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Bewusstsein und Existenz

Eine phänomenologische Studie

Gleixner, Wolfgang H.

Erfahrung und Denken, Vol. 104

(2012)

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Geboren in der Oberpfalz. Nach dem Abitur, Studium der Theologie an der Ordenshochschule St. Augustin; Kommunikationsforschung, Philosophie und vgl. Religionswissenschaft an der Universität Bonn. Promoviert mit einer Arbeit über Phänomenologie als philosophische Grundlagenforschung. Verschiedene Aufgaben im Bistum Hildesheim; unter anderem Referatsleiter und stellvertretender Direktor der Akademie der Diözese. Gegenwärtig, Wissenschaftlicher Referent am Forschungsinstitut für Philosophie Hannover (fiph).

Abstract

Die Phänomenologie ist kein historisches Thema. Genauso wenig eine bloße Angelegenheit für eine akademische Philosophie. Ein Blick auf Psychotherapie, Psychiatrie, auf Soziologie und Literaturwissenschaften belegt das zur Genüge.

Die Phänomenologie ist eine systematische Grundlagenforschung der Existenz. Eine Grundlagenforschung – gerichtet auf letztmögliche Hinterdenklichkeit – im Blick auf das Dasein und seine ihm notwendig zugehörige Lebenswelt. Die Phänomenologie ist eine Arbeitsphilosophie. Ihre Grundlage ist die selbsteigene Anschauung und Erfahrung und die Reflexion dieser Anschauung und Erfahrung.

Das bestimmt den Phänomenologie-Begriff der vorliegenden Publikation, in deren Mittelpunkt Edmund Husserl steht. Der Autor schafft hier eine erste phänomenologische Vor-Lage für ein mehrjähriges Forschungsprojekt am »Forschungsinstitut für Philosophie Hannover« (»Die Philosophie der Großstadt«).

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 5
Inhaltsverzeichnis 7
Einleitung 9
A. Der Grund-Stil einer Epoche 13
I. Die Möglichkeit eines theoretischen und praktisch wahren Anfangs 13
II. Erste Überlegung zur Modernität der Moderne 17
III. Die Form des neuzeitlichen Philosophierens 23
IV. Die Aufklärung und die Idee einer absoluten Vernunft 26
V. Die Selbstsetzung der neuzeitlichen, transzendentalen Vernunft als verhängnisvolle Abstraktion 28
VI. Krise und Krisis 32
VII. Neuzeit – Rationalismus – Empirismus 41
B. Das metaphysische Scheitern der Neuzeit 48
I. Existentielle Transzendentalität 48
II. Krisis als reflexive Potenz 58
III. Die wirklichen transzendentalen Leitfäden 60
C. Krisis und Reflexion 62
I. Die wirkliche Wirklichkeit und die philosophische Verzweiflung 62
II. Das existentielle Denken der Moderne 73
III. Die existentielle Reflexion der Reflexion 83
D. Reflexion und Verzweiflung 88
I. Die leibhafte Selbstwahrnehmung 88
II. Das Existentielle und das Transzendentale 110
III. Notwendig verstrickt in das Philosophieren 134
E. Reflexion, Großstadt und Moderne 142
I. Transzendental-leibhaftes Krisen-Denken 142
II. Das Projekt: ,Moderne‘ als Anfangs-Frage der Philosophie 166
III. Die endgültige Aufhebung des neuzeitlichen Philosophierens 173
F. Die phänomenologische Lebensphilosophie 178
I. Das Fragwürdige der philosophischen Frage-Stellung 178
II. Die Reflexion der Frage-Stellungen 186
III. Die existentielle Anfangs-Frage der Moderne 194
IV. Reflexive Reflexion als abendländische Grenzbestimmung 197
V. Die ,transzendentale Oberfläche‘ 205
VI. Der Gedanke der Großstadt 208
Literaturverzeichnis 212
Sachwortverzeichnis 217