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Wirtschaftsethische Perspektiven VIII

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Ebert, U. (Ed.) (2006). Wirtschaftsethische Perspektiven VIII. Grundsatzfragen, Unternehmensethik, Institutionen, Probleme internationaler Kooperation und nachhaltiger Entwicklung. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-52173-9
Ebert, Udo. Wirtschaftsethische Perspektiven VIII: Grundsatzfragen, Unternehmensethik, Institutionen, Probleme internationaler Kooperation und nachhaltiger Entwicklung. Duncker & Humblot, 2006. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-52173-9
Ebert, U (ed.) (2006): Wirtschaftsethische Perspektiven VIII: Grundsatzfragen, Unternehmensethik, Institutionen, Probleme internationaler Kooperation und nachhaltiger Entwicklung, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-52173-9

Format

Wirtschaftsethische Perspektiven VIII

Grundsatzfragen, Unternehmensethik, Institutionen, Probleme internationaler Kooperation und nachhaltiger Entwicklung

Editors: Ebert, Udo

Schriften des Vereins für Socialpolitik, Vol. 228/VIII

(2006)

Additional Information

Book Details

Abstract

Der vorliegende Band "Wirtschaftsethische Perspektiven VIII" umfasst einen großen Teil der Arbeiten, die auf den Sitzungen des Ausschusses für Wirtschaftswissenschaften und Ethik des Vereins für Socialpolitik in Kassel (2004) und in Wittenberg (2005) vorgetragen worden sind. Dieser Ausschuss ist interdisziplinär besetzt (er setzt sich zusammen aus Wirtschaftswissenschaftlern, Philosophen und Theologen) und beschäftigt sich mit Problemstellungen der Wirtschafts- und Unternehmensethik. Die Ergebnisse früherer Ausschusssitzungen stehen in den Wirtschaftsethischen Perspektiven I-VII zur Verfügung.

