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Die interregionale Konvergenz der Arbeitsproduktivitäten

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Kellermann, K. (1998). Die interregionale Konvergenz der Arbeitsproduktivitäten. Eine Analyse unter besonderer Berücksichtigung von öffentlichen Inputfaktoren und des Finanzausgleichs. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-49191-9
Kellermann, Kersten. Die interregionale Konvergenz der Arbeitsproduktivitäten: Eine Analyse unter besonderer Berücksichtigung von öffentlichen Inputfaktoren und des Finanzausgleichs. Duncker & Humblot, 1998. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-49191-9
Kellermann, K (1998): Die interregionale Konvergenz der Arbeitsproduktivitäten: Eine Analyse unter besonderer Berücksichtigung von öffentlichen Inputfaktoren und des Finanzausgleichs, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-49191-9

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Die interregionale Konvergenz der Arbeitsproduktivitäten

Eine Analyse unter besonderer Berücksichtigung von öffentlichen Inputfaktoren und des Finanzausgleichs

Kellermann, Kersten

Finanzwissenschaftliche Forschungsarbeiten. N. F., Vol. 67

(1998)

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Abstract

Die Autorin stellt einen Zusammenhang her zwischen der international geführten Konvergenzdiskussion und finanzpolitischer Fragestellungen. Konvergenz wird als die sich im Zeitablauf vollziehende Abnahme räumlicher Disparitäten der Arbeitsproduktivitäten verstanden. Kellermann versucht, den Einfluß finanzpolitischer Maßnahmen auf den Wachstumsprozeß von Regionen als Determinante des Konvergenzprozesses theoretisch und empirisch zu analysieren. Auf diese Weise kann der Beitrag der Finanzpolitik zur Erklärung interregionaler Wachstumsdifferentiale auf einer theoretischen Basis bewertet werden.

Es wird ein Überblick über die in der Literatur diskutierte Konvergenzproblematik gegeben und zentrale Begriffe wie "absolute und bedingte Konvergenz", "Konvergenzklub und Armutsfalle" oder "sigma- und beta-Konvergenz" und damit theoretische und empirische Konvergenzkonzepte dargestellt. Neoklassische und endogene Wachstumsmodelle und die sich aus ihnen ableitenden Konvergenzhypothesen werden unterschieden. Auf der Grundlage eines neoklassischen Wachstumsmodells zeigt die Autorin den Einfluß der öffentlichen Einnahmen- und Ausgabenpolitik auf den Konvergenzprozeß auf und untersucht, wie ein interregionaler Finanzkraftausgleich die Entwicklung der Arbeitsproduktivitäten regional und überregional beeinflußt.

Im Rahmen einer empirischen Konvergenzuntersuchung, die für die elf alten Bundesländer durchgeführt wird, läßt sich sowohl beta- als auch sigma-Konvergenz nachweisen. Die Regressionsanalyse ergibt eine Konvergenzgeschwindigkeit von ca. 3%. Es läßt sich ein negativer Effekt der Besteuerung auf den Wachstumsprozeß aufzeigen, wohingegen das Angebot an öffentlichen Inputs die regionalen Wachstumsraten positiv beeinflußt. Dies hat eine Verlangsamung des Konvergenzprozesses zur Folge.

Table of Contents

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Inhaltsverzeichnis 5
Α. Einleitung 7
Β. Theoretische und empirische Konvergenzkonzepte 13
I. Das neoklassische Wachstumsmodell 13
1. Konvergenz im neoklassischen Wachstumsmodell 14
2. Die neoklassische Theorie vom optimalen Wachstum 25
3. Konvergenz im Generationen-Modell 32
II. Endogene Wachstumsmodelle und Konvergenz 41
III. Die offene Volkswirtschaft 45
IV. Quellen des Wachstums 49
V. Empirische Konvergenzkonzepte und ihre Überprüfung 55
C. Die Wirkung öffentlicher Inputfaktoren auf Wachstum und Konvergenz 62
I. Der Staat als Anbieter von Inputfaktoren 62
II. Ein-Sektoren-Modell mit öffentlichem und privatem Kapital 68
III. Ein Stromgrößenmodell ohne Übergangsdynamik: Das Barro-Modell 75
IV. Ein Stromgrößenmodell mit Übergangsdynamik 87
D. Finanzpolitik und regionale Konvergenz der Arbeitsproduktivitäten in der Bundesrepublik Deutschland 96
I. Die relative Angleichung der Arbeitsproduktivitäten zwischen den Bundesländern 97
II. Die Konvergenzgleichung 101
III. Die verwendeten Daten 104
IV. Der Schätzansatz und die Schätzergebnisse 107
E. Finanzausgleich, regionale Effizienz und Konvergenz 120
I. Allokative Aspekte eines interregionalen Finanzausgleichs: Neuere Ansätze 120
II. Die wertschöpfungsorientierte Einwohnerwertung 122
1. Institutionelle Anmerkungen zum Finanzausgleich unter den deutschen Bundesländern 125
2. Räumliche Effizienz und Einwohnerwertung 129
III. Finanzausgleich in einem Zwei-Regionen-Wachstumsmodell 139
1. Der Einfluß des Finanzausgleichs auf den Wachstumsprozeß 140
2. Die optimale Staatsquote bei Finanzausgleich 157
3. Schonung der Steuerquellen bei Finanzausgleich 161
F. Zusammenfassung 167
Literaturverzeichnis 173
Sachwortregister 190