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Impulse des Sportrechts

Editors: Vieweg, Klaus

Beiträge zum Sportrecht, Vol. 43

(2015)

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Abstract

Die Querschnittsmaterie Sportrecht ist seit 2000 Gegenstand der Interuniversitären Tagungen Sportrecht. In diesem – siebten – Tagungsband sind die anlässlich der Tagungen der Jahre 2012 in Köln und 2013 in Berlin gehaltenen Vorträge enthalten. Referenten waren Doktoranden und wissenschaftliche Mitarbeiter, die im Kreise namhafter Sportrechtsexperten aus Wissenschaft und Praxis aktuelle sportrechtliche Fragen erörterten. Der Titel »Impulse des Sportrechts« greift die intradisziplinäre Vielfalt der Themen von Sponsoring und Compliance über Doping bis hin zu kartell- und europarechtlichen Problemen auf und bringt zugleich zum Ausdruck, dass das Sportrecht auch Impulsgeber für andere Rechtsgebiete ist.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 5
Inhaltsverzeichnis 7
Robert W. Kessler, Kommunikationsstörungen im Sportsponsoring 9
I. Problematik der Kommunikationsstörungen 9
II. Feststellung von Kommunikationsstörung durch Kommunikationsmessung 11
1. Möglichkeiten des Nachweises einer Kommunikationsstörung 11
2. Messung der Beschädigung des Images des Sponsoringnehmers 12
a) Kontrollgrößen der Kommunikationsmessung 12
b) Auswahl der Methode zur Imagemessung 13
III. Rechtsfolgen von Kommunikationsstörungen 14
1. Interessen des Sponsors 14
2. Vertragsbeendigung 15
a) Ist eine Kommunikationsstörung ein wichtiger Grund? 16
b) Besonderheiten beim Institutional- und Veranstaltungssponsoring 17
c) Ist ein Dopingverdacht ein wichtiger Grund? 19
d) Ausschluss der Kündigung aus wichtigem Grund 22
3. Haftung für Sachmängel 22
a) Ist eine Beschädigung des Images des Sponsoringnehmers ein Mangel der Werberechte? 23
b) Rechtsfolgen der Mangelhaftigkeit 24
c) Vertragsanpassung wegen Störung der Geschäftsgrundlage? 26
IV. Ergebnisse 27
Martin John, Lauterkeitsrechtliche Grenzen kommunikativer Sponsoringmaßnahmen im Sportsektor 29
I. Einleitung 29
II. Gang der Darstellung 31
III. Ökonomische Grundlagen 31
1. Sponsoring als Kommunikationsinstrument 31
2. Wirtschaftliche Bedeutung 32
IV. Allgemeine lauterkeitsrechtliche Erwägungen 33
1. Sachlicher Anwendungsbereich: Geschäftliche Handlung i. S. d. § 2 Nr. 1 UWG 33
2. Lauterkeitsrechtliches Konfliktpotential 34
3. Maßgeblicher Bewertungshorizont 35
V. Lauterkeitsrechtliche Grenzen 36
1. Beeinträchtigung der Entscheidungsfreiheit, § 4 Nr. 1, 2 UWG 36
a) § 4 Nr. 1 UWG 36
b) § 4 Nr. 2 UWG 38
2. Irreführung, §§ 5, 5a UWG 40
a) Irreführung gem. § 5 I 2 Nr. 4 UWG 40
aa) Besondere tatbestandliche Voraussetzungen 40
bb) Irreführungspotential im Einzelnen 42
b) Irreführung gem. § 5a UWG 44
3. Verschleierung des Werbecharakters, § 4 Nr. 3 UWG 45
4. Rechtsbruch, § 4 Nr. 11 UWG 47
5. Lauterkeitsrechtliche Sanktionierbarkeit von Verstößen gegen Verhaltenskodizes 48
VI. Rechtsfolgen 49
VII. Zusammenfassung 50
Jan-Frederik Kolbe, Wege zur Wiederbelebung „toten Rechts“ 53
I. Einführung 53
II. Einleitung des Ermittlungsverfahrens – Fehlen von Strafanzeigen und -anträgen sowie Möglichkeiten der anderweitigen Verfahrenseinleitung 56
1. Fehlende Strafanzeigen durch den Sportler selbst bzw. dessen Umfeld – die „Schicksalsgemeinschaft“ 56
2. Anzeigeverhalten und -verpflichtungen der Sportverbände und der NADA 58
3. Verfahrenseinleitung durch Andere 59
a) Krankenkassen 59
b) Banken 60
c) Zoll 60
d) Arzneimittelüberwachungsbehörden 61
e) „whistleblower“ 61
III. Kommunikationsverbesserung durch die Einrichtung von Schwerpunktstaatsanwaltschaften 62
IV. Verwendung von Aussagen aus dem Verbandsverfahren 64
1. Das Prinzip der strict liability 65
2. Die Gemeinschuldnerentscheidung des Bundesverfassungsgerichts 65
3. Vergleichbarkeit 66
V. Aussageanreize durch die Kronzeugenregelung und die verfahrensbeendende Verständigung 67
1. Die Kronzeugenregelung 67
2. Die verfahrensbeendende Verständigung 68
VI. Kurzfazit 69
Magdalena Kędzior, Handel mit Dopingsubstanzen in der Europäischen Union 71
I. Einleitung 71
II. Gründe für das Unionsinteresse am Handel mit Dopingsubstanzen 73
1. Gefahr für die öffentliche Gesundheit 73
2. Bekämpfung organisierter Kriminalität 74
3. Der freie Warenverkehr im europäischen Binnenmarkt 75
III. Stellungnahmen der EU-Institutionen zum Handel mit Dopingsubstanzen 75
1. Weißbuch Sport (2007) 75
2. Europäischer Gipfel in Athen (2009) 77
3. Mitteilung der EU-Kommission an das Europäische Parlament (2011) 78
4. Erklärung des Rates und der Mitgliedstaaten der EU zur Dopingbekämpfung im Freizeitsport (2012) 79
IV. Das Problem des Handels mit Dopingsubstanzen in ausgewählten nationalen Rechtsordnungen 79
1. Nordische Länder 79
2. Italien, Frankreich und Spanien 80
3. Bundesrepublik Deutschland 81
4. Polen 81
V. Die Anwendung der Bestimmungen des Lissaboner Vertrages auf den Handel mit Dopingsubstanzen 83
1. Art. 165 AEUV (ex Art. 149 EGV) 83
2. Art. 168 AEUV (ex Art. 152 EGV) 85
3. Art. 88 AEUV (ex Art. 30 EUV) 85
4. Art. 83 AEUV (ex Art. 31 EUV) 86
5. Art. 114 AEUV (ex Art. 95 EGV) 87
VI. Zusammenfassende Bemerkungen 88
Florian Knerr, Privilegien für Ausrichter internationaler Sportgroßveranstaltungen 91
I. Einleitung 91
II. Internationale Sportgroßveranstaltungen (Mega-Events) 92
1. Begriffsbestimmung 92
2. Ökonomische und politische Bedeutung 94
III. Forderungen der FIFA für die Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 95
1. Bewerbungsverfahren 95
2. Grundsätzliche Steuerpflichtigkeit der FIFA in Deutschland 96
IV. Steuerbefreiung durch Beschluss gem. § 50 Abs. 7 a. F. EStG 97
1. Verfahren und Rechtsgrundlage 97
2. Kritik an der Steuerbefreiung für die FIFA 97
a) Heranziehung des § 50 Abs. 7 a. F. EStG als Rechtsgrundlage 97
aa) Systematik 97
bb) Bestimmtheit 99
b) Verfassungsrechtliche Probleme 99
aa) Demokratieprinzip 99
bb) Rechtssicherheit 100
cc) Gleichheitsgrundsatz 100
dd) Steuergerechtigkeit 101
V. Neuregelung des § 50 EStG durch das JStG 2009 101
VI. Ausblick 102
Wolfgang Kreuzer, Stadionfinanzierung und EU-Beihilfenrecht 105
I. Stadionfinanzierung und europäische Beihilfekontrolle: Ein wachsendes Konfliktfeld in der Praxis 106
II. Vorliegen einer verbotenen Beihilfe gem. Art. 107 Abs. 1 AEUV 108
1. Anwendungsbereich der EU-Beihilfenkontrolle 109
2. Vorliegen einer Begünstigung 110
a) Direktzuschüsse 111
b) Stellung von Sicherheiten 111
aa) Begünstigung des kreditnehmenden Unternehmens 112
(1) Vorteile für das kreditnehmende Unternehmen 112
(2) Angemessene Gegenleistung des kreditnehmenden Unternehmens 112
bb) Begünstigung der kreditgebenden Bank 114
c) Darlehensgewährung 114
d) Infrastrukturmaßnahmen 115
aa) Begünstigung der Nutzer der Stadioninfrastruktur 115
(1) Unmittelbare Vorteilserlangung aus der Nutzung des Stadions selbst 116
(2) Mittelbare Vorteilserlangung durch Bereitstellung bzw. Modernisierung stadionbezogener Erschließungsinfrastrukturen 117
(3) Spezifität der Maßnahme als entscheidendes Abgrenzungskriterium 118
bb) Begünstigung auf Betreiber- und Errichterebene 119
(1) Vermarktungsvorteile durch verbesserte Infrastruktur 119
(2) Erteilung des Betriebs- bzw. Errichtungsauftrags 120
(3) Betriebskostenzuschuss 121
e) Vertragliche Vergünstigungen beim Kauf bzw. Verkauf des Stadiongrundstücks 122
f) Vertragliche Vergünstigungen bei der Stadionvermietung bzw. -verpachtung 123
g) Berücksichtigungsfähigkeit von Fördervorteilen als Ausgleich für die Erbringung von Daseinsvorsorgeleistungen durch den Bau, den Betrieb und die Nutzung von Stadioninfrastrukturen 124
3. Selektivität der Begünstigung 125
a) Staatliche Einzelmaßnahmen 125
b) Allgemein gefasste Maßnahmen 126
4. Transfer staatlicher Mittel 127
5. Verfälschung des Wettbewerbs 128
III. Ausnahmen und Genehmigungstatbestände 128
1. Relevanz der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung 129
2. Möglichkeit einer Rechtfertigung nach Art. 107 Abs. 2 AEUV 131
3. Möglichkeit einer Rechtfertigung nach Art. 107 Abs. 3 AEUV 131
4. Relevanz der Bereichsausnahme des Art. 106 Abs. 2 AEUV 133
IV. Résumé und Ausblick 133
Philipp Schaefer, Die Vereinbarkeit der „50+1“-Regel mit Art. 101 AEUV 135
I. Einleitung 135
II. Die „50+1“-Regel 137
1. Grundsatz der „50+1“-Regel 138
2. Zweck der „50+1“-Regel 139
a) Schutz der Lizenznehmer vor Fremdbestimmung 139
b) Stabilität und Integrität des Wettbewerbs 140
c) Verlässlichkeit und Glaubwürdigkeit der Lizenzligen 141
III. Vereinbarkeit der „50+1“-Regel mit Art. 101 AEUV 142
1. Verbotstatbestand des Art. 101 Abs. 1 AEUV 142
2. Ausnahmetatbestand des Art. 101 Abs. 3 AEUV 143
3. Beschränkung des Art. 101 Abs. 1 AEUV wegen kollidierenden Unionsrechts 143
a) Legitimität der Ziele 145
aa) Schutz der Lizenznehmer vor Fremdbestimmung 145
bb) Stabilität und Integrität des Wettbewerbs 146
cc) Verlässlichkeit und Glaubwürdigkeit der Lizenzligen 146
b) Verhältnismäßigkeit 147
aa) Geeignetheit 148
(1) Schutz der Lizenznehmer vor Fremdbestimmung 148
(2) Stabilität und Integrität des Wettbewerbs 150
(3) Verlässlichkeit und Glaubwürdigkeit der Lizenzligen 151
bb) Erforderlichkeit 152
(1) Schutz der Lizenznehmer vor Fremdbestimmung 152
(2) Stabilität und Integrität des Wettbewerbs 153
(3) Verlässlichkeit und Glaubwürdigkeit der Lizenzligen 155
cc) Angemessenheit 155
(1) Schutz der Lizenznehmer vor Fremdbestimmung 155
(2) Stabilität und Integrität des Wettbewerbs 156
(3) Verlässlichkeit und Glaubwürdigkeit der Lizenzligen 157
IV. Fazit 158
Philipp Winter, Veranstalterverkehrspflichten im Sport 159
I. Einleitung 159
II. Die Sportveranstaltung als Risikobereich 160
1. Die Risikosphäre des Sports 160
2. Die Risikosphäre der Veranstaltung 162
III. Die Bedeutung der Verkehrspflichten für die Zivilrechtshaftung des Sportveranstalters 162
1. Rechtstatsächliche Ausgangslage 162
2. Die Funktion der Verkehrspflicht im Gefüge der Zivilrechtshaftung 163
IV. Grundlagen der inhaltlichen Ausgestaltung der Verkehrspflichten 166
1. Das zur Gefahrenabwehr Erforderliche 166
2. Das zur Gefahrenabwehr Zumutbare 167
V. Die Konkretisierung der Veranstalterverkehrspflichten im Sport 168
1. Pflichtenkonkretisierung anhand von Präjudizien 169
2. Pflichtenkonkretisierung anhand von technischer Normung 171
a) Technische Normung für den Sport 172
b) Die haftungsrechtliche Bedeutung technischer Normung 174
aa) Der Wert technischer Normung 174
bb) Die Schwächen technischer Normung 176
cc) Zwischenergebnis 177
3. Pflichtenkonkretisierung anhand von Sportverbandsnormen 178
a) Abgrenzung zum sport-typischen Gefahrenbereich 179
b) Konkretisierung des Pflichtenprogramms 179
VI. Fazit 181
Péter Rippel-Szabó, Sport-Sponsoring im ungarischen Recht 183
I. Einleitung 184
II. Begriff und Zweck des Sport-Sponsoringvertrags 185
III. Aufbau der Sportverbandspyramide in Ungarn 186
IV. Rechteinhaberschaft am Image gemäß dem SportG 187
1. Athleten und Sportvereine 188
2. Sportverbände 189
a) Veranstalterrechte 189
b) Zentralvermarktung von Vermögensrechten 189
3. Sportstätten- und Sportgeräteeigentümer sowie Veranstalter 190
V. Grundlegende Rechtsfragen 190
1. Übertragbarkeit des Images als immaterielles Vermögensrecht 190
2. Vorherige schriftliche Zustimmung des Athleten 191
3. Rechteinhaberschaft an Sponsoringrechten 194
a) Rechtsfragen 195
aa) Automatische Übertragung der Vermögensrechte von Athleten auf die Sportvereine 195
bb) Zentralvermarktung von Vermögensrechten 196
cc) Vermarktungsbefugnisse von Sportstätten- und Sportgeräteeigentümern sowie Veranstaltern 196
b) Rechtliche Grundlagen 196
aa) Persönlichkeitsrechte der Athleten 197
bb) Vereinigungsfreiheit (Vereins- und Verbandsautonomie) 199
cc) Eigentumsrechte an Sportgeräten, Sportbekleidung und Sportstätten 201
dd) Veranstalterrechte 202
ee) Kooperations- und Vertrauenspflicht 203
c) Lösungsansätze 204
aa) Abschluss von Sport-Sponsoringverträgen durch Athleten 204
bb) Zentralvermarktung von Sponsoringrechten durch Sportverbände 205
cc) Befugnisse von Sportgeräte- und Sportstätteneigentümern 206
dd) Befugnisse von Veranstaltern 207
VI. Fazit 208
Michael Blos, Der Single-Entity-Gedanke 209
I. Einleitung 209
II. Inhalt und Herkunft des „Single-Entity“-Gedankens 211
1. Inhalt 211
2. Entwicklung 211
3. Anwendung auf Sportligen 212
4. Zusammenfassung 216
III. Kartellrechtliche Konfliktbereiche 216
1. Konfliktbereiche europäischer Sportligen 216
2. Unterschiede zu amerikanischen Sportligen 217
3. Zusammenfassung 217
IV. Implementierungsversuche des „Single-Entity“-Gedankens 218
V. Anknüpfungspunkte für den „Single-Entity“-Gedanken im europäischen Recht 218
1. Konzernprivileg 218
2. Arbeitsgemeinschaftsgedanke 219
3. Zwischenfazit 220
VI. Versuche Europäischer Fußballligen, dem Kartellrecht zu entkommen 221
1. Hauptsächlicher Gegenstand der Bemühungen 221
2. Englische Premier League 222
3. Deutsche Fußball-Bundesligen 222
4. „Single-Entity“ aufgrund der Maßnahmen? 224
5. Zwischenfazit 224
VII. Umstrukturierung europäischer Sportligen nach dem MLS-Modell 224
1. Die Major League Soccer (MLS) 224
2. Übertragbarkeit des MLS-Modells 226
3. Zwischenfazit 229
VIII. Fazit 229
Jacob Kornbeck, Die EU und die Revision des World Anti-Doping Codes: Vom zweiten zum vierten EU-Beitrag 231
I. Einleitung: Inhalt und Beweggründe 231
II. Prozess und Verfahren 232
1. Übersicht zum Verfahren seitens der WADA 232
2. Übersicht zum Verfahren seitens der EU 234
III. Struktur und Inhalt der 2013er EU-Beiträge zur Code-/IS-Revision 235
1. Vorbemerkungen: Vom ersten zum zweiten EU-Beitrag 235
2. Struktur und Inhalt des zweiten EU-Beitrags (4. Oktober 2012) 236
3. Struktur und Inhalt des dritten EU-Beitrags (26. Februar 2013) 241
4. Struktur und Inhalt des vierten EU-Beitrags (22. Juli 2013) 243
IV. Würdigung 245
1. Inhaltliche Schwerpunkte 245
2. Auswirkung (Impact) 249
3. Parallele Entwicklungen auf EU-Ebene 252
V. Fazit 254
Adrian Fiedler, Minderjährigendoping 257
I. Einleitung 257
II. Strafrechtliche Verantwortlichkeit des Umfelds 259
1. Körperverletzungsdelikte, §§ 223ff. StGB 259
a) Fremd- und Eigendoping 259
b) Eigenverantwortlichkeit des Minderjährigen 260
c) Erklärungen der Erziehungsberechtigten 262
d) Sittenwidrigkeit 262
2. Arzneimittelgesetz, §§ 6a, 95 AMG 263
a) Abstraktes Gefährdungsdelikt 263
b) Regelbeispiel 264
III. Sanktionierung nach dem WADA-Code 265
1. Leading Case I. v. FIA 265
2. Rechtsgeschäftliche Bindung 266
3. Dopingsanktionen 266
a) Annullierung, Art. 9 WADC 267
b) Sperre, Art. 10 WADC 268
aa) Verschuldensprinzip 268
bb) Verschulden minderjähriger Sportler 269
cc) Zurechnung des Verschuldens Dritter 269
dd) Aussetzung zur Bewährung 271
IV. Fazit 272
Axel Steiner, Steuerrecht und Compliance im Sport 273
I. Einleitung 273
II. Tax Compliance 273
1. Ermittlungsprobleme bei steuerrelevanten Sachverhalten 274
2. Sporttypische Gestaltungen 275
III. Steuerliche Behandlung von unternehmerischen Compliance-Sachverhalten 276
1. Nützliche Aufwendungen 276
2. Sponsoring 278
a) Steuerrechtliche Definition und Formen des Sponsorings 278
b) Besteuerung der VIP-Logen 279
c) Einladungen an die Politik und öffentliche Verwaltung 281
IV. Fazit 282
Isabel Kainer, Sportveranstalterrecht 285
I. Einleitung 285
II. Schutz des Sportveranstalters nach derzeitiger Rechtslage 288
1. Schutz über das Hausrecht 289
2. Wettbewerbsrechtlicher Schutz 290
3. Schutz über §§ 94, 95 UrhG 291
III. Einführung eines Sportveranstalterrechts? 293
1. Rechtfertigung der Einführung neuer Immaterialgüterrechte 293
a) Klassische Begründungstheorien 294
b) Ökonomische Rechtfertigung 295
aa) Incentive-Theorie 295
bb) Marktversagen 296
cc) Immaterialgüter als öffentliche Güter 297
dd) Rechtsunsicherheit 298
ee) Allokationseffizienz 299
2. Rechtfertigung der Einführung eines Sportveranstalterrechts 299
a) Sportveranstaltung als öffentliches Gut 299
b) Drohendes Marktversagen bei Sportveranstaltungen? 300
c) Rechtsunsicherheit nach derzeitiger Rechtslage? 301
d) Mehr Rechtssicherheit durch Einführung eines Sportveranstalterrechts? 305
IV. Fazit 306
Sigrid Lorz, Die vorsätzliche Verletzung des Gegners bei kampfbetonten Sportarten: Beweislast, Beweisnot und Beweiserleichterungen im Zivilprozess 309
I. Problemaufriss 309
II. Haftungsmaßstab bei Sportverletzungen 310
III. Zwei aktuelle Entscheidungen des OLG Karlsruhe 312
1. Die Eishockey-Entscheidung des 4. Zivilsenats des OLG Karlsruhe 312
2. Die Fußball-Entscheidung des 9. Zivilsenats des OLG Karlsruhe 313
IV. Der Beweis des Vorsatzes im Zivilprozess 314
1. Darlegungs- und Beweislast 314
2. Beweisprobleme und Beweiserleichterungen 315
a) Beweisnot des verletzten Spielers bzw. des Haftpflichtversicherers 315
b) Beweislastumkehr 316
c) Anscheinsbeweis 317
d) Indizienbeweis 317
V. Fazit 319