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Bild- und Tonaufnahmen im Umfeld der strafgerichtlichen Hauptverhandlung

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Fink, M. (2007). Bild- und Tonaufnahmen im Umfeld der strafgerichtlichen Hauptverhandlung. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-52332-0
Fink, Michael. Bild- und Tonaufnahmen im Umfeld der strafgerichtlichen Hauptverhandlung. Duncker & Humblot, 2007. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-52332-0
Fink, M (2007): Bild- und Tonaufnahmen im Umfeld der strafgerichtlichen Hauptverhandlung, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-52332-0

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Bild- und Tonaufnahmen im Umfeld der strafgerichtlichen Hauptverhandlung

Fink, Michael

Schriften zum Prozessrecht, Vol. 204

(2007)

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Abstract

Aufnahmen im Umfeld strafgerichtlicher Hauptverhandlungen sind ein kaum behandeltes Feld. Mit der vorliegenden Untersuchung, die von einer Umfrage an allen Landgerichten flankiert ist, geht Michael Fink Fragen zur Zulässigkeit der Aufnahmen und deren sitzungspolizeilicher Handhabung nach.

Hierzu verknüpft er Elemente der Rechts- mit solchen der Medien- und Kommunikationswissenschaft. So werden Stellung, Funktionen und Wirkungen von Massenmedien, Gerichtsberichterstattungen und Aufnahmen sowie Interesse, Informationsgehalt und Erforderlichkeit letzterer behandelt. Rechtlich interessieren vor allem die Zuständigkeit für die Handhabung der Aufnahmen, die für die Entscheidungsfindung relevanten Kriterien und bestehende Rechtsschutzmöglichkeiten.

