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Bank, S. (2006). Die britische Limited Liability Partnership: Eine attraktive Organisationsform für Freiberufler?. Eine rechtsvergleichende Untersuchung des britischen und deutschen Rechts unter besonderer Berücksichtigung der europäischen Niederlassungsfreiheit. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-52152-4
Bank, Stephan. Die britische Limited Liability Partnership: Eine attraktive Organisationsform für Freiberufler?: Eine rechtsvergleichende Untersuchung des britischen und deutschen Rechts unter besonderer Berücksichtigung der europäischen Niederlassungsfreiheit. Duncker & Humblot, 2006. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-52152-4
Bank, S, (2006): Die britische Limited Liability Partnership: Eine attraktive Organisationsform für Freiberufler?: Eine rechtsvergleichende Untersuchung des britischen und deutschen Rechts unter besonderer Berücksichtigung der europäischen Niederlassungsfreiheit, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-52152-4

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Die britische Limited Liability Partnership: Eine attraktive Organisationsform für Freiberufler?

Eine rechtsvergleichende Untersuchung des britischen und deutschen Rechts unter besonderer Berücksichtigung der europäischen Niederlassungsfreiheit

Bank, Stephan

Schriften zum Wirtschaftsrecht, Vol. 201

(2006)

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Abstract

In der als Rechtsvergleich ausgestalteten Arbeit widmet sich Stephan Bank einem aktuellen gesellschaftsrechtlichen Thema. Die großen Berufsausübungsgesellschaften der wirtschaftsnahen Beratungsberufe agieren zunehmend international unter Verwendung einer einheitlichen Organisationsform. Dabei ist auch bei den in Deutschland tätigen Beratungsgesellschaften eine deutliche Tendenz erkennbar, nicht mehr in deutscher Rechtsform, sondern als ausländische Gesellschaft aufzutreten. Als besonders beliebt für die Tätigkeit solcher Freiberuflergesellschaften hat sich zu Recht die UK Limited Liability Partnership (LLP) erwiesen. Der Verfasser beleuchtet eingehend die Charakteristika der LLP hinsichtlich ihres Entstehens, der Rechtsbeziehungen zwischen den Gesellschaftern und der Rechtsbeziehung der Gesellschaft zu Dritten, der Haftung der Gesellschafter sowie des Gläubigerschutzes. Durch einen Vergleich mit der wesensverwandten deutschen Partnerschaft werden die spezifischen Vorteile der LLP - insbesondere die weitgehende Haftungsbeschränkung der Gesellschafter bei umfassender Gestaltungsfreiheit im Innenverhältnis und steuerrechtlicher Transparenz der Organisationsform - herausgestellt. Der Autor zeigt auf, dass die LLP eine attraktive alternative Gesellschaftsform, insbesondere für die Freien Berufe bietet, deren Vorteile nach den Grundsätzen der EuGH-Rechtsprechung zur Niederlassungsfreiheit von Gesellschaften (Centros, Überseering, Inspire Art) auch in Deutschland genutzt werden können.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 7
Inhaltsverzeichnis 9
Abkürzungsverzeichnis 21
Einleitung 29
§ 1 Der Trend zu hybriden Gesellschaftsformen 29
§ 2 Gang der Untersuchung 31
Erster Teil: Die LLP nach britischem Recht 33
§ 3 Allgemeines 33
I. Traditionelle Gesellschaftsformen nach britischem Recht 33
1. Partnerships 33
a) Ordinary partnerships 33
b) Limited partnerships 35
2. Companies 36
II. Reformbestrebungen im britischen Gesellschaftsrecht 38
§ 4 Hintergrund der Einführung der LLP 41
