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Determinanten des unternehmerischen Währungsderivateeinsatzes

Mahayni, Daniel

Untersuchungen über das Spar-, Giro- und Kreditwesen. Abteilung A: Wirtschaftswissenschaft, Vol. 172

(2002)

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Abstract

Aus welchen Gründen setzen Unternehmen (Währungs-)Derivate ein? Der Autor geht dieser Frage nach, indem er zunächst verschiedene Theorien zur Rechtfertigung des unternehmerischen Einsatzes von Derivaten zu Risikomanagementzwecken zusammenfaßt, welche die grundsätzliche Redundanz von Absicherungsmaßnahmen auf vollkommenen Märkten nach Modigliani/Miller (1958) außer Kraft setzen. Diese Ansätze vermuten einen Zusammenhang zwischen unternehmerischem Derivateeinsatz und ausgewählten Unternehmenseigenschaften.

Mit besonderem Augenmerk auf Währungsrisiken bestimmt Daniel Mahayni Näherungsgrößen für diese Zusammenhänge anhand ihres separaten Einflusses im Rahmen einer univariaten, ihr Zusammenspiel im Kontext einer multivariaten Probit- und Tobit-Analyse erstmalig auf der Grundlage von Jahresabschlußdaten deutscher Industrieunternehmen für das Geschäftsjahr 1998. In diesem Zusammenhang erfolgt auch eine genaue Betrachtung des für die Analyse notwendigen ökonometrischen Instrumentariums. Die erzielten Ergebnisse stehen in weiten Teilen in Einklang mit den Resultaten sowohl verwandter empirischer Untersuchungen für US-amerikanische Unternehmen als auch deskriptiv orientierter deutscher Evidenz zum Derivateeinsatz und liefern einige zusätzliche Erkenntnisse hinsichtlich der Bestimmungsgründe des Währungsderivateeinsatzes deutscher Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Inhaltsverzeichnis 7
1 Grundlagen 21
1.1 Einleitung 21
1.2 Literatureinordnung 27
1.3 Datenbasis 38
1.3.1 Ausgangsstichprobe 38
1.3.2 Einschränkungen der Datenbasis 40
1.4 Abhängige Variable: Die Absicherungsentscheidung 45
1.4.1 Diskrete Modellierung 46
1.4.2 Stetige Modellierung 46
1.5 Unabhängige Variablen: Determinanten der Absicherungsentscheidung 50
1.5.1 Informationskosten 51
1.5.1.1 Finanzwirtschaftliche Agency-Probleme 52
1.5.1.1.1 Risikoanreizproblem 54
1.5.1.1.2 Unterinvestitionsproblem 57
1.5.1.1.3 Simultane Probleme 61
1.5.1.1.4 Koordinationsproblem 62
1.5.1.1.5 Hedgingsubstitute 64
1.5.1.2 Ökonomische Agency-Probleme 67
1.5.1.2.1 Kompensationsprobleme 67
1.5.1.2.2 Reputationsprobleme 68
1.5.2 Sonstige Kosten als Kapitalmarktunvollkommenheiten 72
1.5.2.1 Ertragsteuern: „Kosten der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen 73
1.5.2.2 Insolvenzkosten 81
1.5.2.3 Transaktionskosten 85
1.6 Ökonometrische Verfahren 90
1.6.1 Lineare Wahrscheinlichkeitsmodelle 90
1.6.2 Modelle zur Analyse binärer abhängiger Variablen: Logit/Probit 93
1.6.2.1 Modellrahmen 93
1.6.2.2 Interpretation der Schätzwerte 98
1.6.3 Modelle zur Analyse beschränkter abhängiger Variablen: Tobit 100
1.6.3.1 Modellrahmen 100
1.6.3.2 Interpretation der Schätzwerte 104
1.6.4 Gütemessung 108
1.6.4.1 Güte des Schätzmodells 108
1.6.4.2 Güte der Schätzkoeffizienten 111
2 Auswertung 113
2.1 Deskriptive Statistik 113
2.1.1 Stichprobe 113
2.1.2 Näherungsgrößen 114
2.1.3 Derivateeinsatz 116
2.2 Univariate Analyse 118
2.2.1 Korrelationsmatrix 118
2.2.2 Mittelwert-Tests der Näherungsgrößen: Derivate- vs. Non-Derivateeinsatz 121
2.3 Multivariate Analyse 126
2.3.1 Exkurs: Data Mining 126
2.3.2 Reduktionskriterien 129
2.3.3 Reduktionsverfahren 131
2.3.3.1 „Induktives\" Eingrenzungsverfahren 131
2.3.3.2 Quantitatives Eingrenzungsverfahren - Data Mining 133
2.3.4 Probit/Logit 133
2.3.4.1 Ergebnisse des induktiven Verfahrens 134
2.3.4.2 Ergebnisse des quantitativen Verfahrens 136
2.3.4.3 Interpretation der Schätzergebnisse Logit/Probit 137
2.3.5 Tobit 142
2.3.5.1 Währungsderivateeinsatzvolumen 143
2.3.5.1.1 Ergebnisse 144
2.3.5.1.2 Interpretation unter Berücksichtigung der Binäranalyse 145
2.3.5.2 Hedgeratio: Ergebnisse und Interpretation 149
2.3.6 Vergleich mit anderen Studien 151
2.3.6.1 Ergebnisse 151
2.3.6.2 Modellbestimmung 157
2.4 Kritik/Fazit 159
2.5 Ausblick 164
Anhang 168
Literaturverzeichnis 201
Sachwortverzeichnis 220