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Korte, R.Drude, H. (2008). Führen von Sozialleistungsunternehmen. Konfessionelle Sozialarbeit und unternehmerisches Handeln im Einklang. Mit einem Geleitwort von Karl Albrecht Schachtschneider. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-52712-0
Korte, Rolf-Jürgen Drude, HartwigKorte, Rolf-Jürgen Drude, Hartwig. Führen von Sozialleistungsunternehmen: Konfessionelle Sozialarbeit und unternehmerisches Handeln im Einklang. Mit einem Geleitwort von Karl Albrecht Schachtschneider. Duncker & Humblot, 2008. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-52712-0
Korte, R Drude, H (2008): Führen von Sozialleistungsunternehmen: Konfessionelle Sozialarbeit und unternehmerisches Handeln im Einklang. Mit einem Geleitwort von Karl Albrecht Schachtschneider, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-52712-0

Format

Führen von Sozialleistungsunternehmen

Konfessionelle Sozialarbeit und unternehmerisches Handeln im Einklang. Mit einem Geleitwort von Karl Albrecht Schachtschneider

Korte, Rolf-Jürgen | Drude, Hartwig

(2008)

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Abstract

Unsere Gesellschaft ist einem tiefgreifenden Wandlungsprozeß unterworfen, der alle Lebensbereiche betrifft und unmittelbare Auswirkungen auf das gemeinschaftliche Leben in der Zukunft hat: es werden weniger Kinder geboren, die Bevölkerung altert und schrumpft, strukturelle Veränderungen vollziehen sich. Sozialleistungsunternehmen erlangen eine immer größer werdende Bedeutung und sind zunehmend ein notwendiger Teil der Daseinsvorsorge des Gemeinwesens.

Mit diesem Handbuch legen Rolf-Jürgen Korte und Hartwig Drude das erste umfassende Werk zur Führung von Sozialleistungsunternehmen vor.

Im Teil I entwickeln sie die theologisch-ethischen Grundlagen für konfessionelle Sozialleistungen, die sich auf die biblische Überlieferung beider Testamente berufen (Diakonie, Caritas, jüdische Wohlfahrt). Ihr Leitgedanke ist die Nächstenliebe als im biblischen Gottesbegriff verankerte Ausformung der Goldenen Regel, das Ethos von Menschen, die für die Würde und Befreiung gerade des jeweils Schwächeren eintreten und arbeiten.

Auch Sozialleistungsunternehmen handeln am Markt und befinden sich im Wettbewerb. Sie müssen den Notwendigkeiten jedes Unternehmens genügen und erprobte betriebswirtschaftliche Steuerungsmöglichkeiten zu nutzen wissen. Dies wird in Teil II entfaltet. Er zeigt, in welcher Weise konfessionelle Sozialleistungsunternehmen modernste und effizienteste Ansätze der Unternehmensführung, des Unternehmensmarketings und des Unternehmenscontrollings einsetzen können. Dabei erweist sich, daß diese Ansätze entgegen landläufiger Meinung nicht im Gegensatz zur biblisch-ethischen Grundlage stehen.

Sozialleistungsunternehmen sind ebenso wichtige wie schwierige Unternehmen, deren Gestaltung und Führung von entscheidender Bedeutung für das Gelingen ihres Dienstes für das gemeine Wohl sind. Die Autoren schließen ihr Werk mit der Vision "einer bürgerrechtlich orientierten, für die Mündigkeit ihrer Glieder eintretenden, ethisch fundierten Gesellschaft", "in welcher auch und gerade die Zukunft konfessioneller Sozialleistungsunternehmen überzeugend begründet und gesichert ist".

