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Ökonomisierung der Wissensgesellschaft

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Diedrich, R., Heilemann, U. (Eds.) (2011). Ökonomisierung der Wissensgesellschaft. Wie viel Ökonomie braucht und wie viel Ökonomie verträgt die Wissensgesellschaft?. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-53306-0
Diedrich, Ralf and Heilemann, Ullrich. Ökonomisierung der Wissensgesellschaft: Wie viel Ökonomie braucht und wie viel Ökonomie verträgt die Wissensgesellschaft?. Duncker & Humblot, 2011. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-53306-0
Diedrich, R, Heilemann, U (eds.) (2011): Ökonomisierung der Wissensgesellschaft: Wie viel Ökonomie braucht und wie viel Ökonomie verträgt die Wissensgesellschaft?, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-53306-0

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Ökonomisierung der Wissensgesellschaft

Wie viel Ökonomie braucht und wie viel Ökonomie verträgt die Wissensgesellschaft?

Editors: Diedrich, Ralf | Heilemann, Ullrich

(2011)

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About The Author

Univ.-Prof. Dr. Ullrich Heilemann, geb. am 26. Oktober 1944, nach kaufmännischer Lehre bis 1973 Studium der Volkswirtschaftslehre an der Universität Mannheim. Danach wissenschaftlicher Referent im Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung Essen (RWI), seit 1986 im Vorstand, 1994 bis 2004 Vizepräsident. 1980 Promotion, 1987 Habilitation an der Universität Münster; seit 1995 auch Professor Universität Duisburg. Seit 2004 Professor Universität Leipzig, bis 2010 Direktor des Instituts für Empirische Wirtschaftsforschung (IEW) Universität Leipzig. Zahlreiche internationale Forschungsaufenthalte und Gastprofessuren. Forschungsinteressen: Konjunkturanalyse, Makroökonometrische Modelle, Deutsche Einigung.

Univ.-Prof. Dr. Ralf Diedrich, geb. am 8. August 1960, studierte von 1983 bis 1988 Be-triebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln. Nach der Promotion im Jahr 1992 habilitierte er zu Fragen der Entscheidungstheorie. Die Venia Legendi für Betriebswirtschaftslehre wurde 1998 erteilt; im gleichen Jahr wurde er zum Universitätsprofessor ernannt und an die Universität Leipzig berufen. Von 2005 bis 2008 war er Dekan der dortigen Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät. Seine Forschungsschwerpunkte betreffen Fragen des Controlling und der internen Unternehmensrechnung sowie der Unternehmensbewertung.

Abstract

Der Begriff "Wissensgesellschaft" steht für einen von mehreren zeitgenössischen soziologischen Versuchen, die Gesellschaften des 21. Jahrhunderts, namentlich die hoch entwickelten Industriegesellschaften, zu charakterisieren. Wie bei grand theory unvermeidlich, bietet das Konzept in seiner Allgemeinheit oder Offenheit zahlreiche Möglichkeiten für Präzisierungen und Abgrenzungen. Einigkeit dürfte darin bestehen, dass im Mittelpunkt Wissen steht, das sich vom Alltagswissen insofern unterscheidet, als es nicht Jedermann erlangen kann.

Unabhängig von der begrifflichen Klärung steht fest, dass die Wissensgesellschaft derzeit in außerordentlicher, vielleicht sogar in historisch einmaliger Weise von Einflüssen aus der Wirtschaftssphäre geprägt wird. Diese Entwicklung ist nicht auf einzelne Teile der Wissensgesellschaft beschränkt, sie durchzieht alle ihre Funktionen und Institutionen. Beispiele aus dem Hochschulbereich sind eine Studienreform, die die Berufsbefähigung zum zentralen Ziel des Hochschulstudiums erhebt, die Vorstellung, Universitäten seien wie Aktiengesellschaften zu organisieren, oder die Einrichtung leistungsorientierter Systeme der Mittelvergabe und der Entlohnung in Forschung und Lehre.