Der Verfasser, der rechtliches Neuland betritt und bisher in diesem Zusammenhang nicht geklärte Rechtsfragen aufwirft, gelangt zu dem Ergebnis, dass Medienpraxis und Rechtsprechung rechtlich bedenklich sind und der Gesetzgeber gefordert ist.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 7
Inhaltsübersicht 9
Inhaltsverzeichnis 11
Abkürzungsverzeichnis 21
A. Einleitung 29
I. Gang der Untersuchung 33
II. Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts 34
1. „Honecker-Verfahren“ 34
2. Verfahren zu Mannheimer Richtern 35
3. „El-Kaida-Verfahren“ 36
4. „von Metzler-Verfahren“ 36
B. Die Umfrage an den deutschen Landgerichten 38
I. Ziele und Durchführung der Umfrage 38
II. Auswertung der Antworten 39
III. Erste Schlussfolgerungen 40
C. Die Bild- und Tonaufnahmen als Bestandteil von Massenmedien und Gerichtsberichterstattung 42
I. Die Rolle der Massenmedien 43
1. Stellung der Massenmedien in der heutigen Gesellschaft 44
2. Funktionen der Massenmedien 47
a) Allgemeine Funktionen 47
aa) Informierung der Bevölkerung und Meinungsbildung 48
bb) Ermöglichung und Stabilisierung von Demokratie 49
cc) Ermöglichung gesellschaftlicher Kommunikation 50
dd) Kontrolle des Staates 50
ee) Unterhaltung und Ablenkung der Allgemeinheit 51
ff) Faktor des kulturellen Geschehens 52
b) Sonderrolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks 52
3. Allgemeine Wirkungen der Massenmedien 54
II. Die Rolle der Gerichtsberichterstattung 58
1. Bedeutung als Bestandteil von Nachrichtensendungen 60
2. Besondere Funktionen 61
a) Informationen über die Strafrechtspflege 62
b) Kontrolle der Strafjustiz 62
c) Schaffung von Vertrauen in die Strafrechtspflege 63
d) Prävention durch Berichterstattung 63
e) Gerichtsberichterstattung als Unterhaltung 66
3. Wirkungen der Gerichtsberichterstattung 66
4. Auffälligkeiten deutscher Strafgerichtsberichterstattung 67
5. Gründe und Auswirkungen 70
a) Ökonomischer und publizistischer Wettbewerb als Leitmotiv 71
aa) Werbefinanzierter privater Rundfunk 72
bb) Gebühren- und werbefinanzierter öffentlich-rechtlicher Rundfunk 73
b) Auswirkungen des Wettbewerbs 75
c) Aus dem Wettbewerb resultierende Gefahren 79
III. Zusammenfassung 84
D. Die Zuständigkeit für Entscheidungen über Bild- und Tonaufnahmen 86
I. Die Verhandlungsleitung nach § 238 Abs. 1 StPO 86
1. Abgrenzung zur Sachleitung, § 238 Abs. 1 und 2 StPO 87
a) Trennung von Verhandlungs- und Sachleitung 88
b) Gleichstellung von Verhandlungs- und Sachleitung 88
c) Stellungnahme 89
2. Die Verhandlung i. S. d. § 238 Abs. 1 StPO 90
a) Autonomer Verhandlungsbegriff 90
b) Hauptverhandlung als Bezugspunkt 91
aa) Beginn der Hauptverhandlung 91
bb) Unterbrechungen und Aussetzung 92
c) Schluss der Hauptverhandlung 94
3. Ergebnis 94
II. Das Hausrecht im Gerichtsbereich 95
1. Inhalt und Grenzen des Hausrechts 96
2. Hausrechtliche Entscheidung über die Anfertigung von Aufnahmen 98
3. Abgrenzung zur Verhandlungsleitung 98
4. Ergebnis 99
III. Die Sitzungspolizei nach dem Gerichtsverfassungsgesetz 100
1. Allgemeine Zuständigkeit des Vorsitzenden Richters 101
2. Inhalt und Grenzen der Sitzungspolizei 102
3. Sitzungspolizeiliche Entscheidung über die Anfertigung von Aufnahmen 105
4. Umfang der sitzungspolizeilichen Befugnisse 106
a) Personelle und zeitliche Reichweite 106
b) Räumliche Reichweite 108
aa) Unmittelbar an den Sitzungssaal angrenzende Räumlichkeiten 109
bb) Entferntere Räumlichkeiten 110
c) Keine zeitliche und räumliche Begrenzung 112
5. Konkurrenz zu Verhandlungsleitung und Hausrecht 113
a) Sitzungspolizei und Verhandlungsleitung 113
b) Sitzungspolizei und Hausrecht 114
aa) Direkte Überschneidungen 115
(1) Parallelität der Befugnisse 115
(2) Hausrecht zwangsläufig beim Vorsitzenden Richter 115
(3) Genereller Vorrang der Sitzungspolizei 117
bb) Indirekte Überschneidungen 118
6. Ergebnis 119
IV. Zusammenfassung 119
E. Der Ausgangspunkt der Entscheidung nach § 176 GVG 121