I. „Race to the top“ – der Wettbewerb der Jurisdiktionen 42
1. Angloamerikanischer Rechtskreis 42
2. Kontinentaleuropa 43
3. Einfluss auf die britische LLP 44
II. Die jüngeren Reformbestrebungen in Jersey 45
III. Die Kampagne der großen Freiberuflerpersonengesellschaften 46
1. Das Entstehen großer partnerships von Freiberuflern 46
2. Die Haftungskrise der großen Freiberuflergesellschaften 49
IV. Fazit 51
1. Die LLP – Ergebnis erfolgreicher Lobbyarbeit 52
2. Einfluss der Lobbyarbeit auf das Ziel der Reform 53
§ 5 Rechtsnatur der LLP und Regelungstechnik des LLPA 54
I. Die LLP – eine Hybride 54
II. Der LLPA – ein Rahmengesetz 56
§ 6 Die Verfassung der LLP 58
I. Die Entstehung der LLP 59
1. Die Eintragungsvoraussetzungen 59
a) Zusammenschluss mindestens zweier Gründer zwecks eines auf Gewinn angelegten erlaubten Geschäfts 59
b) Die Gründungsurkunde 61
aa) Anforderungen an die Gründungsurkunde 61
bb) Die Firma der LLP 62
c) Die Konformitätserklärung 64
2. Registrierung und Zertifikatsausstellung 64
3. Vor der Entstehung geschlossene Verträge 66
4. Zusammenfassende Würdigung 66
II. Das Innenverhältnis der LLP 67
1. Die Gesellschafter der LLP (members) 67
a) Die Aufnahme neuer Gesellschafter 67
b) Der Austritt von Gesellschaftern 68
c) Der Geschäftsanteil der Gesellschafter 71
d) Der Status der Gesellschafter 72
e) Die designierten Gesellschafter (designated members) 73
2. Die Rechte und Pflichten der LLP-Gesellschafter 75
a) Der Gesellschaftsvertrag (LLP agreement) 75
aa) Der Vorbehalt anderweitiger gesetzlicher Regelung 75
bb) Die zentrale Bedeutung des Gesellschaftsvertrages 76
cc) Die Formalien des Gesellschaftsvertrages 76
b) Die Auffangregelungen (default provisions) 78
aa) Entwicklung der Auffangregeln im Gesetzgebungsprozess 78
bb) Inhalt der Auffangregeln 79
c) Treuepflichten der Gesellschafter (fiduciary duties) 80
aa) Treuepflichten der Gesellschafter gegenüber der LLP 80
(1) Partnership law Grundsätze 81
(2) Company law Grundsätze 82
(a) Company directors 83
(b) Company shareholders 84
(3) LLP members 85
bb) Treuepflichten der Gesellschafter untereinander 86
(1) Partnership law Grundsätze 86
(2) Company law Grundsätze 87
(3) LLP members 88
3. Zusammenfassende Würdigung 89
III. Die LLP im Außenverhältnis 93
1. Die eigene Rechtspersönlichkeit der LLP 93
2. Das Handeln der juristischen Person 94
a) Handeln im Rechtsverkehr 95
b) Deliktisches Handeln 96
aa) Vicarious liability 97
bb) Agency 98
3. Vertragsrecht (contract) 99
4. Haftung für sorgfaltswidriges Verhalten (tort of negligence) 100
a) Bestehen einer Sorgfaltspflicht (duty of care) 101
aa) Die drei Tests zur Sorgfaltspflicht im britischen Recht 101
(1) Der dreifache Test (threefold test) 101
(2) Der Test der Übernahme persönlicher Verantwortung (assumption of responsibility) 102
(3) Der schrittweise Test (incremental test) 103
bb) Relevanz für die LLP 103
b) Bruch der Sorgfaltspflicht (breach) und Schaden (damage) 105
5. Zusammenfassende Würdigung 105
IV. Die LLP-Gesellschafter im Außenverhältnis 106
1. Vertragliche Rechtsbeziehungen (contract) 107
a) Vertreter ohne Vertretungsmacht (breach of warranty of authority) 107
b) Verdeckte Stellvertretung (undisclosed agency) 108
c) Vertragsauslegung (construction of contract) 109
2. Haftung für sorgfaltswidriges Verhalten (tort of negligence) 110
a) Bestehen einer Sorgfaltspflicht (duty of care) 111
aa) Relevanz der Hedley Byrne Leitlinien 111
bb) Auswirkung des Status der LLP als juristische Person 112
(1) Der LLPA 112
(2) Die Explanatory Notes 113
