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(2014). Politisches Denken. Jahrbuch 2013. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-54210-9
. Politisches Denken. Jahrbuch 2013. Duncker & Humblot, 2014. https://doi.org/10.3790/978-3-428-54210-9
2014. Politisches Denken. Jahrbuch 2013. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-54210-9

Format

Politisches Denken. Jahrbuch 2013

Editors: Gerhardt, Volker | Kauffmann, Clemens | Kraus, Hans-Christof | Mehring, Reinhard | Ottmann, Henning | Thompson, Martyn P. | Zehnpfennig, Barbara

Politisches Denken. Jahrbuch, Vol. 23

(2013)

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About The Author

Hans-Christof Kraus studierte Geschichte, Germanistik und Philosophie an der Georg-August-Universität zu Göttingen. 1992 Promotion im Fach Mittlere und Neuere Geschichte. Berufliche Tätigkeit und akademische Lehre an verschiedenen Forschungsinstitutionen und Hochschulen, u.a. in Berlin, München, Speyer, Stuttgart, Jena. 2002 Habilitation für das Fach Neuere und Neueste Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit 2007 Ordinarius und Lehrstuhlinhaber für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Passau. Mitglied u.a. der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, der Kommission für die Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, der Historischen Kommission zu Berlin, der Preußischen Historischen Kommission.

Martyn P. Thompson is Associate Professor and Senior Political Theorist in the Department of Political Science. His main fields of interest are the history of political thought since the Renaissance, literature and politics, and contemporary German political philosophy. Professor Thompson has two doctorates, the first from the London School of Economics, the second (the Habilitation) from Tuebingen University. He has been a faculty member in the universities of London, Cambridge and Tuebingen. His honors include a Fellow Commonership at Churchill College, Cambridge University; Fellowships at the Huntington Library and the William Andrews Clark Library in California; and honorary life membership of the R.G. Collingwood Society. Professor Thompson founded the Deutsche Gesellschaft zur Erforschung des politischen Denkens in 1989. He was President of the International Conference for the Study of Political Thought from 1995 to 2002 and he was President of the Michael Oakeshott Association from 2008 to 2010.

Prof. Dr. Barbara Zehnpfennig lehrt als Professorin für Politische Theorie und Ideengeschichte an der Universität Passau. Ihre Schwerpunktthemen sind antike Philosophie, amerikanisches Verfassungsdenken und Totalitarismus, letzterer speziell im Hinblick auf die Erforschung seiner ideologischen Grundlagen. Seit 2004 ist sie Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft zur Erforschung des Politischen Denkens (DGEPD), seit 2006 Mitherausgeberin des »Jahrbuchs Politisches Denken«.

Abstract

Das Jahrbuch »Politisches Denken« bringt im Jahrgang 2013 aus Anlass des fünfzigsten Todestages von Eduard Spranger zunächst einen Themenschwerpunkt, der sich mit dessen geisteswissenschaftlicher Pädagogik und ihrem Schicksal in der gegenwärtigen Bildungslandschaft beschäftigt. […] Der Schwerpunkt unterstreicht die Bedeutung, die eine geisteswissenschaftlich orientierte Pädagogik für die politische Kultur moderner Demokratien hat, und das Interesse, welches das Jahrbuch an den vielfältigen Herausforderungen zeigt, vor die uns die gegenwärtige Entwicklung der (nicht nur politischen) Bildung stellt. […]