Anlässlich des 600. Jahrestages der Gründung der Universität Leipzig waren die skizzierten Entwicklungen Gegenstand einer Konferenz, deren Inhalte in der vorliegenden Schrift dokumentiert sind. Die Autoren sind Angehörige der Universität Leipzig, namhafte Vertreter anderer Universitäten und Forschungseinrichtungen sowie aus Politik und Wirtschaft. In den knapp 40 Beiträgen werden allgemeine Tendenzen, Ursachen und Erscheinungsformen der Ökonomisierung, aber auch spezielle Aspekte dieser Entwicklung in den einzelnen Fachbereichen analysiert.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort V
Literatur XII
Inhaltsverzeichnis XIII
Prof. Johannes Ringel: Grußwort des Dekans der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät XVII
Burkhard Jung: Grußwort des Oberbürgermeisters. Wissen und Effizienz. Ökonomisierung der Wissensgesellschaft XVIII
Manfred Erlacher: Grußwort des Leiters des BMW Werks Leipzig XXI
Prof. Dr. Franz Häuser: Grußwort des Rektors XXIII
Prof. Dr. Dr. Sabine Freifrau von Schorlemer: Grußwort der Sächsischen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst XXV
Jürgen Mittelstraß: Wie viel Ökonomie braucht und wie viel Ökonomie verträgt die Wissensgesellschaft? 1
I. Vorbemerkung 1
II. Wissen und Vergänglichkeit 2
III. Wissen als Ware 6
IV. Wissenschaft und Universität wohin? 7
Literatur 15
Funktionen der Wissensgesellschaft 17
Frank Emmrich: Möglichkeiten und Grenzen industriegesponserter Forschung in der Medizin 19
Literatur 27
Anja Landsmann / Annette G. Beck-Sickinger: Forschungsfinanzierung in den Biowissenschaften. Das Beispiel Sachsen 29
I. Einleitung 29
II. Finanzierung von Forschung in Deutschland 31
III. Universitäten als Zentren der Forschung 34
IV. Die Forschungsfinanzierung in den Biowissenschaften in Sachsen und an den sächsischen Hochschulen 37
1. Förderung durch die Gebietskörperschaften 38
a) Förderung aus landeseigenen Mitteln 38
b) Bundesförderung 39
c) Das Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union 40
2. Forschungsfinanzierung durch andere Förderinstitutionen 41
a) DFG-Förderung 41
b) Exzellenzinitiative 42
V. Diskussion: Ökonomisierung der Wissenschaft oder Wirtschaftsentwicklung durch Forschungsförderung 43
Literatur 45
Richard Münch: Verarmung des Wissens durch Evaluation? Effekte des Qualitätsmanagements in der Soziologie 47
I. Der Stellenwert von Buch, Buchbeitrag, Zeitschrift, Konferenzbeitrag und Online-Veröffentlichungen 47
II. Die Bedeutung internationaler Publikationsorte bzw. -medien 51
III. Traditionen der Einzel- und Ko-Autorenschaft 53
IV. Anforderungen an das Publikationsverhalten in einzelnen Karrierestufen 55
V. Unterschiede zwischen üblichen Verfahrensweisen in Deutschland und verschiedenen anderen Weltregionen 57
VI. Besonderheiten des Faches im Vergleich zu anderen Disziplinen 60
VII. Schlussbemerkungen 60
Literatur 61
Stefan Hornbostel: Zur Problematik der Forschungsevaluation 63
I. Einleitung 63
II. Evaluation als business 63
III. Indikatoren als Qualitätsurteil? 66
IV. Peers und Indikatoren 67
V. Disziplinspezifische Nutzbarkeit von Forschungsindikatoren 71
VI. Richtige Mittel für den falschen Zweck oder umgekehrt? 74
VII. Resümee und Ausblick 78
