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Krämer, H. (2007). Rechtsschutz im EG-Eigenverwaltungsrecht zwischen Einheitlichkeit und sektorieller Ausdifferenzierung. Eine Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung des Gemeinschaftsmarkenrechts. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-52228-6
Krämer, Hannes. Rechtsschutz im EG-Eigenverwaltungsrecht zwischen Einheitlichkeit und sektorieller Ausdifferenzierung: Eine Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung des Gemeinschaftsmarkenrechts. Duncker & Humblot, 2007. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-52228-6
Krämer, H, (2007): Rechtsschutz im EG-Eigenverwaltungsrecht zwischen Einheitlichkeit und sektorieller Ausdifferenzierung: Eine Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung des Gemeinschaftsmarkenrechts, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-52228-6

Format

Rechtsschutz im EG-Eigenverwaltungsrecht zwischen Einheitlichkeit und sektorieller Ausdifferenzierung

Eine Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung des Gemeinschaftsmarkenrechts

Krämer, Hannes

Beiträge zum Europäischen Wirtschaftsrecht, Vol. 40

(2007)

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Abstract

Der Autor behandelt das Phänomen der sektoriellen Ausdifferenzierung des Rechtsschutzes im EG-Eigenverwaltungsrecht am Beispiel des Gemeinschaftsmarkenrechts. Eingehend stellt Krämer die strukturellen sowie substantiellen Ausdifferenzierungen des Rechtsschutzes im Gemeinschaftsmarkenrecht und namentlich des Sanktionskriteriums dar. Auf dieser Grundlage gewinnt er rechtssystematische Erkenntnisse zur Ausdifferenzierung des Rechtsschutzes insgesamt und nimmt eine rechtspolitische Bewertung des Rechtsschutzregimes im Gemeinschaftsmarkenrecht vor. Abgerundet wird die Arbeit mit einem Ausblick auf die Ausdifferenzierung des Rechtsschutzes im EG-Eigenverwaltungsrecht in rechtspolitischer Perspektive (Möglichkeit der Schaffung gerichtlicher Kammern seit dem Vertrag von Nizza). Leitmotiv ist dabei die Wahrung der Kohärenz des Rechtsschutzsystems insgesamt.