I. Bild- und Tonaufnahmen während der Hauptverhandlung 121
1. Der Öffentlichkeitsgrundsatz im Strafverfahren 122
a) Zweck des § 169 S. 1 GVG 124
b) Öffentlichkeit im Sinne des § 169 S. 1 GVG 126
aa) Unmittelbare bzw. Saalöffentlichkeit 127
bb) Mittelbare bzw. Medienöffentlichkeit 128
c) Zeitlicher Anwendungsbereich des § 169 S. 1 GVG 131
2. Das Aufnahmeverbot des § 169 S. 2 GVG 131
a) Gefahren als Gründe für das Aufnahmeverbot 131
b) Reaktion des Gesetzgebers 137
c) Zeitlicher Anwendungsbereich des § 169 S. 2 GVG 138
d) Verfassungsrechtliche Dimension und Diskussion 140
aa) Ansichten in der Literatur 141
bb) Bundesverfassungsgericht 142
cc) Stellungnahme bezüglich Strafverfahren 143
3. Die Regelungen der Art. 6 Abs. 1 MRK und Art. 14 Abs. 1 IPBPR 145
4. Indirekte Wirkungen auf Aufnahmen im Umfeld der Hauptverhandlung 147
a) Wirkungen des § 169 GVG 147
aa) Vertretene Ansichten 148
bb) Stellungnahme 148
b) Wirkungen der Art. 6 Abs. 1 MRK und Art. 14 Abs. 1 IPBPR 151
5. Ergebnis 151
II. Bild- und Tonaufnahmen außerhalb der Hauptverhandlung 152
1. Gerichte als Öffentliche Sachen 152
2. Allgemeine Benutzung der Gerichte 154
3. Konsequenzen für den Ausgangspunkt der Interessenabwägung 157
4. Ergebnis 158
III. Zusammenfassung 158
F. Informationsinteresse, Informationsgehalt und Erforderlichkeit der Aufnahmen als Leitkriterien 160
I. Informationsinteresse der Allgemeinheit 160
1. Abgrenzung zu anderen Interessen 160
2. Feststellung des Informationsinteresses 162
3. Interesse der Allgemeinheit an Informationen aus dem Sitzungsbereich 165
a) Informationsinteresse bezüglich Strafverfahren 165
b) Personenbezogene Informationsinteressen 168
aa) Angeklagte und Verurteilte 169
(1) Umfassendes Informationsinteresse an allen Angeklagten und Verurteilten 169
(2) Ausschließlich Sensations- und Unterhaltungsinteressen 169
(3) Orientierung am Bekanntheitsgrad der Personen 171
(4) Orientierung am Charakter der zu verhandelnden Straftat 171
(a) Straftaten von untergeordneter Bedeutung 172
(b) Schwere Straftaten 174
(c) Straftaten aus dem Bereich schwerster Kriminalität 176
bb) Richter und Staatsanwälte 178
cc) Verteidiger 179
dd) Zeugen 180
ee) Sachverständige 181
ff) Besucher 182
4. Ergebnis 183
II. Informationsgehalt der Bild- und Tonaufnahmen 183
1. Informationen über die momentane Wirklichkeit 185
2. Authentizität 186
3. Ergebnis 187
III. Erforderlichkeit der Bild- und Tonaufnahmen für Gerichtsberichterstattung 187
IV. Zusammenfassung 191
G. Die Kriterien der Interessenabwägung 193
I. Die Persönlichkeitsrechte 193
1. Grundlagen 194
a) Inhalt und relevante Ausprägungen des allgemeinen Persönlichkeitsrechts 195
b) Personeller Schutzbereich 198
c) Wirkungen des allgemeinen Persönlichkeitsrechts zwischen Medien und Betroffenen 200
2. Das Recht am eigenen Bild, §§ 22 ff. KUG 203
a) Grundsatz des § 22 S. 1 KUG 205
aa) Bildnis 205
bb) Verbreiten oder zur Schau stellen 208
cc) Fehlende Einwilligung 209
b) Grenzen des Schutzes nach § 23 Abs. 1 KUG 211
aa) Personen der Zeitgeschichte nach § 23 Abs. 1 Nr. 1 KUG 212
(1) Rechtliche Ausgangslage 212
(2) Aspekte zur Einteilung von Personen als zeitgeschichtlich bedeutsam 221
(a) Unterteilung in absolute und relative Personen der Zeitgeschichte 223
(b) Auswirkungen der aktuellen Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte auf die Differenzierung 227
(3) Absolute Personen der Zeitgeschichte 229
(4) Relative Personen der Zeitgeschichte durch Strafverfahren 231
(a) Angeklagte und Verurteilte 232
(aa) Vertretene Ansichten 234
(bb) Stellungnahme 237
(α) Ausnahmslos Personen der Zeitgeschichte 237
(β) Keine Personen der Zeitgeschichte 238
(γ) Verhandlung von Straftaten untergeordneter Bedeutung 239
(δ) Verhandlung von nichtalltäglichen beziehungsweise schweren Straftaten 240
(cc) Strafverfahren über schwerste Straftaten 243
(b) Richter und Staatsanwälte 244
(c) Verteidiger 246
(d) Zeugen 248
