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Kritisches zu Rechnungslegung und Unternehmensbesteuerung

Festschrift zur Vollendung des 65. Lebensjahres von Theodor Siegel

Editors: Schneider, Dieter | Rückle, Dieter | Küpper, Hans-Ulrich | Wagner, Franz W.

Betriebswirtschaftliche Schriften, Vol. 164

(2005)

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Abstract

Anläßlich der 65. Wiederkehr des Geburtstages von Theodor Siegel und mit herzlichen Wünschen für seine künftige Schaffenskraft ehren mit ihm Forschende eine herausragende Persönlichkeit innerhalb ihrer wissenschaftlichen Gemeinschaft durch eine Festschrift, die in vielfältiger Hinsicht das Wirken des Jubilars widerspiegelt.

Wichtigen Arbeiten zu Grundlagenproblemen der Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre und der Unternehmensbewertung folgten zahlreiche kritische Beiträge zur ökonomischen Analyse des Bilanz- und Steuerrechts, von denen viele die weitere Diskussion entscheidend geprägt haben. Theodor Siegel ist es dabei ein Anliegen, seine Ergebnisse mit anderen Wissenschaftlern und mit Praktikern, mit Juristen wie mit Ökonomen, zu diskutieren und in als besonders wichtig erachteten Fällen die theoretische Erörterung durch praktisches Engagement zu ergänzen, wie u. a. der von ihm initiierte Aufruf zur Rettung des Anrechnungsverfahrens und seine Arbeit als Vorsitzender der "Arbeitsgruppe Normierung der Rechnungslegung" gezeigt haben.

Dieses Themenspektrum, die Interdisziplinarität und die kritische Herangehensweise werden auch durch die 31 Beiträge in der Festschrift repräsentiert. Im Themenkreis A, "Kritisches zu Grundsätzen der Rechnungslegung", werden neben anderen Grundsatzfragen insbesondere Konzeptions- und Anwendungsprobleme der International Financial Reporting Standards (IFRS) erörtert. Die Beiträge zum Bereich B, "Kritisches zu Informationsgehalt und Prüfung der Rechnungslegung", untersuchen Voraussetzungen, Ausprägungen und Beschränkungen der in den letzten Jahren in der Diskussion stark in den Vordergrund getretenen Informationsfunktion der Externen Rechnungslegung einschließlich bestimmter Aspekte der Prüfung.

Teil C umfaßt "Kritisches zur Steuerrechtspolitik". Ausgehend von verfassungsrechtlichen Fragen des in der politischen Diskussion dauernd gegenwärtigen Themas einer "großen Steuerreform" werden in weiteren Beiträgen erhebliche Probleme innerhalb der aktuellen Steuergesetzgebung erörtert. Themenkreis D, "Kritisches zur Theorie der Unternehmensbesteuerung", ist ebenfalls gegenwärtig diskutierten Grundfragen der Konzeption von Steuersystemen und methodischen Problemen der Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre gewidmet.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 5
Inhaltsverzeichnis 9
Abkürzungsverzeichnis 13
Α. Kritisches zu Grundsätzen der Rechnungslegung 23
Hans-Ulrich Küpper: Unternehmensrechnung und Ethik 23
I. Ethik und Betriebswirtschaftslehre 23
II. Normative Komponenten der Unternehmensrechnung 25
1. Prinzipien der Unternehmensrechnung 25
2. Normative Basisentscheidungen zur Gestaltung der Unternehmensrechnung 26
3. Ethischer Bezug grundlegender Prinzipien der Unternehmensrechnung 27
III. Verfahren zur Begründung normativer Komponenten der Unternehmensrechnung 29
1. Formen und Prüfbarkeit von Begründungsverfahren 29
2. Systematisch-analytische Herleitung aus allgemeineren Normen 30
3. Formal-analytische Fundierung aus theoretischen Modellen 31
4. Empirische Fundierung aus Informationsbedarfen und Wirkungen des Rechnungssystems 34
IV. Ethische Konflikte bei der Gestaltung und Nutzung der Unternehmensrechnung 36
1. Konflikte der externen Rechnungslegung 36
2. Konflikte innerbetrieblicher Rechnungssysteme 37
V. Wirkungen der Unternehmensrechnung auf ethische Konflikte in Unternehmungen 39
Literaturverzeichnis 40
Thomas Schildbach: Das System der IAS/IFRS in der EU: Charakter und Probleme 45
I. Problemstellung 45
II. Die Vielfalt der Prinzipien und Konzeptionen, die IFRS prägen 46
1. IFRS zwischen Detailregulierung und Prinzipienorientierung 46
