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Roeßing, A. (2008). Einheimischenprivilegierungen und EG-Recht. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-52543-0
Roeßing, Andrea. Einheimischenprivilegierungen und EG-Recht. Duncker & Humblot, 2008. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-52543-0
Roeßing, A, (2008): Einheimischenprivilegierungen und EG-Recht, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-52543-0

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Einheimischenprivilegierungen und EG-Recht

Roeßing, Andrea

Schriften zum Europäischen Recht, Vol. 133

(2008)

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Abstract

Die Verwirklichung eines einheitlichen Binnenmarktes stellt auch heute noch das Kernstück des europäischen Integrationsprozesses dar. Diesem Binnenmarktgedanken steht die von zahlreichen Kommunen praktizierte Privilegierung der ortsansässigen Bevölkerung und Unternehmen durch Einheimischenmodelle entgegen. Ziel der Untersuchung ist es, dieses Spannungsverhältnis zu durchleuchten und die durch das EG-Recht gesetzten Grenzen aufzuzeigen.

Hierzu erläutert Andrea Roeßing die wesentlichen Erscheinungsformen von Einheimischenprivilegierungen. Sie analysiert deren Eingriffscharakter in das EG-Recht und stellt die nur vereinzelt vorhandenen Legitimationsmöglichkeiten nach den bisher anerkannten Rechtfertigungsgründen dar. Dennoch hält sie es für möglich, Einheimischenmodelle weitergehend mit dem EG-Recht in Einklang zu bringen. Aus einer Rechtsvergleichung unter Stützung auf das Völkerrecht entwickelt die Verfasserin die kommunale Selbstverwaltung als neu anzuerkennenden Rechtfertigungsgrund, der zur Legitimation von Einheimischenmodellen herangezogen werden kann.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 5
Inhaltsverzeichnis 7
Abkürzungsverzeichnis 20
Einleitung 25
A. Problemaufriß und Ziel 25
B. Gang der Arbeit 28
1. Teil: Begriffliche und systematische Vorklärungen 30
A. Begriffsbestimmung 30
I. Definition 30
II. Einzelne Begriffsmerkmale 32
1. Urheber 32
2. Adressatenkreis 32
3. Zielsetzung 34
4. Ergebnis 35
B. Ziele der Einheimischenprivilegierung 35
C. Instrumente der Einheimischenprivilegierung 36
D. Rechtliche Handlungsformen 37
E. Anwendbarkeit des EG-Rechts auf Einheimischenprivilegierungen 39
I. Einheimischenprivilegierungen als Schutzgüter des Art. 28 Abs. 2 S. 1 GG 39
1. Eigenart und Schutzrichtung der Verfassungsgarantie 39
a) Mangelnde Grundrechtsqualität kommunaler Selbstverwaltung 40
b) Art. 28 Abs. 2 S. 1 GG als institutionelle Garantie 42
c) Schutz eines eigenen Wirkungskreises 44
aa) Allzuständigkeitsvermutung 45
bb) Eigenverantwortlichkeit der Aufgabenerfüllung 46
2. Einheimischenprivilegierungen als öffentliche Aufgaben 47
a) Positive Bestimmung des öffentlichen Interesses 48
b) Negative Bestimmung des öffentlichen Interesses 49
3. Einheimischenprivilegierung als Angelegenheit der örtlichen Gemeinschaft 50
a) Begriff 51
b) Zugehörigkeit gemeindlicher Einheimischenprivilegierungen zu den Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft 53
c) Externe Ursachen und Ausstrahlungswirkung in das Umland 56
d) Ergebnis 57
