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Canaris, C. (1983). Systemdenken und Systembegriff in der Jurisprudenz,. entwickelt am Beispiel des deutschen Privatrechts. 2. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-45312-2
Canaris, Claus-Wilhelm. Systemdenken und Systembegriff in der Jurisprudenz,: entwickelt am Beispiel des deutschen Privatrechts. (2).Duncker & Humblot, 1983. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-45312-2
Canaris, C (1983): Systemdenken und Systembegriff in der Jurisprudenz,: entwickelt am Beispiel des deutschen Privatrechts, 2,Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-45312-2

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Systemdenken und Systembegriff in der Jurisprudenz,

entwickelt am Beispiel des deutschen Privatrechts

Canaris, Claus-Wilhelm

Schriften zur Rechtstheorie, Vol. 14

(1983)

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Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort zur 2. Auflage 3
Vorwort zur 1. Auflage 4
Inhaltsverzeichnis 5
§ 1 Die Funktion des Systemgedankens in der Jurisprudenz 11
I. Die Merkmale der Ordnung und Einheit als Charakteristika des allgemeinen Systembegriffs 11
II. Die wertungsmäßige Folgerichtigkeit und innere Einheit der Rechtsordnung als Grundlage des juristischen Systems 13
1. Folgerichtigkeit und Einheit als wissenschaftstheoretische und hermeneutische Prämissen 13
2. Folgerichtigkeit und Einheit als Emanationen und Postulate der Rechtsidee 16
§ 2 Der Begriff des Systems 19
I. Systembegriffe, die sich nicht aus dem Gedanken der wertungsmäßigen Folgerichtigkeit und inneren Einheit der Rechtsordnung rechtfertigen lassen 19
1. Das „äußere" System 19
2. Das System „reiner Grundbegriffe" 20
3. Das formal-logische System 20
a) Das logische System der Begriffsjurisprudenz 20
b) Das axiomatisch-deduktive System i. S. der Logistik 25
4. Das System als Problemzusammenhang 29
a) Der Systembegriff Max Salomons 29
b) Die Konzeption Fritz von Hippels 32
5. Das System der Lebensverhältnisse 34
6. Das „System von Konfliktsentscheidungen" i. S. Hecks und der Interessenjurisprudenz 35
a) Die Stellung der lnteressenjurisprudenz zum Gedanken der Einheit des Rechts 35
b) Die Schwächen des Systembegriffs der lnteressenjurisprudenz 39
II. Die Entwicklung des Systembegriffs aus dem Gedanken der wertungsmäßigen Folgerichtigkeit und inneren Einheit der Rechtsordnung 40
1. Das System als axiologische oder teleologische Ordnung 41
2. Das System als Ordnung „allgemeiner Rechtsprinzipien" 46
a) Die Vorzüge der „allgemeinen Rechtsprinzipien" bei der Systembildung gegenüber Normen, Begriffen, Rechtsinstituten und Werten 48
b) Die Funktionsweise der „allgemeinen Rechtsprinzipien" bei der Systembildung 52
c) Die Unterschiede der „allgemeinen Rechtsprinzipien" gegenüber den Axiomen 58
§ 3 Die Offenheit des Systems 61
I. Die Offenheit des „wissenschaftlichen Systems" als Unabgeschlossenheit der wissenschaftlichen Erkenntnis 62
II. Die Offenheit des „objektiven Systems" als Wandelbarkeit der Grundwertungen der Rechtsordnung 63
III. Die Bedeutung der Offenheit des Systems für die Möglichkeiten von Systemdenken und Systembildung in der Jurisprudenz 64
IV. Die Voraussetzungen von System Wandlungen und das Verhältnis zwischen Wandlungen des „objektiven" und Wandlungen des „wissenschaftlichen" Systems 65
1. Wandlungen des ,,objektiven" Systems 67
2. Wandlungen des „wissenschaftlichen" Systems 72
§ 4 Die Beweglichkeit des Systems 74
I. Die Merkmale des „beweglichen Systems" i. S. Wilburgs 74
II. Bewegliches System und allgemeiner Systembegriff 76
