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Geld- und Wirtschaftspolitik in gesellschaftlicher Verantwortung

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Hofer, M., Kotz, H., Simmert, D. (Eds.) (2004). Geld- und Wirtschaftspolitik in gesellschaftlicher Verantwortung. Gedächtnisschrift für Karl-Heinz Ketterer. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-51601-8
Hofer, Markus B.; Kotz, Hans-Helmut and Simmert, Diethard B.. Geld- und Wirtschaftspolitik in gesellschaftlicher Verantwortung: Gedächtnisschrift für Karl-Heinz Ketterer. Duncker & Humblot, 2004. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-51601-8
Hofer, M, Kotz, H, Simmert, D (eds.) (2004): Geld- und Wirtschaftspolitik in gesellschaftlicher Verantwortung: Gedächtnisschrift für Karl-Heinz Ketterer, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-51601-8

Format

Geld- und Wirtschaftspolitik in gesellschaftlicher Verantwortung

Gedächtnisschrift für Karl-Heinz Ketterer

Editors: Hofer, Markus B. | Kotz, Hans-Helmut | Simmert, Diethard B.

Volkswirtschaftliche Schriften, Vol. 540

(2004)

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Abstract

Mit der vorliegenden Gedächtnisschrift ehren Freunde, Weggefährten und Schüler Professor Dr. Karl-Heinz Ketterer, der bis 2003 im Verbund des Instituts für Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsforschung an der Universität Karlsruhe tätig war. Der Band fasst seine Arbeitsschwerpunkte sowie sein Grundverständnis für Gerechtigkeit und gesellschaftliche Verantwortung zusammen. Gewürdigt werden die Verdienste eines engagierten Wissenschaftlers, der gerade den Zusammenhang zwischen Wirtschafts- und Geldpolitik immer wieder zum Thema seiner ökonomischen Analysen gemacht hat. Karl-Heinz Ketterer hat Lehre und Praxis stets in enger Verbindung gesehen. Seine Zeit bei der Deutschen Bundesbank war hier sicherlich prägend. Der Konnex zwischen Theorie und Anwendung spiegelt sich auch in den umfangreichen Veröffentlichungen wider. Exemplarisch sei an dieser Stelle auf seine Arbeiten zu Tobins q sowie die Projekte und Beiträge zum Thema elektronisches Geld verwiesen.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Inhaltsverzeichnis 5
Geleitwort von Ernst Welteke 7
Grußwort von Professor Dr. sc. tech. Horst Hippler 9
Grußwort von Professor Dr. Werner Rothengatter 11
Grußwort von Professor Dr. Norbert Kloten 13
Teil 1: Ziele und Instrumente der Geldpolitik 21
Franz Haslinger / Maik Heinemann: Theoretische Fundierungen monetärer Transmission 23
1. Einleitung 23
2. Der Liquiditätseffekt 24
2.1. Der Liquiditätseffekt in der älteren keynesianischen Theorie 25
2.2. Moderne Darstellungen des Liquiditätseffektes 26
a) Modelle mit Partizipationsbeschränkungen 28
b) Modelle mit inflexiblen Preisen 31
c) Eine zusammenfassende Beurteilung moderner Erklärungen des Liquiditätseffektes 33
3. Die monetäre Transmission durch den Kreditkanal 36
3.1. Der Kreditmarkt bei asymmetrischen Informationen 36
3.2. Kreditkanal und Inflation 41
4. Zusammenfassung 42
Literaturverzeichnis 43
Claus Köhler: Zentralbanken zwischen Preis- und Beschäftigungsproblemen 45
1. Keine Trennung zwischen nominaler und realer Sphäre in der Wirtschaftspolitik 45
2. Pragmatisches statt dogmatisches Vorgehen 46
3. Die Abkehr von der stringenten Quantitätstheorie 47
4. Die pragmatische Zielformulierung und die pragmatische Geldpolitik der Deutschen Bundesbank 48
5. Die dogmatische Zielformulierung und die pragmatische Geldpolitik der EZB: das Zwei-Säulen-Konzept 49
6. Eine allgemeine Orientierungsgröße für die Wirtschaftspolitik von der EZB 50
7. Der Beitrag der EZB für mehr Wachstum und Beschäftigung 52
Literaturverzeichnis 53
Wim Kösters / Martin Leschke / Thorsten Polleit: How Do Central Banks React? – A Comparison Between the European Central Bank and the US Federal Reserve 55
1. Introduction 55
2. Fed and ECB – Objectives and Theoretical Implications 56
3. Central Bank Objective and Reaction Functions 57