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Geleitwort 5
Vorwort der Verfasser 11
Inhaltsverzeichnis 13
Teil 1: Begriffliche und ethische Grundlagen 17
Abschnitt 1: Begriffliche Grundlagen 17
I. Einführung 17
II. Erkenntnisobjekt der Sozialleistungsunternehmen 19
1. Merkmale des Erkenntnisobjekts 19
2. Sozialleistungsunternehmen als Erkenntnisobjekt der Betriebswirtschaftslehre – Schlußfolgerungen 25
Abschnitt 2: Theologisch-ethische Grundlagen 26
I. Leitthese und Einführung 26
II. Die biblische Wurzel 28
1. Das Handeln Gottes an seinem Volk 28
2. Die Auslegung durch Jesus von Nazareth 37
III. Dienstleisten auf theologisch-ethischer Grundlage 45
1. Helfen und Helferstellung 45
2. Praktische Folgerungen 51
IV. Führen auf theologisch-ethischer Grundlage 61
1. Zum Begriff und zur Aufgabenstellung 61
2. Die biblische Orientierung 66
3. Einrichtungsphilosophie – theologische Leitlinie 70
Teil 2: Lösungsansätze der Praxis 74
Abschnitt 3: Mitarbeiterführung und Personalmanagement 74
I. Klassische Gliederung des Personalmanagements 74
II. Streitpunkt Mitarbeiterführung 77
1. Führungsstile 77
2. Komponente Vertrauen 84
3. Organisation des Ethikdiskurses 87
a) Aspekte christlicher Ethik 87
b) Ethik und Führungsstil 91
c) Kunde und Markt als Ziel ethischer Ausrichtung 94
d) Aspekte des normativen Handlungsrahmens 98
4. EFQM-Ansatz 99
5. Personalbeurteilung 103
6. Personalcontrolling 105
III. Die Rolle der Sozialpartnerschaft 108
1. Chancen und Risiken des „Dritten Weges“ im individuellen Arbeitsrecht 108
2. Kollektives Arbeitsrecht/Mitbestimmung in den Aufsichtsgremien 113
IV. Gemeinnützigkeit und konfessionelles Handeln 116
V. Unternehmenskultur und Unternehmensverfassung 118
1. Mitarbeiterführung und Unternehmenskultur 118
2. Unternehmensverfassung 126
Abschnitt 4: Marketing 130
I. Sozialleistungsmärkte 130
1. Rahmenbedingungen 130
2. Markthandeln 130
3. Käuferwandel 133
4. Stakeholder-Ansatz und Marketingmanagement 134
II. Umsetzungsmanagement 138
1. Grundlagen 138
2. Besonderheiten des Dienstleistungsmarketing 139
3. Markierungspolitik als zukunftsweisende Marketingstrategie für soziale Dienstleister 143
a) Merkmale der Markendienstleistung 143
b) Ein Beispiel der Umsetzung 144
c) Ethische Aspekte der Markendienstleistung 159
III. Innovationsmanagement 160
Abschnitt 5: Controlling 164
I. Grundlagen und Definitionen 164
II. Ansätze operativen Controllings 172
1. Kosten- und Leistungsrechnung, Betriebsergebnisrechnung, Deckungsbeitragsrechnung 172
2. Budgetierung 184
3. Personalkostensteuerung 189
4. Investitionsplanung und Finanzierung 193
5. Fachcontrolling 205
6. Berichtsstrukturen und Kennzahlen 206
7. Supervision versus Controlling 209
III. Ansätze strategischen Controllings 211
1. Grundlagen und Zusammenhänge 211
2. Strategieplanung als Projekt 214
3. Portfolio-Analyse 220
4. Balanced Scorecard 225
5. Wertorientiertes Controlling 229
6. Rating-Ansätze 239
7. HGB versus IAS/IFRS 243
IV. Schlußfolgerungen und Ausblick 246
Teil 3: Chancen und Risiken konfessioneller Sozialleistungsunternehmen in der Zukunft 247
Abschnitt 6: Rechts- und Kooperationsformen 247
I. Ausgewählte Aspekte der Rechtsformwahl 247
1. Entscheidungskriterien für relevante Rechtsformen 247
2. Schlußfolgerungen zu den Rechtsformen 254
II. Ausgewählte Aspekte der Kooperations- und Konzentrationsformen 255
1. Vorbemerkungen 255
2. Pro und Kontra von Zusammenschlüssen – Ansätze zur Entscheidungsfindung 259
3. Umsetzungsmanagement 260
Abschnitt 7: Zukunftsperspektiven – Schlußbetrachtung 262
I. Vorbemerkungen 262
II. Qualität und Nachfrager 264
III. Mitarbeiter und Dienstgemeinschaft 269
1. Sozialleistung für Mitarbeiter? 269
2. Der Anspruch des Sozialleistungsunternehmens 269
3. Dienstgemeinschaft und Mitarbeiterführung 271
4. Leistung, Entgelte, Erfolg 272
IV. Soziale Leistungen im gesellschaftlichen Umfeld 273
1. Wer ist Auftraggeber der Hilfe? 273
2. Öffentlichkeitsarbeit 275
3. Konflikte und Konfliktstrategie 276
4. Sozialanwaltschaft 277
Literaturverzeichnis 279
Sachregister 290