4. Art. 28 Abs. 2 S. 1 GG als kompetenzielle Grenze 57
a) Schutz des Kernbereichs 58
b) Schutz des Randbereichs 59
c) EG-Recht als rahmensetzendes Recht 60
II. Verhältnis von Gemeinschaftsrecht zu Art. 28 Abs. 2 S. 1 GG 61
1. Kollisionsregelung aus der Gemeinschaftsrechtsperspektive 61
2. Kollisionsregelung aus nationalrechtlicher Perspektive 62
a) Kommunale Selbstverwaltungsgarantie als Grenze der Übertragung von Hoheitsgewalt 63
aa) Art. 23 Abs. 1 S. 3 in Verbindung mit Art. 79 Abs. 3 GG 63
bb) Art. 23 Abs. 1 S. 1 GG 65
(1) Allgemeines 65
(2) Schutz des Kernbereichs aus dem Grundsatz der Subsidiarität 66
(3) Prozessuales 68
b) Ergebnis 70
2. Teil: Wirtschaftsverfassungsrechtliche Grundlagen der EG 73
A. Die Wirtschaftsverfassung der EG 73
I. Offene Marktwirtschaft mit freiem Wettbewerb 73
II. Wechsel zur sozialen Marktwirtschaft 75
B. Aufgaben und Ziele der EG 77
I. Allgemeines 77
II. Begriff und Bedeutung des Gemeinsamen Marktes 78
C. Binnenmarktkonzept der EG 79
I. Begriff 79
II. Bedeutung und Verwirklichung des Binnenmarktes 79
III. Ziele 80
IV. Strukturelemente 82
V. Verhältnis des Binnenmarktziels zu anderen Vertragszielen 84
D. Grundfreiheiten 85
I. Sinn und Zweck 85
II. Berechtigte 87
1. Unionsbürger 87
2. Juristische Personen und Personenmehrheiten innerhalb der Gemeinschaft 87
III. Verpflichtete 88
IV. Anerkennung der Grundfreiheiten als subjektiv-öffentliche Rechte 89
V. Unmittelbare Anwendbarkeit der Grundfreiheiten 90
VI. Erfordernis eines grenzüberschreitenden Sachverhalts 90
VII. Konkurrenzen 92
VIII. Gewährleistungsumfang der Grundfreiheiten 94
1. Diskriminierungsverbot 94
a) Begriff der Diskriminierung im Europäischen Gemeinschaftsrecht 94
b) Arten der Diskriminierung 97
aa) Unmittelbare Diskriminierung 97
bb) Mittelbare Diskriminierung 98
(1) Begriff 99
(2) Aufgabe der Rechtsfigur der mittelbaren Diskriminierung 100
c) Diskriminierungsverbot der Grundfreiheiten 100
2. Entwicklung vom Diskriminierungs- zum Beschränkungsverbot 101
E. Ergebnis 104
3. Teil: Einheimischenprivilegierungen als Eingriffe in das EG-Recht 106
A. Städtebaurechtliche Einheimischenmodelle 106
I. Grundlagen städtebaurechtlicher Einheimischenmodelle 106
1. Begriff 106
2. Motivation und Zweck 107
3. Erscheinungsformen 110
a) Zwischenerwerbsmodell 111
aa) Begriff 111
bb) Vertragliche Vereinbarungen zur Sicherung der Nutzung des Bodens 112
cc) Grundstücksvergabe nach gemeindeeigenen Vergaberichtlinien 113
(1) Begriff des Einheimischen 114
(2) Bonus-Malus-System 115
dd) Finanzierungsfrage und fehlende Verkaufsbereitschaft 116
b) Vertragsmodell 117
aa) Typen 117
(1) Weilheimer Modell 117
(2) Traunsteiner Modell 119
bb) Vertragsgestaltung 120
c) Gewerbemodell 120
4. Rechtsgrundlage der städtebaurechtlichen Einheimischenmodelle 121
5. Rechtsnatur 122
II. Städtebaurechtliche Einheimischenmodelle und Grundfreiheiten 125
1. Eröffnung des Anwendungsbereichs 125
a) VO (EWG) Nr. 1612/68 und Arbeitnehmerfreizügigkeit gemäß Art. 39 EG 127
aa) Allgemeines 127
bb) Wohnraummodelle 129
cc) Gewerbemodelle 132
b) Niederlassungsfreiheit gemäß Art. 43 EG 132
aa) Allgemeines 132
bb) Gewerbemodelle 133
cc) Wohnraummodelle 133
c) Dienstleistungsfreiheit gemäß Art. 49 Abs. 1 EG 137
aa) Allgemeines 137
