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Teilnichtigkeit von Gesetzen

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Skouris, W. (1973). Teilnichtigkeit von Gesetzen. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-42921-9
Skouris, Wassilios. Teilnichtigkeit von Gesetzen. Duncker & Humblot, 1973. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-42921-9
Skouris, W (1973): Teilnichtigkeit von Gesetzen, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-42921-9

Format

Teilnichtigkeit von Gesetzen

Skouris, Wassilios

Schriften zum Öffentlichen Recht, Vol. 215

(1973)

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Table of Contents

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Inhaltsverzeichnis 9
Einleitung 13
Erster Teil: Teilweise Nichtigkeit von Rechtsakten 15
I. Rechtsgeschäfte (§ 139 BGB) 15
1. Rechtsgeschichtliches 16
2. Rechtsvergleichung 17
3. § 139 BGB 18
a) §139 BGB als Beweislast- und Auslegungsregel 18
b) Ausschluß des §139 BGB bei Allgemeinen Geschäftsbedingungen und im Arbeitsrecht 19
c) Insbesondere: Teilnichtigkeit von Tarifverträgen 20
aa) §139 BGB 20
bb) Restgültigkeit 21
4. Schwerpunkte der heutigen Auslegung des § 139 BGB 21
a) Einheitlichkeit und Teilbarkeit 22
b) Rechtsfolge des §139 BGB 22
II. Verwaltungsakte 23
1. Teilnichtige und teilaufhebbare Verwaltungsakte 23
2. Zulässigkeit der Teilnichtigkeit und Teilaufhebung 24
3. Voraussetzungen 25
a) Teilbarkeit 25
b) Entscheidungskriterien für Gesamtnichtigkeit oder Restgültigkeit 25
c) Relativierung der Ansichten 27
4. Ergebnis 29
Zweiter Teil: Teilnichtigkeit von Gesetzen und Gesetzesbestimmungen in Rechtsprechung und Lehre 30
I. Spruchpraxis des Bundesverfassungsgerichts 30
1. Objektive Kriterien 31
a) Dependenz und Interdependenz 31
aa) als Wertungsfragen 32
bb) als Teilbarkeitskriterien 32
b) Gesamtnichtigkeit wegen einseitiger Abhängigkeit 33
aa) BVerfGE 26, 246 ff. 33
bb) BVerfGE 5, 25 ff. 34
cc) BVerfGE 20, 238 ff. 34
c) Gesamtnichtigkeit wegen wechselseitiger Abhängigkeit 35
d) Restgültigkeit 36
2. Subjektive Kriterien (Partieller Verstoß gegen den Gleichheitssatz) 39
a) Gewaltenteilung und Wille des Gesetzgebers 39
b) Restgültigkeit 41
aa) BVerfGE 4, 219 ff. 41
bb) BVerfGE 6, 273 ff. 42
cc) BVerfGE 27, 220 ff. und 391 ff. 43
3. Feststellung der Verfassungswidrigkeit und Nichtigerklärung 45
a) Ausgangsfall: BVerfGE 18, 288 ff. 45
b) Gleichheitsverletzung ohne Nichtigerklärung 46
c) Unvereinbarkeitsfeststellung als Teilnichtigkeit 47
d) Legalisierung der Unvereinbarkeitsfeststellung durch das 4. Änderungsgesetz zum BVerfGG? 48
e) Verfassungsrechtliche Bedenken gegen die bloße Unvereinbarkeitsfeststellung 51
f) Regelungsermessen des Gesetzgebers 52
g) Unterschiede der Unvereinbarkeitsfeststellung gegenüber der Nichtigerklärung 53
aa) Für die Benachteiligten 53
bb) Für die Begünstigten bis zur Normenkontrollentscheidung 54
cc) Für die Begünstigten nach der Normenkontrollentscheidung 55
h) Ergebnis: Vollnichtigkeit 57
4. Sonderfälle 57
a) BVerfGE 2, 380 ff. 57
b) BVerfGE 10, 200 ff. 59
5. Grenzfälle 61
a) Überflüssige Τ eilnichtigerklärung 61
b) Erstreckung des Streitgegenstands 63
II. Die Ansicht der übrigen Gerichte 64
III. Die Ansichten der Lehre 66
1. Modifizierung des § 139 BGB 67
2. Restgültigkeit aus Gründen der Rechtssicherheit und der Rechtsklarheit 68
a) Rechtssicherheit und Rechtsklarheit 68
b) Gesamtnichtigkeit und partielle Aufrechterhaltung 71
Dritter Teil: Teilnichtigkeit von Gesetzen und Gesetzesbestimmungen in Analogie zu § 139 BGB 74
I. Stufen des Normenkontrollverfahrens 74
1. Das Auslegungsstadium 75
2. Das Prüfungs- und das Entscheidungsstadium 75
II. Teilnichtigkeit 75
1. Teilbarkeit 76
a) Negative Bestimmung der Teilbarkeit 77
b) Einseitige Abhängigkeit 77
c) Gegenseitige Abhängigkeit 78
aa) Zwischen Vertragsteilen 78
bb) Zwischen Gesetzesteilen 80
cc) Ergebnis 83
2. Entscheidungsmerkmal: Der Wille des Erklärungsurhebers 83
a) Der hypothetische Wille 83
b) Utile per inutile non vitiatur 84
3. „Gebundene" Rechtssätze 85
4. Objektive Auslegungsmethode und Teilnichtigkeit 86
5. Vorteile 88
a) Gewaltenteilungsprinzip 88
b) Einheitliche Beurteilung teilfehlerhafter Rechtsakte 89
Vierter Teil: Teilnichtigkeit und verfassungskonforme Auslegung 90
I. Erscheinungsformen der Teilnichtigkeit 90
1. Quantitative Teilnichtigkeit 90
a) BVerfGE 4, 219 ff. 91
b) BVerfGE 6, 273 ff. 91
c) BVerfGE 27, 220 ff. 92
2. Qualitative Teilnichtigkeit 92
a) BVerfGE 11, 168 ff. 92
b) BVerfGE 19, 330 ff. 93
c) Inhaltsverlust ohne textliche Veränderung 94
d) Übergang zur verfassungskonformen Auslegung 95
II. Die verfassungskonforme Auslegung 96
1. Entwicklung 96
2. Die Vermutung zugunsten der Verfassungsmäßigkeit von Gesetzen 97
3. Die Einheit der Rechtsordnung 99
4. Das Verhältnis der verfassungskonformen Auslegung zur juristischen Methodenlehre 102
a) Methoden und Kriterien der Auslegung 102
b) Die Relativität der Auslegungskriterien 103
c) Besonderheiten der verfassungskonformen Auslegung 104
d) Einordnung des Prinzips in das herkömmliche Auslegungssystem 105
III. Gleichsetzung von verfassungskonformer Auslegung und Teilnichtigkeit 106
1. Normerhaltung durch Teilnichtigkeit 107
2. Verfassungskonforme Interpretation als qualitative Teilnichtigkeit 108
3. Vorteile der Gleichsetzung 109
4. Folgen der Gleichsetzung 112
5. Bestätigung der Gleichsetzung durch das 4. ÄnderungsG zum BVerfGG 113
IV. Neues Verständnis der verfassungskonformen Auslegung 114
1. Als Teil rechtssystematischer Interpretation 115
2. Verhältnis zur Teilnichtigkeit 117
3. Zuständigkeit zur verfassungskonformen Auslegung 118
Literaturverzeichnis 121