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Das positive Recht als soziales Phänomen

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Hijikata, T. (2014). Das positive Recht als soziales Phänomen. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-54183-6
Hijikata, Toru. Das positive Recht als soziales Phänomen. Duncker & Humblot, 2014. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-54183-6
Hijikata, T (2014): Das positive Recht als soziales Phänomen, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-54183-6

Format

Das positive Recht als soziales Phänomen

Hijikata, Toru

Schriften zur Rechtstheorie, Vol. 268

(2014)

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About The Author

Prof. Dr. Toru Hijikata, geb. 1956 in Tokio, ist seit 1988 Professor für Soziologie an der Seigakuin Universität in Saitama, Japan. Er war von 1993 bis 1995 Gastprofessor an dem Forschungsinstitut für Philosophie Hannover (fiph) und dann von 2000 bis 2001 an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Seit 2002 wissenschaftlicher Beirat für die »Soziale Systeme. Zeitschrift für soziologische Thoerie«. Er gilt als Experte der Systemtheorie Niklas Luhmanns in Japan. Forschungsschwerpunkte: Rechtssoziologie, Religionssoziologie, Theorie der sozialen Systeme sowie Gesellschaftstheorie.

Abstract

Toru Hijikata stellt die Grundthese auf, dass das Recht in der jeweiligen Gesellschaft stets Geltung hat, obwohl der Ort des Verfassens und der Ort der Anwendung zeitlich und räumlich verschieden sind. Der Autor befasst sich mit der Frage, wie das möglich ist. Die Untersuchung wird vom Versuch bestimmt, die Attribute des Rechts wie Universalität, Gültigkeit, Sicherheit, Richtigkeit, Normativität und Systemcharakter als gesellschaftlichen Aufbau im Sinne dieser Grundthese zu reformulieren. Hinter diesem Bestreben liegt die Absicht, einen Beitrag zur Aufklärung über die Eigenschaft des positiven Rechts in konkreter Art und Weise zu leisten. Die Beantwortung der Frage nach der Positivität des Rechts und seinen Strukturen beschränkt sich dabei nicht nur auf die juristischen Diskurse über das Recht, sondern es werden auch seine weiteren Bedeutungen jenseits der Grenzen des juristischen Diskurses thematisiert.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 7
Inhaltsverzeichnis 11
Einleitung: Grundthese 15
A. Universalität 19
I. Vorbemerkung 19
II. Die rechtliche Erfassung und Beschreibung der Gesellschaft 22
III. Die zeitliche Dimension der Erfassung und Beschreibung des Rechts 24
1. Der Zeithorizont der Rechtserfassung und -beschreibung 25
2. Entwicklung des Rechts 27
a) Die Wirksamkeit des Rechts in der Zukunft 27
b) Die Fortdauer des Rechts in der Gegenwart 29
IV. Der dynamische Charakter des Rechts 31
1. Die Selbstreferenzbewegung des Rechts 31
a) Die Akkumulation der Erfahrungen im Recht 31
b) Die Selbstthematisierung des Rechts 32
c) Die Selbstdifferenzierung des Rechts 33
2. Die selbstreferenzielle Bewegung zum Erwerb der Universalität 34
B. Geltung 36
I. Vorbemerkung 36
II. Entscheidungsunfähige rechtliche Geltung 37
1. Komplexität 37
2. Die Kontingenz des rechtlichen Urteils 39
III. Die Verwirklichung der rechtlichen Geltung 42
1. Die Verknüpfung 42
2. Instanz der Gültigkeit 44
C. Sicherheit 48
I. Vorbemerkung 48
II. Rechtliche Bearbeitung der Unsicherheitsfaktoren 48
1. Rechtssicherheit 48
2. Bewahrung und Fortsetzung der Rechtssicherheit 49
a) Der rechtliche Charakter der Unsicherheitsfaktoren des Rechts 50
b) Die durch Unsicherheitsfaktoren nicht zu störende Rechtssicherheit 50
c) Die Aufrechterhaltung der Rechtssicherheit durch Rechtsexperten 51
3. Rechtssicherheit als Prozess 52
a) Die Bearbeitung der Unsicherheitsfaktoren als deren Erzeugnis 52
b) Rechtssicherheit in der Zeit 54
III. Die stabile Erfüllung der Erwartungen 56
1. Die Aufrechterhaltung der Erwartungen 56
2. Beständige Erwartungen 59
D. Richtigkeit 62
I. Vorbemerkung 62
II. Die Aporie des äußeren Grundes – Non sub rege, sed sub lege 63
III. Die Zirkulation des Rechts 65
1. Der Grund des Rechts ist das Recht selbst 65
2. Recht ist Recht 66
IV. Der Recht/Unrecht-Code 67
V. Der Anfang – divinam essentiam per se incomprehensiblem esse 68
VI. Das Nichtvorhandensein des Unrechts 70
VII. Die Post-Unvollständigkeit des Rechts 73
E. Normativität 76
I. Vorbemerkung 76
II. Die Norm als Tatsache 76
1. Subsumtion und Zirkulation 77
2. Die Unterscheidung der Tatsache/Norm-Unterscheidung 77
3. Die Hierarchie/Heterarchie der Unterscheidung 78
III. Die Form der Rechtsgeltung 80
1. Die hierarchische und die heterarchische Geltung 80
2. Die Fortdauer des Geltungszustandes 82
IV. Normativität durch rechtliche Entscheidung 84
1. Die rechtliche Entscheidung 84
2. Die Einheit des Rechts 85
V. Unvollendete Rechtsnormen 87
1. Die Willkürlichkeit der rechtlichen Entscheidung 87
2. Risiko 89
3. Die Norm in der Zukunft 91
VI. Die Rechtsnorm der Gesellschaft 92
F. Der Systemcharakter 95
I. Vorbemerkung 95
II. Geschlossenheit 96
1. Die Geschlossenheit des Rechts 96
2. Konsequente Durchsetzung der Geschlossenheit 97
III. Die Verinnerlichung der Unterscheidung 101
1. Die Innen/Außen-Unterscheidung des Rechts 101
2. Die Recht/Unrecht-Unterscheidung 104
IV. Die Unterscheidung des Rechts 106
1. Die Tatsache/Norm-Unterscheidung im Recht 106
2. Die Normierung der Tatsache/Norm-Unterscheidung 107
V. Der Systemcharakter der Rechtsauslegung – Theorie und Praxis 108
G. Das positive Recht – Reformulierung der Grundthese 112
I. Vorbemerkung 112
II. Die Thematisierung des Nicht-Thematisierbaren 113
1. Absorption und Entwicklung der Differenz durch rechtliche Beschreibung 113
2. Absorption und Entwicklung der Differenz in der Gegenwart des Rechts 114
III. Statischer Zustand durch Dynamik 115
IV. Selbstreferenz 117
Literaturverzeichnis 120
Personen- und Sachverzeichnis 123