2. Diskrepanzen zwischen abstrakter und konkreter Bilanzierungsfähigkeit 47
3. Spannweiten bei Bewertung, Erhaltung und Erfolgsausweis 48
4. Auslegungsschwierigkeiten aufgrund konzeptioneller Vielfalt und fehlender Identität 50
III. IFRS im Konflikt zwischen privater und obrigkeitlicher Regulierung 51
1. Der IASB als privater Standard-Setter nach angelsächsischem Ideal 51
2. Ungereimtheiten privater Regulierung der Rechnungslegung 51
3. IAS als europäische Rechtsnorm 52
4. Wettbewerb der Standard-Setter und Internationale Harmonisierung 53
5. Enforcement auf privater oder obrigkeitlicher Basis 54
IV. IFRS im Licht der Vielfalt der Rechnungsleger und der Funktionen des Rechnungswesens 54
1. Unterstützung der Entscheidungen auf dem Markt als Ausgangspunkt 54
2. Zur Harmonie von externem und internem Rechnungswesen 55
3. IFRS und die Bemessung von Ertragssteuern 56
4. IFRS und die Bemessung der Ausschüttungen von Kapitalgesellschaften 58
5. IFRS als Basis der Rechnungslegung im Mittelstand 59
V. Resümee 60
Literaturverzeichnis 61
Jörg Baetge / Achim Lienau: Der Gläubigerschutzgedanke im Mixed Fair Value-Modell des IASB 65
I. Einführung 65
II. Die Beziehung zwischen dem bilanzierenden Unternehmen und den Fremdkapitalgebern aus Sicht der Prinzipal-Agenten-Theorie 66
III. Die Konzeption der Rechnungslegung nach den Vorschriften des IASB 68
1. Zwecke der Rechnungslegung nach den Vorschriften des IASB 68
2. Anforderungskriterien an die Rechnungslegungsinformation gemäß den Vorschriften des IASB 69
IV. Die Fair Value-Bilanzierung nach den Rechnungslegungsvorschriften des IASB 71
1. Mixed Fair Value-Modell des IASB 71
2. Fair Value-Bilanzierung im Regelwerk des IASB 73
V. Gläubigerschutz bei einer Rechnungslegung nach den Vorschriften des IASB 75
1. Informationeller Gläubigerschutz bei Rechnungslegung nach den Vorschriften des IASB 75
2. Kritische Würdigung des Gläubigerschutzes nach den Vorschriften des IASB 79
VI. Zusammenfassung 82
Literaturverzeichnis 83
Hannes Streim / Marcus Bieker / Maik Esser: Fair Value Accounting in der IFRS-Rechnungslegung – eine Zweckmäßigkeitsanalyse 87
I. Kontroverse um das Fair Value Accounting 87
II. Entwicklungsstand und zukünftige Entwicklung des Fair Value Accounting 90
III. Ausprägungen des Fair Value Accounting 92
1. Fair Value-Bewertung ausschließlich im Rahmen der sonstigen Informationsvermittlung oder zusätzlich im Rahmen der Gewinnermittlung zur Informationsvermittlung? 92
2. Beschränkung der Fair Value-Bewertung auf beobachtbare Marktpreise? 92
3. Regelungen zur Erfassung wertgeminderter Bewertungseinheiten 94
4. Ausschließliche Abbildung des Fair Value oder multidimensionale Rechnungslegung? 97
5. Verrechnung der Fair Value-Änderungen in den Folgeperioden 98
IV. Kritische Würdigung 98
1. Entscheidungsnützlichkeit von Fair Values als bilanzieller Bewertungsmaßstab 99
a) Relevanz von Fair Values 99
b) Verlässlichkeit von Fair Values 102
2. Auswirkungen der Fair Value-Bewertung auf den Informationsgehalt des Gewinns 104
V. Schlussbemerkungen 106
Literaturverzeichnis 107
Wienand Schruff: Die Zeitwertbilanzierung nach IFRS/IAS – ein zukunftsweisendes Konzept oder ein fundamentaler Irrtum? 111
I. Problemstellung 111
II. Zeitwertbilanzierung in der internationalen Rechnungslegung 112
1. Bewertungsmaßstäbe nach IAS/IFRS 112
2. Regelungen zur Zeitwertbilanzierung bei nicht-finanziellen Vermögenswerten und Schulden 113
a) Zugangsbewertung bei Unternehmenszusammenschlüssen 113
b) Immaterielle Vermögenswerte 113
c) Sachanlagen 115
d) Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 116
e) Zeitwertbilanzierung von nicht-finanziellen Schulden 116
f) Grenzen der Zeitwertbilanzierung für nicht-finanzielle Posten 117
3. Zeitwertbilanzierung nach IAS 39 118
a) Entstehungsgeschichte des Standards zu Finanzinstrumenten 118
b) Umfang der Fair Value-Bewertung nach IAS 39 120
c) Kritik am Mixed Model-Ansatz 125
4. Full Fair Value-Bilanzierung als alternatives Bilanzierungskonzept? 126
