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Gerhard Mercator als Theologe

Nieden, Marcel

Lectiones Inaugurales, Vol. 9

(2014)

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Prof. Dr. Marcel Nieden, geboren 1965 in Darmstadt. Studium der evangelischen Theologie in Neuendettelsau, Heidelberg und Erlangen. 1996 Promotion in Erlangen. 1999 Stipendiat der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel. 2004 Habilitation in Neuendettelsau. 2011 Berufung auf die Professur für Evangelische Theologie/Historische Theologie an der Universität Duisburg-Essen. Seit 2012 Mitglied der Historischen Kommission des Deutschen Nationalkomitees des Lutherischen Weltbundes. Gegenwärtige Forschungsschwerpunkte sind die Wittenberger Reformation, die Anfänge der evangelischen Theologenausbildung sowie das Verhältnis von Religion und Naturwissenschaft in der Frühen Neuzeit.

Abstract

Das Verhältnis von Religion und Naturwissenschaft in der Frühen Neuzeit ist komplex. Religiöse Prägungen und Interessen konnten dem naturwissenschaftlichen Erkenntnisfortschritt entgegenstehen, sie konnten naturwissenschaftliche Forschungen aber auch – wie bei Gerhard Mercator (1512–1594) – anregen, ja geradezu fordern. Die Vorlesung zeichnet die religiöse Biographie des gelehrten Kartographen nach und erkundet anhand der Quellen dessen theologisches Denken. Dabei wird deutlich, dass sich Gerhard Mercator, vergleichbar seinen jüngeren Zeitgenossen Galileo Galilei oder Johannes Kepler, nicht einfach einer bestimmten Konfession zuordnen lässt, sondern in Orientierung an einer humanistisch geprägten Geist-Religion divergente Vorstellungen zu einer spannungsreichen Einheit verband.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 5
Inhalt 7
1. Fragestellung 9
2. Bildungswege 21
3. Verdacht und Intrige 29
4. „Die kosmographischen Betrachtungen über die Entstehung der Welt“ (posthum 1595) 39
5. Kommentar zum Römerbrief, Kapitel 1–11 (ca. 1585–1590) 50
6. Privatkorrespondenz (1576/1591) 58
7. Resümee 66
Literaturverzeichnis 72
A. Quellen 72
B. Literatur 77
Zum Autor 90