Aus dem Editorial

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Inhaltsverzeichnis 5
Editorial 9
I. Schwerpunktthema Vom Ende der „geisteswissenschaftlichen Pädagogik“: Eduard Spranger (1882 – 1963) 11
Detlef Garz: Paradigm lost. Über das (unvermeidliche) Ende ‚der` Geisteswissenschaftlichen Pädagogik 13
I. Einleitung 13
II. Der Niedergang – die Standarderzählung 14
III. Zur Feinanalyse 15
IV. Was aber ist mit Spranger? 22
V. Nun aber noch einmal: Was ist mit Spranger? 25
Literatur 26
Gerd F. Hepp: Bildung unter dem Diktat der Ökonomie. Anmerkungen zu einer folgenreichen Transformation von Schule und Universität 29
I. Vom Ordoliberalismus zum neuen Neoliberalismus 29
II. „Ökonomischer Imperialismus“ – Bildung als Investition in Humankapital 31
III. Akteure und Strategien auf der europäischen Ebene 33
IV. Die Rolle der Bertelsmann-Stiftung 35
V. Outputsteuerung, Bildungsertrag und Wirtschaftswachstum – die strategische Bedeutung des Kompetenzmodells der OECD 37
VI. Bildung der Persönlichkeit – Humboldts Bildungsidee 40
VII. Der Bologna-Prozess – die Verberuflichung von Bildung 42
VIII. Das neue Steuerungsmodell – Führungsmanagement und Qualitätssicherung 44
Hans-Christof Kraus: Preußen aus der Distanz – Eduard Spranger und der „Berliner Geist“ 47
I. 47
II. 49
III. 52
IV. 57
V. 59
VI. 62
Reinhard Mehring: Spranger und die philosophische Pädagogik 65
I. Naturalismusproblem gestern wie heute 65
II. Philosophische Apologie der Freiheit 69
III. Ethos – Ethik der Lebensformen 70
IV. Ethik der pädagogischen Praxis 73
Manfred Seidenfuß: Eduard Spranger und seine „Gedanken über Lehrerbildung“ 77
Georg Zenkert: Bildung als Politikum. Die Bildungstheorie Wilhelm von Humboldts in der Perspektive Eduard Sprangers 91
I. 92
II. 95
III. 98
IV. 102
II. Aufsätze 105
Clemens Kauffmann: Demokratisches Denken gegen eine „halbierte Moderne“. Beobachtungen zu Henning Ottmanns „Geschichte des politischen Denkens“ 107
I. 107
II. 108
III. 112
IV. 117
V. 124
Literatur 128
Bruno Godefroy: Eternity and Crisis. Eric Voegelin and Karl Löwith on Human Temporality 129
I. Introduction 129
II. Disturbed Temporality: The Problem of Eschatological Existence 132
III. Eric Voegelin – Recovering Eternity by Transcendence 136
IV. Karl Löwith – Immanent Eternity 140
V. Conclusion 144
Hasso Hofmann: Schiller und der Rechtsstaat. Bemerkungen zu Matthias Tresselts „Friedrich Schiller und die Demokratie“, zu Yvonne Nilges' „Schiller und das Recht“, über einige Klischees und zu den Schwierigkeiten transdisziplinärer wissenschaftlicher Arbeit 147
I. 147
II. 148
III. 149
IV. 151
V. 153
VI. 156
VII. 159
VIII. 162
Hans-Jörg Sigwart: Das politisch-hermeneutische Problem: Zur Gegenstandsbestimmung einer „verstehenden Politikwissenschaft“ 163
Abstract 163
Einleitung 163
I. Charles Taylors Forderung eines „hermeneutic turn“ in der Politikwissenschaft 165
II. Philosophische und soziologische Konzepte des Verstehens und ihre politiktheoretischen Leerstellen 170
III. Gesellschaften als die pluralen Subjekte ihrer politischen Selbstinterpretation 178
Literatur 185
III. Rezensionen und Rezensionsabhandlungen 191
Ontologie, Sozialphilosophie oder Politische Philosophie der bürgerlichen Gesellschaft? Zu einer Fundamentalalternative der Praktischen Philosophie 193
Manfred Riedel, Bürgerliche Gesellschaft – Eine Kategorie der klassischen Politik und des modernen Naturrechts (Hrsg. Harald Seubert unter Mitarbeit von Friedemann Sprang), Steiner-Verlag, Stuttgart 2011, 380 Seiten 193
Michael Oakeshott, Leben und Werk im Spiegel der Forschung. Eine Hinführung aus Anlaß der Publikation zweier Sammelbände 207
Jenseits der Moderne? Was kann die politische Modernisierungssoziologie aus der Beschäftigung mit dem Stalinismus lernen? 219
Jörg Baberowski, Verbrannte Erde. Stalins Herrschaft der Gewalt. C. H. Beck Verlag, München 2012, 606 Seiten 219
Friedrich der Große, Potsdamer Ausgabe, Werke Bd. VII: Werke des Philosophen von Sanssouci. Oden, Episteln, Die Kriegskunst. Aus dem Französischen übersetzt v. Hans W. Schumacher, hrsg v. Jürgen Overhoff/Vanessa de Senarclens, Akademie Verlag, Berlin 2012, 648 Seiten 231
Stefan Breuer, Carl Schmitt imKontext. Intellektuellenpolitik in derWeimarer Republik, Akademie Verlag, Berlin 2012, 303 Seiten 235
Daniel Hildebrand, Rationalisierung durch Kollektivierung. Die Überwindung des Gefangenendilemmas als Code moderner Staatlichkeit, Verlag Duncker & Humblot,Berlin 2011, 579 Seiten 239
Niccolò Machiavelli, Der Fürst. Herausgegeben von Otfried Höffe, Akademie Verlag (Klassiker Auslegen, Bd. 50), Berlin 2012, 223 Seiten 241
Michaela Rehm/Bernd Ludwig (Hg.), John Locke: Zwei Abhandlungen über die Regierung (Klassiker Auslegen, Bd. 43), Akademie Verlag, Berlin 2012, 192 Seiten 245
Manfred Geier, Aufklärung. Das europäische Projekt, Rowohlt Verlag, Reinbek 2012, 415 Seiten 247
Jan-Werner Müller, Das demokratische Zeitalter. Eine politische Ideengeschichte Europas im 20. Jahrhundert (USA 2011, dt. von M. Adrian). Berlin: Suhrkamp 2013 249