a) Full Fair Value-Bilanzierung nach dem Entwurf der Joint Working Group of Standard Setters 126
b) Kritik an einer Full Fair Value-Bilanzierung 128
III. Die Fair Value-Option als Alternative zum Full Fair Value-Ansatz bei Finanzinstrumenten? 132
Literaturverzeichnis 134
Gerwald Mandl: Zur Berücksichtigung des Risikos bei Ermittlung des Nutzungswertes gemäß IAS 36: Darstellung und Kritik 139
I. Problemstellung 139
II. Abriss der Vorgehensweise nach IAS 36 140
1. Allgemeines 140
2. Relevante Rechnungsgrößen 141
a) Cashflows 141
b) Diskontierungssatz 142
3. Methodische Ansätze 143
a) Traditional Approach 143
b) Expected Cash Flow Approach 144
III. Berücksichtigung des Risikos – Theoretische Konzeptionen 144
1. Allgemeines 144
2. Individuelle Risikoberücksichtigung 145
3. Marktorientierte Risikoberücksichtigung 146
IV. Berücksichtigung des Risikos: IAS 36 versus theoretische Konzeptionen 148
1. Allgemeines 148
2. Marktorientierte Risikoberücksichtigung 149
a) Vermögenswertspezifische Risikoberücksichtigung 149
aa) Direkte Marktbewertung 149
bb) Marktorientierter Risikozuschlag 150
(1) Risikozuschlag nach CAPM 150
(2) Risikozuschlag gemäß Traditional Approach 151
cc) Marktorientiertes Sicherheitsäquivalent 152
b) Unternehmensspezifische Risikoberücksichtigung 152
aa) Allgemeines 152
bb) WACC als Ausgangsbasis? 153
V. Zusammenfassung 155
Literaturverzeichnis 157
Matthias Schmidt: Die sog. Full Goodwill Methode der Kapitalkonsolidierung: zum Problem vermehrt zeitwertorientierter Bilanzierung im IFRS-Konzernabschluss 161
I. Einleitung und Problemstellung 161
II. Konzeptionelle Basis der Full Goodwill Methode und Umsetzung des Verfahrens nach den Vorstellungen des IASB 163
1. Vollkonsolidierung, Einheits- und Interessentheorie 163
2. Der Unternehmenszusammenschluss als Transaktion in interessen- und in einheitstheoretischer Interpretation 164
3. Die Vorstellungen des IASB zur Umsetzung der Full Goodwill Methode 167
III. Die Full Goodwill Methode nach den Vorstellungen des IASB –\r ein überzeugender Fortschritt? 169
1. Zur konzeptionellen Einordnung des Unternehmenszusammenschlusses 169
2. Zum Problem der Vermengung von Bilanzierungskonzepten 171
a) Vermehrt inkonsistente Vermögensermittlung 171
b) Bilanzierungsmethodenmix und Einschätzung der Konzernperformance durch Rechnungslegungsadressaten 172
IV. Der mehrdimensionale Konzernabschluss als konzeptionelles Gerüst vermehrt zeitwertbezogener Konzernbilanzierung 175
1. Grundidee der Mehrdimensionalität 175
2. Full Goodwill Methode und mehrdimensionaler Konzernabschluss 177
V. Zusammenfassung und Ausblick 180
Literaturverzeichnis 181
Joachim Schulze-Osterloh: Die Unentziehbarkeit als Voraussetzung einer Verbindlichkeitsrückstellung 185
I. Einleitung 185
II. Das Merkmal der Unentziehbarkeit 187
1. Bedeutung in der bisherigen Diskussion 187
2. Der Tatbestand des § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB für Verbindlichkeitsrückstellungen 188
3. Die ernsthafte Gefahr der Inanspruchnahme 191
4. Besonderheiten im Falle von Anpassungsrückstellungen 192
a) Allgemeine Überlegungen 192
b) Aufwandsrückstellung 193
c) Schwebendes Geschäft 194
III. Ergebnisse 195
Literatur- und Rechtsprechungsverzeichnis 196
Christian Kirchner: Zur Interpretation von internationalen Rechnungslegungsstandards: das Problem ,hybrider Rechtsfortbildung´ 201
I. Problemstellung 201
1. Rechtsfortbildung von IFRS und IAS durch ,Interpretationen’ 201
2. Zusammenspiel von IFRIC und Gerichten 202
3. Normativ-rechtliche und ökonomische Fragestellung 202
4. Probleme der hybriden Rechtsfortbildung als Folgeproblem der hybriden Regelsetzung 202
5. Das Problem der Herausbildung ,europäischer internationaler Rechnungslegungsstandards´ 203
6. Analyse des ökonomischen Problems auf der Grundlage der Analyse des rechtlichen Problems 204
7. Vorgehensweise 204
II. Methodisches Instrumentarium 204
III. Rechtsfragen der Übernahme internationaler Rechnungslegungsstandards in europäisches Gemeinschaftsrecht und ihre Auslegung 205
1. Vorüberlegungen 205