Das Spektrum der Beiträge des hier vorliegenden VIII. Bandes ist weit gespannt: Die Autorinnen und Autoren beschäftigen sich sowohl mit mehr theoretischen (Schramm, Haase, Nutzinger, Jähnichen) als auch mehr praxisbezogenen (Emunds, Grosse) Themen der Wirtschafts- und Unternehmensethik. Darüber hinaus werden Fragen der internationalen Kooperation und Globalisierung behandelt (Pies / Voigt, Lachmann, Hielscher / Pies). Außerdem sind Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung (Suchanek) und zur optimalen Entwicklung einer Bevölkerung (Hackmann) zu finden. Alle Beiträge haben einen ausschussinternen Referierungsprozess durchlaufen.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Udo Ebert: Vorwort 5
Inhaltsverzeichnis 11
Michael Schramm: Moralische Interessen in der Unternehmensethik 13
I. Die Kontingenz der ökonomischen Effekte unternehmensethischer Entscheidungen. Drei Illustratione 13
II. Die empirische Relevanz der Existenz moralischer Interesse 18
III. Etwas als Vorteil wahrnehmen. Notizen zu einer Theorie der Interessen individueller oder kollektiver Akteure 20
1. Die Dinge unterschiedlich wahrnehmen I: Zur Pluralität kultureller Identitätssemantike 20
2. Die Dinge unterschiedlich wahrnehmen II: Individuelle Interessensunterschiede 23
3. Moralisches Interesse 24
4. Moralisches Interesse von Unternehme 25
IV. economic approach reloaded: Ökonomische und moralische Interesse 26
V. Dilemma oder Kontingenz? Moralische Interessen im Methodenkonzept der Unternehmensethik 31
Literatu 35
Michaela Haase: Wirtschaftsethik und Betriebswirtschaftslehre: Zur Integration der Perspektiven aus wissensorientierter Sicht 41
I. Einleitung 41
II. Betriebswirtschaftslehre: Ethisch-normativ, erklärend oder Kunstlehre? 44
III. Wissenstransfer und Kommunikation im Rahmen von Theorieanwendung und Ausbildung 47
1. Theorieanwendung: Erkenntnis und Gestaltung 47
2. Ausbildung: Wissen und Urteilsfähigkeit 49
IV. Ethische Probleme im Gegenstandsbereich der Betriebswirtschaftslehre 52
V. Konsequenzen ethischer Probleme im betriebswirtschaftlichen Gegenstandsbereich: Zwei konträre Positione 55
VI. Ethik und Betriebswirtschaftslehre: Normative Slippery-Slope-Implikationen? 58
VII. Schluss 60
Literatu 62
Hans G. Nutzinger: Die Wirtschaft in der Bibel 67
I. Das Prinzip der „Sinneinheit“ der Bibel 67
II. Gerechtigkeit als Zentralbegriff des Alten Testamentes 69
III. Der Schuldenerlass: ein Problem und seine „Lösung“ 71
IV. Die Perspektive des Neuen Testaments 73
V. Vorzugswürdigkeit von Armut gegenüber Reichtum? 75
VI. „...εντοζ υμων εστιν“ (Lk 17, 21) 78
VII. Schlussbemerkung 82
Literatu 86
Traugott Jähnichen: Gerechtigkeit als Tugend und als Regel. Ethische und institutionenökonomische Überlegungen zur Rehabilitation der Gerechtigkeit als Tugend 89
I. Einleitung 89
II. Tendenzen der Abweisung und Relativierung des Konzeptes der Gerechtigkeit als Tugend in der Neuzeit 90
III. Die Konzeptualisierung der Ethik im Horizont der Ökonomik durch Karl Homa 94
IV. Perspektiven einer Rehabilitierung der „Gerechtigkeit als Tugend“ im Horizont der Institutionenökonomik 99
V. Das biblische Gebot der Nächstenliebe als Orientierung an den Bedürfnissen des „Anderen“ – Zur Überschreitung der Logik des Vorteilkalküls 105
VI. Ausblick: Das bleibende Bedingungsverhältnis von Gerechtigkeit als Regel und als Tugend 107
Literatu 108
Bernhard Emunds: Unternehmenskontrolle durch Aktionäre in Deutschland – wirtschaftsethische Überlegungen zu einer möglichen Transformatio 111
I. USA und Deutschland – zwei Typen der Unternehmenskontrolle und zwei Wirtschaftsstile 112
1. Zwei Typen der Unternehmenskontrolle 113
a) Outsider-Kontrolle im Interesse der „Shareholder“ 114
b) Insider-Kontrolle durch mehrere Stakeholder-Gruppe 117
2. Zwei Wirtschaftsstile 120
a) Der US-amerikanische Wirtschaftsstil 121
b) Der deutsche Wirtschaftsstil 122
II. Strukturwandel der Unternehmenskontrolle durch Aktionäre 125
III. Ethische Argumente für einen weitgehenden Erhalt des Insider-Kontrollmodus 127
IV. Handlungsempfehlungen für politische Steuerungsversuche 130
