Menu Expand

Cite BOOK

Style

Fuchs, T. (2015). Das Gleichbehandlungsverbot im Unionsrecht. Herleitung eines dogmatischen Modells des Verbots der Gleichbehandlung nicht vergleichbarer Sachverhalte. und seine Überprüfung anhand der Rechtsprechung des EuGH zum allgemeinen Gleichheitssatz und zum Diskriminierungsverbot aus Gründen der Staatsangehörigkeit. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-54687-9
Fuchs, Tobias. Das Gleichbehandlungsverbot im Unionsrecht. Herleitung eines dogmatischen Modells des Verbots der Gleichbehandlung nicht vergleichbarer Sachverhalte: und seine Überprüfung anhand der Rechtsprechung des EuGH zum allgemeinen Gleichheitssatz und zum Diskriminierungsverbot aus Gründen der Staatsangehörigkeit. Duncker & Humblot, 2015. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-54687-9
Fuchs, T, (2015): Das Gleichbehandlungsverbot im Unionsrecht. Herleitung eines dogmatischen Modells des Verbots der Gleichbehandlung nicht vergleichbarer Sachverhalte: und seine Überprüfung anhand der Rechtsprechung des EuGH zum allgemeinen Gleichheitssatz und zum Diskriminierungsverbot aus Gründen der Staatsangehörigkeit, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-54687-9

Format

Das Gleichbehandlungsverbot im Unionsrecht. Herleitung eines dogmatischen Modells des Verbots der Gleichbehandlung nicht vergleichbarer Sachverhalte

und seine Überprüfung anhand der Rechtsprechung des EuGH zum allgemeinen Gleichheitssatz und zum Diskriminierungsverbot aus Gründen der Staatsangehörigkeit

Fuchs, Tobias

Schriften zum Europäischen Recht, Vol. 170

(2015)

Additional Information

Book Details

Pricing

Abstract

In ständiger Rechtsprechung bezieht sich der EuGH auf eine zweiseitige Konzeption des europäischen Gleichheits- und Diskriminierungsschutzes. Hiernach wenden sich gleichheitsrechtliche Gewährleistungen einerseits gegen die Ungleichbehandlung vergleichbarer Sachverhalte, andererseits sollen sie aber auch die Gleichbehandlung nicht vergleichbarer Sachverhalte erfassen.

Mit der von Tobias Fuchs vorgelegten Studie hat die rätselhafte »zweite Seite« der Gleichheitsrechte eine erste umfassende rechtswissenschaftliche Aufarbeitung erfahren. Der Autor entwickelt ein übergreifendes Modell des unionsrechtlichen Gleichbehandlungsverbots, das eine klare Abgrenzung zu diversen anderen Figuren der gleichheitsrechtlichen Dogmatik wie der mittelbaren, faktischen und materiellen Diskriminierung leistet.
»Unlawful Equal Treatment under EU Law«

It is settled case law that the principle of equality and non-discrimination is based on a »two-sided« Aristotelian understanding. Accordingly, comparable situations must not be treated differently and different situations must not be treated in the same way. In his comprehensive study on the enigmatic »second side« of EU equality rights, Tobias Fuchs develops an overarching legal concept of unlawful equal treatment, which provides for a clear distinction from relating concepts such as indirect, factual and substantial discrimination.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 7
Inhaltsübersicht 9
Inhaltsverzeichnis 11
Abkürzungsverzeichnis 19
Einführung 23
1. Kapitel: Annäherung an den Untersuchungsgegenstand und Festlegung der zu seiner Erschließung anzuwendenden Methodik 27
I. Problemstellung 27
1. Die Terminologie des gleichheitsrechtlichen Diskurses 27
2. Der Modus des gleichheitsrechtlichen Diskurses 30
II. Methodische Herangehensweise 32
1. Vorüberlegung 32
2. Kaskadenmodell 33
a) Entwicklung und Rezeption im Schrifttum 34
b) Begrenzte Aussagekraft 35
aa) Funktionale Divergenzen 36
bb) Gefahr verfehlter Ableitungen 39
c) Fazit 41
3. Verhältnis von Norm und Dogmatik 42
4. Abstrakte Gleichheitsdogmatik als Gegenstand der Untersuchung 45
5. Fazit und weitere Vorgehensweise 45
III. Gang der Untersuchung 48
2. Kapitel: Ableitung eines abstrakten Modells für das Gleichbehandlungsverbot aus den dogmatischen Erkenntnissen zum Ungleichbehandlungsverbot 49
I. Die dogmatischen Strukturen des Ungleichbehandlungsverbots 49
1. Dogmatik des Ungleichbehandlungsverbots beim allgemeinen Gleichheitssatz 49
a) Ungleichbehandlung 49
aa) Aktbezogene versus folgenbezogene Betrachtung 50
(1) Vorzugswürdigkeit der aktbezogenen Betrachtung 51
(2) Herausforderungen an eine aktbezogene Betrachtung 53
(a) Der Schwerpunkt des gleichheitsrechtlichen Vorwurfs 53
(b) Die Regel-Ausnahme-Verschiebung 56
(3) Zwischenfazit 58
bb) Ermittlung des Differenzierungskriteriums 59
(1) Ungleichbehandlung durch abstrakt-generelle Maßnahmen 59
(2) Ungleichbehandlung durch konkret-individuelle Maßnahmen 60
cc) Fazit 61
b) Vergleichbarkeit 62
aa) Absolute versus relative Gleichbehandlung 62
(1) Der Wert der Gleichbehandlung 63
(2) Fazit: relative Gleichbehandlung 65
bb) Bestimmung der relevanten Vergleichskriterien 66
(1) Normative Bezugspunkte der relevanten Vergleichskriterien 67
(2) Maßstabsbildender Charakter von Vergleichskriterien 69
cc) Überprüfbarkeit von regelungsimmanenten Differenzierungsmaßstäben 73
(1) Bindung an den regelungsimmanenten Differenzierungsmaßstab (Entsprechungsprüfung) 75
(2) Überformung durch regelungsexterne Würdigkeits- bzw. Sachgerechtigkeitsmaßstäbe 77
(3) Inkompatibilität des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes 79
(4) Übergreifen der Verhältnismäßigkeitsterminologie in die Entsprechungsprüfung 79
(5) Zwischenfazit: Die zwei Varianten des Eingriffs in den Gleichheitssatz 81
(6) Verortung hybrider Differenzierungserwägungen 82
dd) Notwendigkeit zur Abgrenzung von Vergleichbarkeits- und Rechtfertigungsprüfung 83
ee) Kontrollintensität 83
ff) Keine Gleichheit im Unrecht 85
c) Rechtfertigung 85
aa) Typisierung und Pauschalierung 86
bb) Teil- und Übergangsregelungen 89
d) Zusammenfassung 90
aa) Zentrale Bedeutung der Vergleichbarkeitsprüfung 90
bb) Ausblick auf die weitere Untersuchung 91
2. Dogmatik des diskriminierungsrechtlichen Ungleichbehandlungsverbots 92
a) Vorüberlegungen 92
aa) Abstrakte Gleichheitsdogmatik 92
bb) Bedeutung des Telos 94
(1) Legislatives Ziel 95
(2) Legislatives Instrument 97
cc) Forderung nach einer stringenten normativen Rückanbindung dogmatischer Einzelfragen 98
b) Herausbildung eines einheitlichen Diskriminierungsverbotstatbestandes 101
aa) Das Verbot mittelbarer Diskriminierung 102
(1) Der final konzipierte Diskriminierungstatbestand 103
(2) Diskriminierungsabsicht? 105
(3) Nähere Beschaffenheit der tatbestandsausschließenden Sachlichkeitsprüfung 108
(a) Entsprechungszusammenhang 108
(b) Kein Raum für Verhältnismäßigkeitserwägungen im Rahmen der Entsprechungsprüfung 109
(4) Eigenständige Bedeutung einer diskriminierungsrechtlichen Vergleichbarkeitsprüfung? 112
(a) Gegenüberstellung von Vergleichbarkeits- und tatbestandsausschließender Sachlichkeitsprüfung 113
(b) Mögliche Erklärung einer eigenständigen Bedeutung in der Form einer abstrakten Vergleichbarkeitsprüfung 114
(c) Prüfungstechnischer Gleichlauf von Vergleichbarkeits- und tatbestandsausschließender Sachlichkeitsprüfung 115
(d) Fazit und Folgeüberlegungen 117
(5) Abgrenzung der tatbestandsausschließenden Sachlichkeitsprüfung zur Rechtfertigung 119
bb) Das einheitliche Diskriminierungsverbot 121
c) Zusammenfassende Darstellung des finalen Diskriminierungsverbots 125
aa) Überwiegende Betroffenheit als praktischer Ausgangspunkt 125
bb) Differenzierung 125
cc) Tatbestandsausschließende Sachlichkeitsprüfung 126
dd) Rechtfertigung 127
(1) Typisierung und Pauschalierung 127
(2) Teil- und Übergangsregelungen 129
II. Entwurf einer abgeleiteten Modellstruktur des Gleichbehandlungsverbots 130
1. Dogmatik des Gleichbehandlungsverbots beim allgemeinen Gleichheitssatz 131
a) Vorfrage: Entbehrlichkeit des Gleichbehandlungsverbots beim allgemeinen Gleichheitssatz? 131
aa) Änderung der Vergleichsperspektive 131
bb) Ausweichen auf Gewährleistungsgehalte im Normumfeld des Gleichheitssatzes 137
b) Die Merkmale im Einzelnen 140
aa) Die Gleichbehandlung nicht vergleichbarer Sachverhalte 140
bb) Rechtfertigung 142
c) Fazit 143
2. Dogmatik des diskriminierungsrechtlichen Gleichbehandlungsverbots 144
a) Vorfrage: Strukturelle Inexistenz eines diskriminierungsrechtlichen Gleichbehandlungsverbots? 144
b) Ein einheitlicher Wertungskern eines doppelseitigen Diskriminierungsverbots 150
aa) Diskriminierungsverbot aus Gründen der Staatsangehörigkeit 152
bb) Diskriminierungsverbot aus Gründen des Geschlechts 155
cc) Fazit 157
c) Die Merkmale im Einzelnen 158
aa) Gleichbehandlung 158
bb) Nichtvergleichbarkeit 159
(1) Präsumtion der Vergleichbarkeit 160
(2) Finale Ausrichtung des diskriminierungsrechtlichen Gleichbehandlungsverbots? 162
(3) Bezugspunkt der zu berücksichtigenden Differenzierungserwägungen 164
cc) Rechtfertigung 166
d) Zusammenfassung 167
III. Übergreifende Fragen 169
1. Verortung der „faktischen Diskriminierung“ 169
a) Begriffsklärung auf der Grundlage des Normgehalts von Gleichheitssatz und Diskriminierungsverbot 171
b) Normative Kongruenz 173
2. Verhältnis von allgemeinem Gleichheitssatz und Diskriminierungsverboten 173
3. Kapitel: Überprüfung des herausgearbeiteten Modells für das Gleichbehandlungsverbot 176
I. Das Gleichbehandlungsverbot in der Rechtsprechung zum allgemeinen Gleichheitssatz 177
1. Gleichheitsrechtliche Bindung der Legislative 178
a) Agrarordnung 178
aa) Coopérative agricole d’approvisionnement des Avirons (Abschöpfung) 180
bb) Erpelding (Milchquote) 182
cc) KYDEP (Preisstützung nur für vermarktungsfähige Erzeugnisse) 185
dd) Crispoltoni (Mitverantwortungsabgabe) 187
ee) Elbertsen (Berücksichtigung von Investitionen für Betriebsprämie) 189
b) Binnenmarkt (SPCM) 193
aa) Anwendung der vorgelegten Gleichheitsdogmatik 194
(1) Verortung des Wettbewerbsarguments der Importeure auf der Vergleichbarkeitsebene 195
(2) Verortung des Wettbewerbsarguments der Gemeinschaftshersteller auf der Rechtfertigungsebene 197
bb) Fazit 199
c) Verkehrspolitik (IATA und ELFAA) 199
aa) Urteilsbegründung des Gerichtshofs 200
bb) Zentrale Bedeutung einer präzisen Bestimmung des regelungsimmanenten Differenzierungsziels 201
d) Sozialpolitik (Chatzi) 204
aa) Stellungnahme der Generalanwältin 205
(1) Externer Differenzierungsmaßstab 206
(2) Regelungsimmanenter Differenzierungsmaßstab 207
bb) Urteilsbegründung des Gerichtshofs 209
cc) Fazit 211
2. Gleichheitsrechtliche Bindung der Exekutive 212
a) Kartellrecht (SGL Carbon AG/Kommission) 212
aa) Der rechtliche Rahmen der Bußgeldzumessung 212
bb) Die Rechtssache „SGL Carbon AG/Kommission“ 215
(1) Argumentation der SGL Carbon AG 216
(2) Auffassung des Gerichts 217
cc) Fazit 220
b) Beamtenrecht (Tagaras) 220
3. Ergebnisse 222
II. Das Gleichbehandlungsverbot in der Rechtsprechung zum Diskriminierungsverbot aus Gründen der Staatsangehörigkeit 223
1. Analyse ausgewählter Judikate 225
a) Italienische Kühlschränke (Art. 18 Abs. 1 AEUV) 225
aa) Ungleichbehandlung nicht vergleichbarer Sachverhalte 227
bb) Abgrenzung zwischen Vergleichbarkeit und Rechtfertigung 228
cc) Beurteilungsspielraum der Kommission 230
b) Koestler (Art. 57 Abs. 2 AEUV) 232
c) Schumacker (Art. 45 Abs. 2 AEUV) 234
aa) Ungleichbehandlung vergleichbarer Sachverhalte 235
bb) Gleichbehandlung nicht vergleichbarer Sachverhalte 236
cc) Abschließende Bewertung und Ergebnis 238
d) Kocak und Örs (Art. 9 Assoziierungsabkommen EWG-Türkei) 241
aa) Mittelbare Diskriminierung 242
bb) Die Subsumtion des EuGH 243
e) Garcia Avello (Art. 18 Abs. 1 AEUV) 246
aa) Gleichbehandlung 247
bb) Nichtvergleichbarkeit 250
cc) Rechtfertigung 253
dd) Zusammenfassung 253
f) Icesave (Art. 4 EWR-Abkommen) 254
2. Abgrenzung: Unbeachtliche Disparitäten zwischen den Rechtsvorschriften verschiedener Mitgliedstaaten 258
a) Kein Schutz vor Wettbewerbsverzerrungen zulasten von Inländern 259
b) Kein Schutz über den relevanten Vergleichbarkeitsmaßstab hinaus 261
c) Kein Schutz über den mitgliedstaatlichen Zuständigkeitsbereich hinaus 263
d) Keine Harmonisierung ohne Binnenmarktbeeinträchtigung 263
e) Fazit 264
3. Das Gleichbehandlungsverbot im Kontext der Grundfreiheiten sowie des unionsbürgerlichen Freizügigkeitsrechts 265
a) Gleichheitsrechtliche Anknüpfungspunkte bei den Grundfreiheiten 267
aa) Stellung und Bedeutung des Diskriminierungsverbots aus Gründen der Staatsangehörigkeit 267
(1) Ausgangspunkt 267
(a) Die Warenverkehrsfreiheit als Pionier und Sonderling 268
(b) Die Dichotomie von Diskriminierung und Beschränkung 271
(2) Prinzipielle Eignung eines auf die Staatsangehörigkeit bezogenen diskriminierungsrechtlichen Gleichbehandlungsverbots zur Erklärung der Doppelbelastungsfälle 272
(a) Materielle Diskriminierung 274
(b) Diskriminierungsrechtliches Gleichbehandlungsverbot 276
(aa) Gleichbehandlung 278
(bb) Nichtvergleichbarkeit 280
(cc) Rechtfertigung 282
(3) Konzeptionelle Grenzen eines auf die Staatsangehörigkeit bezogenen diskriminierungsrechtlichen Gleichbehandlungsverbots 283
bb) Stellung und Bedeutung eines Diskriminierungsverbots aus Gründen der Grenzüberschreitung 285
(1) Diskriminierung grenzüberschreitender Vorgänge als übergeordnete Eingriffskategorie 287
(2) Diskriminierung grenzüberschreitender Vorgänge als untergeordnete Eingriffskategorie 292
(a) Die Doppelbelastung in der Austrittsdimension 294
(b) Sonstige faktische Diskriminierungen in der Austrittsdimension 295
(3) Zwischenfazit 297
b) Gleichheitsrechtliche Anknüpfungspunkte im Kontext des unionsbürgerlichen Freizügigkeitsrechts 298
aa) Stellung und Bedeutung des Diskriminierungsverbots aus Gründen der Staatsangehörigkeit 298
(1) Kasuistische Entfaltung der im Zusammenhang mit Art. 21 Abs. 1 AEUV gewährleisteten Rechte 298
(2) Zwischenfazit und mögliche Bedeutung eines auf Art. 18, 21 AEUV gestützten diskriminierungsrechtlichen Gleichbehandlungsverbots 300
(a) Beschränkte Einwirkung der Unionsgrundrechte 302
(b) Verhältnis zu einem freiheitsrechtlich interpretierten Beschränkungsverbot 304
bb) Stellung und Bedeutung eines Diskriminierungsverbots aus Gründen der Grenzüberschreitung 305
(1) Diskriminierung wegen der Grenzüberschreitung als untergeordnete Eingriffskategorie 305
(a) Grunkin-Paul 308
(aa) Das diskriminierungsrechtliche Gleichbehandlungsverbot als geeigneter Erklärungsansatz 309
(bb) Weitere Ansätze 311
(b) Fazit 313
(2) Diskriminierung wegen der Grenzüberschreitung als übergeordnete Eingriffskategorie 314
c) Zusammenfassung 315
aa) Differenzierungsgebote hinsichtlich der EU-ausländischenStaatsangehörigkeit bzw. Warenherkunft 316
bb) Differenzierungsgebote hinsichtlich der Grenzüberschreitung 316
4. Ergebnisse 317
Zusammenfassung 320
I. Zur methodischen Herangehensweise 320
II. Das herausgearbeitete Modell für das Gleichbehandlungsverbot 321
1. Das Gleichbehandlungsverbot beim allgemeinen Gleichheitssatz 321
2. Das diskriminierungsrechtliche Gleichbehandlungsverbot 322
III. Schlussbetrachtung 323
Literaturverzeichnis 325
Entscheidungsverzeichnis 344
Sachverzeichnis 351