2. Übernahme (endorsement) internationaler Rechnungslegungsstandards in europäisches Gemeinschaftsrecht 205
3. Auslegung internationaler Rechnungslegungsstandards im System dieser Standards 206
a) SIC- und IFRIC-Interpretationen 206
b) Auslegung durch das bilanzierende Unternehmen 207
4. Auslegung internationaler Rechnungslegungsstandards durch europäische Gerichte 208
5. Mögliche Konflikte zwischen für das europäische Gemeinschaftsrecht geltenden Interpretationsregeln und Regeln für die Behandlung von Regelungslücken nach IAS 1.20 bis IAS 1.22 210
6. Zwischenfazit 210
IV. Ökonomische Wirkungsanalyse der hybriden Rechtsfortbildung bei internationalen Rechnungslegungsstandards 211
1. Zwei ökonomische Perspektiven 211
2. Die beteiligten Akteure 211
3. Das Auslegungs- und Rechtsfortbildungsproblem aus einzelwirtschaftlicher Perspektive 212
a) Das Auslegungs- und Rechtsfortbildungsproblem bei Anwendung der internationalen Rechnungslegungsstandards ohne Einschaltung der Gerichte 212
b) Das Auslegungs- und Rechtsfortbildungsproblem bei Anwendung der internationalen Rechnungslegungsstandards durch europäische Gerichte 213
4. Das Rechtsfortbildungsproblem aus der Regulierungsperspektive 214
V. Ausblick 215
Literaturverzeichnis 215
Β. Kritisches zu Informationsgehalt und Prüfung der Rechnungslegung 219
Adolf Moxter: Dysfunktionale Gewinnwarnungen 219
I. Einführung 219
II. Das Gewinninteresse der Adressaten 219
III. Durch Gewinnwarnungen drohende Fehlinformationen 220
1. Das Kernproblem: die Gewinnfixierung der Adressaten 220
2. Problemlösung durch Ausschaltung der aperiodischen Gewinnkomponenten? 221
3. Sinnvoller Inhalt von Gewinnwarnungen bei Orientierung an den §§ 264 - 289? 222
4. Sinnvoller Inhalt von Gewinnwarnungen bei Bilanzierung nach den IFRS/IAS? 224
IV. Zusammenfassung 225
Literaturverzeichnis 226
Alfred Wagenhofer: Bilanzielle Vorsicht und Informationsgehalt der Rechnungslegung 227
I. Einleitung 227
II. Inhalte und Begründungen bilanzieller Vorsicht 228
1. Inhalte des Vorsichtsprinzips 228
2. Ausprägungen der bilanziellen Vorsicht 229
3. Ökonomische Begründungen für bilanzielle Vorsicht 232
III. Anreizwirkungen einer vorsichtigen Rechnungslegung 234
1. Modellannahmen 234
2. Informationsstrukturen und Rechnungslegung 236
3. Ergebnisse für die Rechnungslegungssysteme 239
4. Berichterstattung des Managers 243
IV. Zusammenfassung 246
Literaturverzeichnis 247
Thomas Günther /\r Sandra Kirchner-Khairy: Wissensbilanzen als Ergänzung zum Jahresabschluss 249
I. Zur Notwendigkeit der Berichterstattung über immaterielle Ressourcen 249
II. Begriffsklärung und konzeptionelle Einordnung 249
III. Wissensbilanz-Konzepte 254
1. Intellectual Capital Statement des Schmalenbach-Arbeitskreises „Immaterielle Werte im Rechnungswesen“ 254
2. Value Chain Scoreboard nach Lev 257
3. Wissensbilanz-Modell des Austrian Research Centers (ARC) 259
4. Modell der Wissensbilanzierung für österreichische Universitäten 261
5. Wissensbilanzkonzept der AG Wissensbilanzen 262
6. Die Dänischen Guidelines for Intellectual Capital Statements 265
7. Guidelines des Meritum Project 266
8. Weitere Konzepte zu Wissensbilanzen 267
IV. Probleme und Weiterentwicklungsmöglichkeiten 268
Literaturverzeichnis 271
Dieter Rückle: Transparenzdefizite in der Anlegerinformation 275
I. Einführung und Problemstellung 275
1. Theodor Siegel als Anwalt der Anlegerinformation 275
2. Zunehmende gesellschaftliche Bedeutung der Kapitalanlage und Bandbreite untersuchter Kapitalanlagen 276
II. Entscheidungsrelevante Informationen 279
1. Zum Informationsgehalt der Rechnungslegung im allgemeinen 279
2. Aktualität versus Verläßlichkeit 280
III. Zum Entscheidungsnutzen der „vergangenheitsorientierten“ Rechnungslegung – Eigenschaften und Grenzen 281
1. Zur Interpretation 281
2. Zur Bedeutung von Informationen über stille Reserven und über steuerliche Werte 282
3. Nutzen und Problematik freiwilliger Zusatzinformationen 283
4. Nutzen und Problematik von Rendite- und Risikoangaben für die Vergangenheit 285
5. Der Nutzen von Informationen über Eigeninteressen der Intermediäre 288