(3) Die jüngsten Entwicklungen im Fallrecht des company law 114
(a) Allgemeines 114
(b) Williams v Natural Life Health Foods Ltd 115
(aa) Sachverhalt 115
(bb) Rechtliche Würdigung 116
α) Der High Court 116
β) Der Court of Appeal 117
χ) Das House of Lords 118
(cc) Einordnung der Entscheidung und Bedeutung für die LLP 120
(c) Merrett v Babb 122
(aa) Sachverhalt 122
(bb) Rechtliche Würdigung 123
(cc) Einordnung der Entscheidung und Bedeutung für die LLP 124
(d) Standard Chartered Bank v Pakistan National Shipping Co (No 2) 126
(aa) Sachverhalt 126
(bb) Rechtliche Würdigung 126
(cc) Einordnung der Entscheidung und Bedeutung für die LLP 128
cc) Auswirkung freiberuflicher Tätigkeit der LLP-Gesellschafter 129
(1) Die traditionelle Position im britischen Recht 130
(2) Anwendung auf die LLP 131
dd) Auswirkung interner Aufgabenverteilung in einer freiberuflichen LLP 134
(1) Kleine freiberufliche LLPs 134
(2) Große freiberufliche LLPs 135
ee) Auswirkung gegenseitiger Kontrolle in einer freiberuflichen LLP 137
ff) Einschränkende Faktoren 139
(1) Vertrauen auf die Verantwortungsübernahme (reliance upon the assumption) 140
(2) Vernünftigkeit des Vertrauens (reasonable reliance) 140
b) Bruch der Sorgfaltspflicht (breach) und Schaden (damage) 141
c) Mögliche Mechanismen zum Ausschluss persönlicher Haftung 142
3. Haftungsdurchgriff auf die LLP-Gesellschafter (lifting the corporate veil) 144
a) Die Rechtsprechung im company law 144
aa) Single economic unit 144
bb) Agency 147
cc) Interests of justice 148
dd) Façade or sham 149
b) Übertragung auf die LLP 152
4. Zusammenfassende Würdigung 153
a) Vertragliche Rechtsbeziehungen (contract) 153
b) Haftung für sorgfaltswidriges Verhalten (tort of negligence) 154
V. Spezifische Gläubigerschutzmechanismen im Recht der LLP 157
1. Insolvenzrechtliche Gläubigerschutzmechanismen 158
a) Adressaten der insolvenzrechtlichen Verhaltenspflichten 160
aa) De jure Gesellschafter (de jure members) 160
bb) Schattengesellschafter (shadow members) 161
cc) Faktische Gesellschafter (de facto members) 162
dd) Die Spruchpraxis zu Schattendirektoren und faktischen Direktoren im company law 162
(1) Schattendirektoren (shadow directors) 163
(2) Faktische Direktoren (de facto directors) 166
(3) Fazit 167
ee) Übertragung auf die LLP 169
b) Fraudulent trading (section 213 IA 1986) 171
aa) Historischer Hintergrund von section 213 IA 1986 171
bb) Regelungsinhalt von section 213 IA 1986 172
cc) Übertragung der Rechtsprechung im company law 172
(1) Geschäftsführung 172
(2) Betrugsabsicht (intent to defraud) 173
(3) Bestimmung der Haftsumme 175
(4) Verantwortliche Personen 176
(5) Sonstige Voraussetzungen 176
dd) Bewertung von section 213 IA 1986 177
c) Wrongful trading (section 214 IA 1986) 178
aa) Historischer Hintergrund von section 214 IA 1986 179
bb) Regelungsinhalt von section 214 IA 1986 180
(1) Haftungsvoraussetzungen nach section 214 IA 1986 180
(2) Konkretisierung durch die Rechtsprechung im company law 182
(3) Übertragung auf die LLP 182
(a) Der „Moment der Wahrheit“: Die Kenntnis der Gesellschafter von der Insolvenz 183
(b) Die Gegenmaßnahmen der Gesellschafter 186
(c) Bestimmung der Haftsumme 188
cc) Bewertung von section 214 IA 1986 191
(1) Schwächen von section 214 IA 1986 192
(a) Beschränkung des Antragsrechts 193
(b) Exakte Bestimmung des „Moments der Wahrheit“ 194
(c) Finanzierung von wrongful trading Verfahren 196
(2) Reform von section 214 IA 1986 199
(3) Fazit 200
d) Adjustment of withdrawals (section 214A IA 1986) 202
aa) Historischer Hintergrund von section 214A IA 1986 202