4. How the ECB and the US Fed have Reacted – Some Empirical Findings 62
5. Conclusions and Outlook 73
References 74
Reinhard Pohl: Ist der Referenzwert der Europäischen Zentralbank sinnvoll konzipiert? 75
1. EZB verfolgt andere Strategie als die Deutsche Bundesbank 76
2. Pfad-Konzept informativer als Wachstumsraten-Konzept 77
3. Ein Problem: Ist das Ausgangsniveau des Pfades „richtig“? 81
4. Der Referenzpfad ist nur eine mittelfristige Leitlinie 83
5. Fazit 85
Literaturverzeichnis 86
Friedrich Kißmer / Helmut Wagner: Die Zwei-Säulen-Strategie nach der Evaluation durch die EZB 89
1. Einleitung 89
2. Die Kernelemente der EZB-Strategie 90
3. Die Diskussion um das vorrangige Ziel der EZB 92
3.1. Mangelnde Transparenz der geldpolitischen Ziele? 93
3.2. Ist das Inflationsziel der EZB zu ehrgeizig? 96
4. Die Diskussion um das Indikatorsystem der EZB 99
4.1. Zur Konzeption der zwei Säulen 100
4.2. Zur Kritik an der Zwei-Säulen-Konzeption 102
5. Schlussfolgerungen 106
Literaturverzeichnis 108
Teil 2: Das Zusammenspiel der Geldpolitik mit der Fiskalpolitik – auch in der europäischen Dimension 113
Wolfgang Filc: Ein Konzept für Wirtschaftswachstum und Beschäftigung in der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion 115
1. Wirtschaftswachstum und Beschäftigung 115
2. Ursachen und Therapie: Mikroökonomische Ursachen 118
3. Makroökonomische Ursachen der Arbeitslosigkeit 120
4. Finanzpolitik und Geldpolitik 122
5. Lohnpolitik und Geldpolitik 126
6. Schlussfolgerungen 132
Joachim Nagel: Das Wagnersche Gesetz: Wahrscheinlicher Ursprung, theoretische Aspekte und empirische Befunde zum Gesetz der wachsenden Staatstätigkeit 133
1. Einleitung 133
2. Entwicklung der Staatsausgaben in den USA und Deutschland 135
3. Einige (theoretische) Erklärungsansätze zur Größe des öffentlichen Sektors 137
4. Das „Wagnersche Gesetz“ 138
5. Der Ursprung des „Wagnerschen Gesetzes“ 142
6. Cross-Country-Studie zu den Ursachen des Wachstums des öffentlichen Sektors 145
7. Ergebnisse der Cross-Country Untersuchung zum Wagnerschen Gesetz 146
Literaturverzeichnis 148
Teil 3: Die Folgen des elektronischen Geldesfür die operative Geldpolitik 153
Aloys Prinz: Elektronische Zahlungssysteme und Zahlungsmittel aus geldpolitischer und netzwerktheoretischer Sicht 155
1. Einleitung 155
2. Einbindung elektronischer Medien in Zahlungsvorgänge 157
3. Geldpolitik in einem Zahlungssystem mit E-Geld 164
4. Stabilität und systemisches Risiko im Zahlungssystem 166
5. Was haben wir gelernt? 171
Literaturverzeichnis 172
Monika E. Hartmann / Karsten Stroborn: Zahlungsverkehrspolitik – die Gestaltungsmacht der Regulierer 177
1. Die Zahlungsverkehrslandschaft: Aktuelle Trends und langfristige Entwicklungen 178
1.1. Aktuelle Zahlungsverkehrstrends 178
a) Europäische Integration 178
b) Spezialisierung und Ausgliederung 179
c) Weiterentwicklung Großzahlungen 180
d) Grenzüberschreitender Zahlungsverkehr, außerhalb Euroland 181
e) Innovationsruinen 181
f) Lieb gewonnene Zahlungsgewohnheiten 182
1.2. Langfristige Entwicklungen 185
a) Tot gesagte leben länger 185
b) Konvergenz der Systeme 187
c) Zersplitterung des Marktes 189
d) Wandel der Zahlungskulturen: Technische Evolution und staatliche Einflüsse 189
2. Zahlungsverkehr im Spannungsfeld der Anforderungen 190
2.1. Die Regulierer 190
2.2. Ausgewählte Regularien am Beispiel „Sicherheit im Zahlungsverkehr“ 194
3. Ein Modell zur Regulierung des Zahlungsverkehrs 199
3.1. Der Zweck von Regulierung – eine alte Diskussion neu belebt 199
3.2. Ein rautenförmiges Regulierungsmodell 201
3.3. Die Gestaltungsmacht der Regulierer 203
4. Folgerungen für die künftige Rollenverteilung 205
Literaturverzeichnis 209
Teil 4: Die geldpolitische Bedeutungvon Entwicklungen in der Bankenindustriebzw. an den Finanzmärkten 213
Dieter Duwendag: Preisstabilität, Vermögensmärkte und die Rolle der Geldpolitik 215
1. Herausforderungen für die Europäische Zentralbank – Überblick 215