IV. Zum Entscheidungsnutzen von Tages- und Prognosewerten 290
1. Übersicht und Eingrenzung 290
2. Zum Entscheidungsnutzen und zur Erhältlichkeit von Zeitwerten 291
3. Zur Gestaltung entscheidungsnützlicher expliziter Prognoseinformationen 292
V. Fazit 294
Literatur- und Rechtsprechungsverzeichnis 294
Helga Kampmann: Zur fragwürdigen Emanzipation der Informations- von der Dokumentationsfunktion der Rechnungslegung 299
I. Rechnungslegung als Abbild? 299
II. Zum Inhalt von Dokumentations- und Informationsfunktion der Rechnungslegung 300
1. Inhalt und Beschränkungen der Informationsaufgabe 300
2. Abbildung, Dokumentation und Information 302
a) Der Abbildungsvorgang 302
b) Die (erweiterte) Dokumentationsaufgabe 303
c) Zum Zusammenhang zwischen Informations- und Dokumentationsaufgabe 304
3. Ausprägungen der Informationsfunktion 305
a) Anforderungen der Regulierer an die Informationsaufgabe 305
b) Faktische Ausprägungen der Informationsfunktion 306
4. Vorläufige Folgerungen für die Gestaltung der Informationsaufgabe 308
III. Probleme der Loslösung der Informations- von der Dokumentationsfunktion 308
1. Ursachen von Abweichungen 308
2. Erscheinungsformen von der Dokumentationsfunktion losgelöster Rechnungslegungsinformation 309
a) Die Vermengung von Datenbereitstellung und -auswertung – „unbegründeter Übermut“ 309
b) Fiktionen bei der Aggregation von Basisdaten und falsches Systemdenken – „unerwünschte Fürsorglichkeit“ 311
c) Wechselwirkungen zwischen Tatsachen und Begriffen 312
IV. Lösungsvorschläge 314
1. Ansatzpunkte für mögliche Lösungen 314
2. Vorschläge für konkrete Maßnahmen 315
V. Zusammenfassung 316
Literaturverzeichnis 316
Wolfgang Ballwieser: Die Ermittlung impliziter Eigenkapitalkosten aus Gewinnschätzungen und Aktienkursen: Ansatz und Probleme 321
I. Problemstellung 321
II. Konzept der Schätzung von Eigenkapitalkosten oder Marktrisikoprämie 322
1. Grundlagen 322
2. Modellspezifikationen 323
3. Gewinnung des Dateninput 324
4. Wesentliche Ergebnisse 325
III. Würdigung 329
1. Konzeptionelle Aspekte 329
a) Prospektive Ausrichtung 329
b) Gleichsetzung von Börsenkapitalisierung und Unternehmenswert 329
c) Einhaltung des Kongruenzprinzips 330
d) Zirkularität 331
2. Empirische Aspekte 332
a) Modellspezifikationen 332
b) Prognosen von Gewinnen, Ausschüttungsquoten und Endwerten 333
IV. Thesenförmige Zusammenfassung 335
Literaturverzeichnis 336
Wolfgang Wagner: Europa nach vorn – hin zum integrierten europäischen Kapitalmarkt und global konsistenten Grundsätzen zur Finanzberichterstattung und Abschlussprüfung 339
I. Konsistente Finanzberichterstattung als Eckpfeiler wettbewerbsfähiger Kapitalmärkte 339
II. Internationale Anstrengungen zur Verbesserung und Harmonisierung der Finanzberichterstattung und Abschlussprüfung 340
III. Integration der europäischen Kapitalmärkte – der Aktionsplan für Finanzdienstleistungen als Teil der EU-Strategie 345
IV. Ein weiterer Schritt nach vorn: Das Drei-Ebenen-Modell der transparenten Unternehmensberichterstattung 351
V. Zusammenfassung und Ausblick 356
Literaturverzeichnis 357
Klaus v. Wysocki: Prüfen auf der Grundlage von Vorurteilen 359
I. Neue Prüfungsgrundsätze und die Suche nach hinreichenden und verlässlichen Prüfungsnachweisen 359
1. Neue Prüfungsgrundsätze 359
2. Phasendarstellung der Prüfung 360
3. Probleme bei der Erfassung der Ist-Objekte 361
II. Empfohlene Verfahren zur Gewinnung von Prüfungsnachweisen (Prüfungsverfahren) 363
1. Der neue risikoorientierte Prüfungsansatz 363
2. Grundlagen: Direkte und indirekte Informationsgewinnung 364
3. Die Gewinnung von Prüfungsnachweisen mit Hilfe von Schlussverfahren 364
4. Anforderungen an Prüfungsnachweise bei Einzelfallprüfungen 365
a) Die Allgemeine Verhaltensregel bei der Suche nach Prüfungsnachweisen 366
b) Die Suche nach angemessenen und ausreichenden Prüfungsnachweisen 367
aa) Prüfungsnachweise müssen ausreichend und angemessen sein 367
bb) Kein Prüfungsurteil ohne hinreichende und angemessene Prüfungsnachweise 368