bb) Gewerbemodelle 137
cc) Wohnraummodelle 139
d) Warenverkehrsfreiheit gemäß Art. 28 EG 140
e) Kapitalverkehrsfreiheit gemäß Art. 56 Abs. 1 EG 140
aa) Einheimischenmodelle 140
bb) Verhältnis zu den einschlägigen Grundfreiheiten 142
f) Allgemeines Freizügigkeitsrecht gemäß Art. 18 Abs. 1 EG 146
aa) Bedeutung und Zweck 146
bb) Unmittelbare Anwendbarkeit 146
cc) Verpflichtete 147
dd) Herleitung des Inländergleichbehandlungsgebots 148
ee) Sachlicher Anwendungsbereich 152
ff) Verhältnis zu den einschlägigen Grundfreiheiten 156
g) Allgemeines Diskriminierungsverbot gemäß Art. 12 Abs. 1 EG 157
h) Ergebnis 157
2. Städtebaurechtliche Einheimischenmodelle als Grundfreiheitseingriffe 157
a) Gemeindliches Handeln als Beeinträchtigung der Grundfreiheiten 158
b) Erscheinungsformen erfaßter Maßnahmen 159
aa) Verwaltungsvorschriften 160
bb) Verwaltungsakt 161
cc) Privatrechtliche Verträge 161
dd) Ergebnis 162
c) Vorliegen einer Diskriminierung 162
aa) Unmittelbare Diskriminierung 162
bb) Mittelbare Diskriminierung 163
(1) Sotgiu-Formel 164
(a) \"Neutrales\" Kriterium als Ersatzanknüpfung 164
(aa) Neutrales Kriterium 164
(bb) Tatsächlich gleiches Ergebnis 164
α) Rechtsprechung des EuGH 165
αα) Statistische Betrachtungsweise 166
ββ) Normative Betrachtungsweise 167
β) Ansichten im Schrifttum 167
γ) Stellungnahme 168
(b) Fehlen von sachlichen Gründen 169
(c) Exkurs: Finales oder kausales Diskriminierungskonzept 170
(d) Ergebnis 172
(2) Wohnsitzerfordernis in der Gemeinde als mittelbare Diskriminierung 172
(a) EuGH-Urteil \"Sozialer Wohnungsbau 173
(aa) Sachverhalt 173
(bb) Vorverfahren 173
(cc) Würdigung durch den EuGH 174
(b) Ungleichbehandlung anhand eines neutralen Kriteriums 175
(c) Spezifischer Zusammenhang 175
(aa) Wohnsitz im Inland 175
(bb) Wohnsitz in der Gemeinde 176
α) Rechtsprechung des EuGH 177
β) Ansichten im Schrifttum 179
γ) Stellungnahme 180
(d) Ergebnis 183
III. Gewerbemodelle und Beihilferecht 184
1. Gewerbemodell als Beihilfe im Sinne des Art. 87 Abs. 1 EG 185
a) Gewährung einer Begünstigung 185
b) Gemeinde als Beihilfegeber 187
c) Verfälschung des Wettbewerbs und Beeinträchtigung des grenzüberschreitenden Handels 187
d) De-minimis-Beihilfen 190
e) Ausnahmen 190
aa) Art. 87 Abs. 2 EG 190
bb) Art. 87 Abs. 3 EG 191
f) Ergebnis 194
2. Verhältnis der Beihilferegelungen zu den Grundfreiheiten 195
a) Rechtsprechung des EuGH 196
b) Ansichten im Schrifttum 198
c) Stellungnahme 200
d) Ergebnis 204
IV. Ergebnis 205
B. Öffentliche Einrichtungen 205
I. Grundlagen der öffentlichen Einrichtung 205
1. Begriff und Zweck der öffentlichen Einrichtung 205
2. Organisationsformen 206
3. Ausgestaltung des Benutzungsverhältnisses 206
4. Zulassungsanspruch 207
a) Berechtigter Personenkreis 207
b) Rechtsnatur und Rechtsschutz 208
5. Einwohnerprivileg bei Märkten und Volksfesten 209
a) Begrifflichkeiten 209
b) Märkte und Volksfeste als öffentliche Einrichtungen 210
c) Kommunalrecht und Gewerberecht 211
d) Schausteller und Anbieter als Benutzer 213
e) Ergebnis 214
6. Einheimischenabschlag 214
II. Einwohnerprivileg und Grundfreiheiten 215
1. Eröffnung des Anwendungsbereichs 215
a) Schausteller 215
aa) Niederlassungsfreiheit gemäß Art. 43 EG 215