1.1. Die EZB-Strategie auf dem Prüfstand 216
1.2. Die Inflationsnorm der EZB 217
2. Preisstabilität und Instabilitäten der Vermögensmärkte 218
2.1. Ein neues Paradigma für die Geldpolitik? 218
2.2. Offene Fragen des „New Regime“ 219
3. Geldpolitik und Vermögensmärkte 221
3.1. Inflationssignale von Vermögensmärkten 221
3.2. Vermögenseffekte auf realwirtschaftliche Größen 223
4. Geldpolitische Reaktionen und einige Schlussfolgerungen 226
Literaturverzeichnis 228
Sonning Bredemeier: Kreditklemme in Deutschland? 231
1. Einleitung 231
2. Kreditklemme I: Theoretischer Hintergrund 231
3. Kreditklemme II: Japanische Verhältnisse in Deutschland? 234
4. Kreditklemme III: Ein Fazit 241
Literaturverzeichnis 241
Peter Bofinger / Oliver Hülsewig: The Credit Channel of Monetary Policy Revisited: Bank Behavior and Interest Rate Targeting 243
1. Introduction 243
2. Theoretical Background 244
2.1. The Model of Bernanke and Blinder (1988) 244
2.2. Critical Assessment 247
3. A Stylized Model of Bank Behavior 249
3.1. Optimal Loan Supply of an Individual Bank 249
3.2. Loan Market Repercussions 251
3.3. Implications for Monetary Policy Transmission 252
4. Conclusion 253
References 253
Jan Holthusen: Forward-Rates als Prediktor für die Entwicklung der Geldmarktzinsen? 255
1. Einleitung 255
2. Aufbau der Analyse 255
2.1. Verwendete Daten 255
2.2. Vergleichsmaßstäbe 256
2.3. Kennzahlen zur Berechnung der Prognosegüte 259
3. Ergebnisse 261
3.1. Vergleich der Prognosegüte bei verschiedenen Prognosehorizonten 263
3.2. Vergleich der Prognosegüte bei Dollar und DM/Euro 264
3.3. Vergleich Forward-Prognose 1988 bis 2002 und 1999 bis 2002 264
4. Fazit 266
Hans-Hermann Francke / Harald Nitsch: Tobins q und Immobilieninvestitionen 269
1. Zur Problemstellung 269
2. Tobins q: Idee und theoretische Implikationen 270
2.1. Zum Erklärungseinfall 270
2.1.1. Vermögenstheoretische Grundlagen 270
2.1.2. Unterschiedliche Konkretisierungsmöglichkeiten 271
2.1.3. Theoretische Implikationen und Probleme 272
3. Empirische Meßprobleme 273
3.1. Q-Werte auf Aktienmärkten 273
3.1.1. Investitionstätigkeit und Aktienbewertung 273
3.1.2. Finanzierungsstruktur und q-Wert 274
3.2. Q-Werte auf Immobilienmärkten 275
3.2.1 Besonderheiten der Ertrags- und Risikostrukturen von Immobilieninvestitionen 275
3.2.2. Meßprobleme für q-Werte 276
4. Schätzergebnisse 276
4.1. Fragestellung und Methode 276
4.2. Schätzung des durchschnittlichen q-Wertes 277
4.3. Schätzung auf Basis des marginalen Q-Wertes 279
4.4. Ergebniszusammenfassung 283
Literaturverzeichnis 284
Hans-Helmut Kotz / Diethard B. Simmert: Finanzmärkte, reale Wirtschaft und gesellschaftliche Wohlfahrt 287
1. Einführung 287
2. Finanzmarkt und Realwirtschaft – zwei thematische Skizzen 289
3. Politikaufgaben: Der Beitrag zur gesellschaftlichen Wohlfahrt 298
Egbert Sauer: Einfluss der Notenbank auf den Aktienmarkt 301
1. Einleitung 301
2. Beziehung zwischen Renten- und Aktienmarkt: Theorie 301
3. Positive Korrelation von Anleihen und Aktien erkennbar 303
4. Die Wirkung spekulativer Übertreibungen 309
5. Grenzen der Geldpolitik 309
6. Zusammenfassung 312
Literaturverzeichnis 312
Wolfgang Ochel: Nationale Institutionengefüge im globalen Wettbewerb – vor dem Hintergrund des Beharrungsvermögens deutscher Arbeitsmarktinstitutionen 313
1. Einleitung 313
2. Gründe für die Einführung von Arbeitsmarktinstitutionen 314
3. Die deutschen Arbeitsmarktinstitutionen: Beharren auf international hohem Niveau 315
4. Arbeitsmarktinstitutionen im Systemwettbewerb 316
5. Geringe Intensität des Systemwettbewerbs 317
6. Systemwettbewerb – politischer Wettbewerb 318
7. Pfadabhängigkeit und institutionelle Inflexibilität 319
8. Zur politischen Ökonomie des Institutionentransfers 321
9. Perspektiven für eine Reform der Arbeitsmarktinstitutionen 322
10. Zusammenfassung 323
Literaturverzeichnis 324
Veröffentlichungen von Professor Dr. Karl-Heinz Ketterer 327
Lebenslauf von Professor Dr. Karl-Heinz Ketterer 333
Autorenverzeichnis 335