cc) Prüfungsnachweise können auch dann hinreichend und angemessen sein, wenn sie zwar keine zwingenden aber doch überzeugende Rückschlüsse auf Aussagen des Rechnungswesens gestatten 368
dd) Keine Verpflichtung, sämtliche verfügbaren Informationen auszuwerten 369
ee) Informationsbeschaffung und -auswertung unter Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten 369
ff) Kein Verzicht auf Prüfungsnachweise aus Kostengründen 369
c) Die Anwendung von Faustregeln 370
aa) Faustregeln auf der Grundlage von Vorinformationen des Prüfers über das Prüfgebiet 370
bb) Aussagen zur Verlässlichkeit verschiedener Informationsquellen 371
cc) Aussagen über die Verlässlichkeit einer Mehrzahl von Prüfungsnachweisen 372
III. Zusammenfassung und Schlussfolgerungen 372
Literaturverzeichnis 375
Martin Richter: Zugang zum Wirtschaftsprüferberuf und Prüfungsqualität 377
I. Einführung 377
II. Anforderungen an die Vorbildung 378
III. Anforderungen an die praktische Vorbereitungszeit 381
IV. Das WP-Examen 382
1. Die Inhalte des WP-Examens 382
2. Die Themenstellung im WP-Examen 384
3. Der neue Zugangsweg zum WP 386
V. Meta-Betrachtung: Die 5. WPO-Novelle – eine Reform des Zugangs zum WP-Beruf? 390
1. Das Berufsbild des Wirtschaftsprüfers 390
2. Die Internationalisierung des WP-Berufes 392
3. Die Persönlichkeit des WP – oder ist das Berufsethos eine Quantité négligeable? 393
VI. Fazit 394
Literaturverzeichnis 395
C. Kritisches zur Steuerrechtspolitik 399
Paul Kirchhof: Der Weg zu einer großen Steuerreform 399
I. Der demokratische Ausgangsgedanke: Das gerechte Steuerrecht dank parlamentarischem Verfahren 400
II. Fehlentwicklungen der repräsentativen Demokratie 401
III. Der Vermittlungsausschuss 404
IV. Allgemeine Aufklärung 407
V. Der Verfassungsauftrag zu einer realitätsgerechten und folgerichtigen Besteuerung 409
1. Realitätsgerechtigkeit 411
2. Das Folgerichtigkeitsgebot 411
VI. Rechtsformneutrale ist folgerichtige Besteuerung 414
Literaturverzeichnis 415
Peter Bareis: Schuldzinsenabzug nach der „tatsächlichen Verwendung“? Zum steuerjuristischen Verständnis wirtschaftlicher Sachverhalte 419
I. Einführung 419
II. Gegenwärtig geltendes Recht 420
1. Schuldzinsen bei Gewinneinkünften 420
2. Schuldzinsen bei Überschußeinkünften 422
3. Folgen des geltenden Rechts 424
a) Folgen und notwendige Ergänzung des § 4 Abs. 4a EStG 424
b) Folgen für die Überschußeinkünfte 425
III. Gesetzesvorschlag und dessen Folgen 427
1. Gesetzesvorschlag 427
2. Einige Folgen des Gesetzesvorschlags 428
IV. Weitere Aspekte zur Begründung des Gesetzesvorschlags 428
1. Der Grundsatz der Finanzierungsfreiheit 428
2. Die Sichtweise des Kreditgebers 429
3. Verfehlte Realitätsbeschreibung 430
4. Die Entscheidungssituation bei der Finanzplanung 431
5. Entscheidungsbeispiele und das Versagen des Veranlassungsprinzips 432
6. Sonderprobleme bei Kapitalgesellschaften 435
V. Ergebnis 436
Literatur- und Rechtsprechungsverzeichnis 437
Gerhard Kraft: Anschaffungskosten des Anteilseigners bei Teilnahme an Barkapitalerhöhungen im kritischen Spiegel der höchstrichterlichen Finanzrechtsprechung 439
I. Einleitung 439
II. Der Anschaffungskostenbegriff 440
1. Zur Funktion des Anschaffungskostenbegriffs 440
2. Externe Rechnungslegung 441
a) HGB 441
b) Internationale Rechnungslegung 442
3. Steuerrecht 442
III. Steuerliche Anschaffungskosten bei Beteiligungen 443
1. Erwerbsstrategie und Selbstständigkeitsthese 443
2. Gründungserwerb 444
3. Anteilserwerb am Markt 444
4. Anteilserwerb im Wege der Verschmelzung 445
5. Anteilserwerb durch Einbringung 445
6. Anteilserwerb in Verbindung mit einer Barkapitalerhöhung 445
IV. Darstellung und Analyse der einschlägigen BFH-Rechtsprechung 446
1. Die zentralen Entscheidungen 446
a) BFH-Urteil vom 21.01.1999 446
b) BFH-Urteil vom 19.12.2000 447
c) Β FH-Urteil vom 22.05.2003 448
2. Problembereiche 449
a) Zum Begründungsansatz der Finanzrechtsprechung 449
b) Systematische Ungereimtheiten 450
c) Verstoß gegen den Gleichheitssatz 451
V. Fazit 453
Literatur- und Rechtsprechungsverzeichnis 454
