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Carl Schmitt – Ernst Rudolf Huber: Briefwechsel 1926–1981

Mit ergänzenden Materialien

Schmitt, Carl | Huber, Ernst Rudolf

Editors: Grothe, Ewald

(2014)

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About The Author

Prof. Dr. Ewald Grothe studierte an der Philipps-Universität Marburg Geschichte, Öffentliches Recht und Rechtsgeschichte und promovierte 1994 zur Verfassungsgeschichte des Kurfürstentums Hessen in den 1830er Jahren. Von 1995 bis 2003 war er Wissenschaftlicher Assistent an der Bergischen Universität Wuppertal und von 2000 bis 2002 DFG-Forschungsstipendiat. 2004 folgte die Habilitation zur Wissenschaftsgeschichte der deutschen Verfassungsgeschichtsschreibung im 20. Jahrhundert. 2009 wurde er zum außerplanmäßigen Professor in Wuppertal ernannt, seit 2007 ist er Lehrbeauftragter an der Universität Köln, seit 2011 Leiter des Archivs des Liberalismus der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Gummersbach.

Buchveröffentlichungen u.a. »Verfassungsgebung und Verfassungskonflikt. Das Kurfürstentum Hessen in der ersten Ära Hassenpflug 1830–1837« (1996); »Zwischen Geschichte und Recht. Deutsche Verfassungsgeschichtsschreibung 1900–1970» (2005); «Brüder Grimm. Briefwechsel mit Ludwig Hassenpflug« (2000) (Hrsg.); »Quellen zur Alltagsgeschichte der Deutschen 1815–1870« (2005) (Mithrsg.); »Die Grimms – Kultur und Politik« (2003/2008) (Mithrsg.); »Rheinbündischer Konstitutionalismus« (2007) (Mithrsg.); »Konservative deutsche Politiker im 19. Jahrhundert« (2010) (Hrsg.); »Liberalismus als Feindbild« (2014) (Mithrsg.).

