Menu Expand

Bundesverfassungsgericht und Strafvollzug

Eine Analyse aller veröffentlichten Entscheidungen

Bachmann, Mario

Kölner Kriminalwissenschaftliche Schriften, Vol. 62

(2015)

Additional Information

Book Details

Pricing

About The Author

Mario Bachmann studierte Rechtswissenschaften an der Universität Jena. Von April 2008 bis September 2009 arbeitete er dort als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Professor Dr. Frank Neubacher M.A. Seit Oktober 2009 ist er in gleicher Funktion am Institut für Kriminologie der Universität zu Köln tätig. Seine Promotion erfolgte 2014. Im selben Jahr trat er in den juristischen Vorbereitungsdienst ein. Mario Bachmann ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen zum Straf- und Strafprozessrecht sowie zur Kriminologie und zum Strafvollzug. Auf letztgenanntem Gebiet kommentiert er als Erstautor die §§ 109 bis 121 StVollzG (gerichtlicher Rechtsschutz in Strafvollzugssachen) des vormals von Rolf-Peter Calliess und Heinz Müller-Dietz herausgegebenen Kommentars zum Strafvollzugsgesetz.

Abstract

Jedes Jahr erreichen zahlreiche Verfassungsbeschwerden Strafgefangener das Bundesverfassungsgericht, dessen einschlägige Rechtsprechung weithin Anerkennung erfahren hat. Angesichts dessen ist es zentrales Anliegen dieser Arbeit, die Bedeutung des höchsten deutschen Gerichtes für den Bereich des Strafvollzuges näher zu untersuchen. Zu diesem Zweck hat Mario Bachmann erstmals alle veröffentlichten Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichtes zum Strafvollzug analysiert und insgesamt 14 verschiedenen Themenfeldern (u.a. Vollzugslockerungen, Unterbringung, Rechts- und Datenschutz) zugeordnet. Für jeden dieser Bereiche werden zunächst die Kernaussagen der Karlsruher Richterinnen und Richter herausgearbeitet und sodann einer materiellen und prozessualen Entscheidungskritik unterzogen. Im Anschluss daran erfolgt jeweils eine Einordnung der zentralen verfassungsgerichtlichen Positionen in den zeitgeschichtlichen Kontext. Die Untersuchung ist ein Wegweiser für alle, die einen verfassungskonformen Strafvollzug zu gewährleisten haben oder aus anderen Gründen mit dieser Materie befasst sind.

