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Die gesellschaftsbenannte Stimmrechtsvertretung (Proxy-Voting) in der Hauptversammlung der deutschen Publikums-AG

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Lenz, S. (2005). Die gesellschaftsbenannte Stimmrechtsvertretung (Proxy-Voting) in der Hauptversammlung der deutschen Publikums-AG. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-51694-0
Lenz, Susanne. Die gesellschaftsbenannte Stimmrechtsvertretung (Proxy-Voting) in der Hauptversammlung der deutschen Publikums-AG. Duncker & Humblot, 2005. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-51694-0
Lenz, S (2005): Die gesellschaftsbenannte Stimmrechtsvertretung (Proxy-Voting) in der Hauptversammlung der deutschen Publikums-AG, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-51694-0

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Die gesellschaftsbenannte Stimmrechtsvertretung (Proxy-Voting) in der Hauptversammlung der deutschen Publikums-AG

Lenz, Susanne

Schriften zum Wirtschaftsrecht, Vol. 186

(2005)

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Abstract

Im Rahmen der "Aktienrechtsreform in Permanenz" hat der Gesetzgeber durch das Namensaktiengesetz im Jahre 2001 den "von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter" in das Aktiengesetz eingeführt. Diese häufig unter dem Schlagwort des "proxy voting" diskutierte Form der Stimmrechtsvertretung wurde erst kurz vor Beendigung des Gesetzgebungsverfahrens - en passant und ohne jeden wissenschaftlichen Diskurs - auf Initiative des Bundestags-Rechtsausschusses in das Gesetz aufgenommen. Insbesondere vor dem Hintergrund der jahrzehntelangen Kontroverse um die Zulässigkeit des "Verwaltungsstimmrechts" als einer "Grundsatzfrage des Aktienrechts" mutet der Gesetzgeber der Hauptversammlungspraxis in diesem anfechtungssensiblen Bereich durch die allenfalls rudimentäre Regelung ein unerträgliches Maß an Rechtsunsicherheit zu.

Susanne Lenz beantwortet in ihrer Arbeit dogmatische und praktische Zweifelsfragen, die sich im Zusammenhang mit der gesellschaftsbenannten Stimmrechtsvertretung stellen.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 7
Inhaltsverzeichnis 9
Abkürzungsverzeichnis 21
Erstes Kapitel: Grundlagen und Ausgangssituation 25
A. Einführung in die Thematik und Zielsetzung der Untersuchung 25
I. Einführung in die Thematik 25
II. Zielsetzung der Untersuchung 37
B. Gang der Untersuchung und methodische Vorgehensweise 39
C. Begriffsbestimmungen und Eingrenzung des Untersuchungsgegenstands 41
I. Proxy Voting und Verwaltungsstimmrecht 41
1. Proxy Voting 42
2. Verwaltungsstimmrecht 45
3. Eingrenzungen 47
II. Börsennotierte Publikums-Aktiengesellschaft 48
III. Hauptversammlung 50
Zweites Kapitel: Korporative Willensbildung und Kontrolle 53
A. Organisationsverfassung der Aktiengesellschaft 53
I. Hauptversammlung als Willensbildungsorgan 53
II. Vorstand als Leitungs-, Geschäftsführungs- und Vertretungsorgan 59
III. Aufsichtsrat als Kontrollorgan 62
B. Stimmrecht und Unternehmenskontrolle 67
I. Stimmrecht als Mitverwaltungsrecht 67
