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Grenzen der normativierenden Strafrechtsdogmatik

Küpper, Georg

Kölner Kriminalwissenschaftliche Schriften, Vol. 2

(1990)

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Inhaltsverzeichnis 7
Einleitung 11
Erster Teil: Methodische Grundlegung 13
§ 1 Wert und Wirklichkeit 13
I. Das Postulat vom Vorrang der Werte 13
1. Natur- und Kulturwissenschaft 13
2. Wertphilosophie im Recht 15
3. Kritische Würdigung 17
II. Die Rückkehr zum Sein 19
1. Kritischer Realismus 19
2. Phänomenologische Wesenserfassung 21
3. Sachlogik im Recht 24
4. Sachstruktur und Werthorizont 29
5. Schlußbetrachtung 33
§ 2 Natur der Sache 34
I. Begriff und Funktion 34
II. Die Elemente im einzelnen 36
1. Sache 36
2. Natur 37
3. Verbindlichkeit 38
III. Verhältnis zu anderen Kategorien 40
1. Natur der Sache und sachlogische Strukturen 40
2. Natur der Sache und Naturrecht 41
IV. Ergebnis 42
Zweiter Teil: Ausgewählte Problembereiche 44
§ 3 Handlungsbegriff 44
I. Der vorgegebene (ontologische) Handlungsbegriff: Die finale Handlungslehre 44
1. Übersicht 44
2. Grundlagen 46
3. Einwände gegen die finale Handlungslehre 51
4. Rück- und Ausblick 59
II. Der normativierende HandlungsbegrifF: Die soziale Handlungslehre 60
1. Inhalt 60
2. Kritik 61
III. Der neue sprachphilosophische Ansatz: Intentionale Handlung 63
1. Einführung 63
2. Die einzelnen Auffassungen 64
3. Ergebnis 70
§ 4 Tun und Unterlassen 72
I. Ontologische Fundierung 72
II. Normative Betrachtung 74
III. Einzelfragen 75
1. Sukzession der Verhaltensformen 75
2. Koinzidenz der Verhaltensformen 76
3. Unterlassen durch Tun? 79
IV. Ergebnis 82
§ 5 Objektive Zurechnung 83
I. Überblick 83
II. Zurechnung und Handlung 85
1. Aristoteles 85
2. Pufendorf 86
3. Die Hegelianer 87
4. Weitere Entwicklung und Fazit 90
III. Zurechnung und Deliktsformen 91
1. Vorsatzdelikt 91
2. Fahrlässiges Delikt 100
3. Erfolgsqualifiziertes Delikt 108
IV. Zurechnung und Beteiligungsformen 111
1. Allgemeines 111
2. Beihilfe als Risikoerhöhung? 112
V. Zusammenfassung 115
§ 6 Normative Tatbestandsmerkmale 117
I. Die Merkmale im allgemeinen 117
1. Abgrenzungskriterien 117
2. Einzelfälle 120
3. Vorsatzgegenstand 123
II. Der Gefahrbegriff: Zur Normativierung eines Tatbestandsmerkmals 128
1. Herkömmliche Kriterien 128
2. Die „Normativierung\" des Gefahrbegriffs 131
3. Die Reduktion auf Wahrscheinlichkeit und Zufall 133
§ 7 Täterschaft und Teilnahme 136
I. Vorgegebene Strukturmerkmale 136
II. Spezielle Problembereiche 139
1. Extensiver oder restriktiver Täterbegriff 139
2. Grundsatz der Akzessorietät 141
3. Normativer Täterbegriff? 145
III. Zusammenfassung 148
§ 8 Schuldbegriff 148
I. Grundlagen 148
II. Die „Funktionalisierung\" der Schuldkategorie 152
1. Kriminalpolitische Strafzweckerwägungen 152
2. Systemtheoretischer Funktionalismus 155
III. Zur Kritik der Präventionslehren 157
1. Bedenken aus dem Schuldprinzip 157
2. Antinormativistische Kritik 160
3. Fazit 162
§ 9 Vermeidbarkeit des Verbotsirrtums 164
I. Bestandsaufnahme 164
II. Vermeidbarkeit und Prävention 168
III. Bewußtseinsstufen der Unrechtseifassung 172
1. Unrechtsbewußtsein und Vorsatzinhalt 172
2. Vermeidbarkeit als Vorwerfbarkeit 174
3. Zusammenfassung 178
§ 10 Freiwilligkeit des Rücktritts 179
I. Die herkömmliche Auffassung 179
II. Normativierende Deutungen 181
1. Abfall von den Normen der Verbrechervernunft 181
2. Rückkehr in die Bahnen des Rechts 182
3. Hinreichende Normbefolgungsbereitschaft 184
4. Funktionaler Freiwilligkeitsbegriff 185
5. Zur Kritik der Strafzwecktheorien 186
III. Unfreiwilligkeit als Nötigungssituation 190
Dritter Teil: Ergebnisse und Schlußfolgerungen 196
§ 11 Zusammenfassung 196
I. Das Wesen des Normativismus 196
II. Wertungsobjekt und Objektswertung 199
III. Die Dominanz des Handlungsbegriffs 200
IV. Schlußwort 200
Literaturverzeichnis 203