bb) Dienstleistungsfreiheit gemäß Art. 49 Abs. 1 EG 216
b) Warenanbieter 217
aa) Warenverkehrsfreiheit gemäß Art. 28 EG 217
bb) Niederlassungsfreiheit gemäß Art. 43 EG 217
c) Ergebnis 218
2. Einwohnerprivileg als Grundfreiheitseingriff 218
a) Warenverkehrsfreiheit gemäß Art. 28 EG 218
b) Niederlassungs- und Dienstleistungsfreiheit gemäß Art. 43, 49 Abs. 1 EG 221
III. Einheimischenabschlag und Grundfreiheiten 221
1. Eröffnung des Anwendungsbereichs 221
a) Dienstleistungsfreiheit gemäß Art. 49 Abs. 1 EG 221
b) Kapitalverkehrsfreiheit gemäß Art. 56 Abs. 1 EG 222
c) VO (EWG) Nr. 1612/68 222
d) Ergebnis 223
2. Einheimischenabschlag als Grundfreiheitseingriff 223
IV. Einheimischenabschlag und Beihilferecht 223
V. Ergebnis 224
C. Öffentliche Auftragsvergabe 225
I. Grundlagen der öffentlichen Auftragsvergabe 225
1. Begriff und Zweck 225
2. Wirtschaftliche Bedeutung 226
3. Binnenmarktbedeutung 226
4. Wirtschaftspolitische Funktionen 227
5. Vor- und Nachteile der Liberalisierung 228
6. Europarechtliche Vorgaben 229
a) Rechtslage vor der Reform 230
b) Aktuelle Rechtslage 232
7. Begriff der vergabefremden Kriterien 235
II. Öffentliche Aufträge und EG-Vergaberichtlinien 236
1. Vergabefremde Kriterien im Vergabeverfahren 237
a) Technische Spezifikationen 237
b) Eignungskriterien 238
c) Zuschlagskriterien 239
d) Bedingungen für die Auftragsausführung 240
e) Ergebnis 241
2. Rechtsprechung des EuGH und Auffassung der Kommission 241
a) Eignungskriterien 241
b) Zuschlagskriterien 243
c) Beurteilung der Rechtsprechung des EuGH 247
3. Stellungnahme 250
a) Eignungskriterien 250
aa) Grammatische Auslegung 250
bb) Systematische Auslegung 251
cc) Historische Auslegung 252
dd) Teleologische Auslegung 253
ee) Ergebnis 253
b) Zuschlagskriterien 254
aa) Grammatische Auslegung 254
bb) Systematische Auslegung 255
cc) Historische Auslegung 255
dd) Teleologische Auslegung 256
ee) Ergebnis 257
c) Ergebnis 257
III. Öffentliche Auftragsvergabe und Grundfreiheiten 258
1. Eröffnung des Anwendungsbereichs 259
a) Warenverkehrsfreiheit gemäß Art. 28 EG 259
b) Dienstleistungsfreiheit gemäß Art. 49 Abs. 1 EG 260
c) Niederlassungsfreiheit gemäß Art. 43 EG 261
d) Arbeitnehmerfreizügigkeit gemäß Art. 39 EG 261
2. Lokalpräferenz als Grundfreiheitseingriff 261
a) Warenverkehrsfreiheit gemäß Art. 28 EG 261
b) Niederlassungs- und Dienstleistungsfreiheit gemäß Art. 43, 49 Abs. 1 EG 264
3. Ergebnis 264
IV. Öffentliche Auftragsvergabe und Beihilferecht 264
V. Ergebnis 269
D. Ergebnis 270
4. Teil: Rechtfertigung durch anerkannte Gründe 271
A. Allgemeines zur Rechtfertigungsdogmatik 271
I. Schrankensystematik des Gemeinschaftsrechts 272
1. Erfordernis einer Ausweitung 272
2. Methodisch-systematische Einordnung der ungeschriebenen Schranken 274
II. Bereichsübergreifende Aspekte 276
1. Nicht-wirtschaftlicher Charakter 276
2. Inhaltsbestimmung der Rechtsgüter 278
3. Verhältnis zu bestehendem Gemeinschaftsrecht 279
4. Gesetzesvorbehalt 280
5. Grundsatz der Verhältnismäßigkeit 282
B. Rechtfertigung städtebaurechtlicher Einheimischenmodelle 283
I. Exkurs: Grenzen der Eigentumsordnung gemäß Art. 295 EG 284
II. Kodifizierte Rechtfertigungsgründe 285
1. Schutzgut der öffentlichen Ordnung 285
a) Anwendbarkeit 285