Die Untersuchung ist sowohl für die Leser von Interesse, die sich vertieft mit den Grundlagen des Rechtsschutzes im EG-Eigenverwaltungsrecht befassen möchte, als auch für jene, die speziell am Rechtschutz im Gemeinschaftsmarkenrecht interessiert sind.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 7
Inhaltsverzeichnis 9
1. Teil: Einleitung 19
§ 1 Das Phänomen der sektoriellen Ausdifferenzierung des Rechtsschutzes 19
§ 2 Sektorielle Ausdifferenzierungen im System des Rechtsschutzes 25
A. Ausgangspunkt: Rechtsschutzentscheidungen 25
B. Dimensionen des Rechtsschutzes 29
I. Struktur des Rechtsschutzregimes 29
1. Rechtsschutzinstanz 30
a) Institutionelle Differenzierungen: Gerichtliche und administrative Rechtsschutzinstanzen 30
b) Funktionelle Differenzierungen: Devolutive und nicht devolutive Rechtsschutzverfahren 31
2. Rechtsschutzgegenstand 32
3. Initiierung des Rechtsschutzverfahrens – Typen parteibezogener Zulässigkeitsvoraussetzungen: Aktive Parteifähigkeit, Klagebefugnis und Rechtsschutzbedürfnis als Systembegriffe 32
4. Rechtswirkungen des Rechtsschutzantrags 34
5. Beteiligung am Rechtsschutzverfahren – Insbesondere: Instantielle Verfahren und Parteiverfahren 34
6. Inhalt und Rechtswirkungen einer Rechtsschutzentscheidung 36
7. Ausgestaltung des Rechtsschutzverfahrens 37
II. Substanz des Rechtsschutzregimes 37
C. Normative Formen der Ausdifferenzierung des Rechtsschutzes 38
§ 3 Gemeinschaftsmarkenrecht als Referenzgebiet der Ausdifferenzierung des Rechtsschutzes 38
A. Ausgangspunkt 38
B. Gemeinschaftsmarkenrecht als neuer Teilbereich des EG-Eigenverwaltungsrechts 39
C. Interessen- und Rechtsschutzkonstellationen im Gemeinschaftsmarkenrecht 44
I. Überblick 44
II. Speziell: Mehrpoliger Rechtsschutz im Kontext der allgemeinen Systematik kollidierender Interessen im Verwaltungsrecht 48
§ 4 Ziel der Untersuchung und Gang der Darstellung 51
2. Teil: Strukturelle Ausdifferenzierung des Rechtsschutzes im Kontext des Primärrechts 53
§ 1 Die Struktur des Rechtsschutzes als Gegenstand des Primär- und des Sekundärrechts 53
A. Primärrechtliche Regelungen der Struktur des Rechtsschutzes 53
I. Allgemeines 53
II. Initiativberechtigung bei der Nichtigkeitsklage nach Art. 230 EGV 55
1. Klagebefugnis 55
2. Rechtsschutzbedürfnis 57
III. Hoheitsakte sekundärrechtlich errichteter Gemeinschaftseinrichtungen als Gegenstände des primärrechtlichen Rechtsschutzregimes 61
1. Primärrechtliche Gewährleistung gerichtlichen Rechtsschutzes gegen Hoheitsakte sekundärrechtlich errichteter Gemeinschaftseinrichtungen 61
a) Individualrechtliche Aspekte: Das gemeinschaftsrechtliche Rechtsschutzprinzip 62
b) Institutionelle Aspekte: Wahrung des institutionellen Gleichgewichts 64
c) Ergebnis 65
2. Analoge Anwendung des primärrechtlichen Rechtsschutzregimes oder Erfordernis sekundärrechtlicher Regelungen der Struktur des Rechtsschutzes 65
B. Sekundärrechtliche Regelungen der Struktur des Rechtsschutzes 69
C. Die primärrechtliche Relevanz sekundärrechtlicher Regelungen der Struktur des Rechtsschutzes 71
§ 2 Bedingungen der Primärrechtskonformität sekundärrechtlicher Regelungen der Struktur des Rechtsschutzes 74
A. Ausgangspunkt 74
B. Positive Primärrechtskonformität: Das Erfordernis einer Rechtsgrundlage 75
I. Allgemeines 75
II. Speziell: Tatbestandsvoraussetzungen von Art. 308 EGV als typischer Rechtsgrundlage sekundärrechtlicher Regelungen der Struktur des Rechtsschutzes 77
C. Negative Primärrechtskonformität: Wahrung des Vorrangs des Primärrechts 80
I. Geltungs- und Anwendungsvorrang als Systembegriffe 80