Ausgezeichnet mit dem CBH-Promotionspreis 2015 der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 5
Inhaltsverzeichnis 7
Abbildungsverzeichnis 17
Abkürzungsverzeichnis 18
A. Einleitung 23
I. Erkenntnisinteresse 23
II. Gang der Untersuchung 27
B. Das Bundesverfassungsgericht im Gefüge der drei Gewalten 28
I. Der Status des Bundesverfassungsgerichtes 28
1. Zum Selbstverständnis des Bundesverfassungsgerichtes 28
2. Gerichtshof 29
3. Verfassungsorgan 30
4. Fazit 34
II. Möglichkeiten und Grenzen verfassungsgerichtlicher Judikatur 35
1. Das Bundesverfassungsgericht und die Legislative 35
a) Kontrolleur des Gesetzgebers 35
b) Zwischen „Scylla und Charybdis“ 35
c) Die bisherigen Versuche einer Kompetenzabgrenzung 42
aa) „Judicial self-restraint“ 42
bb) „Political question doctrine“ 43
cc) Materiell-rechtliche Abgrenzung 43
dd) Funktionell-rechtliche Abgrenzung 45
ee) Fazit 47
2. Das Bundesverfassungsgericht und die Exekutive 50
3. Das Bundesverfassungsgericht und die anderen Gerichte 51
a) Funktion des Bundesverfassungsgerichtes 51
b) Das Verhältnis zum EGMR 52
c) Das Verhältnis zu den Landesverfassungsgerichten 56
d) Das Verhältnis zu den Fachgerichten 61
4. Zusammenfassung 68
III. Verfahrensrechtliche Kompetenzen 69
1. Die Verfassungsbeschwerde 69
a) Funktion 69
b) Befugnisse im Annahmeverfahren 71
aa) Annahmegründe 71
bb) Die Kompetenzen der Kammern 73
cc) Die Kompetenzen der Senate 75
c) Entscheidungsinhalt 76
aa) Erfolgreiche Verfassungsbeschwerde 76
bb) Erfolglose Verfassungsbeschwerde 76
2. Die konkrete Normenkontrolle 77
a) Funktion 77
b) Prüfungsbefugnis 77
c) Kompetenzen der Kammern 80
d) Entscheidungsinhalt 80
aa) Nichtigerklärung 80
bb) Teilweise Nichtigerklärung 81
cc) Unvereinbarkeitserklärung 83
dd) Vereinbarkeitserklärung und verfassungskonforme Auslegung 87
ee) Appellentscheidungen und sonstige obiter dicta 88
ff) Zusammenfassung 91
3. Einstweiliger Rechtsschutz 91
C. Die Lage des Strafvollzuges zur Zeit der Gründung des Bundesverfassungsgerichtes 94
I. Vorbetrachtung: Die Formen der Freiheitsstrafe in den 1950er-Jahren 94
II. Vollzugsziel 95
III. Vollzugsplanung 96
IV. Verlegung 97
V. Vollzugslockerungen (einschließlich offener Vollzug) 98
VI. Unterbringung 99
VII. Außenkontakte 100
VIII. Arbeit, Bildung und Soziales 100
IX. Gesundheitsfürsorge 101
X. Besitz von Gegenständen 102
XI. Disziplinar- und Sicherungsmaßnahmen 103
XII. Rechtsschutz 103
XIII. Datenschutz 104
XIV. Zusammenfassung 105
D. Die Entscheidungsanalyse 106
I. Zum Forschungsstand 106
1. Die Untersuchung von Hoffmeyer 106
2. Die Untersuchung von Koepsel 107
3. Die Untersuchung von Müller-Dietz 107
4. Die Untersuchung von Leyendecker 108
5. Die Untersuchung von Ullmann 108
6. Fazit 109
II. Datenerhebung, Datenbasis und Methodik 109
III. Hypothesen 116
1. Materiell-rechtliche Hypothesen 116
a) Schaffung einer gesetzlichen Grundlage für den Strafvollzug 117
b) Vollzugsziel Resozialisierung 117
c) Vollzugsplanung 118
d) Verlegung 118
e) Vollzugslockerungen (einschließlich offener Vollzug) 118
f) Unterbringung 119
g) Außenkontakte 120
h) Arbeit, Bildung und Soziales 120
i) Gesundheitsfürsorge 121
j) Besitz von Gegenständen 121
k) Disziplinar- und Sicherungsmaßnahmen 121
l) Rechtsschutz 122
m) Datenschutz 122
2. Prozessuale Hypothese 123
IV. Ergebnisse 123
1. Schaffung einer gesetzlichen Grundlage für den Strafvollzug 123
a) Die Kernaussagen des Bundesverfassungsgerichtes 123
b) Materielle Entscheidungskritik 125
aa) Die Verabschiedung der Lehre vom besonderen Gewaltverhältnis 125
bb) Die Notwendigkeit der Schaffung eines Strafvollzugsgesetzes 128
c) Historische Einordnung 130
aa) Besonderes Gewaltverhältnis und Strafvollzugsgesetzgebung im Wandel der Zeit 130
bb) Das eigentliche Verdienst des Bundesverfassungsgerichtes 138
d) Prozessuale Entscheidungskritik 140
e) Ergebnis 142
2. Vollzugsziel Resozialisierung 143
a) Kernaussagen 143
aa) Das „Lebach-Urteil“ 143
bb) Grundsätzliche Aussagen zur Resozialisierung in sonstigen Entscheidungen 146
(1)\tDie Entscheidung vom 29.10.1975 146
(2)\tDie Entscheidung vom 21.6.1977 zur lebenslangen Freiheitsstrafe 147
(3)\tDie Entscheidung vom 28.6.1983 147
(4)\tDie Entscheidung vom 16.2.1993 147
(5)\tDie Entscheidung vom 8.12.1993 148
(6)\tDie Entscheidungen vom 29.6.1995 148
(7)\tDie Entscheidung vom 12.11.1997 148
(8)\tDie Entscheidung vom 1.7.1998 zur Arbeitsentlohnung Gefangener 149
(9)\tDie Entscheidung vom 25.11.1999 („Lebach II“) 149
(10)\tDie Entscheidung vom 30.10.2000 149
b) Materielle Entscheidungskritik 150
aa) Die „Kursvorgabe“ im Lebach-Urteil 150
(1)\tKriminalpolitische Perspektive 150
(2)\tVerfassungsrechtliche Perspektive 151
bb) Exklusivität des Vollzugsziels Resozialisierung? 153
(1)\tDe lege lata 153
(2)\tDe lege ferenda 155
cc) Die Funktionen der an der Resozialisierung beteiligten Akteure 157
(1)\tStaat 157
(2)\tVollzugsbehörden 159
(3)\tGerichte 159
(4)\tGesellschaft 160
(5)\tGefangene 162
dd) Weitere Dimensionen des Resozialisierungsgebotes 164
(1)\tResozialisierung als Rechtfertigung für Grundrechtseingriffe 165
(2)\tPrüfungsmaßstab für Grundrechtseingriffe 165
c) Historische Einordnung 166
aa) Verfassungsrechtliche Herleitung des Resozialisierungsgedankens 166
bb) Die Verfassungsrechtsprechung zur Resozialisierung nach dem Lebach-Urteil 166
cc) Das Lebach-Urteil und die Folgen für die Berichterstattung über Strafgefangene 172
d) Prozessuale Entscheidungskritik 174
e) Ergebnis 175
3. Die Vollzugsplanung 176
a) Vorbemerkung 176
b) Kernaussagen und materielle Entscheidungskritik 178
aa) Bedeutung des Vollzugsplanes 178
bb) Aufstellung und Inhalt des Vollzugsplanes 180
(1)\tDie Vollzugsplankonferenz 180
(2)\tDer Inhalt 182
cc) Rechtsschutz gegen die Vollzugsplanung 185
c) Historische Einordnung 186
d) Prozessuale Entscheidungskritik 188
e) Ergebnis 188
4. Verlegung 188
a) Überblick 188
b) Kernaussagen und materielle Entscheidungskritik 188
aa) Verlegung aus Resozialisierungsgründen 188
bb) Verlegung aus vollzugsorganisatorischen oder anderen wichtigen Gründen 191
cc) Überstellung 191
dd) Verlegung zum Zweck der sicheren Unterbringung 192
ee) Gefangenentransport 194
c) Historische Einordnung 195
d) Prozessuale Entscheidungskritik 197
e) Ergebnis 197
5. Vollzugslockerungen (einschließlich offener Vollzug) 198
a) Überblick 198
b) Kernaussagen und materielle Entscheidungskritik 198
aa) Urlaub aus der Haft 198
(1)\tHafturlaub zur Ausübung des passiven Wahlrechts 198
(2)\tBeschränkung des Regelurlaubs im geschlossenen Vollzug 200
(3)\tBerücksichtigung der Schwere der Schuld 202
(4) Rechtzeitigkeit der Entscheidung über einen Urlaubsantrag 203
(5)\tZwischenfazit 205
bb) Vollzugslockerungen im Sinne des § 11 StVollzG 205
(1)\tAnforderungen an die Vollzugsbehörde 205
(2)\tEinschränkungen des Beurteilungsspielraums 211
(3)\tAnforderungen an die gerichtliche Kontrolle einer Lockerungsentscheidung 213
(4)\tZwischenfazit 215
cc) Offener Vollzug 215
(1)\tRückverlegung in den geschlossenen Vollzug 215
(2)\tSonstige Fragen des offenen Vollzuges 218
c) Historische Einordnung 219
d) Prozessuale Entscheidungskritik 221
e) Ergebnis 223
6. Unterbringung 224
a) Überblick 224
b) Kernaussagen und materielle Entscheidungskritik 224
aa) Unterbringung im Haftraum 224
(1) Mindestanforderungen an die Beschaffenheit des Haftraumes 224
(2)\tRechtsschutz bei menschenunwürdiger Unterbringung 233
(3)\tEntschädigung bei menschenunwürdiger Unterbringung 235
(4)\tSonstige Fragen der Unterbringung 236
bb) Tragen privater Kleidung 240
cc) Einkauf von Kosmetika durch männliche Gefangene 242
dd) Fazit 243
c) Historische Einordnung 244
d) Prozessuale Entscheidungskritik 248
e) Ergebnis 249
7. Außenkontakte 249
a) Überblick 249
b) Kernaussagen und materielle Entscheidungskritik 250
aa) Besuch 250
(1)\tTrennscheibeneinsatz bei Besuchen 250
(2)\tUnüberwachte Besuche mit Sexualkontakt 254
bb) Schriftverkehr 257
(1)\tZulässigkeit der Überwachung 257
(2)\tÖffnen von Verteidigerpost 257
(3)\tWeiterleitung von Schreiben 259
(4)\tAnbringung von Sichtvermerken 260
(5)\tAnhalten von Schreiben 262
cc) Telefongespräche 268
dd) Paketempfang 270
ee) Zusammenfassung 272
c) Historische Einordnung 272
d) Prozessuale Entscheidungskritik 275
e) Ergebnis 276
8. Arbeit, Bildung und Soziales 276
a) Überblick 276
b) Kernaussagen und materielle Entscheidungskritik 277
aa) Organisation der Gefangenenarbeit 277
bb) Arbeitsentgelt 282
(1)\tEntgelthöhe 282
(2)\tPfändung des aus Arbeitsentgelt gebildeten Eigengeldguthabens 287
(3)\tHaftkostenbeitrag 289
cc) Freistellung von der Arbeitspflicht gemäß § 42 Abs. 1 StVollzG 291
dd) Taschengeld 293
ee) Sozialversicherung 297
(1)\tRentenversicherung 297
(2)\tErwerbsminderungsrente 301
(3) Einbehaltung von Beiträgen zur Arbeitslosenversicherung gemäß § 195 StVollzG 303
ff) Bildung 305
c) Historische Einordnung 307
d) Prozessuale Entscheidungskritik 309
e) Ergebnis 310
9. Gesundheitsfürsorge 311
a) Überblick 311
b) Kernaussagen und materielle Entscheidungskritik 311
aa) Extramurale psychiatrische Krankenbehandlung 311
bb) Rechtsschutz 313
c) Historische Einordnung 314
d) Prozessuale Entscheidungskritik 315
e) Ergebnis 316
10. Besitz von Gegenständen 316
a) Überblick 316
b) Kernaussagen und materielle Entscheidungskritik 316
aa) Besitz von Gegenständen im Sinne der §§ 19, 70 StVollzG 316
(1)\tDie ersten Entscheidungen in den 1970er- und 80er-Jahren 316
(2) Aufstellung allgemeiner Grundsätze Mitte der 1990er-Jahre 317
(3) Erfolgreiche Verfassungsbeschwerden: Keyboard, Broschüre „Positiv in Haft“ und Armbanduhr 318
(4) Nichtannahmebeschlüsse: CD-Player, Speichermedien und „Playstation“ 320
(5)\tFazit 323
bb) Widerruf einer Besitzerlaubnis 324
cc) Vorenthalten von Zeitungen und Zeitschriften 328
(1)\tMateriell-rechtliche Fragestellungen 328
(2) Gewährung rechtlichen Gehörs im Rahmen eines gerichtlichen Verfahrens 331
c) Historische Einordnung 332
d) Prozessuale Entscheidungskritik 334
e) Ergebnis 335
11. Disziplinar- und Sicherungsmaßnahmen 336
a) Überblick 336
b) Kernaussagen und materielle Entscheidungskritik 337
aa) Disziplinarmaßnahmen 337
(1) Verfassungsrechtliche Vorgaben für die Anordnung von Disziplinarmaßnahmen 337
(2)\tBesonderheiten bei der Sanktionierung von Meinungsäußerungen 344
(3)\tAnforderungen an die Gewährung gerichtlichen Rechtsschutzes 346
bb) Sicherungsmaßnahmen 349
(1) Durchsuchungen im Sinne des § 84 StVollzG 349
(2) Allgemeine Anforderungen bei Maßnahmen im Sinne der §§ 88, 89 StVollzG 351
cc) Fazit 353
c) Historische Einordnung 354
d) Prozessuale Entscheidungskritik 359
e) Ergebnis 360
12. Rechtsschutz 360
a) Überblick 360
b) Kernaussagen und materielle Entscheidungskritik 361
aa) Ausgangspunkt: Das Gebot effektiven Rechtsschutzes gemäß Art. 19 Abs. 4 GG 361
bb) Der Antrag auf gerichtliche Entscheidung nach § 109 StVollzG 362
(1) Der Begriff der Maßnahme im Sinne des § 109 StVollzG 362
(2) Auslegung von Anträgen nach § 109 Abs. 1 StVollzG 363
(3)\tBeweislast beim „Verschwinden“ von Anträgen 365
cc) Antragsfrist und Wiedereinsetzung in den vorigen Stand (§ 112 StVollzG) 366
dd) Der Vornahmeantrag (§ 113 StVollzG) 369
ee) Einstweiliger Rechtsschutz (§ 114 StVollzG) 371
(1) Kein Suspensiveffekt des Antrags auf gerichtliche Entscheidung 371
(2)\tVorwegnahme der Hauptsache 373
(3) Besonderheiten bei Vornahmeanträgen im Sinne des § 114 Abs. 2 Satz 2 StVollzG 374
ff) Das Rechtsbeschwerdeverfahren (§§ 116 ff. StVollzG) 375
(1)\tAllgemeine verfassungsrechtliche Anforderungen 375
(2) Die Annahmevoraussetzungen der Rechtsbeschwerde (§ 116 Abs. 1 StVollzG) 377
(3)\tAnhörungsrüge bei Gehörsverletzungen durch das OLG 379
(4) Die Formvorschrift des § 118 Abs. 3 StVollzG 381
(5) Verwerfung der Rechtsbeschwerde ohne Begründung (§ 119 Abs. 3 StVollzG) 383
gg) Prozesskostenhilfe 384
hh) Zusammenfassung 385
c) Historische Einordnung 386
d) Prozessuale Entscheidungskritik 390
e) Ergebnis 393
13. Datenschutz 393
a) Überblick 393
b) Kernaussagen und materielle Entscheidungskritik 393
c) Historische Einordnung 395
d) Prozessuale Entscheidungskritik 397
e) Ergebnis 397
14. Die „sonstigen“ Entscheidungen 397
V. Zusammenfassung 400
1. Materiell-rechtliche Hypothesen 400
2. Prozessuale Hypothese 404
3. Das Bundesverfassungsgericht: Ein „guter Lotse“ für den Strafvollzug 405
E. Schlussfolgerungen 408
I. Notwendige Korrekturen verfassungsgerichtlicher Rechtsprechung 408
II. Was für das Bundesverfassungsgericht zukünftig noch zu tun bleibt 409
III. Landesstrafvollzugsgesetze im Licht der verfassungsgerichtlichen Rechtsprechung 410
1. Die Regelung des Vollzugsziels in Art. 2 BayStVollzG 411
2. Mitwirkungspflicht des Gefangenen nach § 5 Abs. 1 HmbStVollzG 412
3. Regelung der Mindestfläche des Haftraumes in § 7 BwJVollzGB I 413
4. Gemeinsame Unterbringung von Gefangenen mit ihren Kindern 414
5. Arbeitsentgelt 414
IV. Empfehlungen für die anderen am Strafvollzug beteiligten Akteure 417
F. Schlussbetrachtung: Wenn der „Lotse“ von Bord ginge … 420
I. Die Fachgerichte 420
II. Der EGMR 422
III. Die Landesverfassungsgerichte 424
IV. Fazit 428
Literaturverzeichnis 430
Entscheidungsverzeichnis 451
Sachverzeichnis 467