Norbert Krawitz / Dagmar Büttgen-Pöhland: Die Ausdehnung des § 8a KStG auf Outbound- und Inlandssachverhalte: zur Problematik der steuerlichen Behandlung der Gesellschafter-Fremdfinanzierung 455
I. Aktueller Hintergrund 455
II. Steuersystematische Einordnung der Gesellschafter-Fremdfinanzierung 456
1. Historische Entwicklung 456
2. Notwendigkeit der steuerlichen Gleichbehandlung 458
III. Neukonzeption des § 8a KStG 461
1. Erweiterter Anwendungsbereich 461
2. Modifikationen im Bereich der Rechtsfolgen 463
IV. Beurteilung der Wirkungen des § 8a KStG 465
1. Grundlagen der quantitativen Analyse 465
2. Grenzüberschreitende Finanzierungsstrukturen 466
a) Inboundfinanzierung als klassischer Anwendungsbereich 466
b) Outboundfinanzierung als erster Fall des erweiterten sachlichen Anwendungsbereichs 467
3. Inländische Finanzierungsstrukturen als zweiter Fall des erweiterten sachlichen Anwendungsbereichs 470
a) Belastungswirkungen im Konzernverbund 470
b) Belastungswirkungen bei Beteiligung natürlicher Personen 471
V. Kritische Würdigung 472
Literatur- und Rechtsprechungsverzeichnis 473
Herbert Brönner / Wolfgang Schroller: Ertragsteuerliche und umsatzsteuerliche Probleme der Betriebe gewerblicher Art (BgA) im Hochschulbereich – eine Bestandsaufnahme 479
I. Vorbemerkung 479
II. Begriffliche Abgrenzungen 479
1. Betriebe gewerblicher Art 479
2. Hoheitliche Tätigkeit 481
3. Vermögensverwaltung 482
III. Steuerliche Probleme beim Betrieb gewerblicher Art 482
1. Ertragsteuerliche Probleme 482
a) Sponsoring 482
b) Auftragsforschung 485
c) Fiktive Gewinnausschüttung 489
2. Umsatzsteuerliche Probleme 491
a) Sponsoring 491
b) Auftragsforschung 492
c) Vermögensverwaltung 494
IV. Zusammenfassung 495
Literatur- und Rechtsprechungsverzeichnis 496
Ekkehard Wenger / Christoph Kaserer: Die Bedeutung von Anlegerinteressen für das Ausschüttungsverhalten deutscher Publikumsaktiengesellschaften: das Standortsicherungsgesetz als Testfall 499
I. Einleitung 499
II. Das Standortsicherungsgesetz und seine Konsequenzen für die Besteuerung von Kapitalgesellschaften 505
1. Die Senkung von Steuersätzen ab 1990 505
2. Steuersatzänderungen und steuerliche Eigenkapitalgliederung 506
3. Die optimale Verwendung von EK 56 bei fluktuierendem Steuerrecht 508
a) Die Begünstigung von Ausschüttungen durch das Steuerreformgesetz 1990 508
b) Handelsrechtliche Vorschriften als Hindernis für Ausschüttungen aus umgegliedertem Eigenkapital 510
c) Die Konzentration von Ausschüttungsanreizen auf das Jahr 1994 511
III. Mögliche Kurswirkungen einer Auskehrung von EK 56 aus theoretischer und empirischer Sicht 517
1. Zu erwartende Kurseffekte aus theoretischer Sicht 518
2. Empirisch beobachtete Kurseffekte 521
IV. Sonderbare Überlegungen zum Umgang mit EK 56 522
Literaturverzeichnis 529
Hans Günter Rautenberg: Betriebswirtschaftliche Anmerkungen zum Gesetz über die strafbefreiende Erklärung 533
I. Das Untersuchungsvorhaben 533
II. Der wesentliche Inhalt des Gesetzes 535
III. Eine Analyse der Regelungen und Belastungen 536
1. Die einheitliche Grundstruktur 536
2. Allgemeine Kritik 537
a) Bemerkungen zur Terminologie 538
b) Bemerkungen zum Zinsverzicht 539
3. Die Würdigung der Regelungen im Einzelnen 540
a) Umsatzsteuer 541
aa) Zur Struktur der Ersatzbemessungsgrundlage 541
bb) Analyse der steuerlichen Belastungen 541
b) Erbschaft- und Schenkungsteuer 542
aa) Zur Struktur der Ersatzbemessungsgrundlage 542
bb) Analyse der steuerlichen Belastungen 543
c) Ertragsteuern 545
aa) Zur Struktur der Ersatzbemessungsgrundlage 546
bb) Bemerkungen zur Nachbelastung mit Ertragsteuern 546
IV. Die neuen alten Erkenntnisse! 549
Literaturverzeichnis 550
D. Kritisches zur Theorie der Unternehmensbesteuerung 551
Jochen Sigloch: Einheitliche Gewinnermittlung nach Handels- und Steuerrecht – Utopie oder realistische Vision? 551
I. Einleitung 551
II. Grundfragen der Rechnungslegung 552
1. Notwendigkeit und Funktionen einer Rechnungslegung 552
2. Darstellung der Vermögenslage 553
3. Ermittlung von Periodenerfolgen 554
III. Leitvorstellungen der Rechnungslegung – ein mehrfacher Paradigmenwechsel 556
IV. Gegenüberstellung von HGB, Steuerbilanz und IFRS-Bilanz 558
V. Wege einer Verbindung von Informations- und Zahlungsbemessungsfunktion 561
1. Alternative Entwicklungspfade 561
2. Technische Umsetzungsalternativen 563
3. Konsequente Lösung: Zahlungsbemessungsbilanz und Unternehmenswertbilanz 563
VI. Abschließende Thesen 565
Literaturverzeichnis 566
Ulrich Schreiber: Duale Einkommensteuer und Besteuerung der Unternehmen 569
I. Einführung 569
II. Standortattraktivität und duale Einkommensteuer 570
III. Rechtsform und duale Einkommensteuer 573
1. Grundlagen der Gewinnspaltung 573
2. Kapitaleinkommen und Rechtsformneutralität 578
3. Arbeitseinkommen und Rechtsformneutralität 580
a) Kapitalgesellschaften 580
b) Personenunternehmen 584
c) Besteuerungszeitpunkt und Liquiditätseffekte 585
IV. Schlussfolgerungen 588
Literaturverzeichnis 589
Dirk Hachmeister: Einfluss der Besteuerung der Kapitalgesellschaft auf Finanzierungsentscheidungen – eine kapitalmarkttheoretische Sicht 591
I. Problemstellung 591
II. Idee einer kapitalmarktorientierten Steuerwirkungslehre 592
III. Abbildung des Halbeinkünfteverfahrens 596
1. Einheitliche Besteuerung von Dividenden oder Kursgewinnen 596
2. Differenzierte Besteuerung von Dividenden und Kursgewinnen 600
IV. Modellaussagen 604
V. Thesenförmige Zusammenfassung 607
Literaturverzeichnis 608
Franz W. Wagner: Zu Meriten und Defiziten der Rechtskritik durch die Steuerwissenschaften 611
I. Die Steuerwissenschaften im Wettbewerb 611
II. Ökonomische Steuersystementwürfe 613
1. Der Alternativenvergleich als Ordnungsprinzip 613
2. Bemessungsgrundlageneffekte als Stiefkinder der Steuerwirkungslehre 616
3. Zeiteffekte im Zentrum ökonomischer Steuerforschung 618
III. Wertungsgestützte Steuerrechtsordnungen 620
IV. Steuerrechtsauslegung – eine Aufgabe für Juristen oder Ökonomen? 622
1. Die Bemessungsgrundlagenbreite – ein von Ökonomen gemiedenes Problem 622
2. Die Erfolgsperiodisierung – des Betriebswirts liebstes Thema 623
3. Periodisierungsregeln – Konventionen anstelle von Wahrheit 624
4. Konsistenz rechtlicher Subsysteme als Ursache ökonomischer Systembrüche 625
5. Mehr betriebswirtschaftliche Zusammenhänge – bessere Urteile? 627
V. Resümee: Arbeitsteilung ist effizient! 628
Literatur- und Rechtsprechungsverzeichnis 629
Jochen Hundsdoerfer: Ist die Steuerbarwertminimierung auf die interpersonale Übertragung von Bemessungsgrundlagenteilen anwendbar? 633
I. Übertragungen von Bemessungsgrundlagenteilen zwischen Veranlagungszeiträumen: Steuerbilanzpolitik 633
II. Übertragungen von Bemessungsgrundlagenteilen zwischen Personen 636
1. Kollektive Steuerplanung 636
2. Ausgangsfall: Übertragungen von Bemessungsgrundlagenteilen sind ohne Änderung nichtsteuerlicher Zahlungen möglich 638
a) Modelldarstellung 638
b) Analyse der Effekte 640
3. Berücksichtigung von Seitenzahlungen und von Zahlungswirkungen der Übertragung von Bemessungsgrundlagenteilen 643
a) Steuerliche Behandlung von Seitenzahlungen bei kollektiver Steuerplanung 643
b) Integration von Seitenzahlungen in das Modell 645
c) Steuerwirksame Seitenzahlungen 648
d) Übertragung von Bemessungsgrundlagenteilen zwischen fremden Dritten mit Seitenzahlungen 649
III. Fazit 652
Literatur- und Rechtsprechungsverzeichnis 653
Dieter Schneider: Wer zusätzliche Steuern zahlt, zahlt drauf: wider die finanzwissenschaftliche Lehre von der Steuerüberwälzung 655
I. Problemstellung 655
II. Betriebswirtschaftliche wider finanzwissenschaftliche Steuerwirkungslehre 656
III. Mängel in der finanzwissenschaftlichen Steuerüberwälzungslehre 658
1. Begriffsbildung 658
2. Überwälzung im einzelwirtschaftlichen Entscheidungsmodell? 662
3. Überwälzung von abzugsfähigen Steuern? 664
4. Zusätzliche Steuerzahlung, persönliche Steuerlast und Preiswirkungen für andere Marktteilnehmer 665
IV. Investitions- und Preiswirkungen erhöhter Umsatzsteuersätze 667
1. Keine Beeinträchtigung der Investitionen? 667
2. Vermutungen über Preiswirkungen höherer Umsatzsteuersätze 668
Literaturverzeichnis 672
Schriftenverzeichnis Theodor Siegel 675
Autorenverzeichnis 687