II. Der Geltungsvorrang des Primärrechts als allgemeiner Grundsatz des Gemeinschaftsrechts 82
III. Der Geltungsvorrang des Primärrechts in bezug auf Regelungen der Struktur des Rechtsschutzes 84
1. Ausgangspunkt 84
2. Einzelfragen 84
a) Befugnis zur Abänderung von Verwaltungsentscheidungen 84
b) Suspensiveffekt der Klage 89
c) Qualifikation sekundärrechtlich errichteter Rechtsschutzinstanzen als Gerichte 90
D. Wahrung des institutionellen Gleichgewichts 93
§ 3 Überschneidung zwischen primärrechtlichen Rechtsschutz- und sekundärrechtlichen Sanktionsnormen: Begrenzter Anwendungsvorrang des Sekundärrechts 95
A. Allgemeines 95
B. Beispiele des Anwendungsvorrangs sekundärrechtlicher Sanktionsnormen 99
C. Exkurs: Bestimmung des Klagegegenstandes bei vorgeschaltetem sekundärrechtlichem Sanktionsverfahren 101
3. Teil: Strukturelle Ausdifferenzierungen des Rechtsschutzes im Gemeinschaftsmarkenrecht 103
§ 1 Organisationsrechtlicher Rahmen: Die Struktur des HABM 103
A. Das HABM als sekundärrechtlich errichtete Gemeinschaftseinrichtung 103
B. Entscheidungsinstanzen (Spruchkörper) innerhalb des HABM 104
§ 2 Verfahrensstrukturierung und Grundzüge des Rechtsschutzregimes nach der GMV 106
A. Verfahrensstrukturen und Rechtsbehelfe im Vorfeld der Markeneintragung 106
I. Ausgangspunkt: Das Eintragungsverfahren als gestuftes Verwaltungsverfahren 106
II. Prüfungsverfahren 107
1. Allgemeines – Maßgebliche rechtliche und tatsächliche Entscheidungsgrundlage 107
2. Ausgestaltung des Prüfungsverfahrens und Rechtsbehelfe 107
III. Widerspruchsverfahren 109
1. Allgemeines – Maßgebliche rechtliche und tatsächliche Entscheidungsgrundlage 109
2. Ausgestaltung des Widerspruchsverfahrens und Grundzüge des Rechtsschutzes gegen die verfahrensbeendende Entscheidung 112
IV. Exkurs: Objektiv-rechtliche Beanstandungen durch Dritte und Wiederaufgreifen des Prüfungsverfahrens 115
B. Verfahrensstrukturen und Rechtsbehelfe im Anschluß an die Markeneintragung: Nichtigkeitsverfahren 116
I. Allgemeines – Maßgebliche rechtliche und tatsächliche Entscheidungsgrundlage 116
1. Relatives Nichtigkeitsverfahren 117
2. Absolutes Nichtigkeitsverfahren 118
3. Nichtigkeitsverfahren als Rechtsschutzverfahren? 119
II. Ausgestaltung des Nichtigkeitsverfahrens und Grundzüge des Rechtsschutzes gegen die verfahrensbeendende Entscheidung 120
III. Exkurs: Nichtigerklärung der Gemeinschaftsmarke und Vertrauensschutz 121
C. Prozeduralisierung des multipolaren Rechtsschutzes im Gemeinschaftsmarkenrecht 124
§ 3 Speziell: Devolutive Rechtsschutzverfahren 124
A. Rechtsschutzinstanz 125
I. Beschwerdekammern des HABM 125
II. Gemeinschaftsgerichte 127
B. Rechtsschutzgegenstand 128
I. Beschwerde nach Art. 57 ff. GMV 128
II. Klage nach Art. 63 GMV 129
C. Initiierung des Rechtsschutzverfahrens – Parteibezogene Zulässigkeitsvoraussetzungen des Rechtsschutzantrags 131
I. Beschwerde nach Art. 57 ff. GMV 131
II. Klage nach Art. 63 GMV 133
1. Aktive Parteifähigkeit 133
2. Klagebefugnis 135
a) Beteiligung am Beschwerdeverfahren 135
b) Beschwer 136
3. Rechtsschutzbedürfnis 139
4. Exkurs: Vergleich mit den parteibezogenen Zulässigkeitsvoraussetzungen der Nichtigkeitsklage nach Art. 230 Abs. 4 EGV 140
III. Rekurs: Initiativberechtigung und materielle Belastungswirkung 141
D. Rechtswirkungen des Rechtsschutzantrags – Aufschiebende Wirkung 142
I. Allgemeines 142
II. Beschwerde nach Art. 57 ff. GMV 143
III. Klage nach Art. 63 GMV 144
E. Verfahrensbeteiligte neben dem Initiator des Verfahrens 146
I. Beschwerde nach Art. 57 ff. GMV 146
II. Klage nach Art. 63 GMV 146
1. HABM 146
a) Grundsatz: HABM als Beklagter 146