III. Bewegliches System und geltendes Recht 78
1. Der grundsätzliche Vorrang unbeweglicher Systemteile 78
2. Die Existenz beweglicher Systemteile 78
IV. Die legislatorische und methodologische Bedeutung des beweglichen Systems 80
1. Das bewegliche System und die Forderung nach stärkerer Differenzierung 80
2. Bewegliches System und Generalklausel 81
3. Die Zwischenstellung des beweglichen Systems zwischen Generalklausel und festem Tatbestand und die Notwendigkeit einer Verbindung dieser drei Gestaltungsmöglichkeiten 82
§ 5 System und Rechtsgewinnung 86
I. Systematische Einordnung und Aufdeckung des teleologischen Gehalts 88
1. Die „systematische Auslegung" 90
2. Die Ausfüllung von Lücken aus dem System 95
II. Die Bedeutung des Systems für die Wahrung der wertungsmäßigen Einheit und Folgerichtigkeit bei der Rechtsfortbildung 97
1. Die Vermeidung von Wertungswidersprüchen 98
2. Die Feststellung von Lücken 99
III. Der Wertungsgehalt gesetzlicher Konstruktionen 100
IV. Die Schranken der Rechtsgewinnung aus dem System 104
1. Die Notwendigkeit teleologischer Kontrolle 105
2. Die Möglichkeit einer Fortbildung des Systems 106
3. Systemrichtigkeit und materiale Gerechtigkeit 106
4. Die Grenzen der Systembildung als Grenzen der Rechtsgewinnung aus dem System 110
§ 6 Die Grenzen der Systembildung 112
I. Systembrüche 112
1. Systembrüche als Wertungs- und Prinzipienwidersprüche 112
2. Abgrenzung der Wertungs- und Prinzipienwidersprüche 113
a) gegenüber den Wertungsdifferenzierungen 113
b) gegenüber den immanenten Schranken eines Prinzips 113
c) gegenüber der Prinzipienkombination 114
d) gegenüber den Prinzipiengegensätzen 115
3. Die Möglichkeiten zur Vermeidung von Wertungs- und Prinzipienwidersprüchen im Wege der Rechtsfortbildung 116
a) Die Möglichkeiten der systematischen Auslegung 116
b) Die Möglichkeiten der systematischen Lückenergänzung 118
c) Die Grenzen der Beseitigung von Wertungs- und Prinzipienwidersprüchen im Wege der Rechtsfortbildung 119
4. Die Problematik der Verbindlichkeit systemwidriger Normen und der Bindung des Gesetzgebers an den Systemgedanken 121
a) Die Lösung mit Hilfe der Annahme einer „Kollisionslücke" 121
b) Die Lösung mit Hilfe des verfassungsrechtlichen Gleichheitssatzes 125
5. Die Bedeutung der verbleibenden Systembrüche für die Möglichkeiten von Systemdenken und Systembildung in der Jurisprudenz 130
II. Systemfremde Normen 131
1. Systemfremde Normen als Verstoß gegen den Gedanken der Einheit der Rechtsordnung 131
2. Auslegung und Gültigkeit systemfremder Normen 132
III. Systemlücken 133
1. Systemlücken als Wertungslücken 133
2. Systemlücken als Einbruchstellen nicht-systemorientierter Denkweisen 134
§ 7 Systemdenken und Topik 135
I. Zur Charakterisierung der Topik 136
1. Topik und Problemdenken 136
2. Topik und Prämissenlegitimation durch „ένδοξα" oder „common sense" 139
II. Die Bedeutung der Topik für die Jurisprudenz 141
1. Grundsätzliche Kritik der Topik 141
a) Die Unbrauchbarkeit des „rhetorischen" Zweiges der Topik 141
b) Das Versagen der Topik gegenüber dem juristischen Geltungs- und Verbindlichkeitsproblem 142
c) Die Topik als Lehre vom richtigen Handeln und die Jurisprudenz als Wissenschaft vom richtigen Verstehen 145
2. Verbleibende Möglichkeiten für die Topik 149
a) Die Topik als Notbehelf bei Fehlen hinreichender gesetzlicher Wertungen, insbesondere in Lückenfällen 150
b) Die Topik als funktionsgerechtes Verfahren bei gesetzlicher Bezugnahme auf den „common sense" und bei Billigkeitsentscheidungen 150
3. Die wechselseitige Ergänzung und Durchdringung systematischen und topischen Denkens 151
§ 8 Thesen 155
Literaturverzeichnis 161
Sachregister 167