aa) Arbeitnehmerfreizügigkeit gemäß Art. 39 Abs. 3 EG 285
bb) Niederlassungsfreiheit gemäß Art. 46 Abs. 1 EG 287
cc) Kapitalverkehrsfreiheit gemäß Art. 56 Abs. 1 EG 288
dd) Allgemeines Freizügigkeitsrecht gemäß Art. 18 Abs. 1 EG 288
ee) Ergebnis 288
b) Kompetenz zur Inhaltsbestimmung 289
c) Begriff der öffentlichen Ordnung 291
aa) Inhaltseingrenzung 292
(1) Tatbestandliche Konkretisierung der öffentlichen Ordnung auf Gemeinschaftsebene 292
(a) Gemeinschaftsgesetzgeber 292
(b) EuGH 293
(aa) Positive Zuordnung 293
(bb) Grundfreiheitssichernde Auslegung des Ordnungsvorbehalts 293
α) Enge Auslegung 294
β) Gefährdung eines Grundinteresses der Gesellschaft 294
γ) Übertragbarkeit auf nicht-personenbezogene Freizügigkeiten 295
(2) Negative Abgrenzung auf Gemeinschaftsebene 297
(a) Gemeinschaftsgesetzgeber 297
(b) EuGH 297
(3) Ergebnis 299
bb) Fallgruppen der öffentlichen Ordnung im Gemeinschaftsrecht 300
(1) Abwehr störenden Verhaltens einzelner Personen 300
(2) Abwehr ausländischer Standards 300
(3) Erhaltung nationaler Strukturen 301
2. Ziele der Wohnraummodelle als Schutzgut der öffentlichen Ordnung 301
3. Ziele der Gewerbemodelle als Schutzgut der öffentlichen Ordnung 303
III. Ungeschriebene Rechtfertigungsgründe 308
1. Anwendbarkeit zwingender Erfordernisse auf mittelbare Diskriminierungen 308
a) Problemaufriß 308
b) Rechtsprechung 309
aa) Bachmann 309
bb) Clean Car Autoservice 310
cc) Ciola 311
dd) Vestergaard 312
ee) Angonese 312
ff) Kommission./.Italien 313
gg) Ergebnis 314
c) Schrifttum 315
d) Stellungnahme und Ergebnis 316
2. Anwendbarkeit zwingender Erfordernisse auf Art. 18 Abs. 1 EG 319
3. Gewinnung und inhaltliche Bestimmung zwingender Erfordernisse 321
a) Inhaltliche Offenheit der Cassis-Formel 322
b) Herleitung zwingender Erfordernisse 323
aa) Herleitung aus dem geschriebenen Gemeinschaftsrecht 324
bb) Herleitung aus dem ungeschriebenen Gemeinschaftsrecht 326
(1) Allgemeine Rechtsgrundsätze des Gemeinschaftsrechts 326
(2) Rechtsordnungen der Mitgliedstaaten 326
(3) Völkerrecht 329
c) Inhaltliche Bestimmbarkeit zwingender Erfordernisse 330
d) Ergebnis 331
4. Bereits anerkannte Fallgruppen 332
a) Landesweite und regionale soziale oder kulturelle Besonderheiten 332
aa) Begriffsprägung durch den EuGH 332
bb) Rechtsquelle 334
cc) Aufgabe durch die Keck-Rechtsprechung 335
b) Raumplanerische Ziele 337
aa) Begriffsprägung durch den EuGH 338
bb) Rechtsquelle 339
(1) Gemeinsame Erklärung Nr. 5 339
(2) Rechtsordnungen der Mitgliedstaaten 340
cc) Ergebnis 342
dd) Ziele der Wohnraummodelle als Gründe der Raumplanung 343
ee) Ziele der Gewerbemodelle als Gründe der Raumplanung 346
IV. Grundsatz der Verhältnismäßigkeit 347
1. Wohnraummodelle 348
a) Geeignetheit 348
b) Erforderlichkeit 350
aa) Nationale Regelungen 352
(1) Sanierungssatzung 352
(2) Erhaltungssatzung 354
(3) Sicherung von Gebieten mit Fremdenverkehrsfunktionen 356
bb) Regelungen anderer Mitgliedstaaten 357
cc) Ergebnis 359
c) Angemessenheit 359
aa) Ermittlung der beteiligten Rechtsgüter 360
bb) Gewichtung der beteiligten Rechtsgüter 361
(1) Erhaltung der Bevölkerungsstrukturen und der kulturellen Identität der Gemeinde 361
(2) Binnenmarkt 363
cc) Bestimmung des Ausmaßes der Beeinträchtigung des Binnenmarktes 364
