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(2012). Rechtsformen internationaler Politik:Theorie, Norm und Praxis vom 12. bis 18. Jahrhundert. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-53315-2
. Rechtsformen internationaler Politik:Theorie, Norm und Praxis vom 12. bis 18. Jahrhundert. Duncker & Humblot, 2012. https://doi.org/10.3790/978-3-428-53315-2
2012. Rechtsformen internationaler Politik:Theorie, Norm und Praxis vom 12. bis 18. Jahrhundert. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-53315-2

Format

Rechtsformen internationaler Politik

Theorie, Norm und Praxis vom 12. bis 18. Jahrhundert

Editors: Jucker, Michael | Kintzinger, Martin | Schwinges, Rainer Christoph

Zeitschrift für Historische Forschung. Beihefte, Vol. 45

(2011)

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Abstract

Das Beiheft geht auf eine internationale und interdisziplinäre Tagung der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster vom 11. bis 13. September 2006 zurück, die sich zum Ziel gesetzt hatte, den aktuellen Forschungsstand der Völkerrechtsgeschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit zu sichten und zu dokumentieren.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 5
Inhaltsverzeichnis 7
Martin Kintzinger: Recht und Macht? Eine Einführung 9
I. Zeithorizonte 9
II. Methodische Perspektiven 11
III. Erste Einsichten 13
IV. Erste Zweifel 14
V. Weitere Zweifel und einige Lösungen 15
VI. Theorie und Praxis 17
VII. Recht und Rang 20
VIII. Moderne Einsichten 22
Michael Jucker: Mittelalterliches Völkerrecht als Problem: Befunde, Methoden, Desiderate 27
I. Einleitende Bemerkungen 27
II. Mittelalterliches Völkerrecht: Ein spezifisches Problem? 28
III. Die Situation der Völkerrechtsgeschichte: Eine Bestandesaufnahme aus allgemeinhistorischer Sicht 33
IV. Völkerrechtsgeschichte, Methodenvorschläge und Forschungsdesiderate 37
V. Fazit 45
Heinhard Steiger: Zwischen-Mächte-Recht im Frühmittelalter 47
I. Forschungsstand 47
II. Fragestellung, Quellen, Methoden 48
1. Fragestellungen 48
2. Quellen 51
3. Methoden 51
III. Die Subjekte 52
IV. Rechtliche Grundlegungen 54
1. Instrumente 54
2. Gesandtschaftswesen 55
3. Vertragsrecht 55
4. Gemeinsames Recht? 57
V. Grundstrukturen der Zwischen-Mächte-Ordnung – der ordo 59
1. Grundlegung 59
2. Weltliche plurale Parität christlicher Mächte 59
3. Religiös-kirchliche Einheit – christianitas 61
4. Defensor ecclesiae 62
5. Päpste und Mächte 63
6. Christen – Islam – Heiden 65
VI. Pax – amicitia 68
1. Frieden und Krieg 68
2. Pax und ordo 69
3. Amicitia 71
VII. Einige Schlußfolgerungen 72
1. Inhalte 72
2. Methoden 73
Rainer Christoph Schwinges: Rechtsformen und praktisches Rechtsdenken des interkulturellen Kontakts in der Kreuzzugszeit 75
I. Ignorieren des impium foedus 77
II. Gemeinsame Feinde und edle Gesten 80
III. Treu und Glauben 82
IV. Pacta sunt servanda und das Problem der Verbindlichkeit 84
V. Einordnungen 86
Karsten Plöger: Begründungsmodelle diplomatischer Immunität im europäischen Mittelalter: Ein diskursgeschichtlicher Versuch 91
Bastian Walter: Die Verhandlungen zur Ewigen Richtung (1469 – 1474/75). Das Schiedsgericht und die Diplomatie zwischen der Eidgenossenschaft, Frankreich und dem Hause Habsburg 109
Einleitung: Vorspiel zur Ewigen Richtung 109