Literatur 80
Wolfgang Nieke: Wissenschaftsdidaktik zwischen Kompetenzaufbau und Bildungsauftrag für die Übernahme von Verantwortung in der Gesellschaft 85
I. Zur Rede von Ökonomisierung und Wissensgesellschaft 85
II. Neue Aktualität der akademischen Lehre 86
III. Die drei Aufgaben der universitären Lehre 88
IV. Der Reflexionsort für die Aufgaben der universitären Lehre ist die Bildungswissenschaft 89
Literatur 90
Johannes Wildt: „Forschendes Lernen“ als Hochform aktiven und kooperativen Lernens 93
I. Forschendes Lernen – Revival eines Studienreformansatzes 93
II. „Forschendes Lernen“ – Anknüpfen an einer akademischen Lehr- und Studienkultur im Bologna-Prozess? 94
III. Forschendes Lernen: Lernen im „Format“ der Forschung 96
IV. Zur Kombination der Zyklen des Forschens und Lernens im „Forschenden Lernen“ 98
1. Zum Forschungszyklus 99
2. Zum Lernzyklus 100
3. Lernen im Format der Forschung 101
V. „Forschendes Lernen“ als „Hochform“ aktiven und kooperativen Lehrens und Lernens 102
1. Zwischen Erfahrungs- und Forschendem Lernen in Formaten aktiven und kooperativen Lernens 103
2. Schlussbemerkung: Rollen und Rollenbeziehungen zwischen Lehrenden und Lernenden 104
Literatur 106
Rolf Dubs: Aspekte der Bildung eines allgemeinen Wirtschafts- und Gesellschaftsverständnisses 109
I. Die Finanz- und Wirtschaftskrise 109
II. Längerfristige Gefahren für die Demokratie und die Marktwirtschaft 110
III. Zielkonflikte alsWesensmerkmal der modernen Wirtschaft 111
IV. Wirtschaftliche Bildung an Schulen 112
V. Didaktische und methodische Aspekte einer Bildung des allgemeinen Wirtschafts- und Gesellschaftsverständnisses 115
1. Betriebswirtschaftliche und/oder nur volkswirtschaftliche Inhalte 115
2. Der Stellenwert des Wissens und der Struktur des Unterrichts 116
3. Breite versus Tiefe bei der Gestaltung der Lehrpläne 117
4. Systematischer versus themenorientierter Aufbau des Lehrplans 118
5. Lehrplan- und Unterrichtsgestaltung 118
6. Werterziehung im Unterricht der Wirtschaftsfächer (normative oder ethische Aspekte) 120
VI. Umfang der Bildung des allgemeinen Wirtschafts- und Gesellschaftsverständnisses 121
VII. Begrenzungen 121
VIII. Die Lehrendenfrage 122
IX. Nachwort 123
Literatur 123
Wolfgang Hörner: Zur Kapitalisierung des Bildungsbegriffs 125
I. Das terminologische Problem 125
II. Der neuhumanistische Bildungsbegriff 125
III. Die Soziologisierung des Bildungsbegriffs 127
1. Der unverstandene begriffliche Wandel 127
2. Die gesellschaftliche Dimension von Bildung 128
IV. Die konzeptionelle Konsequenz: Bildung als Kapital 130
1. Das Humankapitalkonzept 130
2. Die symbolischen Kapitalien bei Pierre Bourdieu 132
V. Fazit 136
Literatur 137
Alfred Richartz / Volker Schürmann: Körperliche Bildung zwischen Aufklärung und Gegenaufklärung 139
I. Das Problem körperlicher Bildung 139
1. Der, an dem sich die Geister scheiden: Rousseau 147
2. Ein klarer Fall: Philanthropismus als Körperdisziplinierung 149
3. Ein umstrittener Fall: Das Jahnsche Turnen 153
4. Die Jahrhundertwende und die „neue Körperkultur“ 156
5. Körperliche Bildung und das „Arbeitsbündnis“: Ein Ausblick 160
II. Ein Fazit 161
Literatur 162
Andreas Poenitsch: „Die Sprachen der Bildung“ – Chancen und Risiken semantischer Pluralität 167