dd) Bestimmung des Ausmaßes der Beeinträchtigung bei fehlender Schutzgutsicherung 367
ee) Gesamtbilanz 368
d) Ergebnis 371
2. Gewerbemodelle 371
a) Geeignetheit 371
b) Erforderlichkeit 371
c) Angemessenheit 372
d) Ergebnis 374
C. Rechtfertigung des Einheimischenprivilegs/Einheimischenabschlags bei öffentlichen Einrichtungen 375
I. Einheimischenprivileg 375
1. Schutzgut der öffentlichen Ordnung 375
2. Kohärenz des Steuersystems 376
a) Rechtsprechung des EuGH 377
aa) Bachmann 377
bb) Wielockx 378
cc) Svensson 379
dd) Kommission./.Belgien 380
ee) Asscher 381
ff) Ergebnis 381
b) Schrifttum und eigene Stellungnahme 383
c) Fazit 385
II. Einheimischenabschlag 388
D. Rechtfertigung der Bevorzugung bei öffentlicher Auftragsvergabe 391
5. Teil: Rechtfertigung durch die kommunale Selbstverwaltung 392
A. Einheimischenprivilegierungen als Schutzgüter des Art. 28 Abs. 2 S. 1 GG 392
I. Städtebaurechtliche Einheimischenmodelle 393
II. Einwohnerprivileg bei Volksfesten und Wochenmärkten 397
III. Einheimischenabschlag 398
IV. Öffentliche Auftragsvergabe 399
V. Ergebnis 399
B. Kommunale Selbstverwaltung als zwingendes Erfordernis 400
I. Herleitung 400
1. Geschriebenes Gemeinschaftsrecht 401
a) Ausdrückliche Verankerung 401
b) Ausschuß der Regionen 401
2. Gemeinschaftsrechtliche Rechtsgrundsätze 404
a) Subsidiaritätsprinzip 404
aa) Ursprung und Inhalt 404
bb) Gemeinschaftsrechtliche Ausgestaltung 406
cc) Schutzwirkung 408
(1) Wirkung im Verhältnis der Gemeinschaft zu den Kommunen 408
(2) Art der Schutzwirkung 412
b) Grundsatz der Demokratie 413
c) Grundsatz der Verhältnismäßigkeit 414
d) Identität der Mitgliedstaaten 415
e) Grundsatz der Gemeinschaftstreue 416
3. Völkerrecht 419
a) Inhalt der Europäischen Charta der kommunalen Selbstverwaltung 419
b) Bedeutung 421
c) Bindungswirkung 421
d) Rechtsinhalte der Charta als Gegenstand eines zwingenden Erfordernisses 423
4. Rechtsordnungen der Mitgliedstaaten 428
a) Mitgliedstaatliche Gemeinsamkeiten 428
aa) Verfassungsrechtliche Absicherung 429
bb) Allzuständigkeit 432
cc) Eigenständigkeit und Aufsichtsbefugnisse 437
dd) Finanzielle Autonomie 442
ee) Ergebnis 452
b) Einfügung in die Struktur und Ziele der EG 454
II. Inhalt 459
III. Ergebnis 461
C. Grundsatz der Verhältnismäßigkeit 461
I. Geeignetheit 461
1. Einwohnerprivileg 461
2. Einheimischenabschlag 462
3. Öffentliche Auftragsvergabe 462
4. Ergebnis 463
II. Erforderlichkeit 464
1. Einwohnerprivileg 464
2. Einheimischenabschlag 468
3. Öffentliche Auftragsvergabe 468
4. Ergebnis 469
III. Angemessenheit 472
1. Einwohnerprivileg 473
2. Einheimischenabschlag 475
3. Öffentliche Auftragsvergabe 476
4. Ergebnis 477
6. Teil: Ausblick 479
A. Schutzgehalt der kommunalen Selbstverwaltung durch die zukünftige Europäische Verfassung 479
I. Allgemeines 480
II. Stellenwert der Kommunen im zukünftigen Verfassungsvertrag 481
1. Achtung der nationalen Identität 482
2. Grundsätze der Subsidiarität und Verhältnismäßigkeit 484
3. Ausschuß der Regionen 488
4. Präambel der Grundrechtecharta 490
5. Grundsatz der partizipativen Demokratie 490
6. Bewertung 491
B. Auswirkungen 492
Zusammenfassung (Thesen) 497
Literaturverzeichnis 503
Sachverzeichnis 540