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Springmann, S. (2010). Macht und Organisation. Die Machtkonzeption bei Friedrich Nietzsche und in der mikropolitischen Organisationstheorie. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-53272-8
Springmann, Simon. Macht und Organisation: Die Machtkonzeption bei Friedrich Nietzsche und in der mikropolitischen Organisationstheorie. Duncker & Humblot, 2010. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-53272-8
Springmann, S, (2010): Macht und Organisation: Die Machtkonzeption bei Friedrich Nietzsche und in der mikropolitischen Organisationstheorie, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-53272-8

Format

Macht und Organisation

Die Machtkonzeption bei Friedrich Nietzsche und in der mikropolitischen Organisationstheorie

Springmann, Simon

Erfahrung und Denken, Vol. 101

(2010)

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About The Author

Dr. Simon Springmann hat Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Soziologie und Philosophie an der Universität Hamburg sowie an der Humboldt-Universität zu Berlin studiert. Bei Prof. Dr. Volker Gerhardt und Prof. Dr. Axel Haunschild hat er eine interdisziplinäre Dissertation zum Thema Macht und Organisation geschrieben. Springmann arbeitet als strategischer Unternehmensberater bei PROGENIUM GmbH & Co. KG. Die Schwerpunkte seiner Tätigkeit liegen in den Bereichen Marketing und Kommunikation. Er verfügt über Praxiserfahrung in der Entwicklung, Konzeption und Umsetzung von Strategien sowie im (Multi-)Projektmanagement internationaler Projekte.

Abstract

"Und wißt ihr auch, was mir 'die Welt' ist? (...) Diese Welt ist der Wille zur Macht - und nichts außerdem! Und auch ihr selber seid dieser Wille zur Macht - und nichts außerdem!" (N 1885, 38[12], 11, S. 610 f.)

"Jede ernstzunehmende Analyse kollektiven Handelns muß also Macht in das Zentrum ihrer Überlegungen stellen, denn kollektives Handeln ist im Grunde nichts anderes als tagtägliche Politik. Macht ist ihr 'Rohstoff'." (Crozier / Friedberg 1993, S. 14)

Macht ist ein zentraler, vielleicht der zentrale gesellschaftliche Integrations- und Ordnungsmechanismus. Zu jeglicher Organisation ist Macht nötig, Macht drückt sich in Organisation aus und bedarf ihrerseits der Organisation. Macht und Organisation verweisen also wechselseitig aufeinander.

Die vorliegende interdisziplinäre Studie analysiert das komplexe Phänomen der Macht: Erstmals werden systematisch strukturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Machtkonzepte von Nietzsche und der modernen Organisationstheorie herausgearbeitet.

Im Ergebnis werden zehn, für ein vertieftes Verständnis von Macht zentrale Strukturmerkmale generiert, darunter die Relationalität, Instrumentalität und Intransitivität der Macht sowie der Zusammenhang von Macht und Widerstand, Macht und Ästhetik und der grundlegende Zusammenhang von Macht und Organisation.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 7
Inhaltsverzeichnis 9
Abbildungsverzeichnis 11
Abkürzungsverzeichnis 12
Einleitung: „Macht und Organisation“ 15
Teil 1: Rekonstruktion der Machtkonzepte 36
A. Nietzsches Konzeption vom „Willen zur Macht“ – Versuch einer begrifflichen und inhaltlichen Annäherung 36
I. Fragestellung und Schwierigkeiten der Nietzsche-Rezeption 36
II. Der Wille zur Macht 43
1. Der Wille zur Macht als Kräftekonstellation 45
Exkurs: Aristoteles, Leibniz und Schopenhauer 53
a) Aristoteles 55
b) Leibniz 59
c) Schopenhauer 63
aa) Die Welt als Vorstellung und der Satz vom zureichenden Grund 66
bb) Die Welt als Wille 70
cc) Analogieschluss von der individuellen Erfahrung auf die gesamte Welt 75
dd) Zusammenfassung 78
2. Nietzsches Willenskonzeption 80
3. Wille und Macht im Willen zur Macht 85
III. Zusammenfassung 97
B. Mikropolitik und Strategische Organisationsanalyse – Macht und Spiele in Organisationen 100
I. Strategische Organisationsanalyse 102
1. Verhalten als Ausdruck einer Strategie 103
2. Macht und Organisation 107
a) Entwicklung des Machtbegriffs 107
b) Identitätstheoretische Fundierung 110
c) Organisationale Machtbeziehungen, -quellen und -strategien 115
d) Spiele und organisationale Machtstrukturen 124
II. Mikropolitik in Organisationen 129
1. Begriff und Betrachtungen von Mikropolitik 129
2. Konstitutionstheoretische Erweiterungen 131
3. Zusammenfassung 139
Teil 2: Komparative Untersuchung der Machtkonzepte 142
A. Gemeinsamkeiten und Unterschiede 142
I. Machtkonzepte im methodologischen Vergleich 144
II. Merkmale und Dimensionen der Macht 160
1. Universalität und Umwertung der Macht 160
2. Relationalität der Macht 168
3. Agonalität der Macht 173
4. Instrumentalität der Macht 198
5. Intentionalität der Macht 206
6. Intransitivität der Macht 216
7. Asymmetrie der Macht 225
8. Macht und Widerstand 239
9. Macht und Ästhetik 269
a) Macht und Ästhetik in der Mikropolitik 272
aa) Gegenständliche Dimension: Architektur 274
bb) Architektur der Disziplin 276
cc) Gegenstände als Machtausdruck und Machtmittel 283
dd) Kunstwerke als Machtausdruck und Machtmittel 287
ee) Zwischenfazit 296
ff) Exkurs Bourdieu 298
(a) Kunst als Distinktions- und Legitimationsmittel 298
(b) Der Habitus als Organisationsprinzip 301
(c) Inkorporierung als Machtphänomen 303
(d) Kritik aus mikropolitischer Sicht 306
gg) Körperliche Dimension 308
hh) Zusammenfassung Mikropolitik 315
b) Macht und Ästhetik bei Nietzsche 315
aa) Macht und Schönheit bzw. Hässlichkeit 316
bb) Körperliche Dimension 319
cc) Gegenständliche Dimension 332
(a) Architektur als Machtausdruck und Machtmittel 334
(b) Kunstwerke als Machtausdruck und Machtmittel 340
c) Zusammenfassung Macht und Ästhetik 357
10. Macht und Organisation 359
B. Schlussbetrachtung 387
Literaturverzeichnis 399
Sachwortverzeichnis 421