(e) Sachverständige 251
(f) Besucher 251
bb) Versammlung, Aufzug oder ähnliche Veranstaltung nach § 23 Abs. 1 Nr. 3 KUG 254
c) Interessenabwägung nach § 23 Abs. 2 KUG 256
aa) Einzustellende Interessen 257
bb) Gewichtung der relevanten Interessen 261
cc) Ergebnis der Abwägung 265
3. Das Recht am gesprochenen Wort 266
a) Auswirkung des § 201 StGB 268
b) Schutzbereich des Rechts am gesprochenen Wort 270
c) Rechtfertigung 272
aa) Ausgangspunkt 272
bb) Einzustellende Kriterien 273
cc) Abwägung 280
4. Die Herstellung von Bild- und Tonaufnahmen 281
a) Bildaufnahmen 283
aa) Bedeutung der §§ 22 f. KUG 284
bb) Rechtfertigung 286
(1) Ausgangspunkt 286
(a) Generelle Zulässigkeit der Aufnahmen 287
(b) Verweis auf § 81b StPO 288
(c) Grundsätzliche Zulässigkeit der Aufnahmen 289
(d) Grundsätzliche Unzulässigkeit der Aufnahmen unter Verweis auf § 23 Abs. 1 KUG 289
(e) Grundsätzliches Verbot der Aufnahmen 290
(2) Einzustellende Kriterien 291
(3) Abwägung 303
b) Tonaufnahmen 305
aa) Rolle der §§ 22 ff. KUG und des § 201 StGB 306
bb) Rechtfertigung 307
5. Sonstige Beeinträchtigung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts in Zusammenhang mit den Bild- und Tonaufnahmen 310
a) Gefahrenlage für Angeklagte und Verurteilte 311
b) Gefahrenlage für sonstige Verfahrensbeteiligte und Besucher 316
6. Ergebnis 318
II. Die mit den Aufnahmen verbundenen Gefahren 319
1. Gefahren durch die Aufnahmen selbst 319
a) Allgemeine Gefahren 320
b) Gefahren für die Angeklagten und Verurteilten 325
c) Gefahren für die sonstigen Verfahrensbeteiligten 335
d) Gefahren für die Besucher des Gerichts 337
2. Gefahren durch den medialen Wettbewerb 338
3. Vergleich der Gefahren zu denen durch Aufnahmen aus der Hauptverhandlung 339
4. Ergebnis 340
III. Positive Wirkungen der Aufnahmen und Gerichtsberichterstattung 341
1. Unterhaltung 341
2. Vermittlung von Informationen 342
3. Gewährleistung einer ausreichenden gesellschaftlichen Kontrolle 344
4. Schaffung von Vertrauen in die Rechtsprechung 345
5. Präventive Wirkungen 346
6. Ergebnis 350
IV. Die Kommunikationsgrundrechte 351
1. Rundfunkfreiheit, Art. 5 Abs. 1 S. 2 Alt. 2 GG 351
a) Subjektiv-rechtliche Dimension 352
b) Objektiv-rechtliche Dimension 357
aa) Grundlagen 358
bb) Konkrete Anforderungen und deren Erfüllung 360
(1) Wahrheit 362
(2) Vielfalt und Ausgewogenheit 365
(3) Vollständigkeit des Dargestellten 369
(4) Sachgerechte Informationsauswahl 371
(5) Sachlichkeit und gegenseitige Achtung 372
(6) Gelegenheit zur Stellungnahme 375
(7) Abwägung mit den Interessen Dritter 376
cc) Ansprüche der Betroffenen auf Einhaltung der Anforderungen 379
2. Meinungs- und Informationsfreiheit 381
a) Verhältnis zur Rundfunkfreiheit 381
b) Meinungsfreiheit 383
c) Informationsfreiheit 387
3. Ergebnis 389
V. Weitere Kriterien der Abwägung 389
1. Berufsfreiheit 389
2. Menschenwürde 392
3. Informationsinteresse der Allgemeinheit an den Aufnahmen 394
4. Informationsgehalt der Bild- und Tonaufnahmen 396
5. Erforderlichkeit von Bild- und Tonaufnahmen für die Gerichtsberichterstattung 396
6. Ausrichtung des Strafverfahrens am Ziel der Prävention 398
VI. Zusammenfassung 399
H. Die Ermessensentscheidung 401
I. Abstrakte Abwägung 401
1. Die einzustellenden Interessen und Rechte 402
a) Unmittelbare Kriterien bezüglich der Anfertigung 402
aa) Interessen und Rechte der Betroffenen 403
bb) Interessen und Rechte auf Seiten des Rundfunks 403
cc) Interessen der Allgemeinheit 404
dd) Sonstige Kriterien 405
b) Mittelbare Kriterien bezüglich der Veröffentlichung 406
aa) Interessen und Rechte der Betroffenen 406
bb) Interessen und Rechte auf Seiten des Rundfunks 407
cc) Interessen der Allgemeinheit 408
dd) Sonstige Kriterien 408
2. Die Gewichtung der Kriterien 409
a) Zulässigkeit einer abstrakten Gewichtung 410
aa) Werterangordnung des Grundgesetzes 410
bb) Zusammenziehen von Rechtspositionen 412
cc) Vermutungsformel 413
b) Konkrete Gewichtung 414