bb) Regelungsinhalt von section 214A IA 1986 204
(1) Haftungsvoraussetzungen von section 214A 1986 204
(2) Wissensstand der Gesellschafter 205
(a) Kenntnis der Unabwendbarkeit des Insolvenzverfahrens 205
(b) Kenntnis der Zahlungsunfähigkeit 207
(aa) Nachsichtige Haltung der Rechtsprechung 208
(bb) Strenge Haltung der Rechtsprechung 209
(cc) Auswirkung 209
(3) Bestimmung der Haftsumme 210
cc) Bewertung von section 214A IA 1986 211
e) Misfeasance (section 212 IA 1986) 213
aa) Historischer Hintergrund von section 212 IA 1986 213
bb) Regelungsinhalt von section 212 IA 1986 213
(1) Treuepflichten bei herannahender Insolvenz im company law 216
(a) Art der Treuepflicht 216
(b) Hintergrund der Treuepflicht 218
(c) Entstehung der Treuepflicht 220
(2) Übertragung auf die LLP 222
(a) Inhalt der Treuepflicht 222
(b) Maßstab für das Verhalten der Gesellschafter 224
(c) Haftungsausschluss nach section 727 CA 1985 226
cc) Bewertung von section 212 IA 1986 226
(1) Schwächen eines Verfahrens wegen Treuepflichtverletzung 226
(2) Vorteile eines Verfahrens wegen Treuepflichtverletzung 228
(3) Fazit 230
f) Disqualification of unfit members (section 6 CDDA 1986) 231
aa) Historischer Hintergrund des CDDA 1986 232
bb) Regelungsinhalt von section 6 CDDA 1986 234
cc) Bestimmung der Ungeeignetheit 237
(1) Die Ungeeignetheit von company directors 238
(2) Übertragung auf die LLP 241
(a) Berücksichtigung des Einzelfalls 241
(b) Indizien fehlender und nicht fehlender Eignung 242
(c) Dauer der Disqualifikation 245
dd) Bewertung von section 6 CDDA 1986 246
(1) Vorzüge von section 6 CDDA 1986 246
(2) Schwächen von section 6 CDDA 1986 247
(3) Reform von section 6 CDDA 1986 248
(4) Fazit 249
2. Publizitäts- und Bilanzierungsvorschriften 250
a) Pflichten der LLP 251
(1) Tagesaktuelle Bücher (accounting records) 251
(2) Jahresabschluss (annual accounts) 251
(3) Abschlussprüfung (audit) 252
(4) Grundsätze zur Erstellung des Abschlusses 253
(5) Jährliche Registermeldung (annual return) 254
(6) Publizität 254
b) Bewertung 254
3. Zusammenfassende Würdigung 256
VI. Die Besteuerung der LLP 258
1. Allgemeines 259
2. Income and corporation tax 260
3. National Insurance contributions 261
4. Capital gains tax 262
5. Zusammenfassende Würdigung 263
§ 7 Gesamtbetrachtung 263
I. Umsetzung der Ziele des Gesetzgebers 264
1. Flexibilität und einfache Handhabbarkeit 264
2. Beschränkung der persönlichen Haftung 264
a) Vertragliche Rechtsbeziehungen (contract) 265
b) Haftung für sorgfaltswidriges Verhalten (tort of negligence) 265
3. Steuertransparenz 268
4. Gläubigerschutz 268
II. Akzeptanz der LLP 269
1. Anfängliche Situation 269
2. Nachfolgende Entwicklung 271
3. Ausblick 275
Zweiter Teil: Die Partnerschaft nach deutschem Recht 277
§ 8 Entstehungsgeschichte der Partnerschaft 277
I. Der Gesetzesentwurf von 1971 278
II. Der Gesetzesentwurf von 1975 278
III. Der Gesetzesentwurf von 1993 279
§ 9 Rechtsnatur der Partnerschaft und Regelungstechnik des PartGG 281
I. Rechtsnatur der Partnerschaft 281
II. Regelungstechnik des PartGG 282
§ 10 Die Ausgestaltung der Partnerschaft 283
I. Die Entstehung der Partnerschaft 283
1. Voraussetzungen nach § 1 PartGG 284
2. Partnerschaftsvertrag 285
a) Schriftform des Vertrages 285
b) Inhalt des Vertrages 286
3. Anmeldung der Partnerschaft 287
4. Vorgesellschaft, Prüfung und Eintragung 288
II. Das Innenverhältnis der Partnerschaft 290
1. Grundsatz der Vertragsfreiheit 290
2. Vorrang des Berufsrechts 290
3. Beschränkung des Ausschlusses von der Geschäftsführung 291