I. Einleitung 167
II. Die Sprachen der Bildung 168
III. Semantische Pluralität – Historische Erinnerungen 171
IV. Chancen und Risiken 177
Literatur 179
Marcelo da Veiga: Spiritualität oder ökonomisches Kalkül – was brauchen moderne Unternehmen und Führungskräfte? 181
Literatur 189
Matthias Petzoldt: Sinn geben und/oder Sinn finden? Zur Orientierungssuche in der Wissensgesellschaft 191
Literatur 208
Götz E. Rehn: Wirtschaft neu denken – das Alnatura Modell 211
I. Die Geschichte vom Bienenschmaus 211
II. Ganzheitlich denken – nachhaltig handeln 212
III. Alnatura – Sinnvoll für Mensch und Erde 212
IV. Sinnmaximierung als Unternehmensziel 213
V. Die Qualitätsentwicklung als Kulturaufgabe 213
VI. Innovationen durch Kundendialog 214
VII. Der Kommunikationsstil 214
VIII. Mitarbeiterentwicklung durch Kunsterfahrung 215
IX. Nachhaltige Ladengestaltung 216
X. Das Kooperationsprinzip 216
XI. Wertschätzung undWertschöpfung 217
XII. Ideal undWirklichkeit 218
Literatur 218
Cornelius Weiss: Ökonomisierung der Wissensgesellschaft – eine Kette von Missverständnissen 221
I. Missverständnis Nr. 1 222
II. Missverständnis Nr. 2 223
III. Missverständnis Nr. 3 225
IV. Missverständnis Nr. 4 226
V. Missverständnis Nr. 5 226
VI. Missverständnis Nr. 6 228
VII. Missverständnis Nr. 7 228
VIII. Das Wissenschaftssystem der DDR 229
IX. Fazit 230
Bruno S. Frey: Ökonomisierung der Wissensgesellschaft – pro 231
Bertram Schefold: Ökonomisierung der Wissenschaft – contra. Die Wissensgesellschaft zwischen Wissenswirtschaft und neuem Humanismus 245
I. Der Austausch des Wissens 245
II. Wachstum und Vermittlung des Wissens 253
III. Das Wissen in der ökonomischen Theorie 257
IV. Die europäische Wissensgesellschaft 260
V. Wissen und Bildung 262
VI. Der Humanismus: eine Erinnerung 265
Literatur 268
Prof. Dr. Ullrich Heilemann, Prof. Dr. Dr. h.c. Johannes Fried, Dr. Elisabeth Niggemann, Prof. Dr. Dres. h.c. Bertram Schefold, Moderation: Prof. Dr. Werner Meißner: Podiumsdiskussion: Wie viel Ökonomie braucht und wie viel Ökonomie verträgt die Wissenschaft? 273
Institutionen der Wissensgesellschaft 289
Tim Drygala: Die Aktiengesellschaft als Regelungsvorbild der Universitätsverfassung 291
I. Einleitung 291
II. Die Reform der Gruppenuniversität durch New Public Management 291
1. Von der Gruppenherrschaft zur Zielvereinbarung und Leitungsevaluation 291
2. Kritische Stimmen 294
III. Aktienrechtliche Analogie im Hochschulrecht? 294
1. Interessenträger und Zielkonflikte 295
a) Auf der Suche nach dem universitären Prinzipal 295
b) Handlungsgrenzen der Agenten 296
c) Bestehende Gemeinsamkeiten 296
2. Die Organe im Einzelnen 298
a) Vorstand und Hochschulleitung 298
b) Aufsichtsrat und Hochschulrat 302
aa) Aufgaben der Aufsichtsräte 302
bb) Aufgaben der Hochschulräte 303
cc) Fazit 306
3. Die Hauptversammlung – das abhanden gekommene Organ 308
IV. Gesamtbewertung 308
1. Import aktienrechtlicher Mängel ins Hochschulrecht 308
a) Selbstbild der Mitglieder und Intensität der Amtswahrnehmung 309
b) Orientierung am Gesamtinteresse 310
c) Hinreichende Information 311
2. Fazit 311
V. Ergebnisse 312
Literatur 312