Das Schiedsgericht, frühe Form zwischenstaatlicher Konfliktbeilegung 113
Eine Frage der Person? 117
Frankreich betritt die Bühne 121
Unterhändler Jost von Silenen: Diener zweier Herren? 127
Konstanz, April 1474 129
Die Konferenz von Feldkirch 137
Ein letzter Versuch der Einflussnahme: Die eidgenössischen und die österreichischen Gesandtschaften nach Frankreich 140
Fazit 143
Barbara Stollberg-Rilinger: Völkerrechtlicher Status und zeremonielle Praxis auf dem Westfälischen Friedenskongreß 147
I. 151
II. 155
III. 160
IV. 163
Randall Lesaffer / Erik-Jan Broers: Private Property in the Dutch-Spanish Peace Treaty of Münster (30 January 1648) 165
Abstract 165
I. Introduction 166
II. The Treaty of Münster: Forty years in the making 171
III. Private rights and property in the Peace Treaty of Münster 176
IV. Seizure and restitution 182
André Krischer: Das Gesandtschaftswesen und das vormoderne Völkerrecht 197
Einleitung: Völkerrecht und Gesandtschaftswesen 197
I. Gesandtenränge 201
1. „Spiegel ihrer Herren″ – Botschafter und Gesandte am Beginn der Neuzeit 201
2. Repräsentation statt Analogie: Der Westfälische Friedenskongress als Wendepunkt; die Botschafterwürde 206
3. Kreditive 210
4. Die völkerrechtlichen Bedeutungsebenen einer Botschaftermission 212
5. Das Souveränitätsverständnis in völkerrechtlicher Theorie und höfisch-diplomatischer Praxis: der Majestätsbegriff 213
6. Die Gesandtenränge nach 1648 218
a) Envoyé (ablegatus, Abgesandter) 220
b) Residenten und Agenten 222
c) Deputierte und Kommissare 224
d) Die Gesandtenränge im Übergang zur Moderne 225
II. Privilegien 227
III. Sozialer Status und Geschlecht im Völkerrecht 230
IV. Die Reichsverfassung als Völkerrechtsordnung im Kleinen? 233
Resümee 238
Thomas Maissen: Wie aus dem heimtückischen ein weiser Fuchs wurde. Die Erfindung der eidgenössischen Neutralitätstradition als Anpassung an das entstehende Völkerrecht des 17. Jahrhunderts 241
I. Ausbildung des frühneuzeitlichen Neutralitätsdiskurses 243
II. Die Ausbildung eines schweizerischen Neutralitätsdiskurses 249
III. Bildliche Repräsentation der Neutralität 262
Michael Kempe: Piraterie, Völkerrecht und internationale Beziehungen in der frühen Neuzeit: Der Piratenprozess des George Cusack 1674/75 273
I. Von der Gemeinschaft ausgeschlossen: Der Seeräuber als „communis hostis omnium″ oder „hostis humani generis″ 274
II. Von Afrika über Westindien in die Nordsee: Stationen einer Kaper- und Piratenfahrt 278
III. „Publique Enemies to Mankind″ vor Gericht: der Piratenprozess von George Cusack und Komplizen 1674/75 284
IV. „Super altum Mare″. Internationale Verbrecher und nationale Politik 288
V. „Even in the remotest Corners of the World″. Universales Piratenstrafrecht als Legitimation weltweiter Jurisdiktionsansprüche 291
VI. „No purchase, no pay″. Internationale Kaperpolitik und Freelance-Kaperfahrer 293
VII. „Men of our own Trade″. Kritik an der internationalen Kaperpolitik 296
Jürgen Elvert: Mensch, Gleichgewicht und Integration. Neuzeitliche Vorstellungen vom Wesen Europas, insbesondere von seiner Verfasstheit 299
James W. Davis: The Timeliness of Pre- and Early Modern International Law: A View from Political Science 315
The Meaning of Westphalian Sovereignty 317
The Origins of Order and Change 320
Everything Old is New Again? 323
Personenregister 325
Ortsregister 331