Abstract

Carl Schmitt (1888–1985) und sein Schüler Ernst Rudolf Huber (1903–1990) zählen zu den bedeutendsten deutschen Juristen des 20. Jahrhunderts. Die bisher ungedruckte Korrespondenz von rund 220 Briefen und Postkarten aus den Jahren 1926 bis 1981 sowie der Anhang mit autobiographischen Skizzen, Rezensionen und Stellungnahmen Hubers ermöglichen wichtige Erkenntnisse sowohl zur Wissenschafts- und Universitätsgeschichte als auch zur allgemeinen deutschen Geschichte. Es handelt sich um einen schriftlichen Austausch mit politischer Brisanz und intellektuellem Anspruch. Die Korrespondenz gibt einen intensiven Einblick in das NS-Engagement der Briefpartner und die spätere Reflexion des eigenen Verhaltens unter den Bedingungen der Diktatur. Der Briefwechsel ist von den beteiligten Korrespondenzpartnern und von seiner inhaltlichen Relevanz her eine zentrale Quelle zur Intellektuellengeschichte des 20. Jahrhunderts.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 7
Inhalt 9
Abkürzungsverzeichnis 11
Sehnsucht nach einem Gespräch\". Die Korrespondenz zwischen Carl Schmitt und Ernst Rudolf Huber 1926–1981 13
Einleitung 13
I. 14
II. 16
III. 27
IV. 34
V. 38
Chronologisches Briefverzeichnis 41
Briefe 49
Briefe 1926–1933 51
Briefe 1933–1945 135
Briefe 1945–1981 317
Anhang 391
Editorische Vorbemerkung 393
I. Promotion und Veröffentlichung der Dissertation von Ernst Rudolf Huber 394
1. Lebenslauf des Referendars Ernst Rudolf Huber, 15.11.1926 394
2. Carl Schmitt, Dissertationsgutachten über Ernst Rudolf Huber, 28.11.1926 394
3. Carl Schmitt an Oskar Siebeck, Godesberg, 6.3.1927 395
4. Carl Schmitt an Oskar Siebeck, Godesberg, 18.3.1927 396
5. Carl Schmitt an Oskar Siebeck, Godesberg, 28.3.1927 398
6. Carl Schmitt an Richard Thoma, Berlin, 25.7.1932 398
II. Rezensionen von Ernst Rudolf Huber über Carl Schmitt 400
1. [o.V.], Das Zeitalter der Technik, in: Der Ring 2 (1929), S. 998-1001. 400
2. [o.V.], Die neutralen Mächte im modernen Staat, in: Der Ring 2 (1929), S. 1001 f. 405
3. Manfred Wild [= Ernst Rudolf Huber], Repräsentation, in: Der Ring 3 (1930), S. 545-547. 408
4. [o.V.], Hugo Preuß, in: Der Ring 3 (1930), S. 552. 414
5. Manfred Wild [= Ernst Rudolf Huber], Der Hüter der Verfassung, in: Der Ring 4 (1931), S. 328-330. 417
6. Ernst Rudolf Huber, Verfassung und Verfassungswirklichkeit bei Carl Schmitt, in: Blätter für Deutsche Philosophie 5 (1931/32), S. 302–315. 425
7. Friedrich Landeck [= Ernst Rudolf Huber], Verfassung und Legalität, in: Deutsches Volkstum 14 (1932), S. 733-737. 443
8. Ernst Rudolf Huber, Rezension zu „Das Recht der nationalen Revolution“. Schriftenreihe, herausgegeben von Dr. Georg Kaisenberg und Dr. Franz Albrecht Medicus, Carl Heymanns Verlag, Berlin 1933, Heft 3. Das Reichsstatthaltergesetz. Von Carl Schmitt, in: Reichsverwaltungsblatt und Preußisches Verwaltungsblatt 54 (1933), S. 856–858. 448
9. Ernst Rudolf Huber, „Positionen und Begriffe“. Eine Auseinandersetzung mit Carl Schmitt, in: Zeitschrift für die gesamte Staatswissenschaft 101 (1941), S. 1–44. 450
III. Briefe Dritter 488
1.Tula Simons an Carl Schmitt, Berlin, 1931 488
2.Bernhard von Mutius an Ernst Rudolf Huber, Berlin, 10.5.1935 488
3.Eberhard Freiherr von Medem an Ernst Rudolf Huber, Berlin, 4.12.1935 489
.Eberhard Freiherr von Medem an Ernst Rudolf Huber, Berlin, 11.12.1935 490
5.Eberhard Freiherr von Medem an Ernst Rudolf Huber, Berlin, 16.12.1935 491
6.Tula Huber-Simons an Carl Schmitt, Kiel, 21.8.1936 492
7.Tula Huber-Simons an Carl Schmitt, Freiburg, 19.12.1965 492
IV. Stellungnahmen von Ernst Rudolf Huber 494
1. Ernst Rudolf Huber an Rudolf Smend, Falkau, 10.3.1947 494
2. Ernst Rudolf Huber an Hellmut Becker, Falkau, 31.7.1948 496
3. Ernst Rudolf Huber, Idee und Realität eines Freideutschen Bundes, 1949 504
V. Autobiographisches von Ernst Rudolf Huber 520
1. Exposé, 1946/47 520
2. Lebensbericht, 1961/62 556
3. Rede zum 80. Geburtstag, 1983 568
4. Carl Schmitt in seiner Bonner Zeit, 1988 576
VI. Gegenseitige Widmungen 582
VII. Verzeichnis fehlender Briefe 588
VIII. Ernst Rudolf Huber: Bibliographie der Veröffentlichungen seit 1973 590
Quellen- und Literaturverzeichnis 593
1. Ungedruckte Quellen 593
2. Gedruckte Quellen 594
3. Sekundärliteratur 598
Abbildungsnachweis 602
Personenregister 604
Ortsregister 614
Bildteil\r 619