aa) Persönlichkeitsrechtliche Positionen 415
bb) Abwehrinteressen der Betroffenen 416
cc) Grundrechtliche Positionen des Rundfunks 417
dd) Motive der Aufnahmeherstellung und -veröffentlichung 419
ee) Interessen der Allgemeinheit 420
ff) Verfahrensbezogene Kriterien 421
gg) Positive Wirkungen 421
hh) Sonstige Kriterien 422
3. Die Abwägung im engeren Sinn 423
4. Ergebnis 426
II. Der besondere Stellenwert des Persönlichkeitsrechts 426
1. Verfassungsrechtliche Schutz- und Handlungspflicht 427
a) Begründung der Schutzpflichten 427
b) Persönlichkeitsrechtliche Schutzpflicht und § 176 GVG 430
c) Verdichtung zur Handlungspflicht 431
aa) Handlungspflicht und § 176 GVG 434
bb) Subsidiarität der Handlungspflicht 434
cc) Art der Pflichterfüllung 436
d) Anforderungen an Grundlage und Umsetzung der Schutz- und Handlungspflicht 437
e) Subjektives Recht auf Schutz und Schutz gegen sich selbst 442
2. Das Interessendreieck als Ausgangslage 445
3. Ergebnis 446
III. Die Grenzen der Entscheidung – Unter- und Übermaßverbot 446
1. Untermaßverbot – Erfüllung der Schutz- und Handlungspflicht 447
a) Unbeschränkte Bild- und Tonaufnahmen 448
b) „Pool-Lösung“ 448
c) Anordnung der Nichtidentifizierbarkeit für die Publikation der Aufnahmen 453
d) Bindung der Zulässigkeit der Aufnahmen an das Vorliegen entsprechender Einwilligungen 454
e) Verbot der Aufnahmen bei erkennbarem Widerstand 457
f) Präventives Aufnahmeverbot 458
2. Übermaßverbot – Verhältnismäßigkeit 458
a) Legitimer Zweck 459
b) Bindung der Zulässigkeit der Aufnahmen an das Vorliegen entsprechender Einwilligungen 460
c) Präventives Aufnahmeverbot 461
aa) Geeignetheit 461
bb) Erforderlichkeit 462
cc) Angemessenheit 464
(1) Notwendigkeit der Aufnahmen 465
(2) Zweck-Mittel-Relation – Grundsatz und Ausnahme 468
(3) Parallelität von § 169 S. 2 GVG und § 176 GVG 470
(4) Probleme eines absoluten Aufnahmeverbotes 472
3. Praktische Konkordanz 474
4. Ergebnis 478
IV. Besondere Anforderungen an § 176 GVG und die sitzungspolizeiliche Verfügung 479
1. Art. 5 Abs. 2 GG 479
a) Das Recht der persönlichen Ehre 479
b) Allgemeines Gesetz 481
aa) § 176 GVG als allgemeines Gesetz 481
bb) Wechselwirkungslehre 483
2. Art. 12 Abs. 1 S. 2 GG 487
3. Ergebnis 489
V. Zusammenfassung 490
J. Rechtsschutz gegen Anordnungen nach § 176 GVG 492
I. Indirekte Möglichkeiten 492
II. Die Rolle des Art. 19 Abs. 4 GG 494
III. Direkte Möglichkeiten 497
1. Rechtsschutz nach § 23 EGGVG 497
2. Beschwerde nach § 181 GVG 498
3. Anrufung des Gerichts nach § 238 Abs. 2 StPO 501
a) Die vertretenen Ansichten 501
b) Stellungnahme 503
c) Aufnahmebezogene Anordnungen und Sachleitung 505
4. Beschwerde nach §§ 304 ff. StPO 507
5. Verfassungsbeschwerde nach Art. 93 Abs. 1 Nr. 4a GG 511
IV. Ergebnis 512
V. Bewertung der derzeitigen Rechtslage 512
K. Schlussbetrachtungen 515
I. Ergebnisse der Untersuchung 515
II. Mögliche Konsequenzen 517
1. Die berufsethische Lösung 517
2. Die gesetzgeberische Lösung 520
a) Strafrecht 521
b) Zivilrecht 523
c) Medienrecht 523
d) Verfahrensrecht 525
L. Ausblick 529
Anlagen 531
Anlage 1: Die befragten Landgerichte 531
Anlage 2: Die Fragen 533
Anlage 3: Die Auswertung der Fragebögen 538
Anlage 4: Verfügung hinsichtlich Foto-, Film- und Tonaufnahmen 546
Anlage 5: Sonderverfügung hinsichtlich Foto-, Film- und Tonaufnahmen 546
Anlage 6: Schreiben an Foto- und Filmjournalisten 547
Anlage 7: Merkblatt für die Bildberichterstattung im und vor dem Justizgebäude 548
Anlage 8: Muster einer Drehgenehmigung 550
Anlage 9: Muster einer Fotogenehmigung 552
Anlage 10: Muster einer sitzungspolizeilichen Verfügung 554
Anlage 11: Verfügung hinsichtlich Konkurrenz von Hausrecht und Sitzungspolizei 558
Anlage 12: Erlaubnis für Anfertigung von Bild- und Tonaufnahmen 561
Anlage 13: Pressekodex in der Fassung vom 2. März 2005 (Auszug) 562
Anlage 14: Richtlinien für die publizistische Arbeit (Auszug) 563
Literaturverzeichnis 567
Sachverzeichnis 633