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Wandlungen des geldpolitischen Instrumentariums der Deutschen Bundesbank

Editors: Ehrlicher, Werner | Simmert, Diethard B.

Beihefte zu / Supplements to »Kredit und Kapital«, Vol. 10

(1988)

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Table of Contents

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Inhaltsverzeichnis V
Einführung VII
Α. Geldpolitik in alternativen Konzepten 1
Helmut Schlesinger: Das Konzept der Deutschen Bundesbank 3
I. Konzepte und Pragmatismus 3
II. Das Geldmengenziel als Zwischenziel 5
III. Geldpolitisches Instrumentarium und Steuerung der Geldmenge 12
IV. Schlußbemerkungen 20
Dieter Duwendag: Das Konzept der Deutschen Bundesbank: Zwischen Geldmengenzielen und zinspolitischer Flexibilität 21
I. Das Problem 21
II. Zur Wahl des monetären Zwischenziels 22
III. Geldmengenziele und zinspolitischer Spielraum 24
IV. Möglichkeiten zur Erhöhung der zinspolitischen Flexibilität 26
1. Einführung von Zielkorridoren 26
2. Das Kriterium der Einkommens- und Zinselastizitäten 27
3. Das Kriterium der geringsten Varianz 33
V. Zusammenfassung und Perspektiven 35
Rüdiger Pohl: Möglichkeiten und Grenzen der Geldpolitik: Eine Bestandsaufnahme 37
I. Grundpfeiler der Geldpolitik 37
II. Abschottungspostulat versus Kooperationspostulat 41
III. Arbeitsteiliges Assignment versus Interdependenz 47
IV. Minimierung des Informationsbedarfs versus Informationsausschöpfung 53
V. Abschließende Bemerkungen 58
Literaturverzeichnis 58
Manfred J. M. Neumann: Geldpolitik: Nichtneutralität als Problem 61
I. Einleitung 61
II. Arten der Nichtneutralität des Geldes 62
1. Der Ressourcenaspekt 64
2. Der Informationsaspekt 65
III. Alternative Perspektiven der Geldpolitik 67
1. Die Rolle beschränkter Information 68
2. Die Rolle beschränkter Information 71
IV. Schlußfolgerungen 73
Literaturverzeichnis 75
Β. Die geldpolitischen Instrumente 77
Willy Friedmann: Die Mindestreserve im deutschen Finanzsystem 79
I. Mindestreservepflicht in der Diskussion: Vorbemerkungen und Überblick 79
II. Funktionen der Mindestreserve im geldpolitischen Steuerungsprozeß 82
1. Mindestreserve und monetäre Expansion 82
2. Die Mindestreserve als „Liquiditätspuffer 84
III. Schlußfolgerungen 88
Meinhard Carstensen: Gedanken zur Mindestreservepolitik aus der Sicht der Geschäftsbanken 93
I. Vorbemerkungen 93
II. Institutionelle Regelung 94
III. Verlagerung des Bankgeschäftes ins Ausland 97
IV. Geldpolitische Steuerung und Mindestreserven 100
V. Die Problematik der Finanzfreihäfen 105
VI. Die Bundesrepublik Deutschland als internationaler Finanzplatz 107
Karl Thomas: Das Verhältnis von Refinanzierungs- und Offenmarktpolitik 109
I. Vorbemerkungen 109
II. Aspekte der Unterscheidung und Kennzeichnung 111
III. Strukturwandlungen bei der Schaffung von Zentralbankgeld seit 1978 113
IV. Die Bedeutung alternativer Refinanzierungsmöglichkeiten 116
1. Rediskontkredite — eine wichtige Stütze der Refinanzierung 116
2. Probleme des Rediskontkredits 118
3. Lombardkredit 119
V. Die neue Rolle der Offenmarktgeschäfte für die Geldmarktsteuerung 119
1. Übergang zur aktiven Geldmarktsteuerung 119
2. Zentrale Rolle der Wertpapierpensionsgeschäfte 120
3. Notwendigkeit der Feinsteuerung 124
VI. Bewertung der Geldmarktpolitik 125
Helmut Geiger: Das Verhältnis von Refinanzierungs- und Offenmarktpolitik 129
I. Reaktion auf ein verändertes Umfeld 129
1. Aufgaben des Instrumentariums 129
2. Steigender Bedarf an Zentralbankgeld 130
3. Neue Quellen notwendig 131
a) Instabile Devisenzuflüsse 131
b) Störfaktor Bundesbankgewinn 132
II. Die Rolle der „klassischen\" Refinanzierungspolitik 133
1. Aufgaben der Diskontpolitik 133
2. Nachteile der Diskontpolitik 133
a) Unpräzise und verzögerte Wirkungen 133
b) Verzerrung des Wettbewerbs 135
3. Alternative: Lombardkredit 136
4. Ausbau des Lombardkredits 136
III. Die Rolle der Offenmarktpolitik 137
1. Die Vorzüge der Offenmarktpolitik 137
2. Spielarten der Offenmarktpolitik in der Bundesrepublik 138
a) Geldschöpfung durch Offenmarktpolitik 139
b) Offenmarktgeschäfte zum Liquiditätsentzug 140
3. Flexible Geldmarktsteuerung 140
4. Pensionssatz als relevanter Notenbankzins 141
IV. Zustimmung der Kreditwirtschaft 142
V. Ausblick 142
Karl-Heinrich Hansmeyer: Von der fiskalischen zur staatswirtschaftlichen Komponente 143
I. 145
II. 154
III. 165
Reinhard Pohl: Die außenwirtschaftliche Komponente der Geldversorgung 177
I. Einführung 177
II. Allgemeine Darstellung der Beziehungen zwischen der Geldversorgung und ihrer außenwirtschaftlichen Komponente 178
1. Geldbegriffe und Bilanzgleichungen 178
2. Entstehung und Struktur der außenwirtschaftlichen Komponente 180
III. Die Rolle der außenwirtschaftlichen Komponente bis zum Ende des Bretton-Woods-Systems 181
IV. Die Rolle der außenwirtschaftlichen Komponente nach dem Zusammenbruch des Bretton-Woods-Systems 191
1. Grundsätze einer Geldpolitik bei flexiblen Wechselkursen 192
2. Kurzgeschichte der Geld- und Währungspolitik seit 1973 195
3. Kontroverse Urteile über die Geldpolitik seit 1973 199
Literaturverzeichnis 201
Anhang 203
C. Ordnungspolitische und wirkungstheoretische Aspekte 217
Otmar Issing: Das geldpolitische Instrumentarium unter dem Aspekt der Wettbewerbsneutralität 219
I. Vorbemerkungen 219
II. Die Wirkung einzelner Instrumente auf den Wettbewerb 220
1. Die Diskontpolitik 220
2. Die Lombardpolitik 223
3. Die Offenmarktpolitik 224
a) Traditionelle Formen 224
b) Die Maßnahmen der geldpolitischen Feinsteuerung 225
4. Die Mindestreservepolitik 228
5. Die Kreditplafondierung 231
6. Die Einlagenpolitik 231
7. Moral Suasion und Gentlemen's Agreements 232
III. Wettbewerbsneutralität als Norm für die Geldpolitik? 233
1. Wettbewerbswirkungen des Instrumentariums im Überblick 233
2. Inhaltliche Varianten der Wettbewerbsneutralität 235
3. Schlußbemerkungen 239
Robert Schwebler: Geldpolitik und Finanzintermediäre, dargestellt am Beispiel der Versicherungswirtschaft 241
I. Die Versicherungswirtschaft im Kontext volkswirtschaftlicher Fragestellungen 241
II. Ökonomische Dimension und Wirkung des Finanzintermediärs Versicherung in der Volkswirtschaft 243
III. Der Einfluß der Finanzintermediäre auf geldpolitische Ziele und Instrumente am Beispiel der Versicherungswirtschaft 245
IV. Mögliche Auswirkungen geldpolitischer Maßnahmen auf die Versicherungswirtschaft 249
1. Wirkungen der Geldpolitik auf die intervenierenden Einflußgrößen Kapitalmarkt und Geldvermögensbildung 249
2. Die Bedeutung einer stabilitätsorientierten Geldpolitik für Versicherungsnachfrage und -leistung 252
3. Der Einfluß geldpolitischer Maßnahmen auf das Kapitalanlageverhalten der Versicherer 257
Literaturverzeichnis 260
Hans-Hermann Francke: Der Einfluß von Finanzinnovationen auf die Effizienz der Geldangebotskontrolle und des geldpolitischen Instrumentariums 263
I. Zur Problemstellung 263
II. Finanzinnovationen und Geldangebotsprozeß 264
1. Ursachen, Konstruktionsmerkmale und Erscheinungsformen von Finanzinnovationen 264
2. Konsequenzen für den Geldangebotsprozeß 266
III. Zur Kontrollierbarkeit des Geldangebotsprozesses 267
1. Mindestreserveprobleme 267
2. Probleme der Geldbasiskontrolle 270
IV. Instrumentelle Konsequenzen 272
1. Veränderte Bedeutung der Geldversorgungskomponenten 272
2. Verstärkung der fiskalischen Komponente durch direkten Notenbankkredit an den Staat 274
Literaturverzeichnis 275
Norbert Kloten und Peter Bofinger: Geldpolitik in einem europäischen Finanz-Binnenmarkt 277
I. Zur Problemstellung 277
II. Die monetäre Integration in Europa 278
1. Zielsetzung 278
2. Bestandsaufnahme 279
3. Ein vollkommener europäischer Finanz-Binnenmarkt 280
III. Die instrumentelle Umsetzung der Geldmengensteuerung 282
1. Direkte versus indirekte Geldmengensteuerung 282
2. Das Mindestreserve-Instrument 283
3. Refinanzierungspolitik 285
4. Administrative Beschränkungen 288
IV. Das Europäische Währungssystem in einem Finanz-Binnenmarkt 289
V. Ausblick 291
Literaturverzeichnis 293
Verzeichnis der Autoren 295