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Merget, M. (2015). Beweisführung im Sportgerichtsverfahren am Beispiel des direkten und indirekten Dopingnachweises. . Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-54600-8
Merget, Mario. Beweisführung im Sportgerichtsverfahren am Beispiel des direkten und indirekten Dopingnachweises. Duncker & Humblot, 2015. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-54600-8
Merget, M, (2015): Beweisführung im Sportgerichtsverfahren am Beispiel des direkten und indirekten Dopingnachweises, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-54600-8

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Beweisführung im Sportgerichtsverfahren am Beispiel des direkten und indirekten Dopingnachweises

Merget, Mario

Beiträge zum Sportrecht, Vol. 45

(2015)

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About The Author

Mario Merget, geboren 1983, studierte von 2003 bis 2009 Rechtswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Universidad Pública de Navarra in Pamplona, Spanien. Nach der ersten juristischen Staatsprüfung arbeitete er von 2011 bis 2014 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin an den Lehrstühlen von Professor Heger und Professor Heinrich; im WS 2011/12 zudem als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sportwissenschaft bei Professor Spitzer. Promotion im November 2014 an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit November 2013 ist Mario Merget Referendar am Kammergericht Berlin.

Abstract

»Presentation in Sports Law in Case of Direct and Indirect Detection of Illicit Drug Use«

In this broad-ranging dissertation in sports law the author mainly focuses on the requirements for successfully presenting the case and evidence with a view to the direct and indirect detection of illicit drug use in sporting events through athletic associations. His thesis is built on a series of individual case studies, including the prominent cases of Claudia Pechstein and Lance Armstrong, at the heart of which lie a number of controversial questions of evidence. By systematically presenting the requirements necessary for the lawful collection of evidence for doping the author provides comprehensive insights relevant for the practice of sports law.
Recht haben und Recht bekommen ist natürlich auch bei Sportgerichtsverfahren nicht so sehr eine Frage des anzuwendenden Rechts und seiner richtigen Auslegung, als vielmehr vor allem eine Frage des Beweises. Folgerichtig stellt der Autor die Voraussetzungen einer erfolgreichen sportverbandsrechtlichen Beweisführung im Hinblick auf den direkten und indirekten Dopingnachweis in den Mittelpunkt seiner breit angelegten Dissertation mit vielfältigen Bezügen zum Zivil- und Strafrecht. Herausgekommen ist eine Arbeit, die essentielle Fragen des Sportrechts komplett aufarbeitet, systematisch darstellt und sinnvolle Lösungsansätze in die Diskussion bringt. Anhand der Einzelfallstudien mit vielfältigen und umstrittenen Beweisfragen der bekannten Fälle Claudia Pechstein, Jan Ulrich, Lance Armstrong, Alberto Contador und Stefan Schumacher erzeugt er vor allem im Hinblick auf die Anforderungen an einen rechtmäßigen Dopingnachweis einen auf systematische Analyse gestützten, umfassenden Erkenntnisgewinn mit großer Relevanz für die Sportrechtspraxis, so dass die zukünftige Diskussion um die Beweisführung bei Dopingvergehen zweifellos auf die grundlegenden Erkenntnisse dieser Arbeit zurückgreifen wird.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 5
Inhaltsübersicht 7
Inhaltsverzeichnis 9
Abkürzungsverzeichnis 19
Einleitung 23
Teil 1: Einführung in das Beweisrecht 30
A. Zielsetzungen 30
I. Zielsetzungen des Strafprozesses 30
II. Zielsetzungen des Zivilprozesses 32
B. Beweislast und Beweiswürdigung 34
I. Beweiswürdigung im Strafprozess 34
II. Beweislast im Strafprozess 34
III. Beweiswürdigung im Zivilprozess 35
IV. Beweislast im Zivilprozess 37
1. Subjektive Beweislast 38
2. Objektive Beweislast 38
3. Behauptungslast 39
4. Beweislastumkehr 40
5. Beweisvereitelung 40
6. Zwischenfazit 41
V. Beweisverwertungsverbote 43
C. Beweisverfahren: Streng- oder Freibeweis 44
I. Beweisverfahren des Strafprozesses 44
II. Beweisverfahren des Zivilprozesses 46
D. Beweismittel 48
I. Beweismittelarten 48
II. Der Beweisbegriff und damit zusammenhängende Begrifflichkeiten 48
III. Die einzelnen Beweismittel des Zivilprozesses im Überblick 50
1. Der Zeugenbeweis 50
2. Der Sachverständigenbeweis 50
3. Der Augenscheinsbeweis 51
4. Der Urkundenbeweis 52
5. Unzulässigkeit von Beweismitteln 53
IV. Das Beweisrecht des Strafprozesses 54
E. Zusammenfassung von Teil 1 55
F. Einführung in den Verbandsprozess 55
Teil 2: Beweisführung im nationalen Verbandsrecht 57
Kapitel 1: Das Verbandsverfahren als Ausdruck der Privatautonomie der Verbände 57
A. Herleitung der Verbandsautonomie aus dem Schutzbereich des Art. 9 Abs. 1 GG 57
B. Begrenzung der Selbstverwaltungsautonomie 59
I. Einschränkungen der Vereinsautonomie 60
1. Durch das Grundgesetz 60
a) Sportler und die Berufsfreiheit des Art. 12 GG 61
b) Sportler im Zusammenhang mit Art. 2 Abs. 1 und 2 GG 63
c) Sportler im Zusammenhang mit Art. 9 GG 63
aa) Aufnahmeanspruch nach Kartellrecht 64
bb) Aufnahmeanspruch nach Deliktsrecht 65
d) Geltung des Justizgewährleistungsanspruchs im Verbandsstrafverfahren über die Anwendung des Rechtsstaatsprinzips 66
2. Durch Völkerrecht 66
II. Ergebnis 68
Kapitel 2: Zivilprozessualer Aspekt der Verbandsautonomie 69
A. Zulässigkeit der Überprüfbarkeit der Verbandsgerichtsentscheidungen durch staatliche Gerichte 69
B. Umfang der Überprüfbarkeit 70
I. Entwicklung der Rechtsprechung 70
II. Zwischenergebnis 72
C. Ausschluss der staatlichen Gerichtsbarkeit 75
I. Definition eines „echten Schiedsgerichts“ 76
1. Kriterien eines „echten Schiedsgerichts“ 77
a) Entscheidung einer Rechtsstreitigkeit 77
b) Ausschluss des ordentlichen Rechtsweges 77
c) Unabhängigkeit und Unparteilichkeit des Spruchkörpers 78
aa) Bestimmung der Unabhängigkeit 79
(1) Satzungsmäßige Schiedsgerichtsvereinbarung 79
(a) Ausgestaltung des Verfahrens 80
(b) Einseitige und ungleiche Einflussnahme 81
(aa) Liberale Ansicht 82
(bb) Strenge Ansicht 83
(cc) Streitentscheidung 83
(c) Zwischenergebnis zum Kriterium der Unabhängigkeit in Zusammenhang mit einer ungleichen Einflussnahmemöglichkeit 85
(d) Stellungnahme zum Kriterium der Unabhängigkeit in Zusammenhang mit einer einseitigen Einflussnahmemöglichkeit 85
(2) Alternative: Differenzierung der Anforderungen an die Unabhängigkeit 86
(a) Individualrechtliche Schiedsvereinbarung nach Entstehen des Streitfalls 86
(b) Individualrechtliche Vereinbarung vor Entstehen des Streitfalls 87
(c) Satzungsrechtliche Verankerung nach Entstehen des Streitfalls 90
(d) Satzungsrechtliche Verankerung vor Entstehen des Streitfalls 91
bb) Schlussfolgerungen hinsichtlich der Unabhängigkeit eines Schiedsgerichts 92
d) Endergebnis zu den Charakteristika eines „echten Schiedsgerichts“ 92
II. Abgrenzung zum „unechten Schiedsgericht“ (Vereins- oder Verbandsgericht) 93
1. Definition eines „unechten Schiedsgerichts“ (Vereins- oder Verbandsgericht) 93
2. Vorrang der Vereins-/Verbandsgerichtsbarkeit 94
III. Ausschluss der ordentlichen Gerichtsbarkeit in Zusammenhang mit der Gewährung einstweiligen Rechtschutzes 95
1. Einstweiliger Rechtsschutz durch Schiedsgerichte 95
a) Möglichkeit der Gewährung einstweiligen Rechtsschutzes durch Schiedsgerichte 96
b) Ausschluss der ordentlichen Gerichtsbarkeit 98
aa) Vor Konstituierung des echten Schiedsgerichts 98
bb) Nach Konstituierung des echten Schiedsgerichts 99
(1) Annahme einer parallelen Zuständigkeit 99
(2) Annahme einer ausschließlichen Zuständigkeit eines echten Schiedsgerichts 100
(3) Exkurs: Die Verfahrensordnung des Deutschen Sportschiedsgerichts im Hinblick auf den einstweiligen Rechtsschutz 101
(4) Streitentscheidung 102
2. Ergebnis 103
IV. Wirksamkeitsvoraussetzungen einer Schiedsgerichtsvereinbarung 104
1. Rechtsnatur der Schiedsgerichtsvereinbarung 104
2. Parteianforderungen 105
3. Einigung 105
4. Wirksamkeit 106
5. Keine Beendigung 107
V. Fazit 108
Kapitel 3: Verfahrensprinzipien des Verbands(straf)verfahrens 109
A. Grundprinzipien des Verbandsverfahrens 111
I. Fairness-Prinzip 112
II. Recht auf den gesetzlichen Richter 113
III. Anspruch auf rechtliches Gehör 114
B. Konkrete Verfahrensausgestaltung der Sportverbände im Hinblick auf die wesentlichen Verfahrensprinzipien 116
I. DFB 116
II. DEB 117
III. DHB 118
IV. DTTB 119
V. DSV (Deutscher Schwimmverband) 120
VI. DLV 121
VII. DSV (Deutscher Skiverband) 122
VIII. DBB 124
IX. BDR 124
X. DESG 126
XI. Ergebnis 127
C. Anforderungen an das Schiedsverfahren 127
I. Gründung des Deutschen Sportschiedsgerichts 128
II. Schiedsklage 129
III. Schiedsverfahren 129
IV. Verfahrensprinzipien vor dem Deutschen Sportschiedsgericht 129
V. Verfahrensprinzipien der Schiedsgerichte deutscher Sportfachverbände 131
1. DLV 131
2. DSV (Deutscher Schwimmverband) 132
3. Das Ständige Schiedsgericht des DEB 132
4. Schiedsgericht des DHB 133
5. Schiedsgerichte des DFB 133
6. Ergebnis 135
D. Fazit zu den Verfahrensprinzipien im Verbands- und Schiedsgerichtsverfahren 136
Kapitel 4: Das Dopingsanktionsverfahren 136
A. Die materiell-rechtlichen Prinzipien des Dopingsanktionsverfahrens 137
I. Der Bestimmtheitsgrundsatz im Hinblick auf die Dopingdefinition 137
1. Europarat-Übereinkommen vom 16.11.1989 139
2. WADA-Code 140
3. NADA-Code 143
II. Verhältnismäßigkeitsgrundsatz 144
III. Willkürverbot 146
IV. Anwendung strafrechtlicher Prinzipien im Dopingsanktionsverfahren 147
1. Ausgangslage 147
2. Grundrechtliche Gefährdungslage als Anknüpfungspunkt für die Anwendung strafrechtlicher Prinzipien 149
a) Disqualifikation 150
b) Sperre 151
c) Vorläufige Suspendierung 151
3. Zwischenergebnis 152
4. Lösung 153
B. Beweissicherung im Dopingverfahren 153
I. Beweis des Dopingverstoßes im Sinne von Art. 2.1 NADA-Code 154
1. Zulässigkeit von Dopingkontrollen 154
2. Dopingkontrollen innerhalb und außerhalb eines Wettkampfes 156
3. Konkrete Durchführung einer Trainingskontrolle 158
4. Korrekte Probenentnahme 159
a) Beweisrelevante Verfahrensvorschriften 160
b) Nicht beweisrelevante Verfahrensvorschriften 162
5. Korrekte Probenanalyse 163
a) Analysezuständigkeit für die A- und B-Probe 163
aa) Möglichkeit einer C-Proben-Analyse 164
bb) Zwischenergebnis zur Analysezuständigkeit 166
b) Unversehrtheit der Proben 167
c) Durchführung der Analyse 168
aa) Zugelassene Analysemethoden 168
bb) Die A-Proben-Analyse 169
(1) A-Proben-Analyse einer Urinprobe 169
(2) A-Proben-Analyse einer Blutprobe 170
(3) Auswertung der A-Proben-Analyse 170
cc) Die B-Proben-Analyse 171
dd) Auswertung der B-Proben-Analyse 174
6. Nachweis von Verstößen gegen beweisrelevante Verfahrensvorschriften 174
II. Fazit zu den Grundsätzen und der Beweissicherung im Dopingsanktionsverfahren 177
C. Einleitung des Dopingsanktionsverfahrens 178
I. Das Deutsche Sportschiedsgericht als Disziplinarorgan 178
II. Das Deutsche Sportschiedsgericht als Berufungsorgan 180
III. Das Deutsche Sportschiedsgericht als Instanz des Einstweiligen Rechtsschutzes 180
IV. Das eigentliche Beweisverfahren 180
1. Grundsätze der Beweisführung im Verbandsverfahren 181
a) Volle Beweispflichtigkeit des Sportfachverbandes hinsichtlich des Dopingnachweises 181
b) Umkehr durch Verbandsregeln 182
aa) Strict liability-Grundsatz 182
bb) Modifizierte strict liability 182
cc) Anscheinsbeweis 183
(1) Die Erschütterung des Anscheinsbeweises 184
(2) Die beweisrechtliche Folge einer Erschütterung 185
2. Anforderungen an die Beweisführung im Dopingsanktionsverfahren 185
a) Anwendung der Unschuldsvermutung im Dopingsanktionsverfahren 186
b) Entbehrlichkeit der Unschuldsvermutung 188
aa) Entbehrlichkeit der Unschuldsvermutung im Rahmen einer Disqualifikation 189
bb) Entbehrlichkeit der Unschuldsvermutung im Rahmen einer vorläufigen Suspendierung 189
cc) Entbehrlichkeit der Unschuldsvermutung im Rahmen einer Sperre 192
c) Zwischenergebnis: Ablehnung einer strict liability 193
d) Konsequenz: Befürwortung des Anscheinsbeweises 194
e) Zwischenfazit 195
3. Beweisführung im Dopingsanktionsverfahren für Verstöße gegen Art. 2.1 NADA-Code 196
a) Beweismaß einer positive Dopingprobe bezüglich eines exogenen Stoffes 196
b) Beweismaß einer positiven Dopingprobe bezüglich eines endogenen Stoffes 197
aa) Direkte Nachweismethode 197
bb) Indirekte Nachweismethode 198
cc) Grenzwerte 198
dd) Zwischenergebnis zum Beweiswert einer positiven Dopingprobe bezüglich eines endogenen Stoffes 199
c) Erschütterung im Disziplinarverfahren 200
aa) Erschütterung wegen Fehlern in der Dopinganalyse 201
bb) Erschütterung wegen eines unzureichenden Grenzwertes 201
cc) Erschütterungsmöglichkeit durch den Nachweis gewöhnlicher Ernährung oder unbewusster Aufnahme von kontaminierter Nahrung 203
(1) Alltäglich vorkommende Substanzen 204
(2) Nicht alltägliche Substanzen 204
dd) Erschütterungsmöglichkeit durch verunreinigte Nahrungsergänzungsmittel oder Medikamente 206
(1) Verunreinigte Nahrungsergänzungsmittel 207
(2) Verunreinigte Medikamente 208
ee) Erschütterungsmöglichkeit wegen Fremdmanipulation 209
d) Vollbeweis des Verschuldens des Sportlers durch den Sportfachverband im Falle einer Erschütterung oder einer Beweisvereitelung seitens des Sportfachverbandes 211
V. Fazit zur Beweisführung im Dopingsanktionsverfahren 212
Teil 3: Beweisführung im internationalen Verbandsrecht 214
A. Das indirekte Beweisverfahren nach Art. 2.2 WADA-Code/NADA-Code 214
B. Einordnung des „Court of Arbitration for Sport“ (CAS) in historischer und rechtlicher Hinsicht 215
I. Grundlagen 216
II. Zuständigkeit und anwendbares Recht 216
III. Verfahrensarten 217
IV. Verfahrensbestimmungen 218
1. Allgemeine Verfahrensbestimmungen 218
2. Besondere Verfahrensbestimmungen 218
C. Die CAS-Rechtsprechung 219
I. Allgemein 219
II. Die CAS Rechtsprechung in Dopingangelegenheiten 220
1. Der „Fall Alberto Contador“ – Sachverhalt und Verfahrensgang 220
a) Rechtliche Würdigung durch den CAS 221
aa) Voraussetzungen der Gegenbeweisführung hinsichtlich kontaminierter Nahrungsmittel als Ursache der positiven Dopingprobe 223
bb) Wahrscheinlichkeit einer Bluttransfusion als Ursache der positiven Dopingprobe 224
cc) Wahrscheinlichkeit der Kontamination von Nahrungsergänzungsmitteln als Ursache der positiven Dopingprobe 224
b) Stellungnahme 225
2. Der „Fall Jan Ullrich“ – Sachverhalt und Verfahrensgang 228
a) Rechtliche Würdigung durch den CAS 229
b) Stellungnahme 232
3. Der „Fall Claudia Pechstein“ – Sachverhalt und Verfahrensgang 236
a) Rechtliche Würdigung durch den CAS 237
b) Revision zum Schweizerischen Bundesgericht (BG) 243
c) Schadensersatzklage vor dem Landgericht München 245
d) Stellungnahme 247
4. Der Fall „Lance Armstrong“ – Sachverhalt und Verfahrensgang 254
a) Rechtliche Würdigung durch die USADA 255
b) Stellungnahme 259
D. Das indirekte Beweisverfahren nach Art. 2.2 NADA-Code im Zusammenhang mit Blutprofilen 261
I. Hintergründe zur Einführung von Blutprofilen 262
II. Der Biologische Pass 264
III. Zulässigkeit der Beweisführung anhand von Blutprofilen 265
1. Rechtliche Einordnung dieser Beweismethode 266
a) Anscheinsbeweis 267
b) Indizienbeweis 268
2. Formale Beweisanforderungen an die Erstellung von Blutprofilen 269
a) Durchführung und Inhalt der Blutentnahme 270
b) Lagerung und Transport der Probe 271
c) Analysezuständigkeit 271
d) Durchführung der Blutanalyse 272
e) Auswertung der Blutwerte 273
f) Verfahrensfehler 275
3. Materielle Beweisanforderungen 275
4. Gegenbeweisführung beim indirekten Nachweisverfahrens 276
E. Grundsätze der Beweisführung im internationalen Dopingsanktionsverfahren 276
I. Beweismaß 276
II. Beweislast 277
III. Dopingnachweis 278
1. Formale Anforderungen 279
a) Frist 279
b) „Chain of custody“ 279
2. Materielle Anforderungen 280
a) Internationale Beweisführung im Zusammenhang mit Dopingsubstanzen 280
b) Internationale Beweisführungsgrundsätze des indirekten Nachweisverfahrens 282
c) Gegenbeweisführung 282
aa) Verunreinigte Nahrungsergänzungsmittel 282
bb) Verunreinigte Nahrung 284
F. Fazit 285
G. Zusammenfassung von Teil 3 286
Teil 4: Doping und Strafrecht 288
A. Staatliches Strafrecht neben dem Verbandsstrafrecht 288
B. Strafbarkeiten im Zusammenhang mit Sportdoping 291
I. Strafbarkeit des Sportlers 292
1. Strafbarkeit wegen Betruges nach § 263 Abs. 1 StGB 292
a) Zu Lasten des Veranstalters 292
b) Zum Nachteil der Mitkonkurrenten 294
c) Zum Nachteil der Zuschauer 295
d) Zum Nachteil des Sponsors 296
e) Zwischenfazit 297
2. Strafbarkeit nach den § 298 ff. StGB 299
3. Strafbarkeit nach dem Arzneimittelgesetz (AMG) 299
II. Strafbarkeit des Sportlerumfeldes 300
1. Körperverletzungsdelikte 300
a) Einfache Körperverletzung 300
b) Gefährliche und schwere Körperverletzung 301
c) Wirksamkeitserfordernisse der rechtfertigen Einwilligung 302
2. Strafbarkeit nach dem Arzneimittelgesetz 305
C. Verwertung der Erkenntnisse des Dopingsanktionsverfahrens im Strafverfahren 308
I. Einleitung eines Ermittlungsverfahrens 308
II. Konsequenzen im Hinblick auf die zur Verfügung stehenden Ermittlungsmethoden 308
III. Konkrete Ermittlungsmethoden in Zusammenhang mit Dopingstrafbarkeiten 310
1. Blutprobenentnahme nach § 81a StPO bzw. § 81c StPO 310
2. V-Mann-Einsatz 311
3. Einsatz eines verdeckten Ermittlers 312
4. Telekommunikationsüberwachung und andere Abhörmaßnahmen 314
IV. Hauptverfahren 315
1. Die Zeugenstellung des Sportlers 315
2. Die Beschuldigtenstellung des Sportlers 316
3. Verwertbarkeit der Erkenntnisse des Dopingsanktionsverfahrens im Strafverfahren 317
a) Verwertbarkeit von verbandsrechtlich unrechtmäßig gewonnenen Beweismitteln 317
aa) Verbandsrechtliches Verwertungsverbot 318
bb) Verbandsrechtlich rechtswidrige Beweiserhebung 319
b) Verwertbarkeit von verbandsrechtlich rechtmäßig gewonnenen Beweismitteln 320
D. Doping und beamtenrechtliches Disziplinarrecht 323
I. Doping als Dienstvergehen 324
II. Einleitung des Disziplinarverfahrens 326
1. Verwertbarkeit im Disziplinarverfahren 326
2. Beweislastregelung im Disziplinarverfahren 330
E. Zusammenfassung von Teil 4 331
Schlussbemerkungen 333
Literaturverzeichnis 338
Elektronisches Verzeichnis 350
Sachverzeichnis 353