b) Nuancierungen: HABM als amicus curiae 147
aa) Ausgangspunkt 147
bb) Nicht auf Klagabweisung gerichtete akzessorische Anträge 149
cc) Sonstiges Prozeßverhalten 150
2. Private Dritte 151
a) Sonstige Beteiligte eines inter partes Beschwerdeverfahrens als privilegierte Streithelfer 151
aa) Ausgangspunkt 151
bb) Erwerb und Verlust der Parteirolle des privilegierten Streithelfers 152
(1) Grundsatz: Beteiligtenstellung im Beschwerdeverfahren 152
(2) Sonderfall: Übertragung der für die Beteiligung am Beschwerdeverfahren maßgeblichen Rechtsposition 154
cc) Prozessuale Befugnisse des privilegierten Streithelfers 155
dd) Exkurs: Privilegierte Streithilfe im Vergleich zur notwendigen Beiladung nach deutschem Verwaltungsprozeßrecht 158
b) Sonstige private Dritte als „einfache“ Streithelfer 159
F. Inhalt und Rechtswirkungen der Rechtsschutzentscheidung 160
I. Beschwerde nach Art. 57 ff. GMV 160
1. Aufhebung und Abänderung der Entscheidungen der erstinstanzlichen Stellen 160
2. Aufhebung – Rechtswirkungen 161
3. Abänderung 164
a) Allgemeines 164
b) Maßgeblichkeit der allgemeinen Rechtmäßigkeitsbedingungen 165
c) Verhältnis zwischen Beschwerdeantrag und Beschwerdeentscheidung: Dispositionsmaxime und reformatio in peius 167
aa) Grundsatz 167
bb) Präzisierungen zur reformatio in peius 171
II. Klage nach Art. 63 GMV 173
1. Aufhebung und Abänderung der Entscheidung der Beschwerdekammer 173
2. Aufhebung 173
a) Allgemeines 173
b) Rechtswirkungen der Aufhebung: „Befolgungspflicht“ nach Art. 63 Abs. 6 GMV 174
3. Abänderung 175
a) Grundlagen 175
b) Sachgründe für die Abänderungsbefugnis 177
aa) Allgemeine Bemerkungen zum Prinzip der Verfahrensökonomie 177
bb) Verfahrensökonomische Rechtfertigung der Abänderungsbefugnis 179
c) Inhaltlicher Bezug zwischen Beschwerdeverfahren und gerichtlicher Entscheidung 180
aa) Identität der Gegenstände von gerichtlicher Neuentscheidung und Beschwerdeentscheidung 180
bb) Entscheidungsreife 182
d) Verhältnis zwischen Klageantrag und gerichtlicher Entscheidung: Dispositionsmaxime und reformatio in peius 185
aa) Grundsatz 185
bb) Vergleich mit Art. 229 EGV 186
§ 4 Anwendung der primärrechtlichen Rechtsschutznormen im Bereich des Gemeinschaftsmarkenrechts 188
A. Anwendungsvorrang der Sanktionsnormen der GMV in der Überschneidungszone mit Art. 230 Abs. 4 EGV 188
I. Ausgangspunkt 188
II. Nichtigkeitsklage gegen erstinstanzliche Entscheidungen 189
1. Vorliegen der sonstigen Elemente der Initiativberechtigung 189
2. Anwendungsvorrang der Sanktionsnormen in bezug auf das Beschwerdeverfahren 191
III. Nichtigkeitsklage gegen Beschwerdeentscheidungen 194
1. Vorliegen der sonstigen Elemente der Initiativberechtigung 194
2. Anwendungsvorrang von Art. 63 GMV? 196
IV. Grenzen des Anwendungsvorrangs in bezug auf den Rechtsschutzinhalt: Anordnung des Sofortvollzugs von Entscheidungen des HABM? 196
1. Grundlagen 196
2. Parteibezogene Zulässigkeitsvoraussetzungen 197
3. Materielle Rechtmäßigkeitsbedingungen – Insbesondere: Verbot der Vorwegnahme der Hauptsache 199
B. Anwendung der primärrechtlichen Rechtsschutznormen neben den Sanktionsnormen der GMV 200
I. Disjunktion aufgrund des Gegenstandes der Sanktionsentscheidung 201
1. Nichtigkeitsklage nach Art. 230 Abs. 4 EGV gegen von Art. 63 Abs. 1 GMV nicht umfaßte Entscheidungen der Beschwerdekammern 201
2. Untätigkeitsklage nach Art. 232 Abs. 3 EGV wegen des unterlassenen Erlasses einer Entscheidung des HABM 201
a) Allgemeines 201
b) Notwendigkeit einer vorherigen „Aufforderung“ 202
c) Inhalt der gerichtlichen Entscheidung 204