Literatu 131
Diana Grosse: Die Gestaltung von Entwicklungskooperatione 135
I. Einleitung 135
II. Die Steuerung ökonomischer Handlunge 136
1. Theoretische Überlegunge 136
2. Praktische Anwendung 137
III. Die Beziehung zu moralischen Norme 138
IV. Anforderungen an Institutione 139
V. Institutionsanalyse am Beispiel der Entwicklungskooperation von Automobilproduzent und Zuliefere 141
1. Der Wettbewerb auf dem deutschen Automobilmarkt 141
2. Annahmen der Institutionenanalyse 144
3. Der Vergleich zwischen Werk- und Dienstvertrag 144
a) Phase der Vertragsverhandlung 146
b) Phase der Entwicklung 147
c) Phase der Abnahme durch den Herstelle 148
VI. Empirische Prüfung 148
VII. Vorwettbewerbliche Forschung 149
VIII. Schlussbemerkung 150
Literatu 150
Ingo Pies und Cora Voigt: Demokratie in Afrika – Eine wirtschaftsethische Stellungnahme zur Initiative „New Partnership for Africa’s Development“ (NePAD) 153
I. Problemstellung 153
II. NePAD 154
III. Autokratie versus Demokratie: das Transformationsproblem 156
IV. Schlussfolgerungen für NePAD 166
V. Zusammenfassung 170
Literatu 171
Webseite 172
Werner Lachmann: Die wirtschaftliche Globalisierung und ihre Kritiker – Eine alternative Sicht 173
I. Problemstellung 173
II. Was ist „Globalisierung“? 174
III. Genese der Globalisierungskritik 176
IV. Die Argumente der Globalisierungskontroverse 178
1. Die Positionen der Globalisierungsbefürworte 178
2. Globalisierung gefährdet soziale Sicherheit und wirtschaftliche Entwicklung: Die Sicht der Kritike 180
V. Kritische Überprüfung der Globalisierungskritik 182
1. Führt Globalisierung zur Ausbeutung? 182
2. Verstärkt Globalisierung die Instabilität der Finanzmärkte? 186
3. Gefährdet die Globalisierung soziale Errungenschaften? 188
VI. Wirtschaftspolitische Aufgabenbereiche 190
1. Die Bedeutung des Staates im Globalisierungsprozess 191
2. Zur Notwendigkeit einer internationalen Wettbewerbspolitik 192
3. Verbesserung des volkswirtschaftlichen Wissens innerhalb der Medien und in der Bevölkerung 194
VII. Fazit 196
Literatu 197
Stefan Hielscher und Ingo Pies: Internationale Öffentliche Güter – Ein neues Paradigma der Entwicklungspolitik? 201
I. Einleitung: Entwicklungshilfe versus Entwicklungszusammenarbeit 201
II. Das paradigmatische Problem der Entwicklungshilfe 202
III. Internationale Öffentliche Güter: Eine konzeptionelle Basis für die Entwicklungszusammenarbeit? 209
IV. Orthogonale Positionierung mit Hilfe von Global Public Goods? 215
1. Best-shot-Aggregationstechnologie 215
2. Weakest-link-Aggregationstechnologie 218
3. Summation-Aggregationstechnologie 220
V. Zusammenfassung und Ausblick 222
Literatu 225
Andreas Suchanek: Überlegungen zu einer interaktionsökonomischen Theorie der Nachhaltigkeit 229
I. Einleitung 229
II. Der Ansatz der Interaktionsökonomik 230
III. Nachhaltigkeit als Vermeidung gesellschaftlicher Endspiele 233
IV. Implikatione 241
Literatu 244
Johannes Hackmann: Die Bestimmung der optimalen Bevölkerungsgröße als (wirtschafts-)ethisches Problem 247
I. Anlass, Fragestellungen und zur methodischen Vorgehensweise 247
II. Klassischer Utilitarismus, das Millsche Kriterium und weitere konsequentialistisch geprägte Sichtweise 249
III. Individualorientierte Sichtweisen respektive Argumentationsperspektive 253
1. Moralisch ausgerichtete Anforderungen an das individuelle Verhalte 253
2. Die wohlfahrtsökonomische Präferenzorientierung; demographisches Koordinations- bzw. „Marktversagen“ 256
3. Reichweitenbegrenzungen und Instrumentalisierungseinwände 258
a) Die Kinder als Entscheidungsobjekte; die Berücksichtigung von Kinderwürde 258
b) Freiheitliche Maßgeblichkeitsgrenzen von Präferenze 260
c) Mit einem Auseinanderfallen von Ex-post- und Ex-ante-Präferenzen begründete meritorische Interventione 261
IV. Authentische Präferenzen als Urteilsmaßstäbe 262
1. Die empirische Relevanz gesellschaftlicher Verhaltenseinflüsse 262
2. Die authentischen Präferenzen als konzeptionelle Alternative 264
3. Bemerkungen zur Politikrelevanz des Konzepts der authentischen Präferenze 266
V. Resümierende Bemerkunge 267
Literatu 268