4. Inhalt des subsidiär geltenden oHG-Innenrechts 292
a) Ersatz von Aufwendungen 292
b) Verzinsungspflicht 292
c) Wettbewerbsverbot 292
d) Informations- und Einsichtsrecht 292
e) Geschäftsführung 293
f) Gesellschafterbeschlüsse 293
g) Gewinn- und Verlustverteilung 294
h) Treuepflichten 294
III. Die Partnerschaft und die Partner im Außenverhältnis 295
1. Wirksamwerden der Partnerschaft im Verhältnis zu Dritten 295
2. Rechtliche Verselbständigung der Partnerschaft 296
3. Vertretung 296
4. Haftung für Verbindlichkeiten 297
a) Die Haftung der Partnerschaft 297
b) Die Haftung der Partner 298
aa) Akzessorische Haftung 299
(1) Inhalt der Haftung 299
(2) Einwendungen der Partner 300
(3) Eintretende und ausgeschiedene Partner 300
(4) Haftung von Nichtpartnern 300
bb) Haftung für eigenes Fehlverhalten 302
c) Haftungsbeschränkung zugunsten der Partner 302
aa) Haftungskonzentration nach § 8 Abs. 2 PartGG 302
(1) Anwendungsbereich von § 8 Abs. 2 PartGG 303
(2) Befassung mit der Bearbeitung eines Auftrags 304
(a) Auftrag 304
(b) Befassung 305
(3) Bearbeitungsbeiträge von untergeordneter Bedeutung 307
bb) Summenmäßige Haftungsbeschränkung 308
IV. Gläubigerschutzmechanismen im Recht der Partnerschaft 308
1. Beschränkung des Gläubigerschutzes auf die akzessorische Gesellschafterhaftung 309
2. Möglichkeit eines Haftungsdurchgriffs in der Partnerschaft 310
V. Die Besteuerung der Partnerschaft 313
1. Körperschaftssteuer und Einkommenssteuer 313
2. Gewerbesteuer 313
3. Umsatzsteuer 314
Dritter Teil: Rechtsvergleichende Analyse 315
§ 11 Wesentliche Strukturmerkmale 315
I. Rechtsnatur der Gesellschaften 315
II. Regelungstechnik der den Organisationsformen zugrunde liegenden Gesetze 316
III. Entstehung der Gesellschaften 317
IV. Das Innenverhältnis der Gesellschaften 318
V. Das Außenverhältnis der Gesellschaften 318
VI. Die Gesellschafter im Außenverhältnis 319
1. Allgemeine Verbindlichkeiten 319
2. Verbindlichkeiten wegen fehlerhafter Berufsausübung 320
VII. Die Gläubigerschutzmechanismen der Gesellschaften 322
1. Gläubigerschutz bei allgemeinen Verbindlichkeiten 323
2. Gläubigerschutz bei Verbindlichkeiten wegen fehlerhafter Berufsausübung 324
3. Fazit 327
VIII. Die steuerrechtliche Behandlung der Gesellschaften 327
§ 12 Gesamtbetrachtung und Denkanstöße für die Partnerschaft 327
I. Beschränkung des Zugangs zur Partnerschaft 329
1. Fehlende Rechtfertigung der Beschränkung 329
2. Aufhebung des Sonderprivilegs 333
II. Ausweitung des Gläubigerschutzes 333
1. Notwendigkeit der Stärkung des Gläubigerschutzes bei der Partnerschaft 333
2. Einführung eines spezifischen Anfechtungsrechts in der Insolvenz 335
III. Fazit 336
Vierter Teil: Die britische Freiberufler-LLP mit Verwaltungssitz in Deutschland 338
§ 13 Die Bedeutung der EuGH-Rechtsprechung für den Zuzug ausländischer Gesellschaften 339
I. Allgemeines 339
1. Die Gründungstheorie 340
2. Die Sitztheorie 340
II. Die Europäische Rechtsprechung zur Niederlassungsfreiheit 341
1. Überlagerung des nationalen Rechts durch die Niederlassungsfreiheit 342
2. Faktische Absage an die Sitztheorie 343
3. Kein Vorrang der Gründungstheorie: Gemeinschaftsrechtlicher Ansatz 345
4. Reichweite des gemeinschaftsrechtlichen Ansatzes 346
a) Übertragung der EuGH-Rechtsprechung zu anderen Grundfreiheiten 347
aa) Die Warenverkehrsfreiheit 348
(1) Die Keck Leitlinien 348
(2) Der Marktzugangstest 349
(3) Die „Regel der Abgeschiedenheit“ 350
bb) Die übrigen Grundfreiheiten 351
(1) Die Keck Leitlinien und der Marktzugangstest 351
(2) Die „Regel der Abgeschiedenheit“ 352
b) Rückschluss auf die Reichweite der Niederlassungsfreiheit 353
aa) Zentrale Bedeutung des Marktzugangstests 353
bb) Differenzierung zwischen verbandsspezifischen und neutralen Regelungen 354
(1) Verbandsspezifische Regelungen 354
(2) Neutrale Regelungen 355
5. Eingeschränkte Möglichkeiten der Rechtfertigung 356
a) Die Gebhard Leitlinien 356
b) Missbrauch und Betrug 357
§ 14 Einzelne Sachfragen im Recht der „Briefkasten-LLP“ 359
I. Allgemeines 359
1. Rechtsfragen der Errichtung der Gesellschaft 360
2. Innergesellschaftliche Rechtsfragen 361
3. Rechtsfragen der Rechtsfähigkeit, Geschäftsfähigkeit und Organvertretung 361
4. Rechtsfragen der Rechnungslegung und -prüfung 362
5. Steuerliche Behandlung 362
II. Die Haftungsbeschränkung 363
1. Die Insolvenzverschleppungshaftung 365
a) Die Insolvenzverschleppungshaftung als insolvenzrechtliches Rechtsinstitut 366
b) Die Insolvenzverschleppungshaftung als neutrales Rechtsinstitut 369
c) Die Insolvenzverschleppungshaftung als verbandsspezifisches Rechtsinstitut 370
2. Die Durchgriffshaftung 372
a) Die Durchgriffshaftung als neutrales Rechtsinstitut 374
b) Sonderfall: Die Existenzvernichtungshaftung als insolvenzrechtliches Rechtsinstitut 375
c) Die Durchgriffshaftung als verbandsspezifisches Rechtsinstitut 376
3. Die Vertreterhaftung 379
a) Exkurs: Einfluss freiberuflicher Tätigkeit auf die Vertreterhaftung 381
b) Die Vertreterhaftung als verbandsspezifisches Rechtsinstitut 384
c) Die Vertreterhaftung als neutrales Rechtsinstitut 384
d) Die marktzugangsneutrale Wirkung der Vertreterhaftung 386
4. Rechtfertigung nach den Gebhard Grundsätzen 388
a) Die ersten drei Rechtfertigungsvoraussetzungen 389
aa) Nicht diskriminierende Anwendung 389
bb) Durch zwingende Gründe des Allgemeinwohls gedeckt 389
cc) Zur Zielerreichung geeignet 390
b) Die Erforderlichkeit 390
aa) Die Handhabung der Erforderlichkeit im Rahmen der Niederlassungsfreiheit 391
(1) Das strikte Verständnis der Erforderlichkeit 391
(2) Das Konzept des mündigen Gläubigers (Informationsmodell) 392
(3) Differenzierung zwischen den Arten der Gläubiger 393
(a) Freiwillige Gläubiger: Das Informationsmodell 394
(b) Unfreiwillige Gläubiger: Erfordernis einer Schutzlücke 395
bb) Übertragung auf die Durchgriffshaftung und Insolvenzverschleppungshaftung 397
(1) Freiwillige Gläubiger 397
(2) Unfreiwillige Gläubiger 398
c) Fazit 402
§ 15 Exkurs: Bedeutung der EuGH-Rechtsprechung für eine britische Freiberufler-LLP mit Zweigniederlassung in Deutschland 402
§ 16 Korrektur der Haftungsvorteile einer nach Deutschland zugezogenen Freiberufler-LLP? 404
I. Erfordernis einer Korrektur? 405
II. Anwendung der britischen Rechtsprechung zur „professional liability“? 406
1. Die britische Rechtsprechung zur „professional liability“ als Teil eines verbandsspezifischen Gesamtkonzepts? 406
2. Anwendung der britischen Rechtsprechung zur „professional liability“ über allgemeine Rechtsscheinsgrundsätze? 406
III. Keine Korrektur der Haftungsvorteile 407
1. Keine Einwände gegen die Haftungsvorteile aus Sicht der Gründungstheorie 407
2. Keine Einwände gegen die Haftungsvorteile aus Sicht des Gemeinschaftsrechts 408
3. Europarechtliche Unzulässigkeit der Korrektur der Haftungsvorteile 409
a) Keine verbandsspezifische Anknüpfung der britischen Rechtsprechung zur „professional liability“ 409
b) Direkte Diskriminierung durch Anknüpfung des Rechtsscheins an das Auftreten in ausländischer Rechtsform 411
§ 17 Gesamtbetrachtung 412
Zusammenfassende Thesen 415
Literaturverzeichnis 422
Sachwortverzeichnis 454