II. Wesen des Stimmrechts und seine gesetzliche Regelung 69
1. Rechtsökonomische Dimension 70
a) Stimmrecht als Kontrollinstrument über die Agenten 71
aa) Prinzipal-Agenten-Theorie 74
(1) Interessen des Prinzipals (der Aktionäre) 80
(2) Interessen der Agenten 82
bb) Kontrolle über die Agenten 83
b) Stimmrecht als Element einer effektiven Corporate Governance 84
aa) Begriff der Corporate Governance 85
bb) Vereinheitlichung der Kodizes 87
cc) Wesentliche Verhaltensempfehlungen des Corporate Governance Kodex 89
dd) Im „Transparenz- und Publizitätsgesetz“ übernommene Empfehlungen 94
ee) Vorteile einer effektiven Corporate Governance für die Gesellschaft 96
ff) Bedeutung des Aktionärsstimmrechts für die Corporate Governance 96
2. Aktiengesetzliche Ausgestaltung des Aktionärsstimmrechts 97
C. Tatsächliches – Problematik der „rationalen Apathie“ des Kleinanlegers 98
I. Ursachen 99
II. Folgen 102
III. Gegenbeispiel aus der Praxis – Macht des Kleinaktionärs 104
IV. Reaktionen und Lösungsversuche im Schrifttum 106
1. Akzeptanz der Indolenz des Kleinanlegers 106
2. Forderung nach Stärkung der Aktionärsdemokratie 109
a) Förderung der unmittelbaren Aktionärsbeteiligung 109
b) Förderung der mittelbaren Aktionärsbeteiligung durch Vertretungssysteme 111
c) Sonstige Modelle 112
V. Stellungnahme 112
D. Stimmrechtsausübung durch Intermediäre 114
I. Aktiengesetzliche Entwicklung und Diskussion in Judikatur und Lehre 115
1. Chronologie der gesetzlichen Regelungen der Stimmrechtsvertretung 115
2. Institutionelle Stimmrechtsvertretung – Stimmrechtsvertretungssysteme 117
a) Depotstimmrecht 118
b) Vertretung durch Aktionärsvereinigungen 122
c) Vertretung durch Sonstige 124
II. Gesetzliche Ausgestaltung der Stimmrechtsvertretung 125
III. Andere Formen der Stimmrechtausübung durch Dritte nach geltendem Recht 127
IV. Gefahr des Machtmißbrauchs durch Stimmrechtsvertreter 129
E. Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse des Zweiten Kapitels 129
Drittes Kapitel: Verwaltungsstimmrecht und Proxy Voting 132
A. Geschichtliche Entwicklung der Kontroverse 132
I. Kontroverse um die Einführung des US-amerikanischen Proxy Systems 133
1. US-amerikanisches Proxy System 133
a) Charakteristika des US-amerikanischen Proxy Systems 133
b) Rechtsvergleichende Legitimation? 138
2. Meinungsspektrum im Schrifttum und gesetzgeberische Haltung 142
a) Ausgangspunkt der Betrachtung 142
b) Argumentation der ablehnenden Auffassung 144
c) Die Zulässigkeit des Verwaltungsstimmrechts bejahende Ansicht 145
d) Weisungsgebundene Zulässigkeit des Verwaltungsstimmrechts 145
e) Bevollmächtigung ad personam 146
f) Eigene Bewertung der Ansichten 146
3. Rechtspraxis und Haltung der Rechtsprechung 149
a) Fall „Telekom“ 149
aa) Sachverhalt 149
bb) Entscheidung im ersten Rechtszug (Landgericht Baden-Baden) 151
cc) Entscheidung im zweiten Rechtszug (Oberlandesgericht Karlsruhe) 153
b) Reaktionen im Schrifttum 154
c) Praxis weiterer Gesellschaften 155
II. Einführung des von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreters 156
1. Rechtspolitische Zwecksetzung 157
a) Gleichstellung von Namens- und Inhaberaktien 157
b) Ermöglichung der internetgestützten Stimmrechtswahrnehmung 165
c) Markt für Stimmrechtsvertreter 166
2. Aufnahme des gesellschaftsbenannten Stimmrechtsvertreters in der Praxis 167
B. Proxy Voting und Verwaltungsstimmrecht in Europa – Beispiele 173
I. Proxy System in ausländischen Rechtssystemen 173
1. Schweiz 174
2. Vereinigtes Königreich 179
3. Frankreich 180
4. Italien 182
5. Niederlande 184
6. Portugal 184
7. Spanien 184
8. Resümee 185
II. Haltung des Europäischen Gesetzgebers 186
C. Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse des Dritten Kapitels 189
Viertes Kapitel: Aktiengesetzlicher Prüfstand 192
A. Beteiligte an der gesellschaftsbenannten Stimmrechtsvertretung 193
I. Schaubild 193
II. Erläuterung des Schaubildes 193
B. Systematische Stellung des § 134 Abs. 3 S. 3 AktG 194
I. Problemstellung 195
II. Stellungnahme 197
III. Resümee 202
C. Zulässigkeit einer gesellschaftsbenannten Stimmrechtsvertretung 203
I. Aktiengesetzliche Zulässigkeit 203
1. Gesellschaftsbenannte Stimmrechtsvertretung 203
2. Ende der Debatte um das Verwaltungsstimmrecht? 205
a) Bejahende Literaturauffassung 206
b) Verneinende Literaturauffassung 207
c) Rechtsprechung 208
d) Bewertung 209
aa) Auslegung 209
(1) Wortlaut der Norm 209
(2) Bedeutungszusammenhang des Gesetzes 210
(3) Subjektiv-teleologische Auslegung 211
(4) Objektiv-teleologische Auslegung 215
bb) Auslegungsergebnis 216
3. Ergebnis 216
II. Zulässigkeit trotz entgegenstehender Satzungsregelung? 217
1. Fragestellung 217
2. Keine Höchstpersönlichkeit des Stimmrechts 217
3. Grundsatz der Satzungsstrenge 219
4. Unbeschränkte Auswahl des Stimmrechtsvertreters? 221
a) Zustimmende Auffassung 221
b) Ablehnende Ansicht 221
c) Stellungnahme 222
5. Ergebnis 229
6. Auswirkungen eines Verstoßes gegen die Gesellschaftssatzung 229
III. Erforderlichkeit einer Satzungsregelung? 232
IV. Regelungsmöglichkeiten in der Geschäftsordnung? 233
V. Zulässigkeit unter wettbewerbsrechtlichen Gesichtspunkten 235
D. Als gesellschaftsbenannte Stimmrechtsvertreter einsetzbare Personen 236
I. Stimmrechtsvertretung durch die Verwaltung? 237
1. Aktiengesellschaft als Stimmrechtsvertreterin? 237
a) Ausgangspunkt der Betrachtung 238
b) Rechtslogische und rechtstechnische Unmöglichkeit? 241
c) Stimmrechtsvertretung als unzulässiges Insichgeschäft? 242
d) Beilegung des Prinzipal-Agenten-Konflikts in gesetzlichen Stimmverboten 255
aa) Verbot des § 136 Abs. 1 AktG 256
bb) Verbot des § 136 Abs. 2 AktG 263
cc) Verbot des § 142 Abs. 1 S. 2 AktG 265
dd) Verbot und Verbotsausnahmen zum Erwerb eigener Aktien, §§ 71 ff. AktG 266
e) Weitere konfliktträchtige Beschlußgegenstände 267
aa) Verbot der Wahl in den Aufsichtsrat 268
bb) Verbot der Bestellung von Abschlußprüfern 269
cc) Verbot der Beschlußfassung gemäß § 119 Abs. 2 AktG 269
dd) Verbot der Beschlußfassung nach § 111 Abs. 4 AktG 270
f) Zusammenfassung und Resümee 270
2. Verwaltungsorgane der Aktiengesellschaft als Stimmrechtsvertreter? 279
a) Vorstand als Vertretungsorgan der Aktiengesellschaft 280
b) Aufsichtsrat als Vertretungsorgan der Aktiengesellschaft 280
c) Umdeutung in die Bevollmächtigung der Organmitglieder? 281
d) Ergebnis 281
3. Organmitglieder als Stimmrechtsvertreter? 281
a) Mitglieder des Vorstands als Stimmrechtsvertreter? 282
b) Mitglieder des Aufsichtsrats als Stimmrechtsvertreter? 283
c) Ergebnis 285
II. Stimmrechtsvertretung durch „verwaltungsnahe“ Personen? 286
1. Von der Verwaltung eingesetztes Komitee als Stimmrechtsvertreter? 286
2. Abhängig Beschäftigte der Aktiengesellschaft als Stimmrechtsvertreter? 286
a) Leitende Angestellte der Gesellschaft als Stimmrechtsvertreter? 287
b) Mitarbeiter der Rechts- oder Finanzabteilung als Stimmrechtsvertreter? 290
3. Groß- und Mehrheitsaktionäre, sonstige Aktionäre als Stimmrechtsvertreter? 291
4. Stimmrechtsvertretung durch verbundene Unternehmen? 294
III. Von der Verwaltung unabhängige Personen oder Personengruppen 297
1. Entwicklung eines Anforderungsprofils 297
a) Unabhängigkeit der Stimmabgabe 298
aa) Ansichten im Schrifttum und ihre Bewertung 298
bb) Eigene Ansicht 300
b) Justitiable berufsständische Verhaltensordnung 301
c) Professioneller Kenntnisstand 302
d) Zusammenfassung 309
e) De lege ferenda: Abgabe einer justitiablen Unabhängigkeitserklärung 310
2. Untersuchung konkreter Fallgruppen 311
a) Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und einzelne Wirtschaftsprüfer 311
aa) Literaturstimmen und eigene Stellungnahme 313
bb) Subsumtion unter das entwickelte Anforderungsprofil 316
(1) Tätigkeitsbeschreibung 316
(2) Unabhängigkeit 316
(3) Berufsgerichtsbarkeit 318
(4) Professioneller Kenntnisstand 319
(5) Unzulässige Tätigkeit? 319
cc) Lösung der Fallgestaltung 10) und ihrer Variante 320
b) Rechtsanwaltssozietäten und einzelne Rechtsanwälte 323
aa) Unabhängigkeit und Berufspflichten 323
bb) Berufsgerichtsbarkeit 323
cc) Professioneller Kenntnisstand 324
dd) Ergebnis 324
c) Notare 324
aa) Unabhängigkeit und Berufspflichten 324
bb) Berufsgerichtsbarkeit 325
cc) Professioneller Kenntnisstand 325
dd) Unzulässige Tätigkeit? 326
ee) Ergebnis 328
d) Steuerberatungsgesellschaften und einzelne Steuerberater 328
aa) Unabhängigkeit 328
bb) Berufsgerichtsbarkeit 328
cc) Professioneller Kenntnisstand 329
dd) Ergebnis 329
e) Buchprüfungsgesellschaften und einzelne vereidigte Buchprüfer 329
aa) Unabhängigkeit 330
bb) Berufsgerichtsbarkeit 330
cc) Professioneller Kenntnisstand 330
dd) Ergebnis 330
IV. Sonstige 331
1. Hauptversammlungs-Dienstleister, sonstige Auftragnehmer 331
2. Vertreter von Aktionärsvereinigungen 332
3. Aktionäre mit einer Beteiligung von nicht mehr als 5%des Grundkapitals 333
V. Zusammenfassung des Anforderungsprofils aus den Fallgruppen 333
E. Rechtsstatus des beauftragten und benannten Stimmrechtsvertreters 333
I. Kompetenzfragen 335
1. Einführung gesellschaftsbenannter Vertretung, Bestimmung von Vertretern 335
a) Geschäftsführungsmaßnahme 335
b) Erforderlichkeit eines Hauptversammlungsbeschlusses? 336
c) Zulässigkeit einer entsprechenden Satzungsbestimmung? 339
d) Zweckmäßigkeit einer Bestimmung in der Geschäftsordnung des Vorstands 340
2. Beauftragung der bestimmten Stimmrechtsvertreter 341
3. Benennung gegenüber den Aktionären 342
II. Zeitpunkt, Dauer und Form der Maßnahmen 342
1. Entscheidung über Einführung und Bestand des Vertretungssystems 342
2. Bestimmung von Stimmrechtsvertretern 343
3. Beauftragung von Stimmrechtsvertretern 343
4. Benennung gegenüber den Aktionären 343
5. Formfragen 344
III. Materiell-rechtliche Aspekte 346
1. Rechtsverhältnis zwischen der Gesellschaft und dem Beauftragten 346
a) Zustandekommen und Natur des Rechtsverhältnisses 346
b) Pflichten der Beteiligten 349
aa) Pflichten der Gesellschaft 349
(1) Vergütung der Geschäftsbesorgung als Hauptleistungspflicht 349
(a) Verbotene Einlagenrückgewähr gemäß § 57 Abs. 1 S. 1 AktG? 350
(b) Verletzung des Gleichbehandlungsgebotes gemäß § 53 a AktG? 351
(c) Vergütungshöhe 352
(d) Vereinbarkeit mit § 405 Abs. 3 Nr. 7 AktG 353
(2) Mitwirkungsobliegenheit 353
(3) Allgemeine Schutzpflichten 356
(4) Auftragsspezifische Pflichten 356
bb) Pflichten des Beauftragten 356
(1) Allgemeine aus dem Geschäftsbesorgungsvertrag resultierende Pflichten 357
(2) Wesentliche Pflichten vor der Hauptversammlung 359
(3) Bedeutsame Pflichten während der Hauptversammlung 360
(4) Pflichten nach der Hauptversammlung 362
c) Haftung bei Pflichtverletzung 362
aa) Haftung des beauftragten Stimmrechtsvertreters 362
bb) Haftung der auftraggebenden Gesellschaft 363
2. Rechtsverhältnis zwischen der Gesellschaft und dem Aktionär 364
a) Charakterisierung des Rechtsverhältnisses 364
b) Pflichten der Gesellschaft 365
aa) Neutralitätspflicht 365
bb) Informations- und Aufklärungspflichten 367
cc) Gleichbehandlungspflicht nach § 53 a AktG 368
dd) Befreiungspflicht von Aufwendungen 369
ee) Dokumentationspflicht 370
ff) Aufstellung und Erstellung eines Teilnehmerverzeichnisses 372
gg) Überwachung der inhaltlichen Ausübung der Stimmrechtsvertretung? 374
c) Pflichten des Aktionärs 374
d) Beschlußrechtliche Konsequenzen und Haftungsfragen 376
aa) Beschlußrechtliche Konsequenzen 376
bb) Haftung der Gesellschaft für Pflichtverletzung durch den Vorstand 378
cc) Haftung des Vorstands für eigene Pflichtverletzung 381
dd) Haftung des Aktionärs für Treuepflichtverletzung 383
F. Rechtsverhältnis zwischen Aktionär und Vertreter 384
I. Der Stimmrechtsvertretung zugrundeliegendes Grundverhältnis 384
1. Zustandekommen und Charakterisierung des Grundverhältnisses 384
a) Geschäftsbesorgungsvertrag zugunsten des Aktionärs (§ 328 Abs. 1 BGB)? 385
b) Rechtsnatur des Vertrags zwischen Stimmrechtsvertreter und Aktionär 386
c) Zustandekommen und Form des Vertrags 388
d) Kontrahierungszwang gemäß § 135 Abs. 10 AktG analog 390
2. Verhaltenspflichten 393
a) Pflichten des beauftragten Stimmrechtsvertreters 393
aa) Pflichten vor der Hauptversammlung 394
(1) Unterbreitung von interessengemäßen Abstimmungsvorschlägen 394
(2) Bitte um Weisungen 397
(3) Offenbarungspflicht analog § 128 Abs. 2 S. 6 und 7 AktG? 397
(4) Pflicht zur Beachtung von Stimmverboten und sonstigen Beschränkungen 398
(5) Keine Kündigung zur Unzeit 398
bb) Pflichten während der Hauptversammlung 399
(1) Pflicht zur interessengemäßen Stimmrechtsvertretung 399
(a) Erteilte Weisungen 399
(b) Fehlende Weisungen 405
(2) Verpflichtung zu persönlicher Teilnahme und Abstimmung 406
(3) Berechtigung und Verpflichtung zur Ausübung sonstiger Aktionärsrechte 407
(a) Rede- und Auskunftsrecht 407
(b) Widerspruch zu Protokoll 409
(c) Antragsrecht 410
cc) Pflichten nach der Hauptversammlung 411
(1) Benachrichtigungs- und Auskunftspflicht, Pflicht zur Rechenschaftslegung 411
(2) Herausgabeverpflichtung 412
b) Pflichten des auftraggebenden Aktionärs 412
II. Folgen von Rechtsverstößen im Grundverhältnis 413
1. Verstoß durch den Auftraggeber 413
2. Verstoß durch den Beauftragten 414
a) Beschlußrechtliche Konsequenzen 414
b) Haftung auf Schadensersatz 416
aa) Haftung gegenüber dem auftraggebenden Aktionär 417
bb) Haftung gegenüber den außenstehenden Aktionären 418
cc) Haftung gegenüber der Gesellschaft? 426
c) Ordnungswidrigkeiten 426
III. Vollmachtsverhältnis 428
1. Formelle Aspekte 428
a) Form und Zugang der Vollmachtserklärung 428
b) Zeitpunkt der Bevollmächtigung 434
c) Dauer der Vollmacht 434
d) Legitimation des Stimmrechtsvertreters 437
aa) Nachweis der Bevollmächtigung 437
bb) Nachweis der Stimmberechtigung des Aktionärs 439
cc) Problematik der Doppelvertretung 440
2. Materielle Aspekte 443
a) Inhalt und Ausgestaltung der Vollmacht 443
b) Untervollmacht 446
c) Widerruf der Vollmacht 447
3. Rechtsverstöße 448
IV. Stimmrechtsausübung kraft Legitimationsübertragung? 450
G. Verpflichtung der Gesellschaft zur Benennung von Stimmrechtsvertretern? 453
H. Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse des Vierten Kapitels 456
Fünftes Kapitel: Internetgestütztes Vertretermodell 464
A. Elektronische Bevollmächtigung des gesellschaftsbenannten Vertreters 465
B. Übertragung der Hauptversammlung im Internet 467
C. Elektronische Weisungserteilung während der Hauptversammlung 471
D. Ausübung sonstiger versammlungsgebundener Aktionärsrechte 473
E. Besonderheiten bei der notariellen Beurkundung 475
F. Auswirkungen gewollter und ungewollter technischer Störungen 478
I. Übertragungsstörungen 481
II. Eingriffe Dritter 486
G. Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse des Fünften Kapitels 487
Sechstes Kapitel: Reformgedanken und Gesamtbewertung 490
A. Reformgedanken 490
I. Bestrebungen des Gesetzgebers und Vorschläge des Schrifttums 490
II. Verpflichtung zur Online-Hauptversammlung de lege lata? 494
B. Gesamtbewertung, eigene Reformvorschläge und Schlußbetrachtung 495
I. Existenzberechtigung des gesellschaftsbenannten Stimmrechtsvertreters 495
II. Gesamtergebnis und rechtspolitische Richtungsweisungen 497
1. Festhalten an organisierten Stimmrechtsvertretern 498
2. Ausbau des gesellschaftsbenannten Stimmrechtsvertretungssystems 498
a) Status Quo 498
b) Eigener Vorschlag: Markt für Stimmrechtsvertretungsunternehmen 499
3. Einführung einer elektronischen Stimmabgabe 501
4. Verstärkter Einsatz des Internets zur Informationsdistribution 501
Anhang 503
Literaturverzeichnis 514
Sachwortverzeichnis 551