d) Sonderfall: Rechtsschutz bei unvollständiger Bescheidung des Beschwerdeantrags durch die Beschwerdekammer 206
II. Disjunktion aufgrund des Sanktionskriteriums: Nichtigkeitsklage gegen die Markeneintragung 207
1. Initiativberechtigung 207
2. Begründetheit einer gegen die Markeneintragung gerichteten Nichtigkeitsklage 209
4. Teil: Substantielle Ausdifferenzierungen des Rechtsschutzes im Gemeinschaftsmarkenrecht – Insbesondere: Sanktionskriterium 211
§ 1 Grundlagen 211
A. Rechtssystematische Überlegungen 211
I. Ausgangspunkt 211
II. Typologie materieller Rechtsfehler 213
1. Fehlerhafter Rechtsanwendungsprozeß 213
a) Grundlagen 213
aa) Struktur und rechtliche Determination des Rechtsanwendungsprozesses 213
bb) Terminologische Klärungen: Maßgebliche, effektive und potentielle Entscheidungsgrundlage 215
b) Typologie der Fehler des Rechtsanwendungsprozesses 216
c) „Begründungsimmanenter“ Charakter der Rechtskontrolle 217
2. Fehlerhaftes Ergebnis des Rechtsanwendungsprozesses 217
3. Fehlerhafte Ausgangsentscheidung als solche 218
III. Normative Strukturen möglicher Sanktionskriterien 219
IV. Rechtspolitische Parameter für die Normierung von Sanktionskriterien – Insbesondere: Verfahrensökonomie 220
1. Materiell-rechtliche Sanktionskriterien: „Reformatorische“ und „kassatorische“ Rechtsschutzverfahren 220
a) Systematische Überlegungen 220
b) Exkurs: Rechtsvergleichende Beispiele 222
2. Verfahrensrechtliche Sanktionskriterien 224
a) Ausgangspunkt: Nutzenspezifische und nicht nutzenspezifische Rechtmäßigkeitsbedingungen 224
b) Funktion fehlerakzessorischer Tatbestandsmerkmale 226
B. Sanktionskriterien im Gemeinschaftsprozeßrecht 229
I. Nichtigkeitsklage nach Art. 230 EGV 229
1. Materiell-rechtliches Sanktionskriterium 229
a) Grundsatz: Fehlerhaftigkeit des Rechtsanwendungsprozesses und Rügelast 229
b) Erweiterungen 231
aa) Nichtanwendung rechtswidriger Sekundärrechtsnormen nach Art. 241 EGV 231
bb) „Ermessensmißbrauch“ 233
2. Verfahrensrechtliches Sanktionskriterium 233
II. Rechtsmittelverfahren nach Art. 225 Abs. 1 EGV i.V.m. Art. 56 ff. EuGH-Satzung 235
§ 2 Sanktionskriterium des Beschwerdeverfahrens nach Art. 57 ff. GMV 236
A. Materiell-rechtliches Sanktionskriterium 236
I. Grundsatz: Regelungsbezogene Fehlerhaftigkeit der Ausgangsentscheidung als solcher 236
II. Folgerungen 238
1. Maßgeblicher Zeitpunkt für die Beurteilung der Sach- und Rechtslage 238
2. Keine Rügelast des Beschwerdeführers 240
B. Verfahrensrechtliches Sanktionskriterium 241
I. Regelfall: Sanktionslosigkeit 241
II. Ausnahmen 242
III. Exkurs: Sekundäre Verfahrenssanktionen – Kostenlast 242
§ 3 Sanktionskriterium des Klageverfahrens nach Art. 63 GMV 243
A. Materiell-rechtliches Sanktionskriterium 243
I. Grundsatz: Doppelt modifizierte Fehlerhaftigkeit des Rechtsanwendungsprozesses 243
II. Erweiterungen 246
1. Nichtanwendung rechtswidriger Sekundärrechtsnormen nach Art. 241 EGV 246
2. „Ermessensmißbrauch“ 247
B. Verfahrensrechtliches Sanktionskriterium 247
I. Grundsatz: Sanktionierung bei abstrakt ergebnisrelevanten Verfahrensfehlern 247
II. Sekundäre Verfahrenssanktionen: Kostenlast 248
5. Teil: Schlußbetrachtung 250
§ 1 Rechtssystematische Erkenntnisse zur Ausdifferenzierung des Rechtsschutzes 250
§ 2 Rechtspolitische Bewertung des Rechtsschutzregimes im Gemeinschaftsmarkenrecht 253
§ 3 Ausdifferenzierung des Rechtsschutzes in rechtspolitischer Perspektive 256
A. Inhalte sektorieller Ausdifferenzierungen 256
B. Normative Formen legislativer Ausdifferenzierungen – Kohärenz des Rechtsschutzsystems insgesamt 262
Literaturverzeichnis 265
Stichwortverzeichnis 272