Ullrich Heilemann: Zur Industrialisierung der empirischen Wirtschaftsforschung: Das Beispiel der amerikanischen „model shops“ 319
I. Einführung 319
II. Makroökonometrische Modelle: Entstehung, Entwicklung, Leistung, Verbreitung 322
III. Die Industrialisierung der empirischen Wirtschaftsforschung – Ursachen und Voraussetzungen 329
1. Vom Virtuosentum zum Handwerk: die frühen amerikanischen Prognoseinstitute 330
2. Vom Gewerbe zur Industrie: Die „model shops“ 332
IV. Mängel, Kritik und Reaktion der „Industrie“ 339
V. Zusammenfassung und Ergebnis 343
Literatur 345
Manfred Weiß: Der Beitrag der Bildungsökonomie zur Schulqualitätsforschung – eine kritische Würdigung 349
I. Einleitung 349
II. Der Forschungsansatz der Bildungsökonomie 350
III. Untersuchungen zur Ressourcenwirksamkeit 351
IV. Untersuchungen zur Wirksamkeit von Institutionen 353
1. Zentrale Abschlussprüfungen 354
2. Schulautonomie 355
3. Wettbewerb 356
V. Resümee 358
Literatur 359
Klaus-Jürgen Tillmann: Ökonomische Argumente in der Schulpädagogik – Kooperation oder Abgrenzung? 363
I. Einleitung 363
II. Ökonomische Argumente in der Schulpädagogik heute – eine Übersicht 364
1. Forschungsergebnisse der Bildungsökonomie 364
2. Statistiken zur Verteilung von Bildungsausgaben 366
3. Pädagogische Distanz gegenüber ökonomischen Argumenten 368
4. Zusammenfassung 371
III. Das Beispiel „Sitzenbleiben“: ökonomische Argumente in einer schulpädagogischen Analyse 372
1. Die schulpädagogische Analyse 372
2. Die bildungsökonomische Ergänzung 373
IV. Fazit 375
Literatur 376
Matti Meri: Pisa-Erfolg Finnlands aus der Perspektive der Lehrerbildung 379
I. Pisa ist ein kleines Dorf in Lappland 379
II. Pisa-Erfolg setzt Ressourcen für die Lehrerausbildung und Lehrerfortbildung voraus 385
III. Das finnische Lehrerbildungssystem – Anregungen für die Zukunft der deutschen Lehrerbildung? 388
Literatur 389
Christian Berger und Thomas Busch: Der Zugang zu wissenschaftlicher Literatur in der Informationsgesellschaft – Lizenzgebühren oder „free flow of information“? 391
I. Einleitung 391
II. Schutz von Informationen in der wissenschaftlichen Literatur 391
III. Wissenschaftliche Informationsversorgung 392
1. Zugang zu Wissen im analogen Zeitalter 392
a) Bedeutung von Büchern und Zeitschriften 392
b) Rolle der Verlage 393
c) Rolle der Bibliotheken 393
d) Schrankenbestimmungen 393
2. Zugang zu Wissen im digitalen Zeitalter 394
a) Neuorientierung der Verlage und Bibliotheken 394
b) Neue Schrankenbestimmungen 395
aa) Elektronische Leseplätze – § 52b UrhG 396
bb) De lege ferenda – open access 399
IV. Fazit und Ausblick 401
Literatur 402
Oliver Jungen: Die Aporie der Universalbibliothek: Das Open-Access-Problem der Wissenschaftswelt 405
Literatur 415
Walter Hömberg: Vom Wissen des Nichtwissens. Medien und Kommunikation in der „Wissensgesellschaft“ 417
I. Prolog 417
II. Leben wir in einer Wissensgesellschaft? 419
III. Ein Blick zurück 422
IV. Formen, Typen, Aporien und Paradoxien des Wissens 427
1. Wissenschaftliches Wissen 429
2. Professionelles und fachliches Wissen 430
3. Bildungswissen 430
4. Alltagswissen 430
V. Epilog 433
Literatur 433
Wolfgang Seufert: Das Mediensystem als Wissensportal der Gesellschaft – Eintritt nur für Zahlungskräftige? 439
