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Unternehmensfinanzierung und Produktmarktwettbewerb

Schuhmacher, Frank

Untersuchungen über das Spar-, Giro- und Kreditwesen. Abteilung A: Wirtschaftswissenschaft, Vol. 173

(2002)

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Abstract

Um Handlungsempfehlungen zur sachgerechten Ausgestaltung unternehmerischer Finanzierungsentscheidungen herzuleiten, ist es erforderlich, die Funktionen zu identifizieren, die durch unternehmerische Finanzierungsmaßnahmen erfüllt werden können.

Der Autor analysiert in der vorliegenden Arbeit mit Hilfe der in der mikroökonomischen Theorie entwickelten Instrumente der Spieltheorie und Informationsökonomie, wie Finanzierungsentscheidungen von Unternehmen strategisch zur Beeinflussung des Produktmarktes eingesetzt werden können. Zwei Fragen stehen dabei im Vordergrund. Von einer mehr volkswirtschaftlichen Betrachtungsweise setzt sich die Arbeit mit der Problematik auseinander, wie unternehmerische Finanzierungsmaßnahmen Einfluß auf die Wettbewerbsintensität auf Produktmärkten nehmen. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht geht es darum, wie sich Unternehmen konkret unter dem Aspekt strategischer Bindung verhalten sollten.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Inhaltsverzeichnis 7
Abbildungsverzeichnis 13
Tabellenverzeichnis 14
Symbolverzeichnis 15
Α. Gegenstand, Aufbau und Methodik der Arbeit 19
I. Einordnung und Problemstellung 19
II. Gang der Untersuchung 24
III. Angewandte Analysemethode 26
B. Strategische Finanzierungstheorie im Oligopol 37
I. Einwirkung der Finanzierung auf die Wettbewerbsintensität 37
1. Stärkerer Wettbewerb 38
a) Brander und Lewis (1986) 38
b) Maksimovic (1988) 40
c) Stenbacka (1994) 41
d) Maksimovic (1990) 42
2. Stärkerer oder schwächerer Wettbewerb 43
a) Brander und Lewis (1988) 43
b) Glazer (1994) 44
c) Showalter (1995) 45
d) Nier (1999) 46
3. Schwächerer Wettbewerb 47
a) Chevalier und Scharfstein (1996) 47
b) Dasgupta und Titman (1998) 49
c) Damania (1997) 49
d) Faure-Grimaud (2000) 50
e) Povel und Raith (2000) 52
4. Empirische Arbeiten 54
a) Opler und Titman (1994) 54
b) Phillips (1995) 54
c) Kovenock und Phillips (1995, 1997) 55
d) Chevalier (1995a) 56
e) Chevalier (1995b) 57
f) Showalter (1999a) 58
II. Optimale Unternehmensfinanzierung 58
1. Optimale Höhe an Fremdfinanzierung 59
a) Mengenwettbewerb 60
b) Preiswettbewerb 62
c) Wiederholter Produktmarktwettbewerb 63
2. Verhandlungssichere Finanzierungsverträge 65
a) Fulghieri und Nagarajan (1992) 65
b) Faure-Grimaud (2000) 67
3. Optimale institutionelle Rahmenbedingungen 68
a) Poitevin (1989a) 68
b) Hege (1999) 69
c) Spagnolo (1999) 70
III. Informationsbeschaffung 72
1 .Dasgupta und Shin (1999) 72
2. Hughes, Kao und Mukherji (1998) 74
IV. Weitere Ansätze 75
1. Gertner, Gibbons und Scharfstein (1988) 75
2. Asplund (1996) 76
C. Strategische Finanzierungstheorie im Monopol 77
I. Verschuldung als Signal an Investoren 77
1. Poitevin (1989b) 77
II. Verschuldung als Signal an potentielle Wettbewerber 78
1. Poitevin (1990) 78
2. Glazer und Israel (1990) 79
III. Verschuldung als Abschreckung 80
1. Bolton und Scharfstein (1990) 80
2. Fulghieri und Nagarajan (1996) 82
3. McAndrews und Nakamura (1992) 83
4. Showalter (1999b) 84
D. Das Kapazitäts-Preis-Modell 85
I. Einleitung 85
II. Das Modell mit perfekter Information 88
1. Optimale Preise auf der zweiten Stufe 89
2. Optimale Kapazitäten auf der ersten Stufe 94
III. Kostenunsicherheit 96
1. Optimale Preise auf der zweiten Stufe 97
2. Optimale Kapazitäten auf der ersten Stufe 98
IV. Nachfrageunsicherheit 99
1. Optimale Preise auf der zweiten Stufe 101
2. Optimale Kapazitäten auf der ersten Stufe 105
3. Kritische Diskussion 107
V. Zusammenfassung und Fazit 109
E. Fremdfinanzierung im Kapazitäts-Preis-Modell 113
I. Problemstellung 113
II. Fremdfinanzierung durch ausfallbedrohte Schuldverträge 115
1. Kostenunsicherheit 115
a) Optimale Preise auf der dritten Stufe 116
b) Optimale Kapazitäten auf der zweiten Stufe 119
c) Optimale Höhe an Fremdfinanzierung auf der ersten Stufe 121
2. Nachfrageunsicherheit 123
a) Optimale Preise auf der dritten Stufe 123
b) Optimale Kapazitäten auf der zweiten Stufe 126
c) Optimale Höhe an Fremdfinanzierung auf der ersten Stufe 129
d) Kritische Diskussion des Modells 130
3. Zusammenfassung und Fazit 133
III. Fremdfinanzierung durch Kreditbereitstellungsverträge 135
1. Optimale Preise auf der dritten Stufe 137
2. Optimale Kapazitäten auf der zweiten Stufe 138
3. Optimale Kreditbereitstellungsverträge auf der ersten Stufe 140
4. Zusammenfassung und Fazit 144
IV. Generelles Fazit 144
F. Nachverhandlungssichere Finanzierungsverträge im Dyopol 147
I. Problemstellung 147
II. Nachverhandlungen bei perfekter Information 150
1. Der Produktmarkt 151
2. Der Kapitalmarkt 152
3. Die Spielstruktur: Informationen, Aktionen und Strategien 152
4. Optimale Produktionsmengen und Kreditbereitstellungsverträge auf der ersten bis dritten Stufe 156
III. Nachverhandlungen bei privater Information 157
1. Die Spielstruktur: Informationen, Aktionen und Strategien 158
2. Das Lösungskonzept: Perfekte Bayesianische Gleichgewichte 162
3. Optimale Produktionsmengen auf der dritten Stufe 163
4. Optimaler nachverhandelter Kreditbereitstellungsvertrag auf der zweiten Stufe 165
a) Poolende Gleichgewichte 169
b) Separierende Gleichgewichte 170
5. Optimaler Kreditbereitstellungsvertrag auf der ersten Stufe 173
6. Kritische Diskussion des Modells 174
IV. Zusammenfassung und Fazit 178
G. Beobachtbarkeit von Kreditkonditionen 181
I. Problemstellung 181
II. Beobachtbarkeit versus Unbeobachtbarkeit bei perfekter Information 183
III. Beobachtbarkeit bei asymmetrischer Information 185
1. Die Spielstruktur: Informationen, Aktionen und Strategien 186
2. Das Lösungskonzept: Perfekte Bayesianische Gleichgewichte 187
a) Optimale Produktionsmengen auf der zweiten Stufe 187
b) Optimale Kreditbereitstellungsverträge auf der ersten Stufe 189
c) Strategien und Erwartungen im Gleichgewicht 190
3. Poolende Gleichgewichte 191
4. Separierende Gleichgewichte 192
a) Gleichgewichtsverhalten bei privater Information ah 192
b) Gleichgewichtsverhalten bei privater Information ag 193
c) Gleichgewichtserwartungen 194
d) Gleichgewichtsgewinne in beiden Zuständen 195
5. Erklärung und Interpretation der Resultate 197
IV. Unbeobachtbarkeit bei asymmetrischer Information 198
1. Optimale Produktionsmengen auf der zweiten Stufe 199
2. Optimale Kreditbereitstellungsverträge auf der ersten Stufe 199
V. Beobachtbarkeit versus Unbeobachtbarkeit 200
VI. Zusammenfassung und Fazit 202
H. Zusammenfassung 205
I. Anhang 211
Literaturverzeichnis 243
Sachwortverzeichnis 252