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Offener Diskurs und geschlossene Systeme

Das Verhältnis von Individuum und Gesellschaft in argumentations- und systemtheoretischer Perspektive

Di Fabio, Udo

Soziologische Schriften, Vol. 53

(1991)

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Table of Contents

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Vorwort 5
Inhaltsverzeichnis 7
Einleitung 11
Α. Durkheims Steigerungsproblem im Kontext der Relation von Individuum und Gesellschaft 16
I. Das Steigerungsproblem 16
II. Ursprünge bei Aristoteles 17
III. Die Wiederaufnahme der Relationierung von individueller Autonomie und sozialer Ordnung in der Philosophie der Moderne 19
1. Subjektive Weltwahrnehmung und Individualismus 19
2. Die Radikalisierung des Bestandsproblems in der Gesellschaftstheorie von Hobbes 22
3. Personale Selbststeuerung und Vernunft — Die Pflichtethik Kants 25
a) Kant und Hobbes 25
b) Aufklärung, Vernunft und Freiheit 26
c) Vernunft und Pflicht 28
IV. Kontinuität und Diskontinuität Durkheims zur traditionellen Relationierung von Individuum und Gesellschaft 31
1. Soziologie als Tatsachenwissenschaft — Die Emergenzthese Durkheims 31
2. Soziale Ordnung zwischen mechanischer und organischer Solidarität 34
a) Vom Staat zur Gesellschaft 34
b) Moral und Solidarität 35
3. Ergänzende Integrationsfaktoren 40
V. Resümee 44
B. Das Verhältnis von Individuum und Gesellschaft im Zentrum der Handlungstheorie Webers 47
I. „Rationalisierung\" als Zugang zu Weber 47
II. Rationalisierungsprozeß und Religion 48
III. Das Verhältnis von eigenlogischen Rationalitätssphären zu individuellem Handeln 54
1. System- oder Handlungsperspektive 54
2. Webers Handlungstheorie 55
a) Berufsrolle und Zweckrationalität 55
b) Individuelle Handlungsorientierung zwischen Zweck- und Wertrationalität 57
IV. Gefährdungen individueller Handlungsfreiheit 63
V. Konsequenzen für die Relation von Individuum und sozialer Ordnung 68
C. Individuelle Autonomie zwischen System und Lebenswelt 73
I. Die Ausschöpfung des handlungstheoretischen Paradigmas durch Habermas 73
II. Die Perspektivenerweiterung des Handlungsbegriffs: Strategisches und koordiniertes Handeln 75
III. Kommunikatives Handeln und Sprachstruktur 78
IV. Konsens als Grundbedingung kommunikativen Handelns 82
V. System und Lebenswelt 88
1. Der Begriff der Lebenswelt 88
2. Rationalisierung der Lebenswelt und duales Integrationskonzept 91
3. Die Interdependenz von System und Lebens weit als Schicksal individueller Autonomie 94
a) Funktion und Reproduktion der Lebenswelt 94
b) Gefährdungen der Lebenswelt 97
VI. Von Habermas zu Luhmann 102
D. Freiheit durch Indifferenz - Die Entkopplung von Individuum und sozialer Ordnung in der Systemtheorie Luhmanns 105
I. Der Denkansatz der Systemtheorie 105
1. Soziale Ordnung als System 105
2. Luhmanns Systembegriff 108
II. Die These von der Entkopplung personaler und sozialer Systeme 113
III. Die Co-Evolutionsthese 119
1. Eigendynamik und Selbstreferentialität 119
2. Umweltkontakt als Selbstkontakt — Selbstreferenz und Autopoiesis 121
3. Personale und soziale Systeme 127
a) Autopoietische Grundoperationen personaler und sozialer Systeme 127
b) Die gemeinsame Sinnverwendung personaler und sozialer Systeme 129
IV. Co-Evolution als Interpenetration 133
1. Einheit und Differenz 133
2. Interpenetration 136
a) Der Grundgedanke der Interpenetration 136
b) Zwischenergebnis 139
c) Interpenetration und doppelte Kontingenz 140
d) Interpenetration, Sinn und Sprache 144
V. Symbolisch generalisierte Kommunikationsmedien 150
1. Funktion und Verankerung der Kommunikationsmedien 150
2. Leistung der Kommunikationsmedien 152
VI. Die Entparadoxierung der klassischen Relation von Individuum und Gesellschaft 159
E. Autopoiesis oder Diskurs - Zur sprachtheoretischen Kritik an Luhmanns Relation von Individuum und Gesellschaft 167
I. Der Ansatzpunkt der Kritik an Luhmann 167
II. Habermas versus Luhmann 168
F. Individualität zwischen Indifferenz und Engagement 178
I. Die praktische Relevanz der Relationierung von Individuum und Gesellschaft 178
1. Wissenschaftliche Begrifflichkeit und individuelle Selbstbeschreibung 178
2. Steuerungsansprüche 183
II. Entkopplungsthese und Postmoderne 185
1. Postmodernität als Pluralisierung 185
2. Expressive Bewegungen und ihr Anspruch auf Repräsentation des Ganzen 187
III. Die Individualisierung der Vernunft 193
G. Resümee 200
I. Theoriekontingenz und die Bedeutung von Grundmodellen 200
II. Probleme und Aufgaben der Arbeit 201
III. Die Ergebnisse im einzelnen 202
Literaturverzeichnis 208