I. Gleiche oder ungleiche Zugangschancen zu Wissen und Bildung? 439
II. Was ist Wissen und welche Rolle spielen Medienunternehmen beim Wissenszugang? 441
III. Rentabilitätskalküle und Erlösmodelle von Wissensmedien 444
IV. Das Angebot vonWissensmedien im Vor-Internet-Zeitalter 446
V. Veränderung des Angebots an Wissensmedien durch das Internet 448
VI. Regionaler Zugang zum Angebot an Wissensmedien im Internet 450
VII. Schlussfolgerungen 452
Literatur 453
Lars Klöhn: Recht und Ökonomik – gestern, heute und morgen 455
I. Eingebettete (embedded) und nicht-eingebettete (non-embedded) Rechtswissenschaft 455
II. Ökonomische Analyse des Rechts 456
III. Die Geschichte der Economic Analysis of Law in den Vereinigten Staaten 456
1. Erste Ansätze ökonomischen Rechtsdenkens 456
2. Die „Neue“ Law & Economics-Bewegung in den USA 457
a) Beginn an der University of Chicago und Yale Law School 457
b) Bedeutungszuwachs in den 1970er Jahren 458
c) Kritische Debatte in den 1980er Jahren 459
d) Der Status von Law & Economics heute 459
IV. Die Rezeption der Economic Analysis of Law in Deutschland 460
1. Erste Ansätze einer ökonomischen Rechtsanalyse im deutschsprachigen Raum 460
2. Rezeption der „Neuen“ Law & Economics-Bewegung in Deutschland 460
V. Transplantationshindernisse 462
1. Makrotheoretische Erklärungsansätze 462
2. Mikrotheoretische Erklärungsansätze 463
VI. Die Zukunft der Ökonomischen Analyse des Rechts in Deutschland 463
Literatur 465
Klaus Bente: Quantifizierte Stromlinienform oder diversifizierte Qualität. Ein Beitrag – nicht nur – aus der Praxis 469
I. Einleitung 469
II. Randbedingungen und Analysen 470
1. Globale Krise 470
2. Verwertung von Wissen und Bildung 472
3. Strukturentwicklung und sog. kleine Fächer z. B. die Mineralogie 474
4. Der Bologna-Prozess 476
5. Hochschulsituation Ende 2009 478
6. Studiensituation 479
7. Konkurrenz und Exzellenz 479
8. Qualitätssicherung und Evaluation 481
9. Ökonomisierung und Hochschulstruktur 482
III. Alternativen 485
1. Forschung 485
2. Lehre 486
3. Infrastruktur 487
4. Allgemein 488
IV. Fazit 488
Literatur 489
Michael Daxner: Der Einfluss der Ökonomisierung auf Werte und Normen im Non-Profit-Bereich 493
I. Politische Rahmensetzungen 493
II. Kritik der Stakeholder 496
III. Deutungsmuster 498
IV. Ökonomisierung als Kampfbegriff 499
V. Typisierung von NP Institutionen im Bildungs- und Wissensbereich 500
VI. For-Profit versus Staat angesichts von Non-Profit 505
VII. Ökonomisierung und Think-Tanks 507
VIII. Dritter Sektor und ein anderes Soziales Kapital 510
IX. Versuch einer Conclusio 511
Literatur 512
Prof. Dr. Michael Daxner, Dr. Karen Horn, Prof. Dr. Hans Joachim Meyer, Bastian Lindert, Prof. Dr. Rudolf Steinberg, Moderation: Prof. Dr. Günther Nonnenmacher: Podiumsdiskussion: Wie viel Ökonomie braucht und wie viel Ökonomie verträgt die Wissenschaft? 515
Prof. Dr. Franz Häuser: Grußwort des Rektors zum Positionsvortrag des Bundestagspräsidenten, Professor Dr. Lammert 537
Norbert Lammert: Ökonomie und Gesellschaft 539
Grit Hartmann, Thomas Kistner, Sören Mackeben, Prof. Dr. Rudhard Klaus Müller, Prof. Dr. Jochen Zinner, Moderation: Peer Vorderwülbecke: Podiumsdiskussion: Spitzensport zwischen Ökonomie und Moral 551