Menu Expand

Der Begriff des Typus bei Karl Larenz

Kokert, Josef

Schriften zur Rechtstheorie, Vol. 166

(1995)

Additional Information

Book Details

Pricing

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 5
Inhaltsverzeichnis 7
Erster Teil: Einführung in den Problemstand 17
§ 1 Einführung 17
A. Gegenstand und Ziel der Untersuchung 17
B. Terminologie und Zitate 18
C. Stand der Forschung 18
I. Überblick 18
II. Larenz` Lebenslauf 20
III. Hauptschriften zu Larenz` Typuskonzeption 26
1. Bernd Rüthers 26
2. Lothar Kuhlen 29
3. Monika Frommel 31
IV. Weitere Stellungnahmen zu Larenz` Lehren aus der nationalsozialistischen Zeit und zu seiner Methodenlehre 35
1. Karl Dietrich Erdmann 35
2. Joachim Gernhuber 36
3. Hubert Rottleuthner 38
4. Detlef Leenen 40
5. Hubert Kiesewetter 41
6. Wolfgang Fikentscher 43
7. Martin Kriele und Jörg Haverkate 45
8. Heinz Wagner 47
9. Uwe Diederichsen 49
V. Stellungnahme zum Stand der Forschung 51
§ 2 Die Denkstruktur von Karl Larenz 55
A. Die Weimarer Zeit 55
I. Larenz` rechtspolitische Ziele in der Weimarer Zeit 55
II. Verwirklichungsstrategie 59
1. Vorüberlegung 59
2. Die idealistische Begriffsbildung 60
3. Der konkurrenzlose objektive Idealismus 61
4. Rechtsgeltung, Gesetzesbindung und richterliches Prüfungsrecht 65
III. Die unerreichte Wirklichkeit 67
B. Die nationalsozialistische Zeit 67
I. Überblick 67
II. Der nationalsozialistische Führerstaat 68
III. Der Beitrag Larenz` zur Verwirklichung des nationalsozialistischen Führerstaates 71
1. Die Bindung des Richters an das nationalsozialistische Gesetz 71
2. Die neue deutsche Rechtsidee 73
IV. Larenz als \"Kronjurist\"? 75
C. Die Zeit nach 1945 81
Zweiter Teil: Larenz` Rückgriff auf den Begriff des Typus 84
§ 3 Die Typusströmungen bis 1939 84
A. Der Gebrauch des Typusbegriffs bis 1936 84
I. Der Begriff des idealen und empirischen Typus bei Georg Jellinek 84
II. Der Begriff des Idealtypus bei Max Weber 86
III. Der Begriff des Typus bei Felix Kaufmann 87
IV. Der Typusgebrauch in anderen rechtswissenschaftlichen Schriften 87
B. Der Typusbegriff von Hempel/Oppenheim 88
I. Die Zeitströmung gegen den klassifizierenden Begriff 88
II. Klassenbegriffe und Ordnungsbegriffe 90
III. Der Typusbegriff als Ordnungsbegriff 90
C. Das rechtswissenschaftliche Schrifttum zum Begriff des Typus von 1936 bis 1939 91
I. Die steuerrechtliche Typenlehre 91
II. Widerstand gegen die typologische Denkweise 93
D. Zusammenfassung der Typusströmungen 94
§ 4 Der Begriff des Typus in Larenz` Schrift \"Über Gegenstand und Methode des völkischen Rechtsdenkens\" (Methodenschrift) 95
A. Ziel der Methodenschrift 95
B. Inhaltsübersicht zur Methodenschrift 96
I. Die gedankliche Ordnung 96
II. Das völkische Recht 96
III. Gesetz und Recht; Die Lückenergänzung durch Konkretisierung 97
IV. Recht und Wirklichkeit; Das konkrete Ordnungsdenken 98
V. Die Bildung konkreter Rechtsbegriffe 100
C. Theorie des Typusbegriffs 100
D. Praxis des Typusbegriffs 102
I. Definition des Vertragsbegriffs 102
II. Konsequenzen des Vertragsbegriffs 103
1. Überblick 103
2. Überwindung der Begriffe der Person und des subjektiven Rechts 103
3. Überwindung des Privatrechts 105
4. Entstehen einer Regelungslücke 106
E. Typus und Typenreihe 109
I. Theoretische Grundlegung 109
II. Verwirklichung der Typenreihe 109
1. Allgemeines 109
2. Abgestufte Freiheit 110
a) Vertragsfreiheit 110
b) Eigentum 112
c) Person 112
III. Zusammenfassung 114
F. Begriff des Typus, abstrakt-allgemeiner Begriff, konkreter Begriff und konkretallgemeiner Begriff 115
I. Konkreter Begriff und abstrakt-allgemeiner Begriff 115
II. Konkreter Begriff und konkret-allgemeiner Begriff 116
III. Begriff des Typus und konkreter Typus 116
IV. Ergebnis 118
G. Einführungsgrund des Typus 118
H. Die Typenreihen aus der Typusströmung 119
§ 5 Der Begriff des Typus in den Schriften bis 1944 120
A. Überblick 120
B. Begriff des Typus und konkreter Begriff 122
C. Typologisches Rechtsdenken 122
I. Allgemeines 122
II. Unveränderter Begriff des Typus 123
III. Typenreihe und Rechtssystem 123
IV. Typologisches Rechtsdenken 125
V. Methodisches Rechtsdenken? 126
§ 6 Zusammenfassung des zweiten Teils 129
Dritter Teil: Kontinuität des Typusbegriffs 130
§ 7 Überblick 130
A. Der Begriff des Typus in den neuen Lehrbüchern 130
B. Ziel der Methodenlehre 130
C. Die Bedeutung von Karl Engisch für die Methodenlehre 131
D. Aufbau der Methodenlehre 132
I. Der historisch-kritische Teil 132
II. Der systematische Teil 134
E. Leitgedanke der Wertungsjurisprudenz 134
F. Die Bedeutung des Typusbegriffs für die Wertungsjurisprudenz 135
§ 8 Der Begriff des Typus in der 1. Auflage der Methodenlehre 136
A. Überblick 136
I. Der Begriff des Typus in der Mitte von abstrakt-allgemeinem Begriff und konkretem Begriff 136
II. Die nachbildende Beschreibung des rechtlichen Typus 137
III. Methodenlehre und Methodenschrift 137
B. Der Begriff des Typus 138
I. Die erste Charakterisierung des Typus als Denkform 138
II. Die nachbildende Beschreibung des rechtlichen Typus 138
1. Die Denkform des Typus im allgemeinen 138
a) Ablehnung des abstrakt-allgemeinen Begriffs 138
b) Die juristischen Typen im engeren Sinne 140
aa) Überblick 140
bb) Der Typusbegriff als nachbildende Beschreibung 141
cc) Der Begriff des Typus als Summe sinnvoll zusammenhängender Züge eines Ganzen 141
dd) Die Bildung des Begriffs des Typus 142
ee) Systembruch 143
ff) Die integrierten rechtspolitischen Werte oder Zielbilder 144
gg) Zusammenfassung der wesentlichen Ziele des ersten Unterabschnitts 145
2. Der rechtliche Strukturtypus als auf die Realität bezogene Sinngebilde 146
a) Überblick 146
b) Der rechtliche Strukturtypus 146
c) Der rechtliche Strukturtypus als Allgemeines und Besonderes 147
d) Die Praxis des Typusbegriffs 149
e) Der rechtliche Strukturtypus als auf die Realität bezogene Sinngebilde 150
f) Systembruch 151
g) Zusammenfassung der Ziele des zweiten Unterabschnitts 151
3. \"Offene\" und \"geschlossene\" Typen. Die Bedeutung des Strukturtypus in der Rechtsanwendung 151
a) Typologische Zuordnung 151
b) \"Offene\" und \"geschlossene\" Typen 152
c) Ziele des dritten Unterabschnitts 153
4. Die Leistungsfähigkeit des Typusbegriffs 153
a) Der Erkenntniswert 153
b) Die Typenreihe 154
c) Beseitigung von Systemwidrigkeiten 154
d) Ziel des vierten Unterabschnitts 155
C. Der Begriff des Typus und der konkrete Begriff 155
I. Hintergrund 155
II. Trennung von Typusbegriff und konkretem Begriff? 156
D. Zusammenfassung zum Begriff des Typus in der 1. Auflage der Methodenlehre 158
§ 9 Der Begriff des Typus in der 2. Auflage der Methodenlehre 159
A. Überblick 159
B. Soziologische und rechtliche Typen 159
C. Das innere System der Rechtswissenschaft 161
I. Überblick 161
II. Die Abkehr vom konkret-allgemeinen Begriff 162
III. Die Aufdeckung rechtlicher Funktionszusammenhänge 163
1. Unzureichendes typologisches Denken 163
2. Rechtliche Funktionszusammenhänge 163
3. Begrenzung auf das positive Recht 164
IV. Die Erkenntnis der Rechtsprinzipien 165
D. Ergebnis zum Begriff des Typus in der 2. Auflage der Methodenlehre 167
§ 10 Der Begriff des Typus in der 3. Auflage der Methodenlehre 167
A. Überblick 167
B. Die Änderungsgründe 168
I. Die gesetzestreue Wertungsjurisprudenz 168
1. Außergesetzliche Bewertungsgrundlagen 168
2. Gesetzestreue Interpretation 169
a) Bekenntnis zur gesetzestreuen Interpretation 169
b) Zurückhaltende Gesetzeskritik 170
c) Wechselnde Haltung 171
d) Betonung der Hermeneutik 172
e) Auslegungsspielraum 175
II. Entfernung von Bezügen auf die nationalsozialistische Epoche 175
C. Die Denkform des Typus 176
I. Vorgehen 176
II. Typen und Typenreihen 177
1. Abschnittsüberschrift 177
2. Die Denkform des Typus im allgemeinen 177
a) Wegfall des früheren Schrifttums 177
b) Der Durchschnitts-, Häufigkeits-, Ganzheits- und Gestalttypus 178
c) Der nur vorgestellte und der gedanklich erfaßte, in seiner Besonderheit erkannte Typus 178
d) Der empirische Typus, der logische Idealtypus und der normative Typus 179
e) Zusammenfassung des ersten Unterabschnitts 180
3. Die Bedeutung des Typus in der Rechtswissenschaft 181
a) Überblick 181
b) Die Sozialmoral als empirischer Häufigkeitstypus 181
c) Der normative Realtypus 183
d) Unerörterte Fragenkomplexe 184
4. Die Erfassung des rechtlichen Typus 185
a) Überblick 185
b) Die Erfassung des Gesellschaftsvertrages als Normaltypus 185
c) Normaltypus, Sondertypus oder atypische Gestaltung 186
d) Die Bedeutung der Rechtssoziologie und des soziologischen Typus 187
e) Das typologische Denken und der hermeneutische Zirkel 187
5. Die Bedeutung rechtlicher Strukturtypen für die Systembildung (Typenreihen) 188
II. Der Begriff des Typus im historisch-kritischen Teil 189
III. Der Begriff des Typus als Teil der allgemeinen Charakteristik der Jurisprudenz 190
1. Der Typusbegriff im Bereich der Rechtsanwendung 190
2. Der Begriff des Typus im Bereich der Rechtsdogmatik 192
IV. Ergebnis 193
D. Das \"innere\" System 194
I. Überblick 194
II. Die Bedeutung der Rechtsprinzipien für die Systembildung 194
III. Funktionsbestimmte Rechtsbegriffe 196
IV. Der \"offene\" und fragmentarische Charakter des \"inneren\" Systems 196
E. Exkurs: Hegels Unterscheidung des abstrakten und des konkreten Begriffs 197
§ 11 Der Begriff des Typus im Nachwort der 4. Auflage der Methodenlehre 199
A. Überblick 199
B. Die Bindung an den historischen Gesetzgeber 200
C. Die Bindung an den objektiven Gesetzgeber 200
D. Die Gesetzesbindung in den Stellungnahmen 201
I. Die Stellungnahme Larenz` zu Kriele 201
II. Die Stellungnahme Larenz` zu Haverkate 203
III. Die Stellungnahme Larenz` zu Kuhlen 205
§ 12 Der Begriff des Typus in der 5. Auflage der Methodenlehre 206
A. Überblick 206
B. Entschlüsselungshinweis 207
C. Betonung der Demokratie 207
D. Juristische Konstruktion und juristische Theorie 208
E. Sonstiges 209
§ 13 Der Begriff des Typus in der 6. Auflage der Methodenlehre 210
§ 14 Larenz` aktuelle Gerechtigkeitsvorstellung 211
§ 15 Zusammenfassung des dritten Teils 223
Vierter Teil: Die aktuelle Bedeutung des Typusbegriffs als methodisches Instrument 226
§ 16 Der Begriff des Typus und die Rechtsnatur des Finanzierungsleasingvertrages 226
A. Einführung in den Problemstand 226
B. Larenz` Einordnung des Finanzierungsleasingvertrages 229
I. 1972 229
II. 1975 231
III. 1977 231
IV. 1981 233
C. Die Rechtsnatur des Finanzierungsleasingvertrages nach der Methodenlehre von Larenz (gehandhabt durch Kokert) 233
I. Einordnungsmöglichkeit nach der 1. Auflage 233
1. Rechtliche Beurteilung des Sachverhalts 233
a) Formallogisches Urteils- und Schlußverfahren 235
b) Teleologische Beurteilung und die Beurteilung nach Wertmaßstäben 238
aa) Die gerechte Entscheidung 238
(1) Fiskalische Interessen 239
(2) Interesse am sozialen Frieden 241
bb) Beschreibung des Typus \"Mietvertrag 243
cc) Zuordnung des Finanzierungsleasings zum Typus der Miete 243
(1) Zuordnung zum Normaltypus 243
(2) Zuordnung zum atypischen Mietvertrag 244
2. Vorrangige Definition und Subsumtion 246
II. Einordnungsmöglichkeiten nach der 3. Auflage 248
1. Allgemeines 248
2. Typologische Denkform 249
a) Einordnung der Schuldverträge in gesetzliche Vertragstypen 249
b) Wertorientiertes Denken im Bereich der Rechtsanwendung 250
c) Erfassung des rechtlichen Strukturtypus und Gesamtbewertung 251
D. Stellungnahme 253
I. Mischtypus und neuer Typus 253
II. Notwendigkeit der typologischen Methode 254
III. Rechtsnatur des Finanzierungsleasings und typologische Methode 254
1. Erfassung der Miete 255
2. Typologische Zuordnung 256
IV. Die richtige Rechtsnatur des Finanzierungsleasingvertrages 257
E. Typologische Betrachtungen anderer Autoren 258
F. Abstrakt-begriffliche Einordnungen des Finanzierungsleasingvertrages 261
G. Stellungnahme und Schlußfolgerungen 263
§ 17 Der Begriff des Typus in der Rechtsprechung 265
A. Allgemeines 265
B. Der Begriff des Typus in der Steuerrechtsprechung 266
I. Der Typus des Mitunternehmers 266
II. Der Typus der wirtschaftlichen Einheit 267
III. Der Typus des Altenteils/Leibgedinges 267
C. Der Begriff des Typus in der Rechtsprechung des BSG 269
I. Die gewisse Typik der Teilleistungen 269
II. Typisierende Betrachtung und Analogie 270
D. Der Begriff des Typus in der Zivilrechtsprechung 271
E. Ergebnis 272
§ 18 Der Begriff des Typus in der Rechtslehre 273
A. Überblick 273
B. Der Begriff des Typus in der rechtstheoretischen Diskussion 275
I. Befürwortende Argumente 275
II. Ablehnende Argumente 276
III. Vergleich der Argumente mit den Ergebnissen dieser Arbeit 278
Literaturverzeichnis 280
Schriften von Karl Larenz 292
Personenverzeichnis 295