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Staat und Religion

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Schreckenberger, W. (Ed.) (2006). Staat und Religion. Der moderne Staat im Rahmen kultureller und religiöser Lebenselemente. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-52229-3
Schreckenberger, Waldemar. Staat und Religion: Der moderne Staat im Rahmen kultureller und religiöser Lebenselemente. Duncker & Humblot, 2006. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-52229-3
Schreckenberger, W (ed.) (2006): Staat und Religion: Der moderne Staat im Rahmen kultureller und religiöser Lebenselemente, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-52229-3

Format

Staat und Religion

Der moderne Staat im Rahmen kultureller und religiöser Lebenselemente

Editors: Schreckenberger, Waldemar

Wissenschaftliche Abhandlungen und Reden zur Philosophie, Politik und Geistesgeschichte, Vol. 38

(2006)

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Abstract

Im Zentrum der Vorträge steht das Verhältnis von Staat und Religion, das auf eine bewegte Geschichte zurückgeht. Nach vielfältigen Formen der wechselseitigen Abhängigkeit der Religion von staatlicher Herrschaftsmacht ist im demokratischen Rechtsstaat die freie Religionsausübung des Einzelnen gewährleistet. Er kennt nur noch begrenzte Formen staatlicher Mitwirkung für Kirchen und Religionsunterricht. Das gemeinsame Medium ist die "gesellschaftliche Öffentlichkeit": die individuelle Gotteserfahrung verbindet sich mit der weltoffenen Zuwendung zur sozialen und kulturellen Mitgestaltung, insbesondere zu einer "Solidarkultur". Die "homogene" Einheit der Gesellschaft bestimmt zugleich die Grenzen für grundlegende - und sei es religiös motivierte - abweichende Verhaltensformen. Auf schwierige Probleme trifft die Begegnung mit verschiedenen globalen Religionssystemen, dem Christentum, Judentum und dem Islam.

Ziel der Erörterung ist es, die unterschiedlichen, aber auch gemeinsamen religiösen Entwicklungen in den Grundzügen offenzulegen. Denn nur eine vertiefte Kenntnis der Glaubensüberzeugungen und ihrer lehrmäßigen, dogmatischen Grundlagen erlauben eine sinnvolle Verständigung. Im Vordergrund steht das historische Verhältnis von staatlicher Macht und institutioneller Religionspraxis, das verschiedene Formen der Theokratie hervorgebracht hat. Sie haben im Islam ihren strengsten Ausdruck gefunden. Letztlich bieten sie aus islamwissenschaftlicher Sicht kein unüberwindbares Hindernis für eine globale Friedensordnung.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 5
Inhaltsverzeichnis 7
Waldemar Schreckenberger: Staat und Religion. Der moderne Staat im Rahmen kultureller und religiöser Lebenselemente 9
Raif-Georges Khoury: Politik und Religion im Islam. Die Probleme in der modernen Zeit und der Beitrag der Reformen 25
I. Zur Theokratie im Islam: Entstehung und Entwicklung der Herrschaftsnormen im Islam 25
II. Die Wahl der ersten Kalifen 29
III. Einige Bemerkungen über die Entwicklung des Islam in der klassischen Zeit 36
IV. Verhärtungen und Suche nach Lösungen in der modernen Zeit 42
Einige Literaturtitel über Religion, Geschichte und Kultur (mit weiterf. Literatur) 54
Gerhard Rau: Staat und Religion: Die evangelisch-protestantische Perspektive 57
I. 58
II. 62
Literatur 67
Weihbischof Otto Georgens: Solidarität – Auslaufmodell oder Ressource der Gesellschaft? 69
I. Wie steht es um die Solidarität heute? 69
II. Neue Formen der Solidarität – ein Beispiel: Compassion-Projekt 70
III. Die jüdisch-christliche Tradition der Solidarität und ihre Begründung 72
IV. Solidarität – Option für die Modernisierungsverlierer 75
V. Auf dem Weg zu einer neuen Solidarkultur 76
VI. Für eine Kultur der Solidarität (Thesen) 78
Literatur 79
Daniel Krochmalnik: Theokratie in Israel 81
I. Theokratie und Gewalt 81
II. Theokratie und Gewaltenteilung 87
III. Theokratie und Utopie 93
IV. Theokratie ohne Staat 101
V. Theokratie als Verfassung 109