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Marktchancen innovativer Unternehmen aus Transformationsländern

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Werker, C. (2000). Marktchancen innovativer Unternehmen aus Transformationsländern. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-49761-4
Werker, Claudia. Marktchancen innovativer Unternehmen aus Transformationsländern. Duncker & Humblot, 2000. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-49761-4
Werker, C (2000): Marktchancen innovativer Unternehmen aus Transformationsländern, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-49761-4

Format

Marktchancen innovativer Unternehmen aus Transformationsländern

Werker, Claudia

Schriften zu internationalen Wirtschaftsfragen, Vol. 29

(2000)

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Abstract

Im Zuge der Transformation ergab sich für die osteuropäischen Unternehmen vor dem Hintergrund der nationalen Umwälzungen und des internationalen Wettbewerbsdrucks ein erheblicher Umstrukturierungsbedarf. Mit Hilfe des Innovationssystemansatzes und eines Simulationsmodells wird untersucht, ob und unter welchen Bedingungen Unternehmen aus den Transformationsländern in überregionale, wettbewerblich organisierte Märkte eintreten und auf diesen bestehen können.

Die Marktchancen dieser Unternehmen sind aufgrund ihres geringeren wettbewerblich relevanten Wissens in der Regel schlechter als diejenigen ihrer westlichen Konkurrenten. Wie die Autorin zeigt, haben osteuropäische Unternehmen jedoch immerhin eine gute Chance, auf den überregionalen Märkten tätig zu werden und gegebenenfalls sogar dem Wettbewerbsdruck dauerhaft standzuhalten, wenn ihnen diese Märkte in frühen Phasen zugänglich sind. Zudem wird deutlich, daß sich ihre Marktchancen durch verstärkte Innovationsanstrengungen und durch den Aufbau von Beziehungen zum unterstützenden Innovationssystem deutlich verbessern lassen, wenn der betreffende Markt noch relativ jung ist. Können die osteuropäischen Unternehmen die überregionalen Märkte jedoch erst spät betreten, so sind ihre Marktchancen verschwindend gering. In späteren Phasen haben auch unternehmerische oder politische Maßnahmen nur noch selten positive Auswirkungen auf die Marktchancen der Unternehmen aus Transformationsländern.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 5
Inhaltsübersicht 7
Inhaltsverzeichnis 9
Tabellen- und Graphikenverzeichnis 13
Einleitung 15
Α. Der Untersuchungsgegenstand 19
I. Die Problemstellung 19
II. Begriffsabgrenzungen und grundlegende Annahmen 20
1. Begriffsabgrenzungen 20
a) Zum Begriff der Innovation 20
b) Zum Begriff der Wirtschaftstransformation 22
2. Die grundlegenden Annahmen der vorliegenden Untersuchung 23
a) Das neoklassische Grundmodell der paretianischen Wohlfahrtsökonomik als Bezugspunkt 23
b) Unternehmerische Entscheidungen und Wissensakkumulation 24
aa) Beschränkte Rationalität und Routinen 24
bb) Information und Wissen 25
cc) Heterogene Unternehmen und Wettbewerbsprozesse 27
c) Innovationssysteme und Innovationspolitik 28
d) Innovationen im Transformationsprozeß aus evolutorischer Sicht 31
ΙII. Zusammenhänge zwischen Innovationen, Wachstum und Transformation 32
1. Der Beitrag von Innovationen zum wirtschaftlichen Wandel und zum Wirtschaftswachstum 32
2. Die Bedeutung von Innovationen für die Wirtschaftstransformation ehemals sozialistischer Staaten 34
IV. Die Vorgehensweise in der vorliegenden Arbeit 35
B. Innovationssysteme in der Transformation 37
I. Die grundsätzliche Entwicklung eines Innovationssystems 37
1. Der institutionelle Rahmen als Grundlage für die Funktionsweise eines Innovationssystems 37
2. Die Generierung von Innovationen und die Wirkungsweise der Selektionsmechanismen 39
II. Zum Stand der Wirtschaftstransformation in den ehemals sozialistischen Staaten 40
1. Die Wahl des empirischen Bezugspunkts 40
2. Die aktuelle ökonomische Situation in den ehemals sozialistischen Staaten 44
a) Bruttoinlandsprodukt und Arbeitslosigkeit 44
b) Wirtschaftsstruktur 48
c) Außenwirtschaftliche Verflechtungen 49
ΙII. Die Entwicklung der Innovationssysteme in den Transformationsländern 50
1. Unterschiede zwischen plan- und marktwirtschaftlichen Innovationssystemen 50
a) Unterschiede in der Innovationsgenerierung und in den Selektionsmechanismen 50
b) Unterschiede zwischen der Arbeitsteilung in den marktwirtschaftlichen und in den planwirtschaftlichen Innovationssystemen 53
2. Die Innovationsgenerierung und die Selektionsmechanismen in sich transformierenden Innovationssystemen 57
a) Änderungen in den Institutionen und in der Wirkungsweise der Selektionsmechanismen 57
b) Änderungen in der Arbeitsteilung bei der Generierung von Innovationen 62
3. Die Ausgangssituation fur Unternehmen aus sich transformierenden Innovationssystemen 67
C. Markteintritt und Überleben sich transformierender Unternehmen auf überregionalen Märkten 70
I. Innovationen im Produktlebenszyklus 70
1. Die Analyseebene 70
a) Analyse auf der Marktebene 70
b) Analyse auf der Ebene überregionaler Märkte 72
2. Der Produktlebenszyklus: Phasen und Einflußfaktoren 73
a) Die Phasen des Produktlebenszyklus 74
b) Einflußfaktoren auf den Produktlebenszyklus 75
aa) Die technologischen Einflußfaktoren 76
(1) Eigenschaften von Technologien 76
(2) Technologische Paradigmen und technologische Pfade 77
bb) Organisatorische Einflußfaktoren 81
cc) Die marktlichen Einflußfaktoren 84
3. Empirische Überprüfung des Produktlebenszyklusansatzes 86
a) Empirische Ergebnisse zur Einteilung des Produktlebenszyklus in Phasen 86
b) Empirische Ergebnisse zu den Einflußfaktoren des Produktlebenszyklus 89
4. Formale Modelle des Produktlebenszyklus 92
a) Ein Überblick über die formalen Produktlebenszyklusmodelle 92
b) Das Modell von Winter (1984) 94
II. Das Modell 96
1. Anforderungen an das Modell und Modellidee 97
2. Die Modellstruktur 100
a) Das statische System 100
b) Das dynamische System 102
aa) Die Innovationsentscheidungen der etablierten Unternehmen 102
bb) Die Markteintritts- und Marktaustrittsentscheidungen 106
D. Simulationsergebnisse des Produktlebenszyklusmodells 108
I. Die Simulationsmethode 108
II. Die Referenzspezifikationen im Überblick 110
III. Analyse der Simulationsergebnisse 111
1. Die Referenzspezifikation ohne Marktöffnung 111
a) Die Parameterwahl für die Referenzspezifikation des Modells 111
b) Die Modellergebnisse in der Referenzspezifikation 119
aa) Die Vorgehensweise bei der Ergebnisauswertung 119
bb) Die Modellergebnisse bei 100 Simulationsläufen 120
c) Parametervariationen 122
aa) Die Vorgehensweise bei den Parametervariationen 122
bb) Die Ergebnisse bei den Parametervariationen 124
2. Simulationsergebnisse bei Marktöffnung 128
a) Die Parameterwahl bei den Referenzspezifikationen mit unterschiedlichem Zeitpunkt der Marktöffnung 128
b) Die Modellergebnisse unter den Referenzspezifikationen 129
aa) Die Etablierung des dominanten Paradigmas 131
bb) Die durchschnittliche Produktivität und Kapitalausstattung der sich transformierenden Unternehmen vor der Standardetablierung 132
cc) Die Unternehmensanzahl zum Zeitpunkt der Etablierung des dominanten Paradigmas 133
dd) Die Situation der sich transformierenden Unternehmen nach der Standardetablierung 134
c) Parametervariationen 135
aa) Die Variation der Markteintrittsbarriere 136
bb) Die Variation der Produktionskosten der sich transformierenden Unternehmen 137
cc) Die Variation der Ausgangskapitalausstattung der sich transformierenden Unternehmen 138
dd) Die Variation der Innovationsaufwendungen und des Wissensstocks der sich transformierenden Unternehmen 140
ee) Die Variation der Anzahl der potentiellen sich transformierenden Unternehmen 143
ff) Die Variation des Marktöffnungszeitpunktes 144
3. Simulationsergebnisse bei Marktöffnung und bei staatlicher Unterstützung der Ostunternehmen 145
a) Die Parameterwahl der Referenzspezifikationen mit unterschiedlichem Zeitpunkt der Marktöffnung 145
b) Die Modellergebnisse unter den Referenzspezifikationen 146
aa) Die Etablierung des dominanten Paradigmas 146
bb) Die durchschnittliche Produktivität und Kapitalausstattung der sich transformierenden Unternehmen vor der Standardetablierung 148
cc) Die Unternehmensanzahl zum Zeitpunkt der Etablierung des dominanten Paradigmas 149
dd) Die Situation der sich transformierenden Unternehmen nach der Standardetablierung 149
c) Die Variation der Referenzspezifikation 150
aa) Die Variation der Markteintrittsbarriere 150
bb) Die Variation der Produktionskosten der sich transformierenden Unternehmen 152
cc) Die Variation des Ausgangskapitalstocks der sich transformierenden Unternehmen 152
dd) Die Variation des Wissensstocks und der Innovationsaufwendungen der sich transformierenden Unternehmen 153
ee) Die Variation der Anzahl der potentiellen sich transformierenden Markteintreter 154
ff) Die Variation der staatlichen Förderung 155
gg) Die Variation des Marktöffnungszeitpunktes 156
IV. Erklärungspotential und Grenzen des Modells 156
E. Implikationen für das Unternehmensverhalten und die Innovationspolitik 159
I. Implikationen für das unternehmerische Verhalten 159
II. Implikationen für die Innovationspolitik 162
Schlußbetrachtung 167
Literaturverzeichnis 171
Anhang 1: Variablenverzeichnis 181
Anhang 2: Variablenspezifikation in den Referenzsimulationsläufen 182
Anhang 3: Graphiken der Referenzspezifikationen 183
Anhang 4: Auszählungen der Simulationsläufe 193
Anhang 5: Regressionsrechnungen für die Simulationsläufe 213