Menu Expand

Cite BOOK

Style

Han, J. (2005). Der Patentschutz biotechnologischer Erfindungen. Das koreanische Patentrecht im Rechtsvergleich mit deutschem und europäischem Patentrecht. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-51616-2
Han, Jiyoung. Der Patentschutz biotechnologischer Erfindungen: Das koreanische Patentrecht im Rechtsvergleich mit deutschem und europäischem Patentrecht. Duncker & Humblot, 2005. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-51616-2
Han, J, (2005): Der Patentschutz biotechnologischer Erfindungen: Das koreanische Patentrecht im Rechtsvergleich mit deutschem und europäischem Patentrecht, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-51616-2

Format

Der Patentschutz biotechnologischer Erfindungen

Das koreanische Patentrecht im Rechtsvergleich mit deutschem und europäischem Patentrecht

Han, Jiyoung

Schriften zum Internationalen Recht, Vol. 148

(2005)

Additional Information

Book Details

Pricing

Abstract

Der Verfasser erläutert den Patentschutz biotechnologischer Erfindungen sowie das koreanische Patentrecht im Rechtsvergleich zum deutschen und europäischen Patentrecht.

Die vorliegende Untersuchung umfasst vier Teile: Im ersten Teil werden für Leser, die keine Kenntnisse von Biotechnologie haben, die naturwissenschaftlichen Grundlagen der Biotechnologie einschließlich von gegenwärtigen Techniken in diesem Bereich sowie Techniken im HGP behandelt, das darauf abzielte, das gesamte menschliche Genom zu entschlüsseln und die genetische Vielfalt des Menschen auszuleuchten. Im zweiten Teil wird der Patentschutz biotechnologischer Erfindungen nach koreanischem Patentrecht behandelt, wobei die Entwicklung des rechtlichen Schutzes biotechnologischer Erfindungen inklusive der 1998 bekanntgegebenen Biotechnologierichtlinie dargelegt wird. Im dritten Teil wird derjenige nach europäischem und deutschem Patentrecht beschrieben, wobei die historische Entwicklung des rechtlichen Schutzes biotechnologischer Erfindungen in Deutschland und in Europa mit wichtigen Entscheidungen vorgestellt wird. Vor allem wird 1998 im europäischen Rahmen von Europa die Richtlinie zum rechtlichen Schutz biotechnologischer Erfindungen bekanntgegeben. Sie soll in jedem europäischen Land innerhalb einer Frist von zwei Jahren umgesetzt werden. In Deutschland liegt nun der Umsetzungsentwurf vor, der aber noch nicht verabschiedet ist. Schließlich werden im vierten Teil die daraus gewonnenen Schlussfolgerungen und Aussichten aus rechtsvergleichender Sicht zusammengefasst.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 7
Inhaltverzeichnis 9
Abbildungsverzeichnis 17
Abkürzungensverzeichnis 18
Einleitung 25
A. Biotechnologische Erfindungen als Gegenstand des Rechtsschutzes 25
B. Gang der Untersuchung 28
1. Teil: Die Naturwissenschaftlichen Grundlagen der Biotechnologie 29
A. Geschichtliche Entwicklung der Biotechnologie 29
I. Geschichte und Anwendungsgebiete der Biotechnologie 29
1. Geschichte der Biotechnologie 29
2. Anwendungsgebiete der Biotechnologie 34
B. Grundbegriffe und gegenwärtige Techniken im biotechnologischen Bereich 36
I. Grundbegriffe der Biotechnologie 36
1. Überblick 36
2. Grundkenntnisse von der Biotechnologie 37
a) DNS und ihre Bedeutung im Lebewesen 38
aa) Die Struktur der DNS 38
bb) Bedeutung der Entschlüsselung der DNS-Sequenzen 39
cc) Mutationen 39
b) Proteinsynthese 40
c) DNS-Rekombination 41
aa) Überblick 41
bb) Grundprinzipien der DNS-Rekombinationstechnik 41
cc) Vektoren zur Klonierung von DNS 42
dd) Isolierung von Genen 43
II. Techniken der Biotechnologie zur Untersuchung der genetischen Information 45
1. Überblick 45
2. Wichtige Techniken der Biotechnologie 46
a) Traditionelle Verfahren 46
aa) Elektrophorese 46
bb) Enzymatische Verfahren 46
cc) Blotting-Verfahren 47
(1) Southern-Blotting 47
(2) Northern-Blotting 48
(3) Sonstige Hybridisierungsverfahren 48
b) Moderne Verfahren zur Gewinnung der DNS-Kopien 48
aa) Polymerasekettenreaktion, polymerase chain reaction-(PCR)-Verfahren 48
(1) Überblick 48
(2) Anwendungsbereich der PCR 49
(a) Im Medizinbereich 49
(b) In der Evolutionsforschung 50
(c) In der Mutagenesis 50
(d) In der Kriminaldiagnosik 53
bb) DNS-Chip-Technik 53
C. Analyse des menschlichen Genoms 53
I. Allgemeines 53
II. Gentherapeutische Verfahren 54
1. Überblick 54
2. Arten der Gentherapie 55
a) Somatische Gentherapie 55
b) Keimbahntherapie 56
c) Probleme der Gentherapie 56
d) Zukunft der Gentherapie 58
III. Gewinnung der Stammzelle 58
a) Begriff der Stammzellen 58
b) Gewinnung von Stammzellen des Menschen 59
aa) Embryonale Stammzellen (ES-Zellen) 59
bb) Embryonale Keimzellen (Embryonic Germ Cells: EG-Zellen) 59
cc) Gewebespezifische Stammzellen 59
IV. Techniken im Human Genom Projekt (HGP) 60
1. Überblick 60
2. Techniken zur Entschlüsselung des menschlichen Genoms 61
3. Forschungsergebnis des Human Genom Projekts (HGP) 62
2. Teil: Der Patentschutz biotechnologischer Erfindungen in Korea 64
A. Die historische Entwicklung des rechtlichen Schutzes biotechnologischer Erfindungen in Korea 64
I. Die Entstehung des gewerblichen Rechtsschutzes in Korea 64
1. Die Geschichte des koreanischen Patentrechts 64
2. Die rechtshistorische Entwickung des Patentschutzes biotechnologischer Erfindungen in Südkorea 69
II. Rechtsquellen zum Schutz biotechnologischer Erfindungen in Südkorea 71
1. Überblick 71
2. Gesetz zur Förderung der Biotechnologie („Saengmyeong Gonghak Yukseong Beop“) 72
a) Überblick 72
b) Sinn und Zweck 73
c) Ethische Fragen bezüglich Biotechnologie 74
aa) Entwürfe der politischen Parteien 74
bb) Entwürfe der Regierung 76
3. Saatgutindustriegesetz („Jongja Saneopbeop“) 78
a) Überblick 78
b) Zweck und Schutzvoraussetzungen 79
c) Schutz der Pflanzenzüchter 80
d) Unterschiede zwischen dem Sorten- und Patentschutz 80
4. Die koreanische Biotechnologierichtlinie 81
a) Überblick 81
b) Inhalte der KBioRL 82
c) Revision der KBioRL 83
5. Fazit 84
B. Schutz der Erfindungen in Südkorea 86
I. Allgemeines 86
II. Der patentrechtliche Begriff der „Erfindung“ 87
1. Überblick 87
a) Anwendung eines Naturgesetzes 88
b) Schöpfung des technischen Gedankens 89
c) Erfindungshöhe 90
2. Abgrenzung zwischen Erfindung und Entdeckung 91
a) Allgemeines 91
b) Abgrenzung im Bereich biotechnologischer Erfindungen 92
c) Fazit 94
III. Patentschutz biotechnologischer Erfindungen in Südkorea 94
1. Allgemeines 94
2. Patentschutz biotechnologischer Erfindungen 95
a) Tiererfindungen 95
b) Pflanzenerfindungen 97
c) Erfindungen bezüglich des Menschen 98
d) Mikrobiologische Erfindungen 98
e) Fazit 101
IV. Fragen in Bezug auf die Patentierbarkeit der Gensequenzen 102
1. ESTs und SNPs 102
2. Patentierbarkeit des menschlichen Körpers 104
3. Reproduktionstechnik von Humanmaterial 106
4. Fazit 108
C. Voraussetzungen für die Patentierbarkeit biotechnologischer Erfindungen in Korea 109
I. Allgemeines 109
II. Neuheit 110
1. Überblick 110
2. Neuheit im koreanischen Patentrecht 111
3. Neuheit biotechnologischer Erfindungen 113
III. Erfinderische Tätigkeit 115
1. Überblick 115
2. Erfinderische Tätigkeit im Allgemeinen 115
3. Erfinderische Tätigkeit biotechnologischer Erfindungen 117
IV. Gewerbliche Anwendbarkeit 118
1. Überblick 118
2. Gewerbliche Anwendbarkeit im Patentrecht 119
3. Gewerbliche Anwendbarkeit biotechnologischer Erfindungen 120
V. Fazit 123
D. Nicht patentierbare Erfindungen im Rahmen des Patentrechts 125
I. Allgemeines 125
II. Nicht patentierbare Erfindungen 126
1. Überblick 126
2. Öffentliche Ordnung und gute Sitten 128
3. Gesundheit der Allgemeinheit 128
III. Nicht patentierbare Erfindungen im biotechnologischen Bereich 129
1. Nicht patentierbare Erfindungen in der KBioRL 129
2. Ethische Fragen biotechnologischer Erfindungen 130
3. Vereinbarkeit des Patentrechts mit dem Entwurf des Gesetzes über Lebensethik und -sicherheit 131
4. Fazit 132
E. Schutzbereich des Patents in Korea 132
I. Allgemeines 132
II. Schutzbereich im koreanischen Patentgesetz 133
1. Überblick 133
2. Schutzbereich des Patents 134
3. Beschränkungen der Schutzwirkung des Patents 135
4. Zwangslizenz des Patents 136
III. Schutzbereich biotechnologischer Erfindungen 137
IV. Fazit 138
3. Teil: Der Patentschutz biotechnologischer Erfindungen in Deutschland und in der Europäischen Gemeinschaft im Vergleich zu deren Patentschutz in Korea 140
A. Die historische Entwicklung des rechtlichen Schutzes biotechnologischer Erfindungen in Deutschland und Europa 140
I. Allgemeine Rechtsentwicklung in Europa und in Deutschland 140
1. Allgemeine Rechtsentwicklung vor dem ersten Patentgesetz 140
2. Allgemeine patentrechtliche Entwicklung seit dem Mittelalter 141
3. Allgemeine Rechtsentwicklung in Deutschland 144
II. Patentrechtsentwicklung der internationalen und europäischen Verträge 147
1. Überblick 147
2. Internationale Verträge über Patentschutz für biotechnologische Erfindungen 149
a) Internationale Verträge über Patentschutz 149
aa) PVÜ (Pariser Verbandsübereinkunft) 149
bb) PCT (Internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Patentwesens) 150
cc) CBD (Convention on Biological Diversity) 151
dd) TRIPS (Übereinkommen über handelsbezogene Aspekte der Rechte des geistigen Eigentums; Trade-related Aspects of Intellectual Property Rights) 152
ee) PLT (Patent Law Treaty) 153
b) UPOV-Übereinkommen über Schutz der Pflanzenzüchtungen 153
c) Budapester Vertrag über den Schutz der Mikroorganismen 156
d) Internationaler Schutz für Tiererfindungen 157
3. Europäische Verträge bezüglich des Patents 158
a) Überblick 158
b) Straßburger Übereinkommen zur Vereinheitlichung gewisser Begriffe des materiellen Rechts der Erfindungspatente von 1963 158
c) Europäisches Patentübereinkommen (EPÜ) 160
d) Gemeinschaftspatentübereinkommen (GPÜ) 161
4. Schutz biotechnologischer Erfindungen im Rahmen der Europäischen Gemeinschaft 164
a) Überblick 164
b) Verordnung (EG) Nr. 2100/94 über den gemeinschaftlichen Sortenschutz 165
aa) Überblick 165
bb) Verhältnis der EGSVO zum UPOV-Übereinkommen 166
cc) Verhältnis des Sortenschutzes zum Patentschutz 167
dd) Fazit 168
c) EG-Gentechnikrichtlinie 169
aa) Überblick 169
bb) EG-Systemrichtlinie 170
cc) EG-Freisetzungsrichtlinie 171
dd) Fazit 173
d) Richtlinie über den rechtlichen Schutz biotechnologischer Erfindungen 173
aa) Kurze Geschichte der EU-Biorichtlinie 173
bb) Rechtsgrundlage und Zweck der EU-Biorichtlinie 177
cc) Einsprüche gegen die EU-Biorichtlinie 178
dd) Entscheidung des EuGH über die Einsprüche 179
ee) Anpassung der EU-Biorichtlinie an das EPÜ 180
e) Übereinkommen in Bezug auf Tiere 181
III. Der rechtliche Schutz biotechnologischer Erfindungen in Deutschland 182
1. Überblick 182
2. Die Rechtsordnung der biotechnologischen Erfindungen 186
a) Gesetz zur Regelung der Gentechnik (Gentechnikgesetz) 186
b) Embryonenschutzgesetz 189
aa) Überblick 189
bb) Verhältnis zum Grundgesetz 192
cc) Verhältnis zum Patentgesetz 193
c) Sortenschutzgesetz 195
aa) Kurze Geschichte der Pflanzenzüchtung 195
bb) Verhältnis des Sortenschutzes zum Patentschutz 197
cc) Verhältnis des Sortenschutzes zur EU-Biorichtlinie 201
d) Umsetzungsentwurf der EU-Biorichtlinie 204
B. Erfindungen und Patentierbarkeitsvoraussetzungen im biotechnologischen Bereich 207
I. Allgemeines 207
II. Erfindungen im biotechnologischen Bereich 208
1. Erfordernis der „Erfindung“ im biotechnologischen Bereich 208
a) Technischer Charakter 208
b) Wiederholbarkeit 212
2. Patentierbarkeit der Erfindungen bezüglich lebendiger Materie 214
3. Abgrenzung der Entdeckung gegenüber der Erfindung 219
III. Patentierbarkeitsvoraussetzungen biotechnologischer Erfindungen 221
1. Allgemeines 221
2. Neuheit 222
a) Überblick 222
b) Stand der Technik 223
c) Neuheitsschonfrist 224
d) Neuheit im Bereich biotechnologischer Erfindungen 225
3. Erfinderische Tätigkeit 227
a) Überblick 227
b) Erfinderische Tätigkeit i. S. d. Patentrechts 227
c) Erfinderische Tätigkeit biotechnologischer Erfindungen 228
4. Gewerbliche Anwendbarkeit 229
a) Überblick 229
b) Gewerbliche Anwendbarkeit im europäischen und deutschen Patentrecht 230
aa) Begriff der gewerblichen Anwendbarkeit 230
bb) Ausschluss therapeutischer und diagnostischer Verfahren von der Patentierung 231
c) Gewerbliche Anwendbarkeit biotechnologischer Erfindungen 233
C. Ausnahmen von der Patentierbarkeit biotechnologischer Erfindungen 236
I. Allgemeines 236
II. Verstoß gegen die öffentliche Ordnung und die guten Sitten 238
1. Überblick 238
2. Öffentliche Ordnung 240
3. Gute Sitten 242
4. Sittenverstoß im Rahmen des Patentrechts 246
a) Verfahren zum Klonen von menschlichen Lebewesen 246
b) Verfahren zur Veränderung der genetischen Identität der Keimbahn des menschlichen Lebewesens 248
c) Verwendung von menschlichen Embryonen zu industriellen oder kommerziellen Zwecken 249
d) Verfahren zur Veränderung der genetischen Identität von Tieren 251
5. Der menschliche Körper und seine Bestandteile 252
a) Überblick 252
b) Patentschutz des menschlichen Körpers 253
c) Patentschutz der Bestandteile des menschlichen Körpers 254
6. Fazit 256
III. Pflanzensorten, Tierarten und mikrobiologische Verfahren 259
1. Überblick 259
2. Pflanzensorten 260
a) Überblick 260
b) Begriff der Sorte 262
c) Patentierbarkeit der transgenen Pflanzen 263
d) Fazit 265
3. Tierarten 266
a) Überblick 266
b) Patentierung der transgenen Tiere 267
c) Fazit 270
4. Die im Wesentlichen biologischen Züchtungsverfahren von Pflanzen und Tieren 271
5. Patentierung von mikrobiologischen Verfahren und deren Erzeugnissen 273
6. Fazit 275
D. Offenbarung und Hinterlegung biotechnologischer Erfindungen 277
I. Allgemeines 277
II. Offenbarung und Hinterlegung 278
E. Der Schutzbereich des Patents 281
I. Überblick 281
II. Schutzumfang im allgemeinen Patentschutz 282
a) Äquivalenzlehre 283
b) Ausnahmen von der Monopolisierung des Patents 285
III. Schutzumfang in den biotechnologischen Erfindungen 287
1. Grundsatz über den Schutzumfang 287
2. Beschränkung des Schutzumfangs 289
3. Ausnahmeregelung für Landwirte 290
a) Pflanzliches Vermehrungsmaterial 290
b) Tierisches Vermehrungsmaterial 291
4. Zwangslizenz zur Erlangung und Nutzung eines Sortenschutzrechts 291
4. Teil: Schlussbemerkungen und Ausblick 294
A. Rechtsvergleichende Zusammenfassung und Bewertung 294
B. Ausblick 301
Literaturverzeichnis 303
Sachverzeichnis 317