (Stranger-Stalking) 83
5. Motivation des Täters 83
a) Wunsch nach Beziehung 83
b) Macht bzw. Kontrolle 84
c) Rache 84
d) Andere Motive 85
6. Psychische Auffälligkeiten 85
a) Erotomanie 85
b) Andere Auffälligkeiten 87
II. Mehrfaktorielle Ansätze 87
1. Der/Die zurückgewiesene Täter/Täterin (The rejected stalker) 88
2. Der/Die intimitätssuchende Täter/Täterin (The intimacy seeking stalker) 88
3. Der/Die verärgerte Täter/Täterin (The resentful stalker) 88
4. Der räuberische Täter (The predatory stalker) 89
5. Der/Die inkompetente Verehrer/Verehrerin(The incompetent suitor) 89
C. Auswirkungen 89
I. Soziale Auswirkungen 90
II. Psychische Auswirkungen 91
III. Psychosomatische Auswirkungen 93
D. Gegenmaßnahmen 94
I. Aktive Maßnahmen 94
II. Passive Maßnahmen 94
Kapitel 4: Empirische Forschung zu Stalking 96
A. Forschungsstand 96
B. Probleme der Datenerhebung 97
I. Hellfeldstudien 98
II. Dunkelfeldstudien 99
1. Subgruppen-Studien 100
2. Bevölkerungsbasierte Studien 100
a) Die Australische Studie (Australian Women’s Safety Survey) 101
b) Die US-amerikanische Studie (National Violence Against Women Survey – NVAW-Survey) 102
c) Die Britische Studie (British Crime Survey – BCS) 103
d) Deutsche Studien 104
aa) Mannheimer Studie 104
bb) Darmstädter Studie 105
3. Zusammenfassung 105
C. Eigene Untersuchung 106
I. Auswahl der Grundgesamtheit und der Stichprobe 106
II. Ziel der Studie 107
III. Thesen 108
IV. Messinstrument 108
1. Stalking-Definition 108
2. Struktur des Fragebogens 109
V. Ablauf und Fehlerquellen der Befragung 110
VI. Erreichen der Zielgruppe 111
D. Vergleich und Auswertung der Ergebnisse 112
I. Die Auswertung der Verhaltensweisen 113
1. Die Ergebnisse der Studien im Vergleich 113
2. Auswertung der Ergebnisse 115
II. Auswertung der Geschlechterkonstellationen 116
1. Die Ergebnisse der Studien im Vergleich 116
2. Auswertung der Ergebnisse 117
III. Auswertung des Ranges der Opferwerdung 119
1. Die Ergebnisse der Studien im Vergleich 119
2. Auswertung der Ergebnisse 120
IV. Auswertung der Intensität der Beeinträchtigung 120
1. Die Ergebnisse der Studien im Vergleich 120
2. Auswertung der Ergebnisse 122
V. Auswertung der Täter-Opfer-Beziehung 123
1. Die Ergebnisse der Studien im Vergleich 123
2. Auswertung der Ergebnisse 124
VI. Auswertung der Motivation 125
1. Die Ergebnisse der Studien im Vergleich 125
2. Auswertung der Ergebnisse 127
VII. Auswertung der psychischen Auffälligkeiten 128
1. Die Ergebnisse der Studien im Vergleich 129
2. Auswertung der Ergebnisse 129
VIII. Auswertung der mehrfaktoriellen Ansätze 130
1. Die Ergebnisse der Studien im Vergleich 130
2. Auswertung der Ergebnisse 131
IX. Auswertung der Auswirkungen 132
1. Die Ergebnisse der Studien im Vergleich 132
2. Auswertung der Ergebnisse 134
X. Auswertung der Gegenmaßnahmen 135
1. Die Ergebnisse der Studien im Vergleich 135
2. Auswertung der Ergebnisse 137
Fazit 141
Anhang 144
Anhang 1 144
§ 238 StGB Nachstellung 144
§ 241b StGB-E Nachstellung 144
§ 238 StGB-E Schwere Belästigung 145
Anhang 2 146
California Penal Code (1990) Section 646.9(a) 146
Anhang 3 146
West Virginia, Section 61-2-9a. 1992, amended 1994 146
Anhang 4 146
Anonyme Umfrage zum Thema „Opfer von Stalking“ 146
Literaturverzeichnis